Der chinesische Stromer-Riese BYD bietet bis zum 31. August 2026 einen zusätzlichen „Sommerbonus“ für einen Großteil seines Portfolios. Diese Rabattaktion für Privatkunden ergänzt den „E-Bonus“ der Marke für ausgewählte Modellvarianten um weitere Preisvorteile von 500 bis 3000 Euro.
Der Sommerbonus umfasst außerdem Finanzierungsmöglichkeiten. So ist der neue BYD Dolphin G DM-i, ein auf den europäischen Markt zugeschnittener Plug-in-Hybrid, ab einer monatlichen Rate von 89 Euro erhältlich.
„Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 28.990 Euro bietet der Dolphin G DM-i im Aktionszeitraum einen besonders attraktiven Einstieg“, wirbt der Hersteller. „Unter Berücksichtigung der Boni von BYD und der maximalen staatlichen Förderung ist er bereits ab 15.990 Euro erhältlich. Der Dolphin G DM-i richtet sich an Kunden, die einen erschwinglichen Kleinwagen suchen, welcher die lokal emissionsfreie Mobilität eines reinen Elektrofahrzeugs mit der Langstreckentauglichkeit eines Hybridantriebs vereint. Mit vollgeladener Batterie und gefülltem Tank sind Reichweiten von über 1000 Kilometern problemlos möglich – für entspanntes Reisen ohne häufige Stopps.“
Den Einstieg in das vollelektrische Fahren bildet bei BYD der Dolphin Surf. Der Kleinstwagen ist mit maximaler Förderung zum Preis ab 13.490 Euro erhältlich. Sein größerer Bruder Dolphin startet im Kleinwagensegment bei 21.040 Euro. Das kompakte E-SUV Atto 2 kostet ab 25.990 Euro und das etwas größere SUV Atto 3 Evo ist ab 29.990 Euro verfügbar. Mit einem Vorteil von mehr als 15.000 Euro und einem Angebotspreis von 32.340 Euro soll die mittelgroße Sportlimousine Seal punkten. Das elektrische Modellangebot komplettieren in den oberen Segmenten die SUV Sealion 7 ab 36.040 Euro sowie Tang ab 47.990 Euro.
Bei den Plug-in-Hybriden steht neben dem Dolphin G DM-i der in diesem Jahr eingeführte Atto 2 DM-i zur Wahl. Das kompakte SUV bietet in der Boost-Variante eine WLTP-Gesamtreichweite von 1000 Kilometern und ist im Aktionszeitraum ab 22.990 Euro erhältlich. Der Kombi Seal 6 DM-i Touring ist ab 26.490 Euro erhältlich. Als viertes Modell der „Super-Hybrid“-Familie ergänzt das Mittelklasse-SUV BYD Seal U DM-i ab derzeit 28.990 Euro das BYD-Portfolio.

M. meint
Jaja, „wir sind Premium und verramschen unsere Autos nicht“.
Oder mal anders gefragt, weil die Listenpreise bei europäischen Herstellern immer kritisiert werden – warum nicht gleich den Listenpreis auf den aktuellen Stand senken?
Was die Autos an sich angeht: die sind ja nicht perfekt, aber wohl auch nicht schlecht. Jedes Auto hat gute und schlechte Eigenschaften, so ist das hier auch.
Die eigentliche Kritik bleibt unverändert: Software aus China inkl. Datenzugriff der KP,
Bau der Fahrzeuge in China. Der Forderungskatalog bleibt daher gleich:
Bau der Fahrzeuge nach dem chinesischen Modell
– in Europa
– in JointVentures mit europäischen Unternehmen (einem davon)
– Hosting der Daten in der EU, ohne Datenabfluss nach China oder in andere Länder (auch USA z.B.)
Warum JointVentures? Na, weil es in China so lange Zeit verlangt wurde, um chinesischen Unternehmen (und dem Staat!) den Zugriff auf die Technologie zu sichern.
Nein, das bilde ich mir nicht ein:
https://www.handelsblatt.com/politik/international/tech-rivalitaet-europas-blinder-fleck-chinesischer-staat-ist-in-30-prozent-der-joint-ventures-involviert/27977908.html
Beispiele:
VW – Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) (seit 1984)
VW – First Auto Works (FAW) (seit 1991)
VW – Anhui Jianghuai Automobile (staatliches Unternehmen)
Mercedes – Beijing Automotive Industry Holding (BAIC) (2005)
Mercedes – BYD (2014)
BMW – Brilliance (staatliches Unternehmen) (2003)
BMW – Great Wall Motors (GWM)
Und das sind nicht mal alle.
Da kann man sich doch heute als Chinese nicht hinstellen und über dieses Modell jammern, das einen überhaupt erst zum Autobau befähigt hat…
Wenn diese Punkte erfüllt sind, kann man gerne darüber reden, ob man den Tanker in WOB noch braucht. Vorher nicht.