Die Preisnachlässe für Elektroautos wurden von der Automobilindustrie im Juli offenbar erneut reduziert. Laut einer Marktstudie des Center Automotive Research (CAR) können Käufer bei Neuwagen mit einem durchschnittlichen Rabatt von 17,6 Prozent auf den Listenpreis rechnen. Im Gegensatz dazu liegt der durchschnittliche Preisnachlass bei Verbrennermodellen mit 19,4 Prozent höher.
Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer zufolge ist die Entwicklung auf ein günstiges Marktumfeld für elektrisch angetriebene Autos zurückzuführen. Aufgrund hoher Spritpreise und staatlicher Förderprämien gewännen diese Fahrzeuge an Attraktivität und steigenden Marktanteilen. Eine zusätzliche Verkaufsförderung sei daher aus Sicht der Hersteller nicht notwendig, schreibt die WirtschaftsWoche.
Die durch die geringeren Rabatte bei E-Autos frei werdenden Mittel werden laut dem Experten stattdessen verstärkt in die Verkaufsförderung für Verbrennermodelle investiert. Deren Rabatte stiegen innerhalb eines Monats um einen Prozentpunkt.
In der Folge vergrößert sich laut der Auswertung die Differenz beim Anschaffungspreis zwischen den meistverkauften Elektroautos und den beliebtesten Verbrennermodellen auf 2363 Euro. Im Dezember 2025 habe dieser Preisunterschied noch gut 1000 Euro niedriger gelegen, berichtet das CAR.

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