Der Audi Q3 startet in das Modelljahr 2027 mit erweiterter Serienausstattung, neuen digitalen Funktionen und einer überarbeiteten Paketstruktur. Erstmals sind für das Modell ein 10,9-Zoll-Beifahrerdisplay, erweiterte Fahrerassistenzsysteme, Sitzheizung und Rückfahrkamera verfügbar. Der Plug-in-Hybrid Q3 e-hybrid erhält zudem eine höhere Anhängelast.
Zum Modelljahr 2027 gehören Komfortschlüssel, Sitzheizung, 2-Zonen-Klimaautomatik und Rückfahrkamera erstmals zur Serienausstattung. Diese Merkmale waren zuvor höheren Paketstufen vorbehalten. Audi überarbeitet außerdem die Paketstruktur und bietet die drei Tech-Pakete Tech, Tech plus und Tech pro mit mehr frei wählbaren Einzeloptionen an.
Zu den verfügbaren Optionen zählen unter anderem Fahrwerksoptionen, Akustikverglasung, ein Sonos-Soundsystem, Lendenwirbelstütze und der Halteassistent als Erweiterung der elektromechanischen Parkbremse. Der adaptive Fahrassistent kann beim Modelljahr 2027 erstmals Onlinedaten und Schwarmdaten für Längs- und Spurführung nutzen. Dadurch kann das System beispielsweise die durchschnittlich auf einer Straße gefahrene Geschwindigkeit berücksichtigen.
Der Parkassistent pro und das trainierte Parken lassen sich über die myAudi-App per Smartphone steuern. Der neue Valetmode sperrt Bildschirm und Tasten bei der Fahrzeugübergabe an Dritte und schützt persönliche Daten. Die digitalen Matrix LED-Scheinwerfer mit Mikro-LED-Technologie passen die Lichtverteilung dynamisch an und bieten Optionen zur Anpassung der Lichtsignatur.
Die Anhängelast des Q3 e-hybrid steigt auf bis zu 2000 Kilogramm und liegt damit 600 Kilogramm über dem Vorgängermodell.
Die Konnektivität wird durch ein Infotainmentsystem auf Basis von Android Automotive erweitert, das Apps wie Microsoft Teams direkt über das MMI bereitstellt. Der integrierte Audi assistant ermöglicht die Sprachsteuerung zahlreicher Fahrzeugfunktionen. Ab Modelljahr 2027 unterstützt die kabellose Smartphone-Ladestation in der Mittelkonsole den Magnetic-Power-Profile-Standard mit 25 statt bisher 15 Watt. Die Lenkradbedienung kombiniert Touch-Flächen mit haptischen Walzen, während im Fond drei USB-C-Anschlüsse mit bis zu 100 Watt Ladeleistung verfügbar sind.
Der Vorverkauf des Q3 zum Modelljahr 2027 hat bereits begonnen, der Serienanlauf soll Anfang September 2026 erfolgen. Der Q3 SUV ist ab 46.100 Euro erhältlich. Die Plug-in-Hybridversion mit 200 kW (272 PS) Systemleistung und 120 Kilometer reiner Elektro-Reichweite kostet mindestens 50.800 Euro. Den Q3 Sportback bietet Audi ab einem Preis von 47.950 Euro an, mit Plug-in-Hybridantrieb geht es bei 52.650 Euro lost.

Daniel S meint
Schade: Keine neue Technik beim Antrieb.
Paule meint
Ich kann da nichts über fehlende Akzeptanz lesen, sondern nur fehlendes Verständnis, über seine persönliche Situation und Meinung, wie ein solches Fahrzeug dazu passen würde.
Ich habe auch fehlendes Verständnis für Dinge, die du konstruierst, die nie geschrieben wurden.
Gelingt dir noch einmal einen Beitrag, ohne die Leute für ihre Meinung frontal anzugreifen?
South meint
Nen Hybriden würde ich mir tatsächlich nie kaufen, weder neu noch gebraucht. Preislich ist man da schon locker bei einem BEV, muss aber die ganze Technik doppelt mitschleppen und schlimmer noch, dass auch noch alles warten bzw. evtl. reparieren lassen. Warum die Hersteller versuchen, dass wieder in den Markt zu drücken ist somit natürlich verständlich, mehr Geld verdienen, aber wer macht den sowas als Kunde mit ? Und der Umwelt tut man mit Hybriden keinen Gefallen, sondern nur den Quoten der Herstellern.
banquo meint
Die volle Zustimmung gilt dem Kommentar von south.
Futureman meint
Das ist halt die Ausnutzung der gesetzlichen Grenzen. Nicht umsonst verkauft der VW-Konzern immer gerade so viele E-Autos, bis die CO2-Quote erfüllt ist. Alles darüber sind weiter margenträchtige, wartungsintensive und umweltschädliche Verbrenner.
brainDotExe meint
Vollkommen verständlich. Solange bei Elektroautos noch keine Margenparität erreicht ist, würde jedes wirtschaftlich handelnde Unternehmen lediglich so viel verkaufen wie nötig.
Dem Kunden ist die Antriebsart ja größtenteils egal, von daher passt das. Win-Win.
brainDotExe meint
Du bist halt nicht die Zielgruppe. Ist es aber so schwer zu akzeptieren, dass es Leute gibt denen das Auto zusagt?
Du musst es ja nicht verstehen, nur akzeptieren.
South meint
Das ist ja genau der Punkt… ob man die Zielgruppe ist, ist doch beim logischen Denken vollkommen irrelevant. Ich hatte auch schon nette gepflegte Diskussionen über Marslandungen und da würde ich auch dankend ablehnen. Geht so grob in die Richtung philosophieren, offenbar nicht so Ding, dass mit dem ergebnisoffenen Denken. Und mir ist das völlig egal, ob du das akzeptieren oder verstehen kannst, musst es ja nicht lesen… ;-)
Und als denkender Mensch darf man sich durchaus fragen, mit Hybriden, ist teuer, komplexer, fehleranfälliger und der Umwelt tunt man nix Gutes… ist das dann eine Lösung die Kunden dauerhaft überzeugt, welchen Kunden überzeugt das überhaupt? Ist das die Lösung, welche der Staat fördern sollte?
Ich würde das als Kunde allein schon aus wirtschaftlichen Gründen niemals kaufen, vom teuren staatsfinanziertem Greenwashing mal ganz zu schweigen…. einzig allein die Herstellers freuts… aber das alleine ist jetzt nicht soooo langfristig erfolgsversprechend….
Wenn der Staat das nicht mehr fördert, ist das über Nacht so gut wie weg…
Yoshi meint
Doppelter Aufwand, doppelte Reichweite. Eins davon lässt sich per Service Flatrate auf den Händler abwälzen. Es sei denn, es läuft finanziell nicht so und man muss eine 10 Jahre alte karre fahren.
CJuser meint
Gegen ein GUTES PHEV-Konzept habe ich an sich nichts einzuwenden. Dann muss es aber auch so konstruiert sein, dass Kunden hier nicht auf den Gedanken kommen, den Wagen vorrangig als Verbrenner zu bewegen – der Verbrenner sollte also maximal so viel Leistung haben, wie der E-Motor. Außerdem sollte eine realistische Reichweite von 100 km möglich sein. Im Falle des Q3 e-hybrid hat der Verbrenner somit 50 PS zu viel Leistung und 10 kWh zu wenig Akkukapazität.
eBikerin meint
120km elektrische Reichweite sind doch mehr als was du forderst ?