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Teleoperierte E-Shuttles starten am Flughafen Düsseldorf

13.07.2026 in Autonomes Fahren von Thomas Langenbucher | 24 Kommentare

Mercedes-Elektro-Shuttle-

Bild: Rheinmetall AG

Am Flughafen Düsseldorf hat ein Praxistest mit fernüberwachten und teleoperierten Shuttle-Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr begonnen. Rheinbahn, Rheinmetall mit der Tochtergesellschaft MIRA und der Flughafen erproben die elektrischen Fahrzeuge unter realen Betriebsbedingungen. Die Shuttles verkehren zwischen dem Flughafenbahnhof und dem Terminalbereich.

Der Testbetrieb soll Erkenntnisse über einen möglichen künftigen Einsatz teleoperierter Mobilitätsangebote liefern. Untersucht werden die Praxistauglichkeit im Verkehrsalltag, die Integration in bestehende Verkehrsstrukturen, die Betriebssicherheit, die Systemstabilität sowie die Akzeptanz bei Fahrgästen und Fahrpersonal. Teleoperation kann dabei laut den Projektverantwortlichen ein Zwischenschritt zu stärker automatisierten Mobilitätsangeboten sein.

Die Ergebnisse sollen helfen, mögliche Anwendungen im öffentlichen Personennahverkehr und bei internen Einsätzen wie Rangierfahrten auf Betriebshöfen zu bewerten. „Entscheidend ist dabei der Praxiseinsatz unter realen Bedingungen“, erklärt Rheinbahn-Vorständin Annette Grabbe. „Entscheidend ist dabei der Praxiseinsatz unter realen Bedingungen. Gleichzeitig wissen wir: Technologische Transformation gelingt nur, wenn wir die Menschen mitnehmen. Deshalb wollen wir neue Technologien gemeinsam mit unseren Fahrerinnen und Fahrern erproben, Erfahrungen sammeln und Berührungsängste durch eigenes Erleben abbauen.“

MIRA-Geschäftsführer Win Neidlinger verbindet Teleoperation mit dem Ziel, den öffentlichen Nahverkehr trotz zunehmenden Fahrpersonalmangels langfristig leistungsfähig zu halten und neue Angebote wirtschaftlich zu ermöglichen. Flughafen-Geschäftsführer Lars Redeligx verweist auf die Erfahrungen mit vollautomatischen Systemen im SkyTrain. Der Flughafen prüft zudem mögliche Anwendungen in logistischen und operativen Abläufen auf dem Vorfeld.

Die Fahrzeuge werden aus einem Leitstand im EUREF Campus ferngesteuert. Während des gesamten Testbetriebs befindet sich eine Begleitperson im Shuttle, die bei Bedarf eingreifen kann. „Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden hat während des Projekts höchste Priorität“, wird betont.

Interessierte können vom 13. Juli bis zum 28. August 2026 kostenlos mitfahren. Die Shuttles verkehren montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr etwa alle 30 bis 40 Minuten und bedienen fünf gekennzeichnete Haltepunkte. Der Test ist Teil des geförderten Forschungsprojekts PoQuaSIA, das eine leistungsfähige und sichere digitale Infrastruktur für sicherheitskritische Anwendungen wie die Teleoperation von Fahrzeugen entwickeln soll.

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Via: Rheinmetall AG
Tags: Elektro-TransporterAntrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge, Modern Mobility

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jensen meint

    13.07.2026 um 14:38

    Kunden, die vom Flughafenbahnhof ins Terminal wollen, werden wohl ohnehin bevorzugt den Skytrain nutzen, der die Fahrt in wenigen Minuten erledigt.

    Antworten
  2. MK meint

    13.07.2026 um 13:04

    Ein Teleoperator und ein Sicherheitsfahrer?
    Ich verstehe das Ziel des Versuchs. Nur: Macht dieser Zwischenschritt Sinn? Wenn ich einen Sicherheitsfahrer reinsetze, würde ich zumindest von einem Großteil autonomen Fahren ausgehen und Teleoperatoren nur vereinzelt für Einzel-Problemfälle.

    Antworten
    • M. meint

      13.07.2026 um 13:17

      Sicherheit wird eben groß geschrieben.
      Wenn sich in diesem Projekt zeigt, dass der Sicherheitsfahrer nicht nötig ist, wird der entfallen. Aber erstmal geht es darum, das Vertrauen zu schaffen – auch gegenüber den Fahrgästen.
      Mehr ein psychologisches Problem als ein technisches.

      Antworten
      • Paule meint

        13.07.2026 um 17:05

        „Wenn sich in diesem Projekt zeigt, dass der Sicherheitsfahrer nicht nötig ist, wird der entfallen.“

        Schön zu sehen, dass Du von jeglichen Genehmigungsprozessen diesbezüglich null Fach-und Sachkenntnis hast. Das Projekt wird wieder eingestampft.

