Die CSU fordert eine Neuausrichtung der Elektroauto-Kaufprämie, um deutsche Hersteller stärker zu unterstützen. Laut Alexander Hoffmann, dem Landesgruppenchef der CSU, solle die Prämie so gestaltet werden, dass die Wertschöpfung primär in Europa stattfindet. Er kritisierte gegenüber dem Portal Politico, dass derzeit vor allem außereuropäische Produzenten von den Förderungen profitierten.
Diese Forderung konkretisiert die Position von Parteichef Markus Söder. Der bayerische Ministerpräsident sprach in einem ARD-Sommerinterview von der Vereinbarung der Koalition, die seit Mitte Mai beintragbare Förderung im Herbst zu überprüfen. „Wir müssen es so anpassen, zum Beispiel auch für Gebrauchtwagen und anderes, sodass wir dann auch eine stärkere Öffnung haben, sodass auch die deutschen Hersteller davon deutlich mehr profitieren“, so Söder.
Im Gespräch mit Politico verweis Hoffmann auf Beispiele aus der EU, etwa Frankreich, wo Prämien an Umweltauflagen geknüpft sind. Solche Bedingungen erschweren die Konkurrenz aus China. Das Bundesumweltministerium prüft derzeit laut der ARD gemeinsam mit Brüssel Lösungen auf EU-Ebene, basierend auf dem Industrial Accelerator Act zur Stärkung der europäischen Industrie.
Die aktuelle deutsche Förderung zielt nicht auf die Unterstützung heimischer Marken ab, sondern auf die allgemeine Förderung der Elektromobilität. Laut einer Antwort des Umweltministeriums auf eine Anfrage des Abgeordneten Julian Joswig profitieren derzeit vor allem ausländische Autobauer. Bei den bis Ende Juni bewilligten Förderfällen führten Tesla, Skoda und Renault die Liste an. Volkswagen belegt als erster deutscher Hersteller erst den achten Platz, hinter Hyundai, Kia und Leapmotor.
Bundesumweltminister Carsten Schneider bewertete das Risiko, dass die Prämie als Kaufhilfe für chinesische E-Autos dient, als gering. Er verwies der ARD zufolge auf die führende Rolle europäischer Hersteller bei Neuzulassungen und die Produktion von US-Konzern Tesla in Grünheide. Schneider betonte zudem, dass die Abstimmung mit der IG Metall, dem VDA sowie den Ministerpräsidenten erfolgt sei, um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer und deutscher Autos sicherzustellen.
Nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sind bisher 103.542 Anträge für die rückwirkend ab Januar 2026 verfügbare Förderung eingegangen. Die meisten Anträge betreffen rein batterieelektrische Fahrzeuge. Die Unterstützung ist sozial gestaffelt, nach Einkommen und Zahl der Kinder. Über die Hälfte der Anträge wurde bislang von Haushalten mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 45.000 Euro eingereicht.

Leser meint
Ich habe auch eine Frage, die aber nicht direkt mit diesem Thema zu tun hat, aber ich lese hier gerade zu den Elektroautos und von der „Unterstützung“ dazu.
Kann es sein, dass es generell für E-Autos noch besser laufen würde, wenn manche grundsätzliche Rahmenbedingungen für E-Auto-Fahrer noch besser wären:
Damit meine ich vor allem immer noch Lademöglichkeiten an den WICHTIGSTEN Stellen einer Stadt oder Region. Wenn ich bei mir in der Gegend auf den Parkplätzen der (sogar der großen) Einkaufscenter oder Supermärkte herumfahre, dann sieht man hier und da mal Ladesäulen, aber nicht gerade viele. Meist frei stehend und ohne Überdachung. Es wirkt meist nicht direkt so als wäre es ein großer Wurf und man fragt, ob das der Ernst sein soll. Und dann wundert man sich, dass es beim E-Auto-Absatz eventuell lahmt. Ähnliche Schwierigkeiten scheint es noch damit zu geben, dass E-Autofahrer offenbar standardmäßig verschiedene Ladekarten brauchen. Das kann ja nicht sein und so wird der Umstieg auf E-Auto schonmal nicht interessanter.
