Mit dem Modelljahreswechsel erweitert Porsche die Serienausstattung des neuen, rein elektrischen Macan. Besonders beliebte Optionen fasst der Sportwagenhersteller für das Mittelklasse-SUV in dem neuen „Business-Paket“ zusammen.
Das Angebot für die Modelle Macan, Macan 4 und Macan 4S beinhaltet das Panorama-Dachsystem, die Matrix-LED-Hauptscheinwerfer, automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel sowie eine Außenfarbe nach Wahl aus den Farbkategorien „Contrasts“ und „Shades“. Für den Innenraum bietet das Business-Paket 14-Wege-Komfortsitze, das Lederpaket schwarz und das Bose-Surround-Sound-System. Fahrwerkseitig sind die Servolenkung Plus sowie die Adaptive Luftfederung mit Niveauregulierung und Höhenverstellung inklusive Porsche Active Suspension Management (PASM) inkludiert.
Das Business-Paket kostet in Deutschland 5990,46 Euro für den Macan und den Macan 4 sowie 5299,07 Euro für den Macan 4S. Je nach Modell ergibt sich laut Porsche ein Preisvorteil von bis zu 45 Prozent gegenüber der Einzelbestellung aller Paket-Optionen.
Mehr Assistenzsysteme und mehr Ladeleistung ab Werk
Porsche erweitert auch das Serienangebot für den Macan: Mit dem Modelljahreswechsel ergänzen Komfort- und Assistenzfunktionen die Ausstattung des vollelektrischen SUV ab Werk. Dazu zählt neben dem Abstandsregeltempostat auch das Automatisierte Parken mit „2D Surround View“. Dabei erkennt das System selbstständig Parklücken zwischen und vor Objekten. Der Blinker wird automatisch gesetzt, das Fahrzeug übernimmt den Einparkvorgang sowohl in Längs- als auch in Querlücken sowie das Ausparken aus Längslücken.
Weitere Parkfunktionen bis hin zum „Remote Park Assist“, bei dem Parkmanöver unter anderem via Smartphone gesteuert werden können, sind optional verfügbar. Das Smartphone wiederum kann nun im Macan schneller geladen werden als bisher: Die entsprechende Ablage in der Mittelkonsole inklusive kabellosem Laden bietet nun eine Ladeleistung von bis zu 25 Watt (bisher 15 Watt).
Beim Macan GTS und beim Macan Turbo erhöht Porsche auch die serienmäßige Ladeleistung mit Wechselstrom (AC): Dank des nun ab Werk verbauten 22-kW-Bordladers kann an öffentlichen Säulen oder einer entsprechenden Wallbox deutlich flotter Strom gezogen werden. Macan, Macan 4 und Macan 4S laden mit maximal 11 kW, können aber optional mit dem 22-kW-Lader ausgestattet werden. An geeigneten Gleichstrom-Schnellladesäulen (DC) laden alle Macan-Modelle serienmäßig mit bis zu 270 kW.

CJuser meint
Der Macan Electric ist entweder 10t Euro zu teuer oder hat zu wenig Antriebsleistung. Eins von Beidem. Sucht es euch aus. Beim Cayenne Electric hat man diesen Fehler zum Glück nicht gemacht.
Powerwall Thorsten meint
„Das Smartphone wiederum kann nun im Macan schneller geladen werden als bisher: Die entsprechende Ablage in der Mittelkonsole inklusive kabellosem Laden bietet nun eine Ladeleistung von bis zu 25 Watt (bisher 15 Watt).“
Wie verzweifelt muss man eigentlich sein, dass es so ein Text in eine Pressemitteilung schafft.
Da schaffen es Mitbewerber mit einer einzigen Mitteilung auf Social Media wochenlang in die Schlagzeilen der Presse – besonders im gebeutelten Autoland Deutschland.
Besser-BEV-Wisser meint
Klingt nach nem Schnäppchen :-)
Im Ernst: Verglichen mit ähnlich leistungsstarken Verbrenner SUVs von BMW oder Audi, ist der E-Macan ein erstaunlich guter Deal.
Wie immer hängt es dann halt am Wiederverkaufswert, was einem der Spass dann wirklich gekostet hat.
eBikerin meint
Warum vergleichst du den e-Macan mit Verbrennern? Mal „nackter Hirsch“ Vergleich
Macan 4 – 408 PS 0-100 5,2s – Reichweite 611 km – 85.600 Euro
iX3 50 xDrive 469 PS o-100 4,9 s – Reichweite 808 km – 70.900 Euro
WDSE meint
Einfach mit einem BEV wie BMW iX3 oder Volvo EX60 mit ähnlicher Ausstattung vergleichen dann bleibt von einem guten Deal nichts mehr übrig, leider. Das sage ich als alter Porsche Fan (fünftes 991 Cabrio als „Spassauto“, aber ein BEV würde ich mir nie holen wegen schlechtem P-L-Verhältnis und zumindest bis jetzt noch schlechterem Wiederverkaufswert.