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Hyundai Ioniq 3 ab 28.950 Euro bestellbar

02.09.2026 in Neue Modelle von Thomas Langenbucher | 20 Kommentare

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Bilder: Hyundai

Mit dem Ioniq 3 erweitert Hyundai sein Angebot an vollelektrischen Fahrzeugen um ein Kompaktmodell, dessen Preise bei 28.950 Euro beginnen. Der Kleinwagen wird im türkischen Werk Izmit gefertigt und wurde laut dem südkoreanischen Anbieter speziell für europäische Kunden entwickelt. Er basiert auf der bewährten Electric-Global Modular Plattform (E-GMP) und soll eine aerodynamisch optimierte Karosserie mit dem Platzangebot eines Kompaktfahrzeugs verbinden.

Für den 4155 Millimeter langen Ioniq 3 stehen zwei Batteriegrößen zur Verfügung. Die 42-kWh-Batterie (Lithium-Eisenphosphat/LFP) ist für die Ausstattungslinien Select und Trend erhältlich, wird mit einem 108 kW (147 PS) starken Frontmotor kombiniert und ermöglicht eine WLTP-Reichweite von bis zu 344 Kilometern. Die für alle Ausstattungslinien angebotene 61-kWh-Batterie (Nickel-Mangan-Cobalt/NMC) wird mit 99 kW (135 PS) Antriebsleistung angeboten und soll eine prognostizierte Reichweite von bis zu 497 Kilometern schaffen.

Von 0 auf 100 km/h geht es je nach Version in bis zu 8,7 Sekunden, maximal sind bis zu 171 km/h möglich. Der Stromverbrauch beginnt abhängig vom Modell bei kombiniert 13,7 beziehungsweise 14,1 kWh/100 km. Die Gleichstrom-Ladeleistung (DC) beträgt bis zu 119 kW. Unter optimalen Bedingungen soll sich die Batterie damit in rund 29 Minuten von zehn auf 80 Prozent laden lassen. Optional ist erstmals ein Bordladegerät mit 22 kW Wechselstrom-Ladeleistung (AC) verfügbar.

Die neue „Aero Hatch“-Karosserieform greift Hyundais Designsprache „Art of Steel“ auf und kombiniert klare Linien mit den charakteristischen Pixel-Lichtelementen. Im Innenraum schaffen der lange Radstand, der ebene Fahrzeugboden und das „Furnished Space“-Konzept Platz für bis zu fünf Personen. Das Gepäckraumvolumen beträgt einschließlich des zusätzlichen Stauraums unter dem Kofferraumboden 441 Liter.

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Als erstes europäisches Hyundai-Modell erhält der Ioniq 3 das auf Android Automotive OS basierende Infotainment-System Pleos Connect. Es bietet Zugriff auf Navigation, individualisierbare Fahrzeugfunktionen und Connected Services. Hinzu kommen unter anderem der Digitale Fahrzeugschlüssel 2.0, Plug & Charge, Over-the-Air-Updates und Vehicle-to-Load (V2L).

Der Ioniq 3 wird in acht Außenfarben in den fünf Ausstattungslinien Select, Trend, Prime, N Line und N Line Evo angeboten. Select umfasst unter anderem Voll-LED-Scheinwerfer, Einparkhilfe vorne und hinten, Rückfahrkamera, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und einen 12,9-Zoll-Touchscreen mit Bluelink. Trend und Prime erweitern die Ausstattung, während N Line und N Line Evo mit eigenen Design- und Ausstattungsmerkmalen einen sportlicheren Auftritt bieten.

Für verschiedene Varianten stehen zusätzliche Pakete und Optionen zur Verfügung, darunter Elektro-Komfort-, Navigations-, LED-, Technik- und Sitz-Pakete sowie ein Panorama-Glasdach. Das Technik-Paket kostet 1650 Euro und umfasst unter anderem einen 22-kW-Bordlader, ein Typ-2-Ladekabel, einen V2L-Adapter und eine 230-Volt-Steckdose im Innenraum.