        Antworten
        • M. meint

          14.07.2026 um 14:40

          Was du Flacherdler mal wieder komplett übersiehst: die Genehmigung gehört zum Prozess.
          Nur nicht hier verschlossenen Türen nach dem Motto „hier sind unsere Daten, wir haben ermittelt, dass wir gut sind, also lasst uns jetzt auf die Bevölkerung los“, sondern: transparent.
          Ich würde dir das Konzept erklären, wenn es nicht aussichtslos wäre.

    • David meint

      13.07.2026 um 13:46

      Die machen den Zwischenschritt ja nicht, weil sie so gerne Geld verbrennen. Die machen den Zwischenschritt, weil er aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben ist. Ziel ist es, ohne Sicherheitsfahrer nur mit Teleoperator zu fahren. Und anders als bei Tesla in den USA ist das Verhältnis ja nicht eins zu eins, sondern dann soll ein Teleoperator für vielleicht zehn Autos zuständig sein.

      Antworten
      • Paule meint

        13.07.2026 um 17:16

        Auch bei Dir völlige Unkenntnis der Abläufe. Mal irgendwas erdacht und getippt, das ist wirklich nicht hilfreich für Leute die sich hier informieren wollen.

        „Der Testbetrieb soll Erkenntnisse… “ Solche Erkenntnisse liegen längst vor. Klar vermittelt man nach außen, als wäre das was Neues, Startup selbständiges Fahren und so. Ab dem Flughafen Düsseldorf gibt es derzeit keine ganzjährigen Direktflüge in die USA – zum Glück. Somit kommen keine Passagiere dort an die vorher mit Waymo gefahren sind und sich über diese Gehversuche krank lachen könnten.

        Antworten
        • David meint

          14.07.2026 um 14:21

          Dass Waymo vorne ist es gar keine Frage. Gut, dass du das indessen auch verstanden hast. Denn Tesla hat überhaupt nichts zu bieten, nichts, nichts nichts. Mira bereitet damit einen fahrerlosen Betrieb vor. Und das weißt du eigentlich auch. Und das ärgert dich auch, weil Tesla in Europa keine solchen Projekte hat. Damit will ich nicht sagen, dass Mira erfolgreich sein wird. Aber sie sind eins von etwa 25 Projekten, die gerade in Deutschland in so einem Status fahren. Und irgendeins davon wird schon erfolgreich sein…

        • Tesla-Fan meint

          14.07.2026 um 21:14

          Ein Update – und ALLE Teslas ab HE3 aufwärts können das.
          Maik hätte den Satz mit „Mein Freund, … begonnen und dann auf seinen Seat TDI abzuheben.

      • Werner Mauss meint

        13.07.2026 um 17:48

        Die machen den Zwischenschritte eher weil sie es nicht können.

        Antworten
      • MK meint

        14.07.2026 um 14:01

        @David:
        Nochmal: ich stelle nicht die Sinnhaftigkeit des Sicherheitsfahrers zu Beginn in Frage, sondern ich stelle in Frage, ob es beim aktuellen technischen Stand überhaupt noch Sinn macht, eine Zulassung für ein System anzustreben, dass auch in Zukunft dauerhaft auf einen Teleoperator angewiesen sein wird.
        Vor Allem weil ein Teleoperiertes Systemunter der Voraussetzung, dass kein vollautonomes zur Verfügung steht, vielleicht im Fernverkehr noch Sinn macht, wo der Fahrer sonst die Nächte und im schlimmsten Fall ganze Wochenende auf Parkplätzen im LKW verbringen müsste. Auf so einer kurzen Pendelstrecke, wo der Teleoperator aber nur wenige Kilometer vom Fahrzeug entfernt sitzt und auch ein Fahrer im Fahrzeug entspannt jeden Tag heim kommt, macht es aus meiner Sicht gar keinen Sinn.

        Antworten
  3. David meint

    13.07.2026 um 12:21

    Der Weg zu den fahrerlosen Fahrzeugen ist auch eine Europa nur eine Frage der Zeit. Sinn macht es nur, wenn man Fahrpersonal einspart, also der Fahrer entweder nicht mehr vorhanden ist oder eine andere Tätigkeit, während der Fahrt ausüben darf. Tesla hat sein Level 2 System immer noch nicht genehmigt bekommen. Geschweige denn eine Teleoperation. Die haben sie vorsichtshalber gar nicht erst beantragt. Das machen sie ja in Amerika, um den Leuten vorzugaukeln, man würde autonom fahren. Aber auch Level 2 ist nur Augenwischerei, weil der Fahrer ja gar nichts anderes machen kann.

    Antworten
    • Ben meint

      13.07.2026 um 13:57

      Haste mir jetzt eigendlich schon ein Videos eines ID.4 aus Chattanoogae geschickt was nur ansatzweise das kann was ein Model Y in den USA kann ?
      Ich warte noch immer.

      Teilweise entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

      Antworten
    • McGybrush meint

      13.07.2026 um 14:38

      Nenne es vorgaukeln. Am Ende ist der Status den das Auto aktuell kann phänomenal. Selbst wenn zu 0.1% jemand eingreifen müsste und Du es vorgaukeln nennst. Es ist exakt das gleiche System als wenn man es FSD nennt.

