Der Wettbewerb um die Kunden im deutschen Elektroauto-Markt verschiebt sich laut einer Studie der Beratung BearingPoint. Während demnach Volkswagen, Audi, BMW und Mercedes-Benz in der Gesamtbevölkerung weiterhin zu den attraktivsten Marken für den Kauf eines Elektroautos zählen, gewinnt BYD in Deutschland deutlich an Relevanz. Bei Personen, die innerhalb der nächsten drei Jahre den Kauf eines Elektrofahrzeugs erwägen, erreicht der chinesische Hersteller bereits Platz 5 der attraktivsten Marken. In der Gesamtstichprobe liegt BYD noch auf Platz 11.
Damit rückt ein Unternehmen in die Spitzengruppe vor, das vor wenigen Jahren im deutschen Markt noch kaum eine Rolle spielte. Die Ergebnisse deuten den Studienautoren zufolge darauf hin, dass sich die Markenattraktivität verändert, sobald Verbraucher konkreter über den Kauf eines E-Autos nachdenken. In der Gesamtstichprobe führt Volkswagen mit 31 Prozent vor Audi mit 29 Prozent und BMW mit 28 Prozent. Unter den kaufinteressierten Kunden übernimmt BMW mit 44 Prozent den Spitzenplatz, gefolgt von Audi mit 31 Prozent und Volkswagen mit 30 Prozent. BYD erreicht in dieser Gruppe 20 Prozent und liegt damit vor Kia, Hyundai, Ford, Tesla und Skoda.
„Der Vorsprung der etablierten Hersteller schmilzt und der Wettbewerb in Heimatmärkten nimmt zu. Aus welchem Land der Hersteller kommt, ist nicht mehr kaufentscheidend. Harte Fakten und die Kompetenz im Bereich der Elektromobilität müssen die Kunden überzeugen“, sagt Manuel Schuler, globaler Leiter Automotive bei BearingPoint.
Konkrete Kaufabsicht verändert den Blick auf Marken
Laut der Studie wirken in der Gesamtbevölkerung bei der Einschätzung der Markenattraktivität vor allem Bekanntheit, Image und Vertrauen in etablierte Namen. Wer sich jedoch konkret mit dem Kauf eines E-Autos beschäftigt, vergleicht stärker die relevanten Leistungsdaten. Zu den wichtigsten Kriterien bei der Anschaffung eines neuen Batterie-Fahrzeugs zählen dem Umfrageergebnis zufolge Kaufpreis, Fahrzeugsicherheit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit des Akkus, Reichweite sowie Garantieabdeckung. Das Herkunftsland der Marke zählt dagegen nicht zu den entscheidenden Kaufkriterien.
Diese Verschiebung erklärt laut den Analysten, warum BYD bei kaufinteressierten Kunden deutlich besser abschneidet als in der Gesamtstichprobe. Die Marke profitiere offenbar von einem als wettbewerbsfähig wahrgenommenen Gesamtpaket aus Preis, Reichweite, Batterie, Ladeleistung und Garantie. Gleichzeitig zeige die Studie, dass klassische Markenstärke allein im Elektrozeitalter kein ausreichender Erfolgsgarant mehr ist.
Verschärfung des Wettbewerbs über konkrete Produkteigenschaften
In den volumenstarken Fahrzeugklassen drängt BYD mit wettbewerbsfähigen Preisen, umfangreicher Ausstattung, hohen Ladeleistungen und umfangreichen Garantien auf den deutschen Markt. „Es scheint das attraktive Gesamtpaket zu sein, das zur steigenden Markenattraktivität von BYD beiträgt“, so die Studienautoren.
Für den deutschen Automobilmarkt sei diese Entwicklung relevant, weil sie den Wettbewerb nicht nur über Marke und Herkunft, sondern stärker über konkrete Produkteigenschaften verschärfe. Gerade im volumenstarken Marktsegment der Elektrofahrzeuge könnten Preis-Leistungs-Verhältnis, Garantieumfang und Batterievertrauen zu entscheidenden Faktoren werden.
