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BMW setzt angesichts unsicherer Märkte weiter auf Technologieoffenheit

11.08.2026 in Autoindustrie, In der Planung von Thomas Langenbucher | 44 Kommentare

BMW-M2

Bild: BMW

BMW unterzieht seine zukünftige Produktstrategie laut einem Bericht einer umfassenden Neubewertung. Der deutsche Automobilhersteller prüft demnach derzeit, welche Modelle in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts in die Produktion gehen sollen. Diese Entscheidung erfolgt als Reaktion auf veränderte Marktbedingungen.

Ein wesentlicher Grund für diese Überprüfung ist die schwache Nachfrage in China, schreibt Autocar. Zudem sieht sich das Unternehmen einem wachsenden Druck durch neue chinesische Wettbewerber ausgesetzt. Auch strengere Handelsbarrieren in den USA sowie auseinanderstrebende globale Anforderungen beeinflussen die Planung des Konzerns.

BMWs neuer Konzernchef Milan Nedeljković beschrieb die Veränderungen in der Automobilbranche im vergangenen Jahr als dramatisch. Das Unternehmen nehme daher eine neue Perspektive ein, anstatt davon auszugehen, dass bestehende Angebote für alle Märkte gleichermaßen geeignet sind. Er betonte Autocar zufolge, dass BMW in verschiedenen Bereichen signifikante Schritte unternimmt und das Tempo erhöht.

Im Rahmen dieser Neuausrichtung soll der Konzern den Bedarf an bestimmten Technologien, Modellvarianten und Antriebssträngen neu prüfen. Zudem wird untersucht, in welchen Bereichen neue Partnerschaften wirtschaftlich und technologisch sinnvoll sein könnten.

Interne Quellen aus der Münchner Zentrale deuten laut Autocar darauf hin, dass ein Modell bereits zurückgestellt wurde. Das geplante Luxus-SUV G74 als Wettbewerber zur Mercedes G-Klasse habe keine finale Genehmigung erhalten und befinde sich derzeit auf Eis. Ursprünglich als elektrisches Konzept auf Basis der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ geplant, sollte das Modell zuletzt auf der flexiblen CLAR-Architektur basieren und verschiedene Antriebe bieten.

Die schwierige Lage im Mega-Markt China stellt nach Ansicht von Nedeljković eine der größten Herausforderungen dar. Neue Konkurrenten aus der Volksrepublik expandieren zudem über das Heimatland hinaus nach Europa, Lateinamerika und in den asiatisch-pazifischen Raum. Zusätzliche Faktoren wie Zölle, Handelsbarrieren, Währungsschwankungen sowie regulatorische Verschärfungen in Europa beeinflussen das Geschäft. Vor diesem Hintergrund gab BMW Mitte Juni überraschend eine Gewinnwarnung heraus.

Angesichts der unsicheren und in den Märkten teils sehr unterschiedlichen Entwicklung wird BMW dem Bericht zufolge weiter auf einen technologieoffenen Ansatz setzen. „Die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden unterscheiden sich von Markt zu Markt erheblich – und sogar innerhalb einzelner Märkte“, wird Nedeljković zitiert. „Unsere Umsatzzahlen im zweiten Quartal spiegeln diese Realität und die Stärke unseres technologieoffenen Ansatzes wider.“

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Via: Autocar
Unternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Elvenpath meint

    11.08.2026 um 17:32

    @ecomento.de: Man sollte das Wort „Technologieoffenheit“ hier wirklich nicht noch unterstützen und propagieren! Das Wort wird von Fossil-Lobbyisten missbraucht. Einfach mal einen Entwickler fragen, was Technologieoffenheit wirklich bedeutet!
    Es ist hier keine Technologieoffenheit, sondern Emissionsoffenheit. Das schon fast religiöse Festhalten an einer veralteten Technologie hat nichts mit Offenheit zu tun. Sondern eben genau das Gegenteil: Ein Festhalten um jeden Preis. Vom verschließt(!) sich einer Transformation.