Es fängt doch damit an, dass direkt auf die Parkplätze der großen Einkaufscenter auch große Ladeparks gehören und zwar auch SOLARÜBERDACHT. Als Regenschutz und Schneeschutz im Winter, und fast noch wichtiger als Sonnen- und Hitzeschutz im Sommer und natürlich als saubere Stromquelle für die Ladestation / Schnelllader (Ein Solardach also ohne neue Versiegelung und Verbauung von Natur oder Ackerflächen).
Und da ist das Angebot von derartigen Solar-Ladeparks wie sie gerne zum Beispiel von EnBW errichtet werden meiner Meinung nach derzeit leider immer noch zu wenig, weil eben gerade an den entscheidenden Orten, die von den Massen regelmäßig angefahren werden, nämlich in den EINKAUFSCENTERN viel zu wenig dahingehend passiert. Da entstehen da mal paar Ladesäulen und hier paar Säulen und und von unterschiedlichsten Anbietern, aber ohne Solar-Dach. Statt zum Beispiel einfach eine Parkreihe des großen Centers einmal komplett für solarüberdachte Ladestationen vorzusehen oder so eine EnBW-Solarladepark hinzubauen.
Da kann man nur hoffen, dass noch was kommt und es besser wird..
Antworten
MK meint
Hallo Leser,
wenn Sie bei einem Supermarkt einkaufen gehen, ist der Parkplatz dort nun Mal in der Regel nicht überdacht. Warum sollte das plötzlich anders sein, nur weil während des Einkaufens Ihr Auto lädt? Und wenn ein Supermarkt z.B. bei 100 Parkplätzen nur 2 Ladepunkte hat, mag das wenig erscheinen. Aber sind die denn belegt? Wenn nicht: Warum sollte man mehr bauen? entgegen eines häufigen Irrglaubens müssen eAutos nicht ständig laden: Moderne eAutos laden am Schnelllader auf dem Supermarktparkplatz den kompletten Strombedarf eines Durchschnitts-PKWs in weniger als 30 Minuten. Den meisten reicht es also, an EINEM Ort, den man regelmäßig besucht (Arbeit ODER zu Hause ODER Supermarkt ODER Fitnessstudio ODR…) eine Lademöglichkeit zu haben, aber nicht an allen. Und bei den Ladezeiten, wartet man ja auch nicht am Auto auf das Auto: Man parkt, geht einkaufen, kommt wieder und fährt…wie beim Verbrenner halt auch.
Sie können ja auch nicht an jedem Parkplatz Benzin tanken. Warum also für den Umstieg etwas als Mindeststandard ansehen, was man beim Verbrenner auch nicht hat?
Alle Parkplätze (egal, ob mit oder ohne Lademöglichkeit) mit Solaranlagen zu überbauen macht natürlich vollkommen unabhängig davon Sinn.
MK meint
„den Strombedarf für 2 Wochen eines Durchschnitts-PKW Nutzers in 30 Minuten“ sollte dort stehen.
Leser meint
Hallo MK,
Überdachung aus den Gründen die ich oben beschrieben haben. Direkt saubere Energie für die Ladesäulen vom Solardach (Solardach und Ladesäulen müssten am Besten eigentlich untrennbar zusammen gehören) und als Witterungsschutz.
Und wenn ich nur wenig Ladesäulen in einem Center sehe, würde mir das als potentiellen E-Auto-Kauf-Interessent sagen, dass mir das Risiko zu hoch ist, ein teures Auto zu kaufen, dass man nur mit Glück eventuell mal beim Einkaufen laden kann, wenn eine von nur wenigen Säulen mal frei ist. Die könnten ja genauso blockiert sein.
Es kommt eben dazu, dass nicht jeder ein Eigenheim mit Garage o.ä. besitzt. Es gibt viele Stadtbewohner in Mehrfamilienhäusern wohnend für die die Frage, wo sie ihr dann laden können, eben eine entscheidende Frage ist, bevor sie ein E-Auto kaufen würden.
MK meint
@Leser:
Ich fahre 45.000 km im Jahr elektrisch und habe auch keine Lademöglichkeit daheim…lohnt sich einfach nicht.
Weil wie gesagt: Relevant ist doch: Wie oft sehen Sie, dass wirklich ALLE Ladeplätze zeitgleich belegt sind? Und müssen Sie dann dort laden? Man muss viel seltener Laden als die meisten denken. Sollten bei mir am Fitnessstudio die Ladesäulen belegt sein (noch nie vorgekommen, obwohl auf rund 400 Parkplätze nur 4 Ladepunkte kommen). Lade ich halt beim Einkaufen, wo ich sowieso direkt danach hinkomme. Sollte da auch voll sein, lade ich halt auf der Arbeit am nächsten Morgen.
