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Waymo plant Elektro-Robotaxi-Dienste in Deutschland wohl ab 2027

14.08.2026 in Autonomes Fahren von Thomas Langenbucher | 48 Kommentare

Bild: Waymo

Die Waymo Germany GmbH wurde im Mai im Handelsregister eingetragen. Von ihrem Sitz in München aus plant das Unternehmen laut Berichten ähnlich wie bereits in den USA, Robotaxi-Dienste mit autonomen Fahrzeugen anzubieten. Doch 2026 wird es damit wohl nichts mehr.

Ein offizieller Zeitplan für den Deutschland-Start liegt von Seiten Waymo noch nicht vor. Ein Sprecher des Unternehmens bezeichnete die Information eines Bundesverkehrsministeriums, wonach bereits in Kürze Kunden in zwei deutschen Großstädten transportiert werden könnten, gegenüber der Automobilwoche als „unzutreffend“.

Anzeichen für Vorbereitungen sind dem Bericht zufolge die Suche des Flottenbetreibers Transdev nach Testfahrern in Berlin und München sowie eine Stellenausschreibung für einen Betriebsleiter für autonomes Fahren in der bayerischen Landeshauptstadt. Die Verträge für diese Stellen sind auf ein Jahr befristet, was darauf hindeuten soll, dass Test- und Kartierungsfahrten mindestens bis zum zweiten Quartal 2027 andauern werden.

Insider erklärten gegenüber der Automobilwoche, dass frühestens gegen Ende des Jahres mit Mapping-Fahrten gerechnet wird. Diese würden zunächst voraussichtlich noch mit Elektroautos auf Basis des Jaguar I-Pace und der fünften Generation der Waymo-Technik durchgeführt werden. Ein kommerzieller Start des Robotaxi-Dienstes wird von der Automobilwoche für das Jahr 2027 erwartet.

Für den geplanten Rollout im nächsten Jahr ist laut dem Branchenportal der Einsatz des neuen „Gen6 Driver“ wahrscheinlich, der die Hardware-Kosten senken soll. Dieses System soll künftig in Elektroautos wie dem Hyundai Ioniq 5 und dem Zeekr RT zum Einsatz kommen.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Unternehmen: Waymo
Antrieb: Elektroauto, Modern Mobility

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    20.08.2026 um 15:32

    Endlich kommen fahrerlose taxis auch nach europa.
    Auch wenn waymo die städte erst mal vermessen muss und pro ca. 20 autos irgendwo ein tele-fahrer für kritischen situationen eingreifen muss, sitzt doch kein fahrer oder sicherheitsfahrer mehr auf den vordersitzen. Das ist entscheidend für die masse.
    In china sind auch schon einige firmen so unterwegs. Verwendete echnik ist mir nicht bekannt.
    Tesla ließ gestern verlauten, dass das cyber-cab – zweisitzer ohne lenkrad – in den testbetrieb geht. Allerdings können es in der testphase nur tesla-MA nutzen, die vorher auch eine entsprechende erklärung unterschrieben haben. Welch wunder, bei reiner camera-basierter technik, die z.b. bei nebel völlig unbrauchbar ist.
    Wird interessant, wann bzw. ob überhaupt ein normaler taxibetrieb mit dieser technik erlaubt wird. Jeden fahrgast was unterschreiben lassen geht wohl eher nicht…

    Antworten
  2. David meint

    17.08.2026 um 13:42

    Tesla muss hilflos von der Seitenlinie zugucken, wie immer mehr echte, autonome Taxis mit echten zahlenden Fahrgästen fahren.

    Zoox und Baidu sind da und rollen kräftig aus, aber Waymo skaliert am brutalsten. Sie haben Erfahrungsvorsprung in vivo. Es ist schon viel von dem passiert, was theoretisch durch Verkettung unglücklicher Umstände überhaupt passieren kann. Und man ist nicht daran gescheitert, sondern konnte die Sicherheitsbehörden mit proaktiven Meldungen und schnellen Lösungen überzeugen.