    Antworten
  2. Uwe meint

    11.08.2026 um 14:39

    „Zudem wird untersucht, in welchen Bereichen neue Partnerschaften wirtschaftlich und technologisch sinnvoll sein könnten.“
    BMW langfristig nur noch als „Hülle“ für einen asiatischen Mutterkonzern? Mal sehen…

    Antworten
  3. Sven Buschbeck meint

    11.08.2026 um 14:32

    Technologieoffenheit bedeutet bei BMW erstmal abgreifen von Milliarden Fördermitteln ohne wirklich was zu liefern. das schon seit 20 Jahren.

    Antworten
    • Steven B meint

      12.08.2026 um 08:40

      kann man so nicht stehen lassen. BMW hat mit der neuen Klasse eindrücklich gezeigt, was deutsche Automobilhersteller zu leisten vermögen. Also das ist nach mir alles andere als „ohne was wirkliches zu liefern“

      Antworten
  4. M3P_2024 meint

    11.08.2026 um 14:25

    Wenn man wegen „unsicheren Märkten“ weiterhin unsicher „technologieoffen“ parliert, heizt man die Unsicherheitsspirale von Hinz und Kunz nur weiter an – aber da müsste man erst drauf kommen…

    Antworten
  5. Future meint

    11.08.2026 um 13:01

    Vermutlich bleibt es auch mit Nedeljković bei 80 Prozent Verbrennern. Die Klattens werden da sicherlich auch ihren Einfluss haben.
    Aber das bedeutet eben auch, dass andere Elektroautobauer die vielen Autos verkaufen werden, die BMW nicht liefern kann.

    Antworten
    • M. meint

      11.08.2026 um 15:26

      BMW wird jedes BEV liefern, das bestellt wird.
      Aber man wird eben auch die anderen Autos liefern.
      Zum Beispiel die Verbrenner, die dank des Geldes und des persönlichen Einsatzes eines Milliardärs ins Amt gehievten Typen mit blondieren Haaren wieder erstarkt sind.
      Das sind eben die Dinge, auf die man reagieren muss.

      Antworten
      • Paule meint

        12.08.2026 um 07:46

        „BMW wird jedes BEV liefern, das bestellt wird.“

        Klingt nach Produktionsüberhang und vollen Halden.

        Antworten
        • M. meint

          12.08.2026 um 15:35

          Nur für dich. Wird ein Erfahrungswert sein.

          Für andere klingt es danach, dass du ein BEV bestellen kannst, und es dir dann auch geliefert wird.
          Du sollest früh morgens nicht schreiben – warte besser, bis du wach bist.

      • Future meint

        12.08.2026 um 12:32

        BMW baut doch nur so wenige Elektroautos. Entsprechend lang sind die Lieferzeiten bei guter Nachfrage. Die Verbrenner von BMW sind alle schnell lieferbar. Insofern werden sich die Elektroauto-Kunden woanders umschauen und es gibt ja auch viel Auswahl.
        Natürlich hat BMW auch den freundlichen Herrn mit blondierten Haaren unterstützt, denn BMW betreibt im Land des blondierten Herrn sein größtes weltweites Werk und muss im Land des blondierten Herrn eben seine vielen Verbrenner verkaufen. Das ist doch jetzt nicht so schwer zu verstehen. So geht Wirtschaft eben. Da spielen blondierte Haare des Herrn keine Rolle, denn es geht immer nur ums Geld. Das war doch früher bei der deutschen Wirtschaft und dem Herrn mit dem hübschen Zweifingerbart auch schon so. Daran erinnert man sich nur nicht mehr so gern.

        Antworten
        • M. meint

          12.08.2026 um 22:51

          Typischer Future-Quark.
          BMW baute schon vor der NK mehrere Hunderttausend davon pro Jahr, und mit den erfreulichen Bestelleingängen für iX3 und i3 wird alles unternommen, um die Stückzahlen (und den Anteil) zu erhöhen. Verkürzte Anläufe (was nicht ohne Risiko ist), mehr Schichten.
          Und das BMW-Werk in Spartanburg wurde 1994 eröffnet. Was hat DT damals gemacht? Ich will dir die Recherche nicht versauen, aber soviel kann ich verraten: mit Politik hatte er noch nichts zu tun.

