Die Volkswagen Financial Services AG (VWFS) verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen operativen Gewinn von knapp 1,7 Milliarden Euro. Damit übertraf die Finanzsparte die Ertragskraft aller Automarken des Konzerns. Trotz dieses Ergebnisses sank das operative Ergebnis jedoch um 7,6 Prozent, da die Kosten für Restwertrisiken gestiegen sind. Das liegt insbesondere auch an Elektroautos, berichtet das Manager Magazin.
Der seit Anfang des Jahres amtierende CEO Anthony Bandmann strebt demnach eine umfassende Transformation an. Es sollen die Ertragskraft gesteigert und die Kosten so gering wie möglich gehalten werden. Hierzu wurden laut dem Bericht Unternehmensberater mit einer Vertragsleistungsbeschreibung beauftragt, um ein neues Betriebsmodell sowie einen Transformations-Fahrplan zu entwickeln.
Ein zentraler Faktor für die finanzielle Situation sind die steigenden Restwertrisiken, so der Bericht. Da Fahrzeuge vermehrt geleast statt gekauft werden, wuchs das Volumen der Wagen in den Büchern der Finanzsparte von 2024 auf 2025 um gut eine Milliarde Euro auf fast 5,9 Milliarden Euro. Seit Beginn des zweiten Quartals 2026 sind diese Risiken erneut gestiegen.
Risiko Elektroauto
Besonders die Elektroautos stellen eine Herausforderung dar, da in Deutschland über 80 Prozent der VW-Stromer über die Finanzsparte laufen. Während hohe Leasinganteile profitabel sein können, sind die Restwerte von E-Autos Branchenanalysten zufolge mit durchschnittlich 50,9 Prozent des Neupreises nach drei Jahren vergleichsweise schwach. Zudem stehen auch Verbrenner unter Druck, da die mittleren Restwerte für Benziner (59,6) und Diesel (58,8) im Juni so tief wie seit 2021 nicht mehr waren.
Das Transformationsprojekt soll laut VWFS-CEO Bandmann einen „klaren wirtschaftlichen Impact“ erzielen und etwa eine „signifikante“ Reduzierung der Gemeinkosten beinhalten, schreibt das Manager Magazin. Die Ergebnisse der Projektarbeit sollen dem Aufsichtsrat Ende November präsentiert werden. Ein finales Angebot der zur Hilfe genommenen Berater wird für Ende August erwartet.
Während im Volkswagen-Konzern die Senkung der Gemeinkosten um etwa 20 Prozent sowie Anpassungen bei der Mitarbeiterzahl angestrebt werden, distanziert sich die Finanzsparte mit 10.400 Stellen von ähnlichen Plänen. Bandmann erklärte dazu dem Bericht zufolge, dass kein Arbeitsplatzabbau oder Verkauf von Unternehmensteilen geplant sei.
Die Bilanz der VWFS beläuft sich auf fast 290 Milliarden Euro, wobei eine jährliche Refinanzierung von rund 115 Milliarden Euro erforderlich ist. Investoren beobachten die Situation aufgrund der steigenden Risiken nach Informationen des Manager Magazins genau, bewerten das Vertrauen des Marktes in die Finanzsparte jedoch derzeit als stabil.

Jörg2 meint
„Wenn ich wetten müsste, würde ich sagen: Du weißt das wirklich nicht. Daher: Jedes Auto der VW Leasing ist verkauft. Es hat einen Käufer.“
Ist das noch „keine Ahnung“ oder schon dreiste Lüge und „Leser Du bist eh blöd und ich hau einfach mal einen raus“?
80% der VW-BEV stehen in den Büchern des VWFS. Der „Kunde“, der „gekauft“ hat, ist VW selbst. Es ist bilanzinterne Linke-Tasche-Rechte-Tasche. Kein externer Taler wird eingenommen.
Der erste Taler, der dann hier eingenommen wird, ist die Ramschleasingrate.
Der Vollständigkeit halber:
Wie die restlichen 20% verwertet werden, ist mir nicht bekannt. Die Möglichkeiten gehen von Eigenzulassungen, über tatsächliche Endkundenkäufer (s. hu.ms) bis externe Leasingfirmen, Export…
10% der BEV der VWFS laufen über Finanzierung.
David, da Du sehr sehr weit weg von den eigentlichen Vorgängen zu sein scheinst, sollte ein Fünkchen Hirn ausreichen, sich vorzustellen, dass andere eventuell ganz dicht dran sind. Dein Geschreibsel ist durchgängig zum Fremdschämen. Das beginnt bei „VW“ und endet nicht bei Deiner Positiveinstellung zu Russland.
Du nützt nur für das Online-Klick-Geschäft. Das scheint Dir als Lebensinhalt zu reichen.
Fred Feuerstein meint
Als Rentner mit zu viel Zeit und wenig Ahnung scheint das bei David so zu sein. Ich habe das leider auch schon häufig festgestellt, dass da leider wenig Substanz ist.