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Via: Hyundai
Tags: Hyundai Ioniq 3, PreiseUnternehmen: Hyundai
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. M. meint

    09.09.2026 um 10:21

    Preislich könnte man da tiefer einsteigen und vergleichen, aber der Blick vom Fahrerplatz ist eine Katastrophe. Sorry, das würde ich keinen Tag aushalten.

    Antworten
  2. hu.ms meint

    02.09.2026 um 15:36

    Der 61kwh akku kostet 4k aufpreis = 33k.
    Der akku und die daraus resultierende höhere reichweite sind ein klarer vorteil zu den VW-kleinwagen-BEV mit 54 kwh.

    Antworten
  3. F. K. Fast meint

    02.09.2026 um 13:55

    Ein bisschen enttäuschend, dass man für eine Mindestausstattung (wozu ich Sitzheizung zähle) bereits wieder 32k zahlen muss. Und dann kommt man auch nur 30km weiter als der Ioniq (ohne Nummer). Der Verbrauch ist jetzt auch gestiegen, sodass dazu noch die laufenden Kosten steigen. Die Vollkaskoeinstufung mit 26 ist ja wohl ein schlechter Scherz.

    Antworten
    • Mark meint

      04.09.2026 um 15:10

      Meine Enttäuschung ist noch größer, wenn Wärmepumpe, geeignete Farbe und Überführung dazu kommen wahrscheinlich 34K für ein koreanischen Kleinwagen- sogar für Hyundai wird China zum Problem. Bei meiner gewünschten Konfiguration mit relax sitzen( leider ohne größeren LFP Akku)wären es 42K.

      Antworten
  4. FrankyAC meint

    02.09.2026 um 13:42

    Ich weiß, Geschmäcker sind verschieden. Aber das Cockpit sieht 1:1 aus wie vom Fiat Panda aus den 80ern. Gruselig, vor allem in den Farben.
    Was ist das für ne komische Box mit den 2 Knöpfen unter dem Display?

    Antworten
  5. CaptainPicard meint

    02.09.2026 um 11:21

    Ist die kleine Batterie LFP oder NMC?

    Antworten
    • eBikerin meint

      02.09.2026 um 12:57

      LFP – gern geschehen

      Antworten
    • hu.ms meint

      02.09.2026 um 15:38

      Steht doch im artikel !

      Antworten
  6. David meint

    02.09.2026 um 10:52

    Tja, ein neuer Wettbewerber in der Klasse der Vierlinge, also im B-Segment. Von den Fakten her ist das Paket nicht dazu angetan, im VW-Konzern große Sorgenfalten hervorzurufen. Wie schon beim Inster muss man optisch sagen: Schönheiten sind das nicht, dieser hier sieht zudem so typisch asiatisch aus, muss man mögen. Immerhin hat der Hyundai Konzern aber aktuelle Angebote In der Klasse und wird seine Kunden finden.

    Der VW Konzern kann und will dieses Segment auch gar nicht alleine bedienen. Es wird stark wachsen, hier werden viele Kunden kurz- und mittelfristig zur Elektromobilität wechseln. Auch Kunden ohne Wallbox, es verändert sich nämlich nicht nur das Bewusstsein der Kunden, sondern auch die Ladelandschaft.

    So erzählte mir eine Trainerin in meinem Fitnesscenter, dass es im Parkhaus jetzt 20 Ladeplätze gibt. Wusste ich nicht, ich komme per Rad. Das Parken ist im besten Tarif inklusive, der Preis pro kWh wäre 42 ct mit passender Ladekarte. Sie überlegt, beim nächsten Wagen zu wechseln. Und, nein, nicht die übliche, erfundene Geschichte, dass sie einen X kaufen wird während man X-Fan ist. Die Vierlinge brauchen auch wirklich keine Werbung.

    Antworten
    • Future meint

      02.09.2026 um 11:21

      Die Vierlinge sind ja schön und gut. Aber Volkswagen will davon nicht genug liefern, damit alle Konsumenten einen bekommen könnten, die in diesem Segment endlich elektrisch fahren wollen. Deshalb braucht es so viel Auswahl wie möglich, hohe Rabatte und kurze Lieferzeiten, damit eben auch die Trainerin versorgt wird. Und es soll ja auch Kunden geben, denen ein VW zu langweilig ist oder denen die Garantie bei VW zu kurz ist. Irgendwas ist immer.

