Hyundai senkt die Kosten für Taxi-Umbauten modellübergreifend um bis zu 990 Euro und hat gemeinsam mit dem Umbaupartner Intax die Konditionen angepasst. Beim vollelektrischen Ioniq 5 ist das Taxi-Paket ab sofort ab 1000 Euro erhältlich. Enthalten sind eine Premium-Folierung in der Taxifarbe Hellelfenbein sowie Vorrüstungen für Taxameter, Dachzeichen und Funktechnik und eine gesetzlich vorgeschriebene Taxi-Notalarmanlage.
Gegenüber den bisherigen Konditionen bietet das Taxi-Paket für den Ioniq 5 laut dem Hersteller einen Preisvorteil von 490 Euro. Hyundai betont für das Mittelklassemodell ein großzügiges Raumangebot, moderne Komfortfunktionen und den vollelektrischen Antrieb.
„Mit den neuen Konditionen entwickeln wir unser Taxi-Angebot konsequent weiter und schaffen attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmer, die auf moderne und nachhaltige Mobilität setzen“, sagt Andreas Krause, Direktor Vertrieb Hyundai Motor Deutschland. „Gemeinsam mit unseren Partnern bieten wir nicht nur wirtschaftliche Fahrzeuglösungen, sondern unterstützen unsere Kunden mit einem umfassenden Gesamtpaket für den professionellen Taxi-Einsatz.“
Auch für weitere Modelle nennt Hyundai neue Paketpreise inklusive Folierung. Das Taxi-Paket für den i30 Kombi kostet 1500 Euro, für den Tucson 2000 Euro und für den demnächst auch rein elektrisch erhältlichen Staria 3000 Euro. Letzterer ist für den Transport von bis zu neun Fahrgästen ausgelegt.
Zusätzlich kooperieren die Südkoreaner hierzulande mit Taxi-Rent, einem Anbieter für Taxi- und Mietwagen-Ersatzfahrzeuge. Taxiunternehmen können bei Reparaturen, Wartungen oder anderen Ausfallzeiten auf passende Ersatzfahrzeuge zugreifen. Dazu heißt es: „Jede ungeplante Standzeit bedeutet entgangene Fahrten und damit unmittelbare Umsatzeinbußen für Taxiunternehmer. Mit der neuen Kooperation unterstreicht Hyundai seinen Anspruch, Taxiunternehmen nicht nur mit passenden Fahrzeugen, sondern auch mit durchdachten Mobilitätslösungen für den täglichen Betrieb zu unterstützen.“

Ben meint
Ist das so…warum wird das Werk Emden was exklusiv den ID.4 produziert dann 2030 geschlossen wärend Grünheide zusätzliche 1500 MA sucht ?
Ben meint
Verbreite mal keine Falschinformationen. Beschlossen ist noch rein gar nichts, lediglich wird es geplant und in Erwägung gezogen vier Werke auf die Abschussliste zu setzen.
Du solltest deinen Kopf mal anstrengen, dann kommst du auch auf die Lösung, warum VW nach jahrelangem schlafen endlich mal aufräumt und Tesla Leute einstellt. Kleiner Tipp: 111 vs. 6 😉
kayser meint
Seit wann ist der Staria -e erhältlich??
eBikerin meint
Lesen?
d für den demnächst auch rein elektrisch erhältlichen Staria
Electric_Wyatt meint
„(…) und für den demnächst auch rein elektrisch erhältlichen Staria (…)“.
Verschiedene Quellen nennen die 2. Jahreshälfte 2026.
David meint
Auch in diesem Bereich war ja ein bestimmter Hersteller schnell in den Schlagzeilen. Da seine Reichweitenversprechen, wie fast alles, aus der Luft gegriffen waren und die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge so war, wie sie bis heute ist, endete der Einsatz in Schiphol in einem Skandal mit Rechtsstreit.
So war die Wiese für den ID.4 gemäht und er hat sich seitdem als Taxi einen guten Namen gemacht. Dass Hyundai in den Bereich erst jetzt einsteigen möchte, liegt vermutlich auch daran, dass ihre Hoffnungen, im gehobenen Preisbereich wachsen zu können, einen Dämpfer erlitten haben. Sie standen vor vier Jahren besser da als heute. Aber machen wir uns nichts vor, in einen Ioniq 5 als Taxi würde ich einsteigen. Warum nicht?
Future meint
Gut, dass du nicht über Schiphol fliegst und auch sonst die Niederlande meidest. Amsterdam wollte ja schon 11 Jahre vor Hamburg die Dieseltaxen reduzieren. Die Stadt ist deshalb auch heute noch voller Taxis von Tesla, Kia, Hyundai und Mercedes – alle elektrisch. Sicherlich wird es auch mal einen ID4 geben, wenn da was lieferbar war. Hat schon mal jemand einen ID4 als Taxi in Amsterdam gesehen?
eBikerin meint
Warum verweist du eigentlich auf Amsterdam und nicht etwa auf deine Heimatstadt Hamburg?
„26.04.2022
Mit 163 bereits in Betrieb befindlichen oder mit einem konkreten Bestellnachweis geförderten Elektrotaxis vom Typ VW ID.4 führt die Marke Volkswagen die Liste der für das Hamburger Projekt Zukunftstaxi geförderten Elektrotaxis klar an“
https://www.taxi-heute.de/de/news/elektromobilitaet-e-mobilitaet_elektrotaxis-vw-id-4-ist-hamburg-der-renner-23025.html
Future meint
Schiphol ist eben Amsterdam und darum ging es David in seinem kritischen Statement. Die Niederlande waren bei der Elektromobilität den deutschen Metropolen halt weit vorraus und sie sind es immer noch. Einzige Ausnahme ist Hamburg seit Anfang 2025, denn seitdem dürfen dort keine Verbrenner mehr als Taxi zugelassen werden. Das habe ich hier mehrfach gewürdigt. Das erste Verbrennerverbot in Deutschland war eine Sensation, weil sich einfach keiner darüber empört hat.