XPeng führt mit dem L03 ein neues Einstiegsmodell in Deutschland ein. Das 4,65 Meter lange SUV-Coupé aus China ist ab sofort im Online-Konfigurator verfügbar und bei teilnehmenden Vertragspartnern bestellbar. Die Preise beginnen bei 35.600 Euro, die ersten Kundenauslieferungen sind für das vierte Quartal dieses Jahres vorgesehen.
Das Modell kombiniert eine zum Heck abfallende Coupé-Dachlinie mit SUV-Elementen und einem Fastback-Heck. Zur äußeren Gestaltung gehören bumerangförmige LED-Scheinwerfer, ein LED-Rückleuchtenband, ausgestellte Radkästen und eine erhöhte Bodenfreiheit. Angeboten werden fünf Lackierungen sowie 18-Zoll-Leichtmetallfelgen; die Ultra-Version erhält 20-Zoll-Räder und gelb lackierte Bremssättel.
Der L03 basiert auf einer 400-Volt-Architektur und erreicht je nach Variante bis zu 520 Kilometer Reichweite nach WLTP-Norm. Mit einer Ladeleistung von bis zu 236 kW lässt sich das Akkupaket innerhalb von 18 Minuten von 20 auf 80 Prozent laden. Der kombinierte Energieverbrauch wird vorbehaltlich der finalen WLTP-Homologation mit 15,3 bis 18,4 kWh je 100 Kilometer angegeben.
Für die vollelektrischen Modelle stehen zwei Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) mit 58,3 und 71,2 kWh Speicherkapazität sowie Hinterrad- und Allradantrieb zur Wahl. Die beiden Versionen mit Hinterradantrieb leisten jeweils 180 kW/245 PS und bieten bis zu 445 oder 520 Kilometer Reichweite. Die zwei Allradvarianten leisten 285 kW/388 PS, erreichen bis zu 440 Kilometer und kosten ab 41.600 beziehungsweise 46.600 Euro.
Ab Herbst soll der L03 außerdem als sogenanntes Range Extender Electric Vehicle zu Preisen ab 38.600 Euro verkauft werden. Die Räder werden dabei ausschließlich elektrisch angetrieben, während ein 1,5-Liter-Benziner als Generator die 37,25-kWh-LFP-Batterie während der Fahrt nachlädt. Mit einer Tank- und Batteriefüllung sind den Angaben zufolge bis zu 1000 Kilometer möglich, davon mehr als 200 Kilometer rein elektrisch.
Alle Antriebsvarianten verfügen über eine Vehicle-to-Load-Funktion zur Stromversorgung externer Verbraucher. Als Optionen werden eine elektrisch schwenkbare Anhängerkupplung für 990 Euro und eine Black Edition für 1200 Euro angeboten. Die Fahrzeuggarantie gilt sieben Jahre oder 160.000 Kilometer, für die Hochvoltbatterie werden acht Jahre bis maximal 160.000 Kilometer genannt.
Im Innenraum stehen zwei Farbthemen in Hell- und Dunkelgrau zur Wahl. Bei 2,85 Metern Radstand bietet das Fahrzeug einen 367 Liter großen Kofferraum und einen bis zu 89 Liter großen „Frunk“ vorn unter der Haube. Die elektrisch einstellbaren Vordersitze sind beheizt und belüftet, während die Topausstattung zusätzlich eine Massagefunktion umfasst.
Zur Serienausstattung zählen unter anderem ein Panoramadach, Ambientebeleuchtung, eine Wärmepumpe, eine elektrische Heckklappe, eine Zweizonen-Klimaautomatik und ein Luftreinigungssystem. Drei Anzeigen umfassen eine 8,9 Zoll große Instrumentenanzeige, einen zentralen 15,6-Zoll-Touchscreen und ein 26,8-Zoll-Head-up-Display. Sieben Airbags und mehr als 13 unter XPILOT gebündelte Assistenzsysteme ergänzen die Ausstattung.