    Vor allen Dingen werden aber Alphabet und Amazon, bei denen die autonomen Fahrzeuge nicht zum Kerngeschäftsmodell gehören, die Preise verderben, bevor Murks die erste Lizenz hat. Das wird also vielleicht sogar schon Commodity sein, bevor Tesla sein Level 2 System in Europa zugelassen bekommt. Mercedes hat übrigens sein Level 2++ System ab Januar 2027 zugelassen bekommen.

    Lieber hums, mach dich gerne ein bisschen sachkundig, bevor du in dieses Thema einsteigst. Die Zentrale ist zwar erforderlich, weil es eben Level 4 und nicht 5 ist. Weil es aber echtes Level 4 ist, kann die Zentrale die Fahrzeuge nicht steuern. Weder direkt noch indirekt. Sie kann maximal ein Signal geben, das das Auto dazu bringt, seine Strategie zu überprüfen. Tesla steuert seine Autos remote. Das liegt aber daran, weil es kein Level 4 ist, sondern ein Scam.

    Antworten
  3. hu.ms meint

    15.08.2026 um 09:52

    Völlig autonomes fahren wird noch viele jahre nicht möglich sein.
    Waymo fährt zwar ohne „sicherheitsfahrer“ auf dem vordersitzen braucht aber aufwendige vermessungen der genutzen strassen und telefahrer für aussetzer – gemunkelt wird von einem pro 20-25 autos. Macht bei 5.000 autos 250 „tele-fahrer“.
    In china scheint man lt. berichten am weitesten zu sein – allerdings auch nicht überall genehmigt und keine infos zu tele-fahrern.
    Einige europäer sind auf dem gebiet auch untetwegs – wegen hoher zulassunghürden auf technik- und zeitaufwändiger.
    Und bei tesla sitzen für kunden-transporte immer noch MA auf dem vordersitzen. Und die US-aufsichtsbehörde hat tesla im visier wegen massiven problemen mit dem reinen camera-system bei nebel und anderen sicht-beeinträchtigungen.

    Antworten
  4. hu.ms meint

    14.08.2026 um 11:36

    Entfernt, da themenfern. Die Redaktion.

    Antworten
  5. Future meint

    14.08.2026 um 10:57

    Die Berliner werden die armen Waymos in der Spree versenken, so wie sie es mit den Elektrotollern machen. Jährlich werden schätzungsweise über tausend E-Scooter in Berliner Gewässern versenkt. In Deutschland hat man das elektrische immer noch nicht so gern.

    Antworten
    • eBikerin meint

      14.08.2026 um 13:25

      „Die Berliner werden die armen Waymos in der Spree versenken, so wie sie es mit den Elektrotollern machen.“
      Noch ein größerer Schmarrn ist dir nicht eingefallen?
      „Jährlich werden schätzungsweise über tausend E-Scooter in Berliner Gewässern versenkt.“
      Hat aber irgendwie nix damit zu tun, dass die elektrisch fahren. Wenn man sich mal anschaut wie die „Nutzer“ dieser Mietscooter so damit umgehen, dürften wohl die meisten davon auf genau diese Personengruppe zu treffen.
      Der Rest vermutlich von Menschen die nur noch genervt davon sind, dass die Dinger überall rumliegen anstatt dass sie von den Nutzern ordentlich abgestellt werden.

      Antworten
      • Future meint

        14.08.2026 um 18:56

        Genau so ist es. Jetzt ersetze »E-Scooter« durch »Waymo« und wir wissen, was die Google Roboautos in Berlin erwartet.

        Antworten
        • hu.ms meint

          20.08.2026 um 15:35

          Wieso ?
          Werden die waymo-autos denn auf gehsteigen und anderen zum PKW-parken verbotenen flächen geparkt ?
          Wenn die stehen, müssen sie doch geladen werden.