          Zu deinen Spenden-Phantasien, die du sicher nicht recherchiert hast:
          https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bmw-volkswagen-mercedes-deutsche-autohersteller-spenden-nicht-fuer-donald-trump-a-58b50aa5-715b-485f-b536-7b8ebbf794e9

          An dem „Herrn mit dem hübschen Zweifingerbart“ hat jemand anderes viel mehr Freunde als irgendjemand in bei BMW:
          https://rp-online.de/politik/ausland/us-wahlen/trump-vereidigung-hat-elon-musk-wirklich-den-hitlergruss-gezeigt_aid-123275263
          Daran erinnert man sich nur nicht mehr so gern.

          Das passt auch perfekt zu dieser Nachricht:
          https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/warum-tesla-in-afd-hochburgen-so-beliebt-ist-accg-200670790.html
          Davon hört man von den Fans auch nichts außer „das ist Whataboutism“. Peinlich.

      • MichaelEV meint

        12.08.2026 um 17:57

        Auch wenn man immer das Gegenteil suggerieren will, aber natürlich haben Autohersteller maßgeblich Einfluss drauf, was bestellt wird (insbesondere durch den Preis).
        Und der Milliardär lobbyiert nicht pro Verbrenner und verkauft keinen einzigen davon. Auch hier sind es die Verbrennerhersteller, die pro Verbrenner und gegen Klimaschutzmaßnahmen lobbyieren und Verbrenner en masse verkaufen.

        Antworten
        • hu.ms meint

          13.08.2026 um 14:16

          … und die neuwagenkäufer können natürlich überhaupt nichts machen, denn denen wird der stinker-BMW einfach zugewiesen. Wie damals ein trabbi.
          Du solltes mal mit menschen auf dem stadtplatz über BEV sprechen. Korrigiert sicher deine theoretische sichtweise.

  6. hu.ms meint

    11.08.2026 um 11:54

    Technologieoffenheit ist o.k. wenn die schäden, die durch die nutzung entstehen auch durch den verursacher bezahlt werden.
    Um den altbestand nicht zu überfordern nicht voll auf den treibstoff, sondern bei neuzulassungen km auslesen mit der verbrauchsangabe des modells multiplizieren und dann mind. 1 € pro liter.
    Für BEV natürlich auch die emissionen der stromerzeugung – soweit nicht von eigener PV ausserhalb des netzes.
    Dann werden sich auch bei BMW die stückzahlen pro antriebsart heftig verschieben.
    Leider ist die politik zu schwach dazu bzw. völlig lobbyiert.

    Antworten
  7. South meint

    11.08.2026 um 11:26

    Erst letztens ein Bericht im Handelsblatt, BMW hat nach den ersten Erfahrungen des ersten i3 zu zögerlich auf das eAuto gesetzt und mit den Mischplattformen Geld verbrannt und nebenbei immer wieder sinnlos auf Carbon gesetzt. BMW hat sich also verheddert und mit Technologieoffen hatte das überhaupt nix zu tun, sondern mit falschen Managemententscheidungen. Die immer höheren Preis und immer mehr Modelle haben dann ihr übriges getan. Die gelungene neue Klasse täuscht ein bisschen über die anderen Fehlentscheidungen hinweg, denn BMW wird diese Preise wie auch Mercedes nicht halten können.
    BMW macht zögerlich schon seine Hausaufgaben, aber mit Technolgieoffen hat das überhaupt nix tun. Hybride stagnieren (trotz hoher staatlicher Förderung), Verbrennerverkäufe gehen zurück. BMW muss wie alle anderen auch, jetzt gute eAutos mit guter Preis-Leistung bringen und damit meine ich nicht immer nur das schielen auf die anderen Premiumhersteller, da waren die lange echt blind, sondern neue Wettbewerber. Denn Audi und Mercedes haben BMW nicht in China verdrängt…

