Wer einen jungen Gebrauchtwagen kaufen möchte, kann durch eine bundesweite Suche mehrere Tausend Euro sparen. Ein Vergleich von Autoscout24 für die Zeitschrift Auto Motor und Sport zeigt bei BMW 1er, Opel Astra und dem Elektroauto Skoda Enyaq sowie dem VW Polo regionale Preisunterschiede von etwa 2000 bis 4000 Euro.
Untersucht wurden Fahrzeuge unter drei Jahren einschließlich Vorführwagen und Tageszulassungen. Häufig waren die Angebote in Baden-Württemberg besonders teuer, während Niedersachsen bei mehreren Modellen niedrige Durchschnittspreise aufwies.
Der Opel Astra kostete in Thüringen durchschnittlich 24.565 Euro, in Hessen 21.727 Euro und in Sachsen 21.930 Euro. Beim BMW 1er lagen zwischen Rheinland-Pfalz mit 29.826 Euro und Niedersachsen mit 26.709 Euro insgesamt 3117 Euro.
Für den VW Polo reichte die Preisspanne von 19.001 Euro in Niedersachsen bis 21.262 Euro in Baden-Württemberg. Der elektrische Skoda Enyaq wurde in Nordrhein-Westfalen für durchschnittlich 27.870 Euro angeboten, in Baden-Württemberg dagegen für 31.407 Euro.
Auch ein Fahrzeugtransport kann sich angesichts der Preisunterschiede rechnen. Für eine fiktive Lieferung eines Kompaktfahrzeugs von Kassel nach Stuttgart wurde online ein Preis von 515 Euro ermittelt. Große Händler können zudem mit Überführungs- und Zulassungsdienstleistern zusammenarbeiten und häufig auch die Anmeldung organisieren.

Gunnar meint
„Bundesweite Gebrauchtwagensuche kann Käufern Tausende Euro sparen“
Das gilt auch für Neuwagen. Einfach ins nächste Autohaus gehen, sich dort seinen Wunschwagen anschauen und wenn er gefällt, dann online suchen und dort kaufen. Oder mit dem Onlineangebot zurück zum Vororthändler und fragen, ob er den Preis mitgehen kann.
Stefan meint
Spoiler für die News von morgen: Bundesweite Suche bei Neuwagenkauf kann Käufern tausende Euro sparen