    • Rob meint

      14.08.2026 um 15:44

      Na, da bin ich aber mal gespannt, wie man so ein „kleines“ E-Taxi mal eben so über die Schulter wirft und in der nächsten Wasserstraße versenkt.

      Antworten
      • Future meint

        14.08.2026 um 18:51

        Die Berliner sind da sehr kreativ. Es ist schließlich Berlin und nicht München. Wenn der einsame unbeliebte Waymo da also ganz alleine wieder irgendwo rumsteht und den anderen Menaschen den ganzen Platz wegnimmt im Kiez, dann wird dieser Waymo nicht geschultert, sondern auf einen Hänger verfrachtet und dann eben an geeigneter Stelle am Fluß abgesetzt. Warum muss man hier immer erklären, wie sowas gemacht wird.

        Antworten
        • Rob meint

          17.08.2026 um 09:58

          Wieder einmal die Essenz des Beitrags nicht verstanden.

          Natürlich wird es einen Weg geben, wenn man denn will. Aber es sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe, ob ich aus Frust einfach mal so einen Roller in die Hand nehme und über das Geländer in ein Gewässer werfe, oder erst einmal mit einem Hänger ankommen muss, eine Weile Zeit habe den Waymo drauf zu laden und anschließend durch die halbe Stadt zu fahren, um einen geeigneten Platz zu finden, das entfernte Fahrzeug dann wieder zu Wasser zu lassen.

        • eBikerin meint

          17.08.2026 um 10:38

          Deine VTs werden immer wirrer. Mehr sog i net.

        • Future meint

          17.08.2026 um 15:44

          Ihr solltet die Kreativität der Aktivisten nicht unterschätzen. Ob es »Frust« ist oder es andere politische Gründe sind, um gegen Ökokapitalismus vorzugehen, spielt dabei keine Rolle.

    • Referendar meint

      14.08.2026 um 19:37

      Dann hat Paris die Leih e-Scooter noch weniger gern, dort wurden sie bereits 2023 verboten.
      In der Seine liegen übrigens noch über 1000 von den Dingern, vllt hat ja HH Bedarf?

      Antworten
      • Future meint

        17.08.2026 um 08:56

        Die Hamburger sind den neuen Technologien gegenüber ja sehr aufgeschlossen. Die haben sogar als erste deutsche Kommune die Neuzulassung von Verbrennertaxen verboten und keiner hat sich empört.

        Antworten
        • Referendar meint

          17.08.2026 um 18:25

          Wer oder was soll sich da auch empören? Kann es sein dass du etwas konstruieren möchtest, was in der Realität so nicht existiert? Hat jetzt Frankreich nach deinem Weltbild die Elekromobiliät immer noch nicht so gern weil die e scooter in Paris verboten wurden? Mal ne Antwort von dir, anstatt immer auszuweichen auf ein neues Thema wäre doch mal was, oder?

        • Future meint

          18.08.2026 um 18:57

          Bei »Verboten« jeglicher Art ist die Empörung häufig groß in Deutschland: Fleisch, Heizung, Verbrennermotor usw.
          Keine andere Kommune hat sich allerdings ein Verbrennerverbot bei den Taxis bisher getraut. Hamburg ist da Vorreiter, denn Hamburg hat fähige und mutige Politiker im Rathaus. Natürlich würden die Hamburger niemals die Moias in die Alster kippen, denn das würde beim Segeln stören. Aber die Scooter landen natürlich auch in Hamburg in den Gewässern – keine Stadt in Europa hat mehr Brücken als Hamburg und es macht einfach Spaß, die wehrlosen Dinger da nachts runterzuschmeißen.