Es gibt jedoch (sehr wenige) Beiträge in denen er zeigt, dass er auch anders könnte…
South meint
Naja, VW hat lange seine eModelle mit sehr günstigem Leasing in den Markt gedrückt. Auch heute noch lohnt es aufgrund der VW Absatzpolitik immer noch eher einen Modell zu leasen, als zu kaufen. Also lieber günstig verleasen als Rabatte für Käufer zu geben hat eben auch eine Schattenseite, man behält das Risiko. Und der Effekt verschärft sich natürlich noch dadurch, wenn die ID noch viel länger an den Kunden gebracht werden müssen und sich moderne eAutos auf SSP Basis verzögern.
Trotzdem. VW hat momentan schlicht Glück. Aufgrund der Trumpschen Energiekrise verkaufen sich die Gebrauchten eAutos aktuell sehr gut und auch Neuwagen bringt man gut an den Mann. Und die reduzierten eProduktionskapazitäten tun ihr übriges…
Bin ja mal gespannt, ob es mal eine Meldung geben wird, dass VW auf Verbrenner sitzen bleibt….man merkt es an der Werbung. VW versucht aktuell wieder Verbrenner an den Mann zu bringen… den die eAutos laufen ja…
Future meint
Hier liefert VW vielleicht einen weiteren schmutzigen Grund, um weniger Elektroautos zu verkaufen. Das wird vielen gefallen. Aber die unredliche Strategie wird zu weniger Marktanteilen führen. Da bleibt dann eben mehr für die anderen übrig. Der Konsum geht weiter.
Jörg2 meint
Die Situation beim VWFS ist nur das Symptom. Das ist behandelbar.
Die „Krankheit“ dahinter, dass VW-BEV nur/hauptsächlich über Leasingverträge mit Ramschraten und nur/hauptsächlich in Flotten vermarktbar sind, ist das Problem. Im normalen Handel, eventuell international, sind die Vermarktungschancen zu gering um der internationalen Marktentwicklung (Verbrenner -> BEV) folgen zu können.
Antworten auf die zunehmenden Mobilitätsherausforderungen in der s.g. Dritten Welt gibt es aus dem VW-BEV-Bereich nicht.
Powerwall Thorsten meint
Ja sowas passiert, wenn man die Fahrzeuge mit extrem günstigen Leasingraten in den Markt drückt und einen dann nach 2-4 Jahren die Realität einholt
Läuft wohl doch nicht alles so gut, oder FUD David.
David meint
Geringe Auffassungsgabe verändert nicht die Fakten, sondern nur die Wahrnehmung davon. Die Fakten sind, dass es VW Leasing glänzend geht und das Risiko deshalb wächst, weil das Geschäftsprinzip darin besteht, dieses Risiko dem Kunden in Rechnung zu stellen. Also wächst das Geschäft.
Powerwall Thorsten meint
Was deiner genialen „Auffassungsgabe“ entgangen ist, ist der Verbrenner Anteil den dein Arbeitgeber verkauft.
Ich habe mal gehört, dass es da auch Leasingfahrzeuge geben soll.
Also schauen wir uns wohl schlauer das Gesamtpaket an und dann wäre die Frage:
wie viel verdient VW am Ende mit den BEVs – diese Frage bleibt seit Jahren ungeklärt aber einfache Gemüter glauben einfach dir, dass alles so super ist.
Time with teach you.
MK meint
@Powerwall Thorsten:
Auch für Sie noch mal erst der Hinweis und dann die Rechnung, die ich schon gegenüber Jörg 2 aufgemacht habe:
– Aktuelle Leasingrückläufer sollten gute Gewinne bringen, da sich durch Ausbruch des Iran-Kriegs die Restwerte der BEV gegenüber der Erwartung von vor „2-4 Jahren“ deutlich erhöht haben…niederschlagen tut sich das auch in einem unerwartet hohen Gewinn bei VWFS im ersten Halbjahr 2026.
– Damit zur Rechnung: Wären von den 6 Mrd. € „Restwertrisiko“ schon 50% BEV (bei weniger als 20% BEV-Verkaufsanteil) und ein Auto im Schnitt mit 20.000 € bewertet, reicht das grade mal für insgesamt 150.000 BEV weltweit aus den letzten „2-4 Jahren“.
Jörg2 meint
MK
Die Händlerverbände berichten hierzu:
Es kommen zunehmend die VW-BEV-Leasingfahrzeuge aus der ersten MEB-Runde zurück. Der Anzahlanstieg übersteigt den aktuellen Nachfrageanstieg. Das führt zu fallenden Preisen.
Diese MEB sind mit einem hohen Restwerk kalkuliert. Der ist am Markt nicht realisierbar. Deswgen fassen die Händler keine solche Kontingente des VWFS an (kaufen diese nicht auf).
Der VWFS muss verstärkt in die Eigenvermarktung gehen (wir erinnern uns an den breiteren Ausbau eignen Gebrauchtwagenleasinggeschäftes durch den VWFS). Als Vermarktungsunterstützung werden Zertifikate verteilt (ehemals „Das WeltAuto“) und Garantieverlängerungen erteilt bzw. angeboten.
Das VW-Gebrauchtleasinggeschäft wird dadurch erschwert, dass die aktuellen VW-Modelle auch zu sehr niedrigen Leasingraten den Flotten angeboten werden.
Wie schon beschrieben: Der VWFS sucht (mit Hilfe externer Berater) nach Lösungen.
MK meint
@Jörg2:
Ohh, der Händlerverband meldet, dass Händler ein Problem haben. Ich verrate