    Antworten
    • hu.ms meint

      11.08.2026 um 12:42

      Das „verdrängen in china“ ist überhauptnicht zu verhindern.
      Die KP will chinesische autos auf chinesischen strassen. Das wird nicht offizell verlautbart sondern hintenrum über die partei-kader und hat auch viel mit dem neuen chinesischen nationalstolz zu tun.
      Alle ausländischen hersteller – auch tesla – werden das noch heftig zu spüren bekommen.
      Am ende werden sie bis zu einem drittel des absatzes verloren haben und ihre kostenstrukturen massiv nach unten anpassen müssen.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        11.08.2026 um 13:48

        hu.ms

        Die KP China braucht die Binnennachfrage, dazu braucht sie die Kaufkraft aus den inländischen (im Idealfall industriellen) Arbeitsplätzen. Welches Logo da auf den Produkten ist (so sie innerhalb Chinas hergestellt sind, inkl. Vorkette etc.), ist der KP China wohl völlig egal. Ob die Käufer das auch so sehen, oder eher nach Produkteigenschaften entscheiden, ist wohl schlecht feststellbar.

        Antworten
        • hu.ms meint

          12.08.2026 um 11:56

          Die paar fabriken, die nicht chinesische hersteller dort betreiben werden einfach durch indirekte nachfragesteuerung über nationalstolz ausgebremst und von chinesischen herstellern übernommen. Die von tesla spätestens 2030. Die VW-anteile an fabriken in china schon früher.

        • Jörg2 meint

          12.08.2026 um 13:54

          hu.ms

          Könntest Du bitte kurz klarstellen, was von Deinem Post Meinung, Vermutung, Fakt ist? Oder ist das bei Dir alles eins?

        • hu.ms meint

          12.08.2026 um 15:03

          Jörg, ein bekannter (siemens-manager) kam erst vor 3 wochen aus china zurück. Was der über den schnell wachsenden nationalstolz in china erzählt hat, führt ganz klar zur schlussfolgerung: alle ausändischen marken – egal wo gebaut und welche antriebsart – werden massiv marktanteile verlieren.
          Hatte ja schon vor 4 monaten hier geschrieben, dass mann jetzt besser mit einer chinesischen marke – anstelle von MB, BMW, toyota, VW, tesla usw. – vorfährt, wenn man einen auftrag – insbes. staatliche und staatlich beeinflusste – bekommen will.
          Time will tell…

      • Tesla-Fan meint

        11.08.2026 um 14:57

        Ja, die böse KP Chinas ist schuld. Klar. Da kann man nichts machen.

        Auf die Idee, das die chinesischen Produkte inzwischen besser und billiger sind als die aus good old germany kommst du natürlich nicht. Stichwort: verfehlte Produktpolitik

        Die Chinesen lassen sich eben nicht mehr mit billigem Bling-Bling und minderwertiger Software abspeisen.

        Das ist die unbequeme Antwort.

        Antworten
        • Steven B. meint

          12.08.2026 um 08:45

          wohl kaum! Was da aus China kommt ist nicht wirklich allererste Sahne, sie haben gute Produkte – ja, aber europäische Produkte müssen sich nicht geschlagen geben, ganz im Gegenteil, oftmals sind es einfach die besseren Angebote die dem Verbraucher geboten werden.

        • hu.ms meint

          12.08.2026 um 11:37

          Na dann schreib doch mal konkret, welche wichtigen software-funktionen chinesische autos haben und die aus europa nicht.
          Keine antwort bedeutet: wieder mal nur pauschal-bla-bla.

        • Tesla-Fan meint

          12.08.2026 um 18:04

          hu.ms, was soll ich dir über hochwertige Software erzählen wenn du dich mit einem id.3 first moover zufrieden gibst?
          Du hast schlicht keine Ahnung davon.