    • Thomas Claus meint

      14.08.2026 um 19:50

      Also im Wasser versenken glaube ich auch nicht. Allerdings brennen in Berlin gerne mal Autos. Außerdem gehört Waymo zum US Tech Giganten Google und die in Berlin mögen ja solche kapitalistischen Konzerne nicht gerade. 🔥

      Antworten
      • Future meint

        17.08.2026 um 09:00

        Natürlich mögen die Berliner den Kapitalismus, deshalb ist Berlin auch so teuer geworden. Und Google hat im März 2026 das Google AI Center in Berlin-Mitte direkt an der Spree eröffnet. Dieses Zentrum dient als Hub für Künstliche Intelligenz, in dem Teams von Google DeepMind, Google Research und Google Cloud mit Forschern, Start-ups und Unternehmen zusammenarbeiten. Allerdings hat man halt nicht nur in Berlin den Ökokapitalismus nicht so gern.

        Antworten
        • Referendar meint

          18.08.2026 um 15:03

          Echt so teuer geworden? Das erklärt die stark rückläufigen Besucherzahlen wenigstens zum Teil. Ok, ich war 2005 zuletzt in Berlin, da war alles noch extrem günstig. München ist einfach näher für mich, aber seit der Blizz Club geschlossen hat ist das auch keine Alternative mehr ;-)

        • Future meint

          18.08.2026 um 19:01

          In bestimmten Stadtteilen werden Autokennzeichen aus dem Südwesten auch nicht so gerne gesehen. Das ist nämlich einer der Hauptgründe, warum es da so teuer geworden ist ;-)

    • M. meint

      16.08.2026 um 12:55

      Du schreibst immer größeren Müll, sorry.
      Die Kurzzeitnutzer dieser Roller lassen die stehen und liegen, wo sie wollen, die werden hinterher mit Kleintrasportern eingesammelt. Und ein paar davon fliegen – entweder durch die Mieter, oder weil sie im Weg rumliegen – dann verbotenerweise in die Landschaft.
      Diese Roller gibt es nur elektrisch. GÄBE es sie mit Benzin, wäre das 1:1 das Gleiche.

      Und was hat das mit Waymo zu tun?
      Nichts.

      Waymo baut auf Autos auf – zum Glück elektrisch, aber es ginge auch mit Benzin. Wie man Autos in eien Fluss wirft, kannst du selbst gerne mal versuchen, aber der eigentliche Unterschied ist ein anderer: die werden nicht von Kurzzeitmietern gefahren und können von denen nicht auf dem Fußweg entsorgt werden. Die Mieter steigen aus, das Auto fährt weg. Ein Taxi. Kennt man.

      Antworten
      • Future meint

        17.08.2026 um 09:06

        M. kennt die Berliner einfach nicht. Aber das macht nichts. Die Meldungen werden schon kommen, wie Aktivisten gegen Waymo vorgehen werden. Die PR wird man sich doch nicht entgehen lassen.
        Aber es ist rührend, wie M. die Scooterfahrer beschreibt und die Entsorgung der Scooter im Fluß rechtfertigt. So wird es halt auch mit den Autos kommen, denn die stehen auch überall rum und stören nur.

        Antworten
        • M. meint

          17.08.2026 um 17:17

          Du hast sie ja nicht … ich habe überhaupt nichts gerechtfertigt.
          Aber falls dir in deiner Großstadt noch nichts von dem Problem untergekommen ist:
          https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/umland/haar-frau-stolpert-ueber-herumliegenden-e-scooter-und-verletzt-sich-schwer-art-1118337
          https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/sicherheit-von-e-scootern-alarmierende-unfallzahlen/
          (Alkohol kommt noch dazu)
          https://nuernberg.t-online.de/region/nuernberg/id_100141582/nuernberg-ist-das-die-loesung-gegen-achtlos-abgestellte-e-scooter-.html

          Und so kann es ja wohl nicht bleiben, oder?

        • Future meint

          18.08.2026 um 00:37

          Na also. Es ist also vollkommen nachvollziehbar, dass die Großstädter die störenden Scooter in dIe Gewässer werfen, damit die Städte wieder sicherer werden. Als nächstes kommen die Autos dran, denn die stören genauso. Waymos können sich eh nicht wehren, so wie die Scooter. Die Meldungen werden kommen, viel Spaß dabei.