      Also wir reden nur noch über begrifflichkeiten. Denn egal wie man es nennt. Es macht eben das was es kann und immer das gleiche. Tesla nennt es FSD, Selbstfahrende Autos und Du vorgaukeln.

      Welches System ist Deiner Meinung nach denn besser? Wo Du sagt. Genial, das feier ich das die das so gut können? Mir fällt da jetzt nur Waymo ein. Nur stehen die Auto anbauten da kacke aus. Auch wenn das System das gleiche macht. Leute befördern. Und da auch mit externen Operator wenn es sein muss.

      Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        13.07.2026 um 15:30

        Waymo hat auch Teleoperator weil die Fahrzeuge zwischendurch an ihre Grenzen kommen.

        Antworten
        • David meint

          14.07.2026 um 18:01

          Nein, genau das haben sie nicht. Informier dich mal bitte bevor du hier Sachen verbreitest. Sie haben eine Zentrale. Aber das Auto kann von dieser Zentrale nicht direkt erreicht werden. Du kannst es nicht remote übernehmen. Das ist übrigens auch die Definition von Level 4. Du schließt immer von Tesla auf andere, aber die haben kein Level 4, sondern Level 2.

        • Fred Feuerstein meint

          15.07.2026 um 14:24

          Waymos Chief Safety Officer bestätigte bei einer Senatsanhörung im Februar 2026, dass Remote-Operatoren teilweise auf den Philippinen sitzen und eingreifen, wenn ein Fahrzeug in bestimmten Situationen Anleitung braucht.

          Mehr brauche ich dazu glaube ich nicht zu sagen, dass du wieder Mist erzählst, mal wieder. Dass dir das nicht langsam zu blöd wird.

    • Die Wahrheit meint

      13.07.2026 um 15:03

      In Amerika fahren Robotaxis ohne Fahrer nach Level 4.
      Das Cybercab wird gerade ausgerollt und fährt mit Level 5.

      Das KBA schafft noch nicht mal eine Zulassung nach Level 2, ist aber immerhin im Austausch mit dem RDW.nl und TESLA. Reine Verzögerungstaktik. Andere Länder um uns herum (Niederlande, Belgien, Estland, Litauen und Dänemarkt) haben die streng nach UNECE Regeln geprüfte Zulassung der RDW übernommen. Spanien und weitere Länder sind im Endstadium ihrer Zulassungsprüfungen.
      TESLA geht einen anderen Weg, als wie die deutschen Autobauer.
      TESLA ist mit FSD überlegen. Selbst NVIDIA sagt offiziell: TESLAs FSD ist führend. Herr Jensen weiß wovon er spricht. Der nennt sich nicht Experte, der ist ein Experte. Mercedes will das System von NVIDIA kaufen.

      Antworten
      • David meint

        13.07.2026 um 15:41

        Was in Amerika bezüglich Level 4 passiert, du meinst sicher die USA, betrifft ausschließlich Waymo. Tesla hat kein Level 4 beantragt und fährt kein Level 4. Erinnerst du dich nicht an die Dame, die mit der Verkehrssicherheit befasst ist und explizit erklärt hatte, dass die Tesla RobotTaxis in der Bay Area nur eine Taxilizenz verfügt und die Fahrzeuge über keinerlei autonome Fähigkeiten verfügen. Ansonsten gibt es in Austin ne Showveranstaltung mit Tele Operatoren. Und natürlich gibt es viele seriöse Firmen die offizielle Level 4 Tests fahren, aber noch mit Sicherheitsfahrer. Bei Tesla ist alles nur Fake. Und das weißt du auch, Thorsten!

        Antworten
      • eBikerin meint

        14.07.2026 um 08:24

        „TESLA ist mit FSD überlegen“
        Erstens Tesla schreibt man so – oder willst du schreien?
        Und wie überlegen FSD wirklich ist, konnte man ja an dem offiziellen Werbevideo von Tesla in Dänemark sehen. Wie viele Verkehrsverstöße waren das in dem kurzen Video gleich nochmal?

        Antworten
      • Mäx meint

        14.07.2026 um 10:44

        „Das Cybercab wird gerade ausgerollt und fährt mit Level 5“
        Level 5?
        Also vollständige Autonomie immer und überall bei jedem Wetter überall auf der Welt?
        Oder kommst du mit den Leveln durcheinander?

        Antworten
        • eBikerin meint

          14.07.2026 um 11:51

          Ach er weiss es halt besser als Tesla selber, weil die meinen ja das Cybercab wäre für Level 4 ausgelegt. Vielleicht hätten die mal bei ihm nachfragen sollen

        • M. meint

          14.07.2026 um 14:43

          Thorsten kommt üblicherweise viel früher durcheinander, nicht erst beim Autonomielevel.

      • MK meint

        14.07.2026 um 14:02

        @Die Wahrheit:
        Wo sehen Sie beim KBA die Probleme einer Level2-Zulassung? Immerhin hat Mercedes schon seit 2 oder 3 Jahren eine Level 3 Zulassung in Deutschland.

        Antworten

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