Dynamik bei Zulassungen deutet auf zunehmenden Wettbewerbsdruck hin
Die gestiegene Markenattraktivität von BYD in Deutschland spiegelt sich auch in den Zulassungszahlen für reine E-Fahrzeuge des Kraftfahrt-Bundesamts wider. Ein Vergleich mit Volkswagen, der Referenzmarke im Volumensegment, macht die Wachstumsdynamik von BYD deutlich. Während BYD im Vergleich zu den Wolfsburgern zwar (noch) deutlich weniger reine Stromer pro Monat zugelassen hat, konnte BYD von Januar bis Juli die Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 141 Prozent steigern. So legten die Neuzulassungen von BYD für diesen Zeitraum von 5124 in 2025 auf 12.332 zu. Volkswagen liegt hingegen in dem wachsenden Markt der Elektromobilität auf Vorjahresniveau. Damit konnte BYD seine Zulassungen innerhalb eines Jahres trotz der zusätzlichen EU-Zölle auf E-Autos aus China-Produktion mehr als verdoppeln.
„Die Zulassungsentwicklung zeigt, dass BYD in Deutschland nicht nur an Wahrnehmung, sondern auch an tatsächlicher Marktbedeutung gewinnt. Trotz zusätzlicher EU-Zölle wächst die Marke schneller als der Gesamtmarkt, was darauf hindeutet, dass BYD sich zunehmend als ernstzunehmende Alternative im deutschen Elektromobilitätsmarkt etabliert“, so die Berater von BearingPoint. „Das Wachstum im Markt der E-Autos kommt somit nicht automatisch den heimischen Herstellern zugute, sondern wird zunehmend auch von neuen Wettbewerbern wie BYD abgeschöpft.“
„Die entscheidende Frage ist nicht, ob chinesische Hersteller zu den europäischen Herstellern aufschließen, sondern wie schnell. BYD gehört bei den Kaufinteressierten von E-Autos bereits zu den attraktiven Marken, was die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Skalierung ist. Zusätzlich werden hohe Produktionskapazitäten in China, die dort schwächelnde Binnenkonjunktur und der Ausbau neuer Vertriebs- und Produktionskapazitäten in Europa den Wettbewerbsdruck in den kommenden Jahren intensivieren“, kommentiert Branchenkenner Schuler.
Harte Fakten schlagen Herkunft
Aus Sicht von BearingPoint zeigt die Studie, dass die Elektromobilität die Regeln der Markenattraktivität verändert. Während etablierte Hersteller weiterhin von ihrer Bekanntheit, ihrem Händlernetz und ihrem Vertrauen im Heimatmarkt profitierten, gewännen neue Wettbewerber dort an Boden, wo Kunden konkrete Kaufentscheidungen vorbereiten. Entscheidend sei heute nicht mehr, wofür eine Marke historisch steht, sondern ob sie im Elektrosegment ein überzeugendes Gesamtpaket aus Preis, Reichweite, Batterietechnologie, Ladeleistung und Garantie bietet.
„Für Hersteller bedeutet das: Marken müssen ihre Elektromobilitätskompetenz sichtbarer machen, Vertrauen in Batterie und Ladeleistung aufbauen und ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Für deutsche und europäische Hersteller steigt damit der Druck, ihre historisch starke Markenposition in konkrete Wettbewerbsvorteile im Elektrosegment zu übersetzen“, resümiert Schuler.

Jörg2 meint
„Die neue Waffe der Tesla Fans ist BYD. Denn ihr Leib- und Magenhersteller ist quasi vom Markt. In Notwehr greift man sich die nächste erreichbare Waffe und landet bei BYD. Allerdings stellt sich erst im Kampf heraus, ob man nicht doch mit einem Messer zur Schießerei gekommen ist.“
Tesla scheint als Reibfläche nicht mehr ausreichend zu funktionieren. Auch das Herbeihalluzinieren von Gruppen von „Tesla-Fans“, die es zu schmähen gilt, wird irgendwie kraftlos und öde. Tesla macht einfach, was Tesla macht. Völlig egal, wie das der einzelne findet…
Nun kommt sein Wechsel auf die immer bedrohlicheren (?) chinesischen Marken. Gleiches Muster: faktenfrei, unsinnig, selbstentlarvend… Auch hier werden seine Ein- und Auslassungen nichts am Gang der Dinge ändern.