        • Referendar meint

          18.08.2026 um 15:06

          Das Risiko Berlin hat Waymo schon eingepreist. Kann es sein dass du ein wenig sauer bist weil Tesla in Berlin nichts am Start hat? Da würdest du überschwänglich positiv reagieren.

        • M. meint

          18.08.2026 um 17:54

          Future bekommt nix mehr auf die Reihe.
          Dass Taxis nach Gebrauch wegfahren statt rumliegen – nicht gecheckt. Da muss man beim Wegwerfen schon ganz schön schnell sein.
          Dass Autos schwerer als Roller sind – nicht gecheckt. Sehr stark sein muss man also auch noch!

          Mir fehlt auch noch eine statistisch belastbare Einordnung, wer die Dinger in die Spree wirft: der, der sie ansonsten auch achtlos rumliegen lässt, oder der, der sie zufällig sieht und sich denkt „die werfe ich jetzt mal ins Wasser“.
          Schade, dass wir dazu nichts bekommen haben. Außer Behauptungen natürlich.

        • Future meint

          18.08.2026 um 19:06

          Ich finde Waymo super und es ist doch toll, dass es das endlich auch in Europa gibt. Aber ich bin ja auch kein Berliner.
          Tesla ist natürlich auch toll, weil sie die Elektroautos bauen, die andere einfach nicht bauen wollen. Die Kaufwilligen wollen doch versorgt werden mit Technologie. Ich verstehe ja auch nicht, warum die anderen diese 2 Mio. Teslas immer noch nicht liefern können. Vielleicht fehlt der Wille oder das Geld dazu. Oder beides. Egal.

        • Future meint

          19.08.2026 um 11:45

          @M., es fehlen eben leider die vielen Kameras an der Spree. Dann wüssten wir, wer die 1.000 harmlosen Scooter da nachts reinschmeißt. In China schmeißt ja keiner was rein, denn das wüsste die nächste Polizeistation sofort. Aber du kannst dich ja mal auf einer Berliner Brücke postieren und Kamera spielen.

        • Referendar meint

          20.08.2026 um 18:46

          In China weiss die Polizei schon vor der Straftat wie und von wem die begangen werden könnte. Da landen potentielle Scooter Entsorger schon mal prophylaktisch in den Knast. So stellt sich Future die schöne neue Zukunft auch bei uns vor. Obwohl, so neu ist die Idee nicht, gab es auch mal hierzulande, in Teilen sogar bis 89

  6. Jörg2 meint

    14.08.2026 um 10:42

    Ich hatte gehofft, dass deutsche Unternehmen (Automobilbranche, IT-Branche…) in D die ersten sein werden, die solche Dienste anbieten werden.
    Scheint so nicht zu sein.
    Die Lösungen/Angebote kommen wohl aus den USA und/oder China.

    Vielleicht bekommt es die EU ja hin, dass wenigstens die personenbezogenen Bewegungsdaten in der EU bleiben.

    Antworten
    • Future meint

      14.08.2026 um 13:20

      Eine Autobauertochter experimentiert ja mit autonomen Versuchen: Moia ist in Hamburg mit Mobileye aktiv. Aber gegen die weltweite Marktmacht von Uber wird Moia keine Chance haben.
      Das einzige deutsche IT-Unternehmen von weltweiter Bedeutung soll ja SAP sein. Die könnte man mal fragen.

      Antworten
      • MK meint

        14.08.2026 um 14:05

        @Future:
        Was ist z.B. mit Ionos, Schwarz Digits oder der Telekom? Alles große, zig Milliarden schwere Konzerne, die weltweit agieren und sicher deutlich mehr Expertise auf dem fraglichen Feld haben als SAP.
        Dazu kommen Firmen wie Bosch, die in heutigen Autos einen Großteil der Assistenzsysteme programmieren (und bei denen übrigens auch chinesische Hersteller Software kaufen).