Anders gesagt: Bei uns in Marburg braucht ein Verbrenner-Fahrer mehr „Glück“ einen Stellplatz zu finden, wo man parken darf ohne währenddessen zu laden als ich als BEV-Fahrer brauche, einen freien Ladepunkt zu finden. Gleiche Erfahrung habe ich z.B. auch in Frankfurt gemacht: Ich musste nicht laden…aber ich konnte und die Parkplätze mit Ladepunkt waren halt z.B. am Palmgarten mitten in der Stadt die einzigen, die überhaupt frei waren. Und da man dann kein Parkticket mehr kaufen muss, spart man unterm Strich selbst wenn der Strom mal einen Tick teurer ist sogar nochmal Geld.
Future meint
Es gibt schon schöne Beispiele für große Ladeparks, damit dort öffentlich geladen werden kann, wo länger geparkt wird – hier ist eines davon: Das Parkhaus am Elsässer Platz in Wiesbaden verfügt über insgesamt 429 Stellplätze, die fast alle als Ladepunkte für E-Autos ausgelegt sind. Es gibt 421 normale Wechselstrom-Ladepunkte (AC) und 8 Schnellladepunkte (DC). In einigen Jahren wird es überall so sein wie in Wiesbaden. Das ist dann ganz normal.
Leser meint
Ich habe auch eine Frage, die aber nicht direkt mit diesem Thema zu tun, aber weil ich hier gerade zu den Elektroautos und von der „Unterstützung“ dazu lese.
Kann es sein, dass es generell für E-Autos noch besser laufen würde, wenn manchen grundsätzliche Rahmenbedingungen für E-Auto-Fahrer noch besser wären:
Damit meine ich vor allem immer noch Lademöglichkeiten an den WICHTIGSTEN Stellen einer Stadt oder Region. Wenn ich so bei in der Gegend auf den Parkplätzen der (sogar der großen) Einkaufscenter oder Supermärkte herumfahre, dann sieht man hier und da mal Ladesäulen, aber nicht gerade viele. Meist frei stehend und ohne Überdachung, aber es wirkt meist nicht direkt so als wäre es ein großer Wurf und man fragt, ob das der Ernst sein soll. Und dann wundert man sich, dass es beim E-Auto-Absatz eventuell lahmt. Ähnliche Schwierigkeiten scheint es noch damit zu geben, dass es offenbar standarmäßig verschiedene Ladekarten braucht. Das kann ja nicht sein und so wird der Umstieg auf E-Auto schonmal nicht interessanter.
Es fängt doch damit an, dass direkt auf die Parkplätze der großen Einkaufscenter auch große Ladeparks gehören und zwar auch SOLARÜBERDACHT. Als Regenschutz und Schneeschutz im Winter, und fast noch wichtiger als Sonnen- und Hitzeschutz im Sommer und natürlich als saubere Stromquelle für die Ladestation / Schnelllader (Ein Solardach also ohne neue Versiegelung und Verbauung von Natur oder Ackerflächen).
Und da ist das Angebot von derartigen Solar-Ladeparks wie sie gerne zum Beispiel von EnBW errichtet werden meiner Meinung nach derzeit leider immer noch zu wenig, weil eben gerade an den entscheidenden Orten, die von den Massen regelmäßig angefahren werden, nämlich in den EINKAUFSCENTERN viel zu wenig dahingehend passiert. Da entstehen da mal paar Ladesäulen und hier paar Säulen und und von unterschiedlichsten Anbietern, aber ohne Solar-Dach. Statt zum Beispiel einfach eine Parkreihe des großen Centers einmal komplett für solarüberdachte Ladestationen vorzusehen oder so eine EnBW-Solarladepark hinzubauen.
Da kann man nur hoffen, dass noch was kommt und es besser wird..
hu.ms meint
Musste sofort schmunzeln !
Ist nach EU-recht garnicht möglich.
