Moia startet in Hamburg den nächsten Schritt auf dem Weg zu autonomer Mobilität im Regelbetrieb: Künftig können ausgewählte, vorab registrierte Hamburger Fahrten mit dem selbstfahrenden, vollelektrischen VW ID. Buzz über die Moia-App buchen. In Kürze soll die Buchungsoption auch in der App hvv switch zur Verfügung stehen. „Im Projekt ALIKE wird damit geteilte Mobilität mit selbstfahrenden Fahrzeugen erlebbar“, teilt die Volkswagentochter mit.
Moia entwickelt eine Technologieplattform für autonome Mobilitätsdienste nach europäischen Standards, die öffentliche und private Flottenbetreiber künftig skalierbar einsetzen können sollen. „Sie verbindet Fahrzeuge, ein selbstfahrendes System von Mobileye, automatisierte Flottensteuerung und Betreiberleistungen zu einer integrierten Gesamtlösung“, heißt es. Die Erfahrungen aus Hamburg soll Moia eine wichtige Grundlage liefern, um seine Plattform als Technologieanbieter schrittweise in weitere Märkte zu bringen.
„Unsere ersten Fahrgäste erleben nun erstmals autonome Mobilität im Hamburger Stadtverkehr. Für Moia ist das ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung einer europäischen Lösung“, sagt CEO Sascha Meyer. „Die Erfahrungen aus dem realen Betrieb helfen uns, Technologie und Angebot gezielt weiterzuentwickeln und für weitere Märkte vorzubereiten. Hamburg spielt dabei eine zentrale Rolle: Hier zeigen wir, wie autonome Mobilität Schritt für Schritt in die breite Anwendung kommt.“
Wie beim bereits bestehenden Moia-Angebot teilen sich Fahrgäste mit ähnlicher Route eine Fahrt. Sie steigen an virtuellen Haltepunkten ein und aus. Zum Start umfasst das Bediengebiet Teile von Winterhude, Barmbek und Wandsbek. Während der Testphase sind die Fahrten kostenlos und werden von einem Sicherheitsfahrer begleitet. Im Projekt sollen bis zu zehn autonome Fahrzeuge von Moia eingesetzt werden.
Neben Hamburg ist Moia an weiteren Standorten in Deutschland, Norwegen und den USA aktiv und bereitet dort weitere Testbetriebe mit Fahrgästen vor. Die unterschiedlichen Einsatzumgebungen sollen dabei helfen, Moias Lösung unter realen Bedingungen zur Marktreife zu bringen.
ALIKE ist ein Hamburger Projekt zur Erprobung autonomer On-Demand-Verkehre und wird durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert. Das Projekt untersucht, wie autonome Mobilitätsangebote künftig Bus und Bahn ergänzen können. Unter der Gesamtprojektleitung der Hochbahn arbeiten Moia, Holon, das Karlsruher Institut für Technologie sowie die Hamburger Behörde für Verkehr und Mobilitätswende gemeinsam an der Umsetzung und wissenschaftlichen Begleitung. Im Rahmen des Projekts entstehen zwei integrierte autonome On-Demand-Angebote: Nach dem aktuellen Meilenstein von Moia soll im nächsten Schritt der Betrieb der Hochbahn mit Fahrzeugen von Holon folgen.

David meint
„Moia startet in Hamburg den nächsten Schritt auf dem Weg zu autonomer Mobilität im Regelbetrieb“. Auch diese Fake News aus der Tesla Community vom angeblichen Scheitern des autonomen Fahrens bei VW ist wieder entlarvt. Denn dieses Projekt ist weiterhin auf Track. Und Tesla hat weiterhin überhaupt nichts im Bereich autonomen Fahrens. Vor allem auch nicht zu erwarten, weil sie ja nirgends nichts beantragt haben im Bereich Level 4. Ganz im Gegenteil heulen sie gerade herum, weil nicht einmal ihr Level 2 System akzeptiert wird. Letzteres ist so etwa zu vergleichen mit dem „Travel Assist“ von VW. Nur ist es nicht so gut, so sicher und so preiswert.
Paule meint
„Moia startet in Hamburg“ fällt mir der Begriff „Inselwitz“ ein.
VW und „auf dem Weg zu autonomer Mobilität“ ist eine der größen Fake-Meldungen, die der Konzern je rausgehauen hat.
Calimator meint
Zu sagen VW wäre beim autonomen Fahren noch konkurenzfähig, ist so wir wenn man sagt, Jaguar wäre beim autonomen Fahren wegen der Waymo-Fahrzeuge in den USA die einen I-Pace als Fahrzeugplattformnutzen führend.
Auch hier dient der ID-Buzz lediglich als Fahrzeug-Plattform, der aber wahrscheinlich durch beliebige moderne E-Auto-Plattformen ausgetauscht werden kann.
Die entscheidende Technik (Sensoren, Elektronik, SW) kommt von Mobileye, einem Unternehmen aus Israel. Moia liefert dann lediglich die App zum Buchen der Fahr-Dienstleistung.