        Antworten
        • Referendar meint

          14.08.2026 um 20:00

          Der Dunning-Kruger-Effekt ist bei Future heute mal wieder besonders ausgeprägt. Zum Fremdschämen, eigentlich …, aber wir haben uns an seinen BS schon gewöhnt, fast wie ein Maskottchen.

        • Future meint

          17.08.2026 um 09:11

          @MK: Es ist schon eigenartig, dass keines der genannten deutschen Unternehmen das autonome Fahren auf dem Schirm hat. Insofern wird diese Technlogie eben vor allem von amerikanischen und chinesischen Unternehmen kommen. Wichtig ist ja, dass sie eben jetzt endlich auch nach Europa kommen darf, obwohl die heimischen Industrien nichts eigenes anbieten kann.

        • MK meint

          18.08.2026 um 16:04

          @Future:
          Wo sehen Sie das Problem? Mercedes hat als einzige Firma eine Level 3-Zulassung in der EU, VW hat über Moia in verschiedenen Ländern auf der Erde Testflotten für autonome Taxen im Einsatz.
          Ansonsten sind die deutschen Unternehmen wie Jungheinrich und Kion weltweit führend beim autonomen Fahren auf Fabrikgeländen mit geringeren Geschwindigkeiten.
          Man muss als Unternehmen halt schauen, wo es einen Zukunftsmarkt ist. Und in einen Markt, auf dem bereits so viele (auch so viele deutsche Unternehmen) aktiv sind und nahezu direkt den Hebel umlegen könnten, wenn sonst ein Marktanteilsverlust droht, würde ich auch nicht einsteigen. Zumal die von mir genannten Firmen alle im Hintergrund beim autonomen Fahren dabei wären.

        • Future meint

          18.08.2026 um 19:11

          Bei Moia hat VW wohl nichts eigenes. Die Technologie kommt doch von Mobileye. Und Mercedes soll als Technologiepartner NVIDIA und Momenta haben. Die Autobauer konzentrieren sich also vermutlich weiter auf das Autobauen – aber die ganze Zukunftstechnologie kommt offenbar von den Techunternehmen. Das ist eine interessante Entwickiung.
          Und einen Waymo kann man sich auch immer noch nicht kaufen. Da ist Tesla ja schon weiter ;-)

      • MK meint

        17.08.2026 um 13:50

        @Future:
        Sie schreiben aber von „IT-Unternehmen“. Nicht von Unternehmen zum autonomen Fahren…
        Und die Frage ist ja immer: wer profitiert von autonomen Taxidiensten? Für die Automobilindustrie ist es das denkbar schlimmste Szenario…man sieht doch, wie selbst Tesla es immer wieder verschiebt.

        Antworten
        • Future meint

          17.08.2026 um 15:48

          Die Frage ist halt auch, was kommt nach dem Automobil, so wie wir es jetzt kennen. Eine Wette auf die Zukunft ist das Robotaxi und das autonome Fahren. Vielleicht kommt aber auch noch etwas ganz anderes.

        • MK meint

          17.08.2026 um 19:48

          @Future:
          Stimmt…das wissen wir alle nicht. wo wir uns sehr sicher sein können: Private PKW, wo ein guter Teil des Wertverlustes einfach durch Alterung des Fahrzeugs bei Nicht-Nutzung entstehen und wo man den Kunden als Hersteller unnützes Gedöns wie Logoprojektionen, Chromzierleisten oder andersfarbige Felgen für horrende Aufpreise, die die Gewinne ermöglichen, andrehen kann, werden es wohl nicht mehr sein…zumindest nicht für die Volumenhersteller. Nischen wie Ferrari werden sicher unabhängig davon immer funktionieren.