MK meint
@hu.ms:
Als ob die CSU das jemals von etwas abgehalten hätte…Stichwort PKW-Maut
Future meint
Es ist doch ganz einfach. Es sollten nur Autos aus bayerischer Produktion gefördert werden. Wer außerhalb des Freistaats baut, der sorgt schließlich auch nicht für heimische Wertschöpfung. Ich denke, das ist so auch im Sinne der CSU.
Thomas meint
Klar wir fördern weiter die deutschen Hersteller mit Steuergeld, damit sie weiter ihre Produktion ins europäische Ausland verlagern und hier Fabriken schließen können. Noch mehr Lobby geht nicht.
Irgendwann ist Tesla vermutlich der einzige verbleibende „deutsche“ Hersteller.
hu.ms meint
Ach – schreib doch mal konkret wie die förderung nur deutscher hersteller so erfolgt.
Fakten nicht nur pauschalaussagen !
M. meint
Für dich vielleicht eine Neuigkeit, aber es werden gar nicht alle deutschen Standorte der „deutschen“ Hersteller geschlossen.
Die haben nur viel, viel, viel mehr davon als eine stimmte andere Firma.
Wenn die einen Standort schließen würde – ja, DANN wäre die Firma nicht nur aus Deutschland raus, sondern gleich aus ganz Europa.
Besser-BEV-Wisser meint
Echt? ich dachte die CSU will Wasserstoffautos?
David meint
Unter Söder sind sie relativ flexibel geworden. Es geht nicht mehr um Inhalte, sondern darum, zu jeder Diskussion einen Beitrag zu bringen, von dem man glaubt, dass er beim Wähler gerade populär ist. Sie werden auch den Holzvergaser unterstützen, falls es dafür gerade eine Stimmungslage gibt.
David meint
Unter Söder sind sie relativ flexibel geworden. Es geht nicht mehr um Inhalte, sondern darum, zu jeder Diskussion einen Beitrag zu bringen, von dem man glaubt, dass er beim Wähler gerade populär ist. Sie werden auch den Holzvergaser unterstützen, falls es dafür gerade eine Stimmungslage gibt.
elektromat meint
Technologieoffenheit halt, Hauptsache es brennt, Tradition und so – haben schon immer alles verbrant in Bayern: Holz, Hexen, Uran, Ölprodukte, Müll, Wasserstoff, was immer man in den Sonnwend/Hexenhaufen schmeissen kann. Brennstoffzelle funktioniert zwar anders aber im Wort steckt Brennen dann passt das schon in die Tradition. Zur Not anzünden.
Bär (NL) meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
Future meint
Jetzt verstehe ich endlich, warum die Männer nicht nur in Bayern so gerne was verbrennen. Das ist gute Tradition, weil man das von früher nicht anders kennt. Aber das kann doch keine Strategie für die Zukunft sein. Ich glaube, es geht nur um männliche Wählerstimmen.
South meint
Das man die eigene Industrie fördern möchte ist an sich ja nachvollziehbar, hat aber einige ordentliche Haken. Wie ist die Systematik?
a) Prinzipiell ist freier Handel für beide Seiten von Vorteil. Also wir profitieren in der BRD stark von der günstigeren Produktion, weil wir eben auch günstiger Produkte kaufen können, die Chinesen natürlich von der Produktion und dem verbundenen Einkommen. Die Chinesen beuten dafür aber auch ihre lokale Umwelt stärker aus, sprich Verschmutzung, was wir so im bevölkerungsdichten Europa gar nicht umsetzen könnten.
b) Selbst wenn wir technologisch bessere Waren von den Chinesen importieren, z.B. Smartphones, profitieren wir, weil wir ansonsten schlicht kein hätten oder eben schlechtere und teurere.
–> Die Krux liegt also immer an einem Punkt. Wenn man Förderungen und Zölle auf die heimische Industrie zuschneidet, dann muss die heimische Industrie auch willens und fähig sein, zumindest auf absehbare Zeit das Produkt in einer ähnlichen Qualität und Preis zu produzieren. Sonst sind es dauersubventionierte Arbeitsplätze und/oder der Kunden muss mehr Geld für weniger Leistung bezahlen.
Es ist also tatsächlich fair, die heimische eAutoproduktion zu fördern, zumal das die Chinesen ja auch machen, aber, dafür darf das Geld nicht einfach in der Industrie versickern, sondern es muss eine tragfähige Industrie entstehen, sonst ist das Geldvernichtung.