Hilflos
Aber als Klickmaschine natürlich gut verwendbar.
Eichhörnchen meint
Da werden 4 Werksschließungen bei VW nicht reichen!
eBikerin meint
Ja die werden in Europa alle Werke schliessen weil die ja mehr Autos in Europa verkaufen. Werden dann vermutlich aus China importiert – ähhh moment…
David meint
Das bemerkenswerte ist, dass auch der größte Verfechter von Murks hier im Kommentarbereich offenbar zur chinesischen Ersatzwaffe greift, weil er mit seiner ursprünglichen Präferenz nicht mehr punkten kann. Da ist der Story over, bestätigt er somit implizit. Ihm ist aber in der Not nicht aufgefallen, dass das angebliche chinesische Präzisionsschwert, zu dem er griff, von Temu und aus Plastik ist. Anders gesagt: Gibt es da überhaupt einen Wagen im Programm für Deutschland, wo an der Ladesäule mehr als 80 kW möglich sind? Antwort will ich keine, nur kundgeben, wie sehr mich dieser Twist belustigt.
Jörg2 meint
„Ja die werden in Europa alle Werke schliessen“
Nein, von 4 ist aktuell die Rede.
Was soll Dein Quatsch!?
eBikerin meint
Frag lieber was der Quatsch vom Nager soll. Gelesen hast du wohl nicht was er geschrieben hat. Lies es nochmal, vielleicht verstehst du dann meine Antwort.
David meint
Die neue Waffe der Tesla Fans ist BYD. Denn ihr Leib- und Magenhersteller ist quasi vom Markt. In Notwehr greift man sich die nächste erreichbare Waffe und landet bei BYD. Allerdings stellt sich erst im Kampf heraus, ob man nicht doch mit einem Messer zur Schießerei gekommen ist.
Bisher gibt es keinen. Wir hatten ja hier schon Untersuchungen der Käuferströme und haben gelernt, die Chinesen profitieren in erster Linie von Verlusten der Japaner und Koreaner. Was auch nachvollziehbar ist, denn wer zwar in Deutschland alle Sozialstandards haben möchte, aber schädliches Käuferverhalten aufweist, gehört zu einer Gruppe, die seit Jahrzehnten etwa gleichgroß geblieben ist.
Deren Großväter haben in den frühen sechziger Jahren Fiat gekauft, dann Mazda, die Väter Daewoo und später Hyundai und jetzt kauft die aktuelle Generation BYD. Dabei kann man nicht sagen, dass dort im B-Segment für 19.900€ vollausgestattete Fahrzeuge mit 10 Minuten von 10-80 SoC und 600 km Reichweite angeboten werden. Sondern abgehängte Gen1 Technik.
Future meint
Es ist wie mit den Großvätern in China, die jahrelang VW gekauft haben. Die Jungen nehmen jetzt was besseres. So ändern sich die Zeiten eben in jedem Markt. Für die Käufer ist es doch gut, wenn es viel Konkurrenz gibt. Das führt zu angenehmen Rabattschlachten und Preiskriegen bei den Autos, was die hohe Inflation in den besseren Restaurants und Ressorts ausgleicht. Wettbewerb ist doch immer noch das beste am Kapitalismus.
mipu meint
Du schreibst so eine gequirlte …… sorry, das ist mir echt meine Lebenszeit nicht wert, auf jede deiner frechen, übertriebenen und vorallem falschen Unterstellungen einzugehen. Genieß dein Leben mit der rosaroten VW-Brille …
Jörg2 meint
„Genieß dein Leben …“
Kann er nicht. Da ist dermaßen viel Druck im Kessel.
Powerwall Thorsten meint
Welches war noch gleich das weltweit meist Verkaufte BEV (oder sogar Fahrzeug in H1 2026
Sagst du es der Interessierten Community, oder bereitet das körperliche Schmerzen, FUD-David?
Futureman meint
Achtung, mit Leapmotor kommt der nächste Hersteller mit immensen Steigerungen nach Deutschland. Und Xiaomi bereitet den Markteintritt in Europa auch gerade vor. Also schonmal Falschmeldungen sammeln, damit es nicht zu plötzlich kommt und die Argumente, warum VW immer weniger verkauft nicht ausgehen.