        • M. meint

          12.08.2026 um 22:59

          Ja, die KP ist böse, weil es eine Diktatur ist, die die Menschen unterdrückt, wenn sie nicht von selbst in der Spur laufen.
          Mir ist auch klar, dass du deine Aussage nicht ernst meintest, aber es ist trotzdem ernst und nichts daran kann relativiert oder beschönigt werden.
          Keine Gewaltenteilung
          Keine freien Wahlen
          Keine Opposition
          Alleinherrschungsanspruch der KP
          Was brauchst du eigentlich noch?
          Aber du wohnst ja nicht dort, da kann man ruhig mal die Fr***e aufreißen.
          https://www.deutschlandfunk.de/100-jahre-kommunistische-partei-chinas-eine-staatspartei-100.html

        • hu.ms meint

          13.08.2026 um 14:19

          Tesla,
          wieder nur bla-bla ! Schreib konkret welche funktionen chinesische autos haben und deutsche nicht.
          Keine konkrete aufzählung durch dich beweist, dass du nur unsinn schreibst.

      • Future meint

        11.08.2026 um 16:42

        Die Chinesen wollen allerdings auch die beste Technologie und sind eben dabei sehr viel digitalaffiner als die Deutschen. Da ist das Angebot der meisten westlichen Hersteller eben einfach zu schwach in China. Für das Versagen der westlichen Manager kann man nun nicht die chinesische Regierung verantwortlich machen. Es geht also beim Wettbewerb auch in China immer noch um das beste Produkt fürs Geld.
        Aber bei den Verbrennern sind westliche Marken auch in China noch sehr gefragt. VW war doch in 2025 wieder Marktführer bei den Verbrennern in China und braucht auch dringend das Geld.
        Allerdings wünsche ich mir von den Regierungen im Westen auch diese klare Positionierung zur klimafreundlichen elektrischen Mobilität, wie es die chinesische Regierung seit Jahren macht. Das schafft nicht nur Klarheit für die Menschen, sondern natürlich auch für die Industrien. Im Westen ist das dagegen immer noch ein Eiertanz, während im Osten halt die Sonne längst aufgegangen ist. Das könnte für die westliche Industrie entsprechend kompliziert werden in der Zukunft, denn die neuen chinesischen Produzenten werden viele Märkte bedienen in der guten Zukunft, weil Regierung und Industrie eben die gleichen klaren Ziele haben: Erfolg mit klimafreundlicher Mobilität.

        Antworten
        • hu.ms meint

          12.08.2026 um 11:49

          Habe ich das geschrieben ?
          Wieder mal rege phantasie – alter !
          Die europäer haben seit 2020 den für BEV geänderten geschmack der chinesen nicht mehr getroffen.
          Das „mundpropaganda: buy chinese“ kommt durch den von der KP geförderten nationalstolz erst jetzt hinzu. Und das wird auch den tesla-absatz in china treffen: minus 20% jedes jahr ab 2027.
          Andere wie VW, die erst jetzt mehrere dem chinesischen geschmack in china entwickelte BEV dort bringen sind aus dem gleichen grund jetzt praktisch zu spät.
          Ich gehe davon aus, dass alle nicht-chinesischen hersteller massiv dort absatz verlieren und dadurch auch ihre heimischen strukturen anpassen = dort stark einsparen müssen

        • Future meint

          12.08.2026 um 12:38

          »Geschmack« ist ein interessanter Begriff, der relativ harmlos klingt in Zeiten des Umbruchs. Offenbar trifft Tesla trotz der massiven Konkurrenz durch neue Marken in China immer noch sehr gut diesen chinesischen »Geschmack«. Auf der Kostenseite ist es natürlich auch genial, mit 2 einheitlichen Modellen den ganzen Weltmarkt zu bedienen. Die neuen VWs in China sind dagegen nur noch komplett chinesische Fahrzeuge mit VW-Emblem. Ob das eine gute Strategie ist, um mehr Geld dafür zu verlangen, wird sich zeigen.

        • hu.ms meint

          12.08.2026 um 15:15

          Bei dem schnell wachsenden nationalstolz in china wird genau das VW-emblem zukünftig absatzbehindernd.
          Und es sind keine komplett chinesischen BEV. Sie bekommen z.b. den 360er motor, der nachgewiesen effizienter als z.b. der von tesla ist.
          Und natürlich die in D entwickelte motoransteuerung sowie effizientere ladesteuerung des akkus.
          Wird aber m.e. alles nichts bringen.