Das Topmodell L03 AWD Performance Ultra ist ausschließlich mit 285 kW/388 PS starkem Allradantrieb erhältlich. Sein fortschrittlicher KI-Chip soll die Grundlage für den „Next Generation Pilot“ auf Level-2+-Niveau stellen. Zusätzlich verfügt die Variante über ein Soundsystem mit 18 Lautsprechern, aktive Geräuschunterdrückung und einen autonomen Spurwechselassistenten.













wosis meint
Kleiner Kofferraum, komisches Aussehen, teure Versicherung, Service? Ersatzteile? Mal probe gefahren das Teil? Wieso ist der jetzt besser als ein ID.3 Neo? Der lädt schneller und ist besser ausgestattet, aber sonst? Verbrauch Reichweite? Fahrwerk? Usw. Das sind einfach nur wilde Behauptungen. Besser als MB und BMW ? Ernsthaft?
Anonym meint
Kofferraum zu klein weil die hintere Sitzbank zu weit hinten im Auto ist. Die hintere Sitzbank könnte locker 5 bis sogar 10cm nach vorne rücken und man hätte immer noch genügend Platz im hinten, bei wesentlich mehr Kofferraum.
Jörg2 meint
VW sollte sich das nochmal überlegen, ob es eine gute Idee ist, sich solche Partner-Autos ins VW-Autohaus zu holen.
M. meint
Die gehören in ein Joint-Venture, das kann man durchaus mal machen.
Dann baut man hier zusammen Autos, so wie das in China auch läuft.
Sehe da kein Problem.
WDSE meint
Das ist mal ein Preis-Leistungs-Winner, anders als der ID Cross
BEV meint
bald wird VW froh sein, wenn sie von xpeng geschluckt werden, die andere option ist, dass VW bald keine Relevanz mehr hat
Simon meint
So ein Modell hätte man beim Start der Gigafactory in Grünheide als Model 2 bringen sollen.
BEV meint
langsam darf man die Frage stellen wozu die deutschen Autobauer überhaupt noch Autos auf die Straße bringen, wir sind in keinster Weise konkurrenzfähig
ich hab hier einen Händler in der Nähe, der xpeng anbietet, bisher hatten sie nur höherpreise Fahrzeuge, bei diesem Fahrzeug sieht das schon ganz anders aus, sofern die Fahrzeuge überzeugen und der Serivce stimmt, was soll einen dann noch hindern sich dafür zu entscheiden?
Futureman meint
Fast preisgleich zum Modell Y, dafür ist der dann Made in Germany und verursacht beim Aussprechen des Namens keine merkwürdigen Blicke.
M. meint
„….verursacht beim Aussprechen des Namens keine merkwürdigen Blicke“
Du Optimist, du.
Strohmi meint
„XPENG L03“ spricht sich deutlich geschmeidiger als „Modell Ypsilon“,
und lädt auch wesentlich schneller als die veralteten Tesla-Kisten mit dem nackten Innenraum, da helfen auch 2000€ Tesla-Rabatt nicht, denn bei XPENG sind wesentlich höhere Rabatte zu erzielen.
Und wer Laderaum braucht, greift ohnehin zu größeren Modellen, die Tesla gar nicht anbieten kann und auch nicht in der Pipeline hat.
ErichW meint
Nun ja. XPENG L03 klingt schon eher nach Kampfpanzer mit Hinweis des Kalibers und ist wirklich nicht geschmeidig auszusprechen. Ypsilon hingegen bringt da wohl nur Menschen in Sprachschwierigkeiten, die Probleme beim Aufsagen des Alphabets haben.
Das hat aber natürlich absolut nichts mit der Qualität des Autos zu tun.
JuergenII meint
Wenn man ihn richtig auspricht hört sich das ganz anders an. Klingt ähnlich wie „schaupaum“. Am nähersten käme dann noch schaupeng auf Deutsch. Nur bitte das X nicht aussprechen.
Aber es gibt ja noch andere Marken, die die Deutschen meist falsch aussprechen. Ich sage nur Citrön :-)