Übrigens verkauft BYD inzwischen insgesamt weniger Fahrzeuge, dafür mehr im oberen Preisbereich. Da schmerzt es Unternehmen, die im Bereich eines Dolphin für 10000$ sowieso nichts im Angebot haben noch mehr.
South meint
Schon erstaunlich. Genau Audi ist da so weit vorne, bei einer Befragung zu eAutos? AUDI ist doch das absolute Schlusslicht bei eAutos mit 13,7% BEV in 2025. Und sogar das ist eigentlich geschönt, weil beim A6/A9 etron Porsche mit dem PPE aushelfen musste und auch der neue A2 auf der alten MEB+ Plattform aufbaut. Darüberhinaus hat Audi nicht viel, noch den Q4 etron, aber der ist technisch ja kaum mehr zu verkaufen. Viel zu geringe Reichweiten… und es wird noch dauern, bis da wirklich was eWettbewerbfähiges kommt. Audi mag keine und kann keine eAutos. Da muss sich noch viel ändern…
eBikerin meint
Ich weiss ja nicht was du gegen Audi hast – aber deine Schlusslichtaussage ist schon etwas daneben, oder? Hier mal die Zulassungen für reine eAutos 2026 inkl. Juli:
Volkswagen: 59.323
Skoda: 43.054
BMW: 38.688
Mercedes: 32.220
Audi: 29.840
Tesla: 29.221
Also das absolute Schlusslicht, liegt sogar noch vor Tesla.
„Und sogar das ist eigentlich geschönt, weil beim A6/A9 etron Porsche mit dem PPE aushelfen musste und auch der neue A2 auf der alten MEB+ Plattform aufbaut. “
Hm also Audi bedient sich aus dem Konzern und entwickelt nicht extra was eigenes und deshalb sind die Zahlen geschönt? Naja wirst nur du verstehen.
“ Darüberhinaus hat Audi nicht viel, noch den Q4 etron,“
Vergessen – der ist auf der MEB Plattform
Ach und noch was zu 2025 – da liegt das absolute Schlusslicht auf Platz 3 – hinter VW und Skoda.
South meint
Naja, eBikerin, daneben ist, sich einfach einen Monat rauszupicken und immer nur Tesla zu glucksen. Der BEV Anteil in der BRD in 2025 im Schnitt war bei 19%, Audi hat als Premiumanbieter nur 13,7%, das ist als weit unter Schnitt. BMW kam z.B. im Vergleich in 2025 auf 18%….
Dann lohnt auch mal der internale Blick. Audi hat gerademal einen Anteil in Q1 von 11,5%….
eBikerin meint
Ähh ein Halbjahr sind 6 Monate und nicht einer, richtig? Und Tesla nehm ich als Vergleich weil es dein Lieblingshersteller ist (jaja ich weiss ja dass du das immer bestreitest) und Tesla nur eAutos verkauft.
Wie du also auch „absolutes Schlusslicht“ kommst, obwohl Audi auf Platz 5 in Deutschland steht musst du schon noch mal genauer erklären.
Und lesen ist auch nicht deines.
Aber gut du gehst ja auf 2025 ein – will ich nicht so sein: Audi war 2025 Platz 3 beim Marktanteil reiner eAutos in Deutschland – nach VW und Skoda.
South meint
Naja, du gehst halt nach den absoluten Stücken und das lässt halt den Anteil der BEV an den Gesamtverkäufen völlig außer acht. Wenn ein Hersteller aber nicht schrumpfen will, da muss er da mithalten können. Und Audi gehts so supigut, dass die Schließung von Neckarsulm im Raum steht…
Deshalb kannst du dir Plätze in die Haare schmieren… von den internationalen Zahlen mal ganz zu schweigen…
South meint
… und deine Zahlenkenntnis ist so schlecht wie deine Menschenkenntnis. Mein A6etron performance kommt Ende kommender Woche…
Futureman meint
Dazu wächst der Bekanntheitsgrad mit jedem weiteren Fahrzeug, welches auf den Straßen ist. Im normalen Straßenbild merkt man schon die steigende Vielfalt an Herstellern und Modellen. Wo früher Golf und Co dominiert haben, ist es jetzt zwar häufig ein Tesla aber auch andere Marken tauchen jetzt öfter auf. Bei einigen fällt vielen noch die Aussprache schwer, aber eine generelle Abneigung gibt es eher weniger.
