Geteiltes Bild im ersten Halbjahr bei BMW: Während der Markt in China und in Ländern der Region Asien-Pazifik in den ersten sechs Monaten deutlich zurückging, konnte der Konzern seinen Absatz in Europa und den USA steigern. In Europa gingen die Verkäufe um rund 5,4 Prozent nach oben. In den USA erzielte die BMW Group ein Plus von 3,9 Prozent. Weltweit wurden im ersten Halbjahr rund 1,15 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert und damit ein rückläufiger Absatz verzeichnet (-4,2 %).
„Trotz weltweiter Herausforderungen konnten wir in den USA und Europa unseren Absatz steigern“, sagte Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Die Neue Klasse zeigt weiterhin ein starkes Momentum, mit dem BMW iX3 sind wir auf Kurs für den nächsten großen Meilenstein von 100.000 Auftragseingängen. Auch der BMW i3 als zweites Modell der Neuen Klasse erfreut sich kurz nach dem vorgezogenen Bestellstart bereits großer Nachfrage.“
Mit Start der Auslieferungen des neuen rein elektrischen BMW iX3 zeigte sich beim Absatz von vollelektrischen Fahrzeugen im zweiten Quartal eine positive Entwicklung. Die BMW Group lieferte im Zeitraum von April bis Juni 2026 116.807 Vollstromer der Marken BMW und Mini an Kunden aus (+5,2 %). Insbesondere im europäischen Markt, wo der iX3 als erstes verfügbar ist, wuchs der Absatz der E-Autos stark, auf 81.445 ausgelieferte Einheiten (+38,0 %).
Im ersten Halbjahr 2026 lieferte der Konzern 204.295 Elektroautos aus. Das entspricht einem Rückgang um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Über alle Antriebsarten hinweg waren es 1.156.742 Fahrzeuge, ein Minus von 4,2 Prozent.
Die Marke BMW hat im ersten Halbjahr rund 1 Million Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (-6,2 %). Einen Zuwachs erzielten die Bayern in Europa (+1,5 %) und USA (+4,7 %). In den USA ging das wesentliche Wachstum von den X-Modellen aus. Die BMW M GmbH lieferte im gleichen Zeitraum 99.595 Fahrzeuge aus (-6,0 %).
Mit 149.538 verkauften Fahrzeugen erreichte die Marke Mini ein deutliches Wachstum von +11,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und wächst damit das 6. Quartal in Folge. Weltweit stießen die vollelektrischen Modelle der Briten auf starke Nachfrage und waren der vorrangige Wachstumstreiber des Unternehmens. Die Marke Rolls-Royce lieferte im ersten Halbjahr 2523 Fahrzeuge aus (-9,8 %). Konkretere Zahlen zum E-Absatz veröffentlichte BMW nicht.

M. meint
China, mal wieder.
Ich sage ja schon lange, man sollte dort kein Geld mehr aus dem Fenster werfen. Die Chinesen kaufen patriotisch wie alle anderen, das kann man denen nicht mal vorwerfen. Und, da sie deutlich weniger verdienen, müssen sie das natürlich auch. Dass das nichts mit der Technik zu tun hat, kann man bei VW und Audi sehen – die Technik ist chinesisch, das Logo ist es nicht, also wird es nicht gekauft. Fertig, abhaken, ausklingen lassen, das Geld sparen, statt es in einem Preiskrieg zu verpulvern. Das ist an anderer Stelle besser investiert.
Dass man in Orange-Land mehr verkaufen kann, obwohl dort ein greiser Mann alles gut, um das zu verhindert, das stimmt doch zuversichtlich.