Man konnte das mal wieder am völlig planlosen wirren Vorgehen von Trump sehen. Seine Denke ist einfach. Zölle auf Stahl. Die Amerikaner bauen wieder Stahl. Das ging aber nicht auf, weil die Amerikaner nicht mehr wettbewerbsfähigen Stahl bauen können und die Umstellung Zeit braucht. Deshalb führten die Zölle nur zu Preiserhöhungen, welche die Bürger zahlen mussten. Um die Ecke also eine Steuerhöhung für die Massen, incl. der armern Schlucker…. Sad… unter Populisten leiden deshalb auch immer die Arbeiter, die wenig verdienenden…
South meint
… nur kleiner Nachtrag. Und dann kommt das Problem dazu, was ein einheimischer Hersteller überhaupt ist. Denn. VW unter Blume erwägt den Import von in China entwickelten und sogar produzierten eAutos nach Europa. Da würden wir dann mit deutschen Steuergeldern sogar China fördern….
Deshalb sollte man besser die Infrastruktur und die Rahmenbedingungen wie Accu, KnowHow etc. fördern und nicht die Autofirmen.
Davon abgesehen ist die Förderung von Autos allgemein nicht Förderungswürdig, weil wir eben schon in Autos schwimmen. Es gibt tausend Stellen wo das Geld besser aufgehoben ist….
M. meint
„VW unter Blume erwägt den Import von in China entwickelten und sogar produzierten eAutos nach Europa. Da würden wir dann mit deutschen Steuergeldern sogar China fördern….“
Das ist einzudämmen wie bei jedem (anderen…) Chinesen auch.
Die Ideen von Blume sollten sein Problem sein.
Daniel S meint
Skoda gehört doch VW, Seat und Cupra auch. Tesla baut in Brandenburg, Ford auch in De. Wen soll man also genau von der Förderung ausschliessen?
elektromat meint
BYD denn die bauen in Ungarn und gehören nicht zu VW, so wie SAIC
F. K. Fast meint
Was sind deutsche Hersteller? Geht es um Modelle, die in Deutschland produziert werden, oder die zu 80% aus Teilen bestehen, die in Deutschland produziert werden? Gibt es da überhaupt ein einziges Modell? Was sagt eigentlich die EU dazu? Die CSU hat ja schon Erfahrung damit, Dinge umsetzen zu wollen, die dann teuer für den Steuerzahler juristisch gestoppt werden (Maut-Debakel).
ID.alist meint
Schau mal was Spanien macht. Nein nur aus D geht nicht in der EU, aber man kann Förderanteile an die Herstellung des Autos in der EU und weitere Anteile an der Herstellung/Zusammenbau der Batterie in der EU.
Ich glaube dafür gibt es sogar eine EU-Richtline, welche Deutschland in der E-Auto Förderung einfach ignoriert.
elektromat meint
nein es geht um BMW, denn da kommen die Parteispenden, also fast ein Perpetuum Mobile, man gibt das Geld dem Steuerzahler als Förderung, der gibts an BMW und BMW an CSU, dann muss man sich nicht anhören man würde sich direkt am Steuergeld bedienen. Geht ja indirekt. Ach ja ganz vergessen das geht ja nicht mehr so direkt mit den Parteispenden weil wegen der Transparenz die CSU immer bekämpft hatte und auch nicht wollte muss die Spende von Klatten jetzt zum Verband der Metall und Elektroindustrie gehen und dann wird das Geld an die CSU gereicht. Fällt dann nicht so auf. ….ach CSU Korrupt und/oder inkompetent. Warum die wohl immer ins Verkehrsministerium wollen???
MK meint
Ob den CSU-Politikern klar ist, dass es (neben CDU und SPD) die CSU war, die die Prämie in ihrer heutigen Form entwickelt und letztlich im Bundestag beschlossen hat?
Es nachher besser zu wissen ist einfach und war schon immer eine Kernkompetenz der CSU…aber das zu tun nur wenige Monate nachdem man das Gesetz selber verabschiedet hat, hat schon was ganz besonderes.
Futureman meint
Dachte auch gerade, welche Partei ist eigentlich gerade für das Verkehrsminsterium verantwortlich?