eBikerin meint
„Wo früher Golf und Co dominiert haben, ist es jetzt zwar häufig ein Tesla “
Man du immer mit deinen alternativen Fakten. Meist zugelassene PKW Deutschland 2025:
1. Golf
2. T-Roc
3. Tiguan
4. Corsa (inkl. e-Corsa)
5. BMW X1 (inkl. iX1)
6. Octavia
7. Passat
8. Leon
9. BMW 5er (inkl. i5)
10. Audi A6 (inkl. e-Trom)
Teslas wurden 2025 19.390 zugelassen – das ist weniger als halb so viel wie Platz 10!
So hier mal nur die eAuto Zulassungen Januar mit Juli:
Skoda Elroq: 23.679
Volkswagen ID.3: 20.460
Tesla Model Y: 20.000
Skoda Enyaq: 19.352
Volkswagen ID.7: 17.905
Volkswagen ID.4: 13.600
Mercedes CLA Elektro: 13.546
BMW iX1: 13.061
Audi A6 e-tron: 11.812
Mini Cooper SE Elektro: 10.954
Nach Hersteller:
Volkswagen: 59.323
Skoda: 43.054
BMW: 38.688
Mercedes: 32.220
Audi: 29.840
Tesla: 29.221
Cupra: 21.474
Hyundai: 17.202
Kia: 16.563
Opel: 15.876
Wo genau dominiert denn hier nun Tesla?
Futureman meint
Vielleicht wäre die „gefühlte“ Sichtbarkeit im Straßenverkehr eine andere, wenn VW nicht von dem gleichen Fahrzeug zig Varianten verkauft. Dazu fallen deren Autos halt nicht auf. Und beim Golf dreht sich keine mehr um. Und vielleicht liegt es auch daran, dass ein Tesla zum gleichen Preis wie ein ähnlich ausgestatteter Golf wesentlich größer ist und damit mehr auffällt?
Sicher, viele vielleicht, aber vielleicht verkauft VW ja jetzt wirklich mal weltweit mehr E-Autos als ein anderer Hersteller.
eBikerin meint
gefühlte Sichtbarkeit hat nichts mit „dominieren“ zu tun.
Ach ja und alleine das eine Modell „Golf“ wurde 2025 mehr als 4 mal so oft zugelassen als alle Tesla zusammen. Und ja größere Autos fallen mehr auf – allerdings dreht sich halt mittlerweile auch niemand mehr nach nem Tesla um.
Ach und VW verkauft weltweit mehr als 4 mal so viele Autos wie Tesla – ist nämlich dem Hersteller relativ egal mit welchen Antrieb er sein Geld verdient.
Und noch was: hier fährt ein RR Cullinan rum – was meinst du nach welchen Auto man sich umdreht? Und dann schau mal wie wenige Autos RR so verkauft.
So viel zu gefühlte Sichtbarkeit
Referendar meint
Wer sich für BEV interessiert, dem fallenTesla auf weil sie so selten sind. Im Straßenbild dominiert aber ganz klar der VW Konzern, das zeigen eindrucksvoll die Zahlen.
eBikerin meint
„Wer sich für BEV interessiert, dem fallen Tesla auf weil sie so selten sind“
Sorry das MY war zum 1.1.2026 über 100.000 mal zugelassen. Was soll da bitte noch selten sein?
Future meint
Ich glaube ja, dass der Mere Exposure Effect sogar das wichtigste Kriterium für neue Marken ist. Die Sichtbarkeit auf den Straßen führt zu steigendem Interesse. Dazu kommt die steigende Anzahl von Händlern, die ihre BYD-Banner so groß an die Straßen hängen, dass sie unübersehbar sind. Das ist viel wichtiger als die großen Kampagnen, beispielsweise von BYD während der Europameisterschaft im Fußball.
