• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

Nio-CEO beklagt steigende Fahrzeugkosten durch Halbleiterpreise

16.07.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

Nio-EL8-2024-2

Bild: Nio

Die steigenden Preise für Rohstoffe, insbesondere für Halbleiter, belasten die Automobilindustrie zunehmend. Besonders die hohe Nachfrage nach sogenannten DRAM-Chips durch IT-Unternehmen für Künstliche-Intelligenz-Rechenzentren führt zu einer Verknappung des Marktes und treibt die Kosten in die Höhe. Da der Ausbau der Produktionskapazitäten bei Chipherstellern Jahre in Anspruch nimmt, wird mit einer anhaltenden Preisentwicklung gerechnet.

William Li, CEO des chinesischen Elektroautobauers Nio, konkretisierte kürzlich die finanziellen Auswirkungen auf das in Europa als ES8 angebotene Modell, berichtet die Automobilwoche. Die Einkaufspreise für dieses große SUV sind demnach um etwa 20.000 Yuan gestiegen, was rund 2600 Euro entspricht. Um diese Kostensteigerungen vollständig zu decken, müsste der Preis für Speicherchips laut Li grundsätzlich um 30.000 Yuan (fast 3900 Euro) steigen.

Dadurch stehe Nio unter erheblichem Druck, räumte Li ein. Man suche jedoch gemeinsam mit Partnern aus der Lieferkette nach Wegen, einen Teil der Kosten abzusichern und die Preise stabil zu halten. Bezüglich der aktuellen Situation beim ES8 erklärte der CEO: „Kurzfristig liegt dies noch im Rahmen dessen, was wir verkraften können.“ Das Unternehmen verfügt laut Li bei diesem Modell noch über Spielraum bei der Bruttomarge, um einen Teil der Mehrkosten selbst aufzufangen.

Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen zeigte sich Li zuversichtlich und verwies auf die Verkaufszahlen im Mai. In 48 chinesischen Städten und Regionen habe Nio mehr Fahrzeuge verkauft als die deutschen Premiummarken BMW, Mercedes-Benz und Audi zusammen. Die internationale Expansion gestaltet sich hingegen schwierig. Daten der China Passenger Car Association (CPCA) zufolge wurden im Juni lediglich 72 Fahrzeuge außerhalb der Volksrepublik verkauft. Diese Zahl umfasst die Kernmarke Nio sowie die neuen Submarken Onvo und Firefly.

Newsletter

Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: China, Kosten, PreiseUnternehmen: Firefly, Nio, Onvo
Antrieb: Elektroauto

Hyundai-Technikchef Harrer: E-Antriebe bieten großes Potenzial für Fahrdynamik

ChargePoint-CEO sieht Europa als Schlüsselmarkt

Auch interessant

BYD bietet zusätzlichen „Sommerbonus“ von bis zu 3000 Euro an

BYD-DOLPHIN-G-DM-i

Reparaturdaten aus UK: Batteriefehler nicht unter den häufigsten Elektroauto-Defekten

Nissan-Leaf

Dongfeng Motors forciert Expansion in Deutschland

Voyah-Free

Herbert Diess sieht Wendepunkt beim bidirektionalen Laden

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. M. meint

    16.07.2026 um 12:46

    „Daten der China Passenger Car Association (CPCA) zufolge wurden im Juni lediglich 72 Fahrzeuge außerhalb der Volksrepublik verkauft.“

    Das sind also die Zahlen für ALLES außerhalb Chinas. Global! Alle 3 Marken!
    Tipp an NIO: Expansionsbemühungen abblasen, das ist offensichtlich ein Fass ohne Boden.
    Die letzten Reste an Gebrauchtwagen würde ich noch versuchen mit Kaufbatterien irgendwie unters Volk zu bringen, bevor ich die Zelte abbreche. Oder wieder mitnehmen, vielleicht will die jemand in China.

    Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de