Allerdings hätten die entsprechenden Verantwortlichen ohne dieses Förderprogramm andere Lösungen zur Einhaltung der CO2-Regeln überlegen müssen. Und bevor überlegt wird, haut man lieber Förderungen raus. Denn die sind beim Wähler beliebter als Forderungen.
elektromat meint
naja CSU denkt halt nicht denn die sind die besten, da brauchts keine Gedanken an die Einwohner Bayerns/>Deutschlands. Hauptsache der nächste Bayernburger fürs Söder FressTiktok.ist sponsored von irgendjemanden. Für was regieren und sich um die Bevölkerung kümmern wenn man sich auch vor laufender Kamera den Bauch vollschlagen kann.
Wer wird da wohl angerufen haben und mimimi gejammert haben das jetzt die Chinesen viele Autos verkaufen und die Dividende für den BMW Hauptaktionär nicht mehr so Milliardenmäßig ist.??? Kennt jemand die Hauptaktionäre – wer war das nochmal…
Powerwall Thorsten meint
So viel zum Thema – „die Cinesen bekommen so viel Förderung“ …….
M. meint
Die Chinesen bevorzug(t)en ihre eigenen Hersteller massiv bei Förderprogrammen.
Aber ich wette, du scheiterst erneut an der Recherche dazu.
Es ist wohl nachvollziehbar, dass Bürger ihr eigenes Geld nach China überweisen können, wenn sie mögen – aber Steuergeld?
Wobei du beim zeitlichen Aspekt gleich wieder gescheitert bist: aktuell WERDEN chin. Hersteller ja mit deutschem Steuergeld gefördert, hier geht es um die Forderung, das zu beenden.
Das ist an der Stelle wohl ein Unterschied zu China, wo das eben schon seit vielen Jahren Praxis ist.
Ansonsten bin ich kein Freund der CxU, so wie ich alle rechten Parteien und ihre Sympatisanten verabscheue, aber diesen Punkt kann ich nachvollziehen.
Powerwall Thorsten meint
Ach so der „neutrale“ Herr Ingenieur stützt gestern umkommentiert die Aussage, daß die bösen Chinesen ihre Autoindustrie mit bis zu 8x mehr unterstützen mit sogar einem Link.
Den hab ich dann gelesen – ich kann nämlich lesen.
Du offensichtlich nur selektiv.
Da stand nämlich 3-8x
Und das ist dann doch ein großer Unterschied.
M. meint
Selbst nichts liefern, unreflektiert jeden Quatsch aus „X“ abschreiben, dann aber bei anderen Quellenkritik üben. Du bist schon ein ganz großer.
https://www.handelsblatt.com/politik/international/subventionen-so-viel-geld-pumpt-china-in-elektroautos/100046965.html
„Die Kaufprämien wurden nur für in China produzierte NEVs gewährt, nicht jedoch für Importfahrzeuge, so die IfW-Studie.“
https://insideevs.de/news/715955/china-autokonzerne-milliardensubventionen-studie/
Kritisiere doch mal das.
„Demnach steckte Peking zwischen 2009 und 2023 mindestens 230,8 Milliarden US-Dollar in die E-Auto-Industrie.“
https://www.n-tv.de/wirtschaft/So-heftig-subventionieren-die-Chinesen-ihre-Autobauer-article25338284.html
Am Ende geht es nicht darum, ob es 3x oder 8x war – die einheimischen Hersteller wurden bevorzugt. Also braucht das jemand wie du das im umgekehrten Fall nicht zu kritisieren.
Powerwall Thorsten meint
@ Herr Ingenieur
Du lebst also nach dem Alten Testament:
Auge um Auge …..
Deutschland könnte natürlich auch mit gutem Beispiel vorangehen und Dinge besser machen anstatt wie du lediglich mit dem Finger auf andere zeigen.
Aber so tickst du eben.
M. meint
Ach, zum Thema hast du nichts mehr? Der Punkt ist also durch?
Na gut.
Ich bete keine Götzen an.
Die Sache ist auch zu wichtig, um das mit Religionsgesabber abzumoderieren.
Fakt: wer in China verkaufen will, baut in China.
Wer in China bauen will, macht das (mit einer Ausnahme) mit einem „Partner“.
Das System war gut für China – wie man heute sieht.
Jetzt brauchen wir das, weil es auch gut für Europa ist.
Gleiches Recht für alle, Ende und aus!