David meint
Ich bin ziemlich stolz auf dich, dass du den alten Begriff Sichtbarkeit mit einer wichtigtuerischen neuen Begrifflichkeit versiehst. Sinnlos, weil eher länger als kürzer und bringt das Thema auch nicht besser auf dem Punkt. Dabei gibt es durchaus aktuelle Begriffe, die mit dem englischen Terminus besser und kürzer beschrieben sind, z.B. moral hazard. Die hast du aber nicht im Wortschatz.
Future meint
Für den Mere Exposure Effect gibt es in der deutschen Literatur immer noch keine Übersetzung. Frage doch einfach mal bei der Psychologin in deiner Nachbarschaft nach, die wird es dir gerne erklären.
Referendar meint
Für Smartphone gibt es auch keine deutsche Übersetzung, oder sagst du im Alltag “ schlaues Telefon“ dazu?
Da möchte ich dabei sein :-)
Future meint
Ich sage ja immer gerne Móvil dazu, weil mir Smartphone viel zu wichtigtuerisch klingt. Gameboy und Discman haben mich früher auch schon immer gestört und ich habe sie deshalb erst gar nicht gekauft.
Referendar meint
Du kannst von mir aus auch Mumu dazu sagen, oder was immer dir einfällt, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wie nennt man eigentlich in China das Smartphone?
Future meint
Ja, das wird einigen hier nicht gefallen und die Berater werden einige wieder lächerlich machen wollen. Aber das hilft doch nichts. Beim Kauf des neuen Autos gilt natürlich, was auch beim Kauf des neuen Fernsehers gilt: Kaufpreis, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, Garantieabdeckung. »Das Herkunftsland der Marke zählt dagegen nicht zu den entscheidenden Kaufkriterien.« Der berühmte erhobene Zeigefinger in Deutschland ist demnach also nichts weiter als Besserwisserei und die Menschen kaufen nach anderen Kriterien. Es ist doch wie mit den 32 Millionen Tierliebhabern: Das Haustier wird verwöhnt – aber bei der Ernährung darf es dann ruhig die Massentierhaltung sein.
David meint
Gut, Heimtierhaltung ist Sklavenhaltung. An solche Mitmenschen kann man ja auch in anderen moralischen Bereichen keine Ansprüche stellen. Jetzt muss man sagen, es hat sich ja schon was getan, die meisten Zoohandlungen und Zooabteilungen in Baumärkten sind Geschichte. Aber bei Hund und Katze dauert es noch. Hatte ja bei den Schweizer Verdingkindern auch bis nach 1970 gebraucht…
Paule meint
ACDCisenough4me wird Dir diesbezüglich zu 100% zustimmen.
Fred Feuerstein meint
Du meinst den Potsdamer Rentner? Der wird 100 % auf Linie sein.
Future meint
Ist das der nette junge Mann, der auf GE immer über eUp, Taycan und Buzz geschrieben hat? Aber ACDC ist schon, wie soll man das nennen, so Oldie-Mucke, die auf den Schützenfesten zu später Stunde gespielt wird, wenn kein Schlager mehr da ist, oder?
Future meint
Die Heimtierhalter oder auch »Sklavenhalter« sind mit 43 Prozent der Haushalte allerdings auch eine große Zielgruppe, die von den Automobilkonzernen gerne angesprochen wird: der Hundemodus hat sich doch mittlerweile bestimmt überall durchgesetzt.
Ich sehe es aber auch kritisch, dass der deutsche Tierschutzbund über 800.000 Mitglieder zählt und der deutsche Kinderschutzbund lediglich 50.000. Das sagt schon viel aus über eine Gesellschaft. Da muss man gar nicht auf die Schweizer gucken.
Referendar meint
Rein von der Anzahl kommen auf jedes Kind in Deutschland 3 – 4 Haustiere.
Future meint
Haustiere sind eben die neuen Kinder ;-)
Futureman meint
Bei dem Verhältnis von Haustieren zu Kindern mit der durchschnittlichen Kinderzahl von unter 1,5 pro Familie in Kombination des Wunsches einer bestimmten Partei den Zuzug nach Deutschland zu stoppen, sollten die Hersteller dazu übergehen, Autos zu bauen, die von Tieren gefahren werden können.
Denn unter den Umständen wird Deutschland innerhalb von 2-3 Generationen von Tieren beherrscht.