    • Ben meint

      14.08.2026 um 13:27

      David wir dir gleich erklären das MOIA von VW diesen Markt weltweit schon jetzt dominiert.
      Wobei man natürlich sagen muss das Waymo von hunderten Remotefahrern auf den Philipinen gefahren werden, in „kritischen Situationen“ was bei Waymo all 2m bedeutet…und man muss sagen in einer Doku auf Sat1 hat man gesehen das MOIA nichtmal die Schlange an einer roten Ampel erkannt hat und überholen wollte…wärend Tesla und Waymo schon autonome Taxiservice in den USA anbieten.
      Und on Top hat mir David noch nie ein Video eines amerik. ID.4 geschickt der auch nur annähernd so autonom durch die Stadt fährt wie ein Tesla.

      Antworten
      • hu.ms meint

        14.08.2026 um 14:20

        Tesla bietet bis jetzt keinen autonomen taxidienst an. Es sitzt immer noch ein „sicherheitsfahrer“ auf den vordersitzen.

        Antworten
      • Jörg2 meint

        14.08.2026 um 15:06

        Jaaaa…. Unsere Titanic-Musicbox hält da viele Geschichten parat…

        Antworten
        • hu.ms meint

          17.08.2026 um 12:17

          Na – wieder mal die übliche schwache antwort von dir.
          Widerlege doch einfach die feststellungen oder gibt zu, dass es aktuell bei tesla einfach so ist !

      • Rob meint

        14.08.2026 um 15:42

        Während „autonome“ Teslas in Texas einfach mal so im Gegenverkehr fahren und nichtmal in der Lage sind der eigenen Navigation gemäss der Verkehrsregeln zu folgen.

        Antworten
    • MK meint

      14.08.2026 um 14:02

      @Jörg2:
      Tatsächlich haben sowohl VW (Moia) als auch Mercedes ja lange vor Waymo in Deutschland mit entsprechenden Testfahrten begonnen. Die Frage ist ja auch immer das Ziel der Firmen: Autonome Taxen können pro Fahrzeug locker 10 oder sogar 20 private PKW ersetzen, weil sie viel besser ausgelastet werden.
      Für Waymo als Taxi-Dienstleister ist das das Geschäftsmodell. Für VW und Mercedes ist es eher ein Horrorszenario, dass private PKW keinen Sinn mehr machen, die Zahl zugelassener PKW rapide fällt und keine nicht notwendigen Ausstattungspakete mehr auf Basis emotionaler Befindlichkeiten gekauft werden. Deswegen forscht man zwar daran, um mitzuspielen, wenn es sich nicht vermeiden lässt, treibt es aber nicht aktiv voran…Anders macht es Tesla aber doch auch nicht, die weiterhin weltweit nur mit einer kleinen Flotte in einem kleinen Teil einer einzigen Stadt unterwegs sind.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        14.08.2026 um 17:57

        MK
        Ich schrieb nicht von Laborlösungen und dem Abgreifen von Forschungsgeldern (wehe diese Gelder bekäme jemand in die Hand, der was vernüntiges damit machen könnte…).
        Ich schrieb auch nicht davon, wann, wer mit seinen Laborlösungen angefangen hat.
        Ich schrieb von marktgängigen Geschäftsmodellen.
        (Warum hier nun „Tesla“ wieder reinargumentiert wird, erschließt sich mir nicht.)

        Antworten
        • MK meint

          17.08.2026 um 13:52

          @Jörg2:
          Ich habe Tesla zum Vergleich reingebracht, weil die Moia-Flotten in Deutschland, aber auch u.a. in Los Angeles technisch grade auf dem gleichen Stand sind wie die fahrenden „autonomen“ Taxis von Tesla, nur eben schon in mehreren Ländern und in viel größerer Stückzahl. Wenn das also eine „Laborlösung zum abgreifen von Fördergeldern“ ist aus Ihrer Sicht: Was ist denn dann das, was Tesla tut?

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