        • Future meint

          13.08.2026 um 00:44

          Wir werden die schöne Zukunft beobachten. Der zunehmende »Nationalstolz« ist ja ein Phänomen in vielen Märkten und wird wohl weiter zunehmende wirtschaftliche Auswirkungen in vielen Bereichen haben. Umso wichtiger ist es deshalb, einzigartige Produkte anzubieten, die eben viel besser sind als vom Wettbewerber. Bei den Verbrennern war es doch auch so. Dann spielt der Nationalstolz auch keine so große Rolle mehr beim ganzen Konsum.

        • hu.ms meint

          13.08.2026 um 14:28

          Du vestehst es nicht !
          Nationalstolz geht in die emotions-ebene. Konnte man doch nach Elons einmischung in den wahlkampf div. europäischer staaten wunderbar an den jewiligen tesla-verkaufszahlen ablesen.
          Und wenn du die massiven veränderungen in china unter chi nicht mitbekommen hast, kann ich dich nur bedauern.
          Nochmal: minus 20% für alle ausländischen marken in china – egal wo gebaut und welche antriebsart.
          Bis 2030 ist tesla aus china raus. VW und die anderen auch.

    • eBikerin meint

      11.08.2026 um 13:08

      “ und nebenbei immer wieder sinnlos auf Carbon gesetzt“
      Wo genau hat den BMW „immer wieder“ auf Carbon gesetzt? Soviel ich weiss nur beim i8. bei M Modellen kann man Teile aus Carbon bestellen, dass ist aber nicht neues oder besonderes – und Geld wird da auch nicht verbraten sondern verdient.
      Ach ja – BMW wächst sogar wenn man China aussen vor lässt – und warum China so super läuft hat ja hu.ms schon erklärt.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        11.08.2026 um 13:53

        i3 Fahrgastzelle

        Susanne Klatten wurde vorher Hauptaktionärin des Lieferanten und wohl auch des eigens gegründeten JV (wenn ich mich recht entsinne).
        Der Lieferant „erkrankte“ wohl stark, als der i3 eingestellt wurde (und keine weiteren Kunden gewonnen werden konnten).

        Antworten
        • eBikerin meint

          11.08.2026 um 21:03

          Irgendwie keine Antwort auf meine Frage

        • Jörg2 meint

          12.08.2026 um 14:01

          „… Soviel ich weiss nur beim i8. …“

      • cbzac meint

        11.08.2026 um 16:47

        vor allem beim ersten i3.
        Man dachte Gewicht wäre das A und O, statt dessen hätte eine stromlinienförmigere Karosserie mehr gebracht. Heraus kam ein sehr verkopftes, unpraktisches Auto mit geringer Reichweite zum hohen Preis. Und wehe es bekommt mal einen Karosserieschaden.

        Antworten
        • eBikerin meint

          11.08.2026 um 21:05

          Kann jemand hier auch mal Beiträge lesen und darauf antworten? Deine Antwort ist das was man in der Schule Themaverfehlung genannt hat

        • Jörg2 meint

          12.08.2026 um 14:02

          eBikerin

          Vielleicht liest Du einfach nochmal, was Du geschrieben hast.

        • M. meint

          12.08.2026 um 23:13

          „Man dachte Gewicht wäre das A und O, statt dessen hätte eine stromlinienförmigere Karosserie mehr gebracht.“
          Das ist kompletter BS, sorry.

          Eine Stromlinienform kostet Länge, die man bei einem Auto, das man als „MegacityVehicle“ konzipiert, ganz einfach nicht hat. Du kannst Autos nicht einfach mal 70 oder 80 cm länger machen, nur damit die Aerodynamik passt. Das Ding ist für die STADT.
          Und DANN ist ein niedriger CW-Wert etwas, was sich vor allem bei hohen Geschwindigkeiten bezahlt macht.
          Und wie sind die Geschwindigkeiten in der Stadt?
          Nicht hoch.