      Antworten
      • Futureman meint

        02.09.2026 um 12:00

        Oder Kunden, die lieber sicherer fahren als z.B. in einem Cupra bzw. ungern für Sicherheit einen Aufpreis zahlen wollen. Da liegt ein günstigerer Leapmotor näher, denn bei Preis und Sicherheit achten viele Käufer nicht mehr unbedingt auf Herkunft. Dazu ist bei einigen noch die Schummelsoftware in Erinnerung. In dem Bereich sind die anderen Herstellern halt nicht so „gut“.

        Antworten
        • eBikerin meint

          02.09.2026 um 13:04

          „Oder Kunden, die lieber sicherer fahren “
          Wie viele sind das? Der Dacia Sandero ist immer noch die Nr1 in Europa bei dem verkauften Neuwagen von Privatkunden – nicht erschrecken der hat 2 Sterne. Ach und der Inster verkauft sich doch auch super gut – hat auch nur 4 Sterne.

      • David meint

        02.09.2026 um 12:02

        Da stimme ich dir zu. Und ich hatte meinen Text extra in Abschnitte unterteilt, damit auch du im ersten Satz des zweiten Abschnitt lesen könntest, „Der VW Konzern kann und will dieses Segment auch gar nicht alleine bedienen.“.

        Vor allen Dingen, weil man noch gar nicht weiß, wo das enden wird. Es sind ja die Grundgesamtheit nicht nur die Kunden, die bisher im B-Segment kaufen. Die aktuellen Fahrzeuge sind so tauglich, dass man auch aus der Kompaktklasse oder der Mittelklasse kommend, zugreifen kann. Ich hatte ja schon mal woanders geschrieben, für 95 % der Kunden, die jetzt ein Model Y fahren, wäre auch ein Škoda Epiq ausreichend. Und man würde eine fünfstellige Summe sparen.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          02.09.2026 um 18:58

          David

          Mit gleicher faktenfreien „Logik“ sind für 95% der Epiq-Kunden irgendwelche anderen Fahrzeuge ausreichend. Sie haben sich nun aber mal für den Epiq entschieden. Oder den Tesla. Oder irgendwas chinesisches…

          Kleine Bitte: Könntest Du wenigstens versuchen, irgendwas logisches in Deine Beiträge unterzubringen. Ein wenig…

        • Future meint

          02.09.2026 um 20:30

          Zurück zu deiner Fitness Trainerin, die auch endlich elektrisch fahren will. Kann es sein, dass sie bei John Reed arbeitet? Welches Auto hast du ihr empfohlen?

    • nab meint

      02.09.2026 um 11:49

      Was sind denn die Vierlinge

      Antworten
      • hu.ms meint

        02.09.2026 um 12:52

        ID.Polo, ID.T-cross, epiq, raval – alle technisch auf der gleichen plattform in S gebaut.

        Antworten
        • Futureman meint

          02.09.2026 um 16:43

          Haben die dann auch alle die gleichen schlechten Sicherheitswerte? Denke der Hyundai wird auf jeden Fall besser abschneiden als die „Vierlinge“. Dazu wird er schneller verfügbar sein und längere Garantiezeiten haben.

    • South meint

      02.09.2026 um 16:29

      Hihihi, auch wenns gleich wieder hoch hergeht, es war halt ehrlich mein erster Gedankengang und der war natürlich nicht Vierlinge sind vier Modelle des VW Konzerns… mir ging der BYD Dolphin, Leapmotor T03 etc. durch den Kopf…. denn, seid doch mal ehrlich zu euch selbst, die Chinesen sind doch die gefährlichen Wettbewerber…
      Kopf in den Sand, keiner sieht was oder hört was…? Ist doch realitätsfremd da so zu tun, als gäbs das alles gar ned…

      Antworten
    • Axel Poeschmann meint

      04.09.2026 um 15:33

      Was für ein arroganter Kommentar! Genauso arrogant wie die gesamte Führungsriege bei VW, die den Konzern über Jahre ins Verderben getrieben hat!

      Antworten

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