Geely bietet traditionellen Autoherstellern einen Weg an, „China Speed“ zu nutzen. Das Angebot umfasst modulare Plattformen, Künstliche-Intelligenz-gestützte Elektro-Architekturen sowie effiziente Fertigungssysteme. 800 Ingenieure des chinesischen Fahrzeugkonzerns stehen dafür zur Verfügung. Das Angebot soll es anderen Automarken ermöglichen, Entwicklungszyklen verkürzen und Kosten zu senken.
Eine neu gegründete Abteilung bei Geely widmet sich laut Automotive News der Zusammenarbeit mit Partnern durch maßgeschneiderte End-to-End-Dienstleistungen. Dabei werden die in der Volksrepublik ansässigen Entwicklungs- und Produktionskapazitäten genutzt. Das Ziel ist es dem 1986 gegründeten Konzern zufolge, anderen zu zeigen, wie die Automobilproduktion auf chinesische Weise erfolgen kann.
Das im Jahr 2021 ins Leben gerufene „External Collaboration Research Institute“ (ECRI) von Geely betreut derzeit dem Bericht zufolge über 100 Projekte mit etwa einem Dutzend Kunden, darunter Renault und Waymo. Im Juli wurde zudem eine Kooperation mit Ford vereinbart.
„Wir agieren in einem der wettbewerbsintensivsten Automobilmärkte der Welt. Dieser Wettbewerb hat unsere Geschwindigkeit, Effizienz und Kostendisziplin gestärkt“, so ECRI-Chefin Aileen Wang in einem Interview mit Automotive News. Neben der Anzahl der Ingenieure seien auch die Qualität der Technik sowie Effizienz entscheidende Stärken von Geely.
Die Ressourcen stammen von der Zhejiang Geely Holding Group Co., einem der großen Automobilhersteller. Das Unternehmen umfasst Marken wie Volvo, Polestar, Lotus, Proton, Geely, Lynk & Co und Zeekr. Im Jahr 2025 verkaufte die Gruppe 4,1 Millionen Fahrzeuge und übertraf damit Hersteller wie Honda und Nissan.
Hinsichtlich der Zusammenarbeit mit anderen Autobauern hob Wang die Bedeutung kultureller Verständigung hervor. Um eine erfolgreiche Kooperation zu gewährleisten, müssten die Anforderungen beider Seiten klar bekannt sein. Dies mache Geely zudem offener, globaler und inklusiver.


Future meint
Renault und Waymo lernen also schon von Geely, wie das geht mit moderner erfolgreicher Technologie. Vielleicht kommt VW ja auch noch dazu, falls man sich mit Rivian zu sehr verzettelt.
M. meint
Erfolgreiche Marken:
Zeekr (ja,irgendwo vielleicht, hier nicht)
Smart (ja,irgendwo vielleicht, hier nicht)
Lotus (aha… spannend)
Polestar (noch nie Gewinn gemacht)
Volvo…
Ok, die konnten das aber vorher schon. Sogar besser, wenn man mal genau schaut…:
https://www.eurams.de/nachrichten/aktien/software-probleme-volvo-ruft-mehr-als-70000-fahrzeuge-zurueck-20359213.html
https://www.vdi-nachrichten.com/technik/automobil/volvo-ex30-besitzer-geben-auto-wegen-softwareprobleme-zurueck/
https://www.autohaus.de/automarken/rueckrufe/software-probleme-volvo-ruft-ueber-100-000-autos-zurueck-3314891
https://www.inside-digital.de/news/blamage-fuer-luxus-suv-hier-jagt-ein-fehler-den-naechsten
https://www.ex90-forum.de/forum/thread/76-ex90-qualit%C3%A4tsprobleme/
Ob man sich bei VW / Rivian daran wirklich ein Beispiel nehmen sollte?
Ich würde ja sagen, das lässt man besser.
Future meint
Da ist halt die Frage, wie man sich so eine »erfolgreiche Marke« im Konzern definiert. Am Anfang steht ja immer der Aufbau von Bekanntheit in allen wichtigen Märkten. Da sind wir auch schon bei der verlässlichen Finanzierung der Marke, die dabei über einen langen Zeitraum so wichtig ist. Mein Eindruck ist, dass Geely hier wohl ziemlich gut aufgestellt ist und sein Wissen an andere weitergeben will. Aber vielleicht irre ich mich und du kennst die viel bessere Markenstrategie. Man weiß es ja immer erst hinterher.
M. meint
„Am Anfang steht ja immer der Aufbau von Bekanntheit in allen wichtigen Märkten.“
Na, worauf warten die denn?
Volvo kennt jeder, aber die meistens wegen Modellen, die mit Geely nicht so viel zu tun haben.
Der Rest… aber das hatten wir ja schon.
Fred Feuerstein meint
Deine selektive Linkauswahl ist ja ganz nett, jetzt mach das doch bitte einmal mit Volkswagen, viel Freude dabei. Du sammelst ja gerne Links.
SB meint
Lieber nicht – Geely hat gerade andere Probleme als Software:
https://www.focus.de/auto/news/china-aufsicht-findet-viele-fehler-byd-und-geely-scheitern-bei-qualitaetskontrollen_4be5a9af-bff1-481a-9661-9e6e72faf168.html
Future meint
Oh, doch nicht so gut aufgestellt. Dann besser gleich zu einem VW greifen.
Future meint
Nein, das geht so nicht. »Handgreiflich« war früher, als du noch jünger warst als jetzt. Heute bestellt man sich alles online und es wird im Rivian EDV ausgeliefert.