          Was hat man in der Stadt aber häufig? Anfahr- und Bremsvorgänge. Jetzt kommt gleich wieder das Argument mit der Rekuperation, NEIN, man gewinnt nicht die ganze Energie zurück, sondern bestenfalls 2/3. 1/3 ist immer weg. Mindestens. Und deswegen ist es ein Vorteil, wenn ein Auto 200 kg weniger wiegt. Auf der Autobahn ist das Gewicht „relativ“ egal.
          Und deswegen ist ein BMW i3 in seinem eigentlichen Einsatzbereich (urban) auch heute noch – 15 Jahre nach seiner Entwicklung (2011) – sehr effizient. Im Sommer überhaupt kein Thema, den 1-stellig zu fahren, ohne sich anzustrengen. Da kommen auch heute noch ganz wenige moderne Autos dran.
          Klar: letztlich ist Carbon zu teuer. Die Hoffnung war aber, über die Serienentwicklung die Kosten langfristig zu senken. Dafür musste man aber erstmal Serienfertigung machen, um damit in dem Maßstab überhaupt Erfahrungen zu sammeln.
          Hat nicht funktioniert, ok. Das ist nun mal so. Aber wer nicht wagt, gewinnt nicht. Sonst heißt es doch immer, dass die deutschen Autobauer zu viel auf Sicherheit spielen. Machen sie es mal nicht, ist es auch falsch.

      • Future meint

        11.08.2026 um 16:47

        Ich freue mich jeden Tag über das ganze leichte Carbon im i3. Sonst hätte ich den damals auch nicht genommen. Leider gab es keinen Nachfolger. Als ich die Presseabteilung gefragt habe, ob der Vision Circular denn nun wirklich erst in 2040 kommen soll, gab es nicht einmal eine Antwort. Daran merkt man, dass auch BMW weiter auf alte Verbrennung setzt und nur ein bisschen auf die neue gute Zukunft.

        Antworten
        • Steven B. meint

          12.08.2026 um 08:52

          jedes Segment wird von BMW derzeit angeboten, was sollen sie jetzt noch mit ihren Elektroautos abdecken – welche Wünsche bleiben dir nach noch offen? iX5, iX3, i3, i4, i5, i7, iX2 usw. Nach und nach werden die Modelle auf die neue Klasse umgerüstet und sind in Sachen SW in Europa unvergleichbar. Da kann wirklich kaum einer was besseres seinen Kunden anbieten. Die Assis arbeiten wie sie sollen, ohne ständig zu piepsen oder einen zu bevormunden. Schau dir da mal die Fahrzeuge aus Fernost an, nebst Zirkus kommst du auch noch völlig entnervt am Ziel an… gibt genügend Videos zu diesen Themen die genau das nachweisen.

        • Future meint

          13.08.2026 um 00:38

          BMW baut sich zu 80 Prozent Verbrenner. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Aber sie könnten auch anders, wenn sie denn wollten. Das hat man am nachhaltigen Konzept für den Vision Circular gesehen. Aber sowas müssen jetzt halt andere liefern.

    • bs meint

      11.08.2026 um 14:15

      Deutschland macht zwar hybride, kann es aber nicht. Toyota ist der einzige, der das Hybridekonzept richtig umgesetzt hat (EVT: elektronic variable transmission). Die Deutschen setzen auf umgebaute Ganggetriebe. Das Toyotakozept ist ganz klar überlegen und deswegen sieht mit z.B. bei Uber eine überrepräsentation von Toyota hybride Fahrzeuge.
      Will man BEV, dann präferiere ein BEV das von grundauf als BEV geplant wurde. Nur dann werden alle Vorteile an der Konstruktion ausgeschöpft. Man sieht es auf einhieb. Öffne ein iX2 den Kofferraum und dann z.B. ein Tesla MY. In den X3 kann man gerade reinkriegen, in den Tesla verläuft man sich. Im Tesla wurde der Platz innerhalb der Außenhülle halt viel besser ausgenutzt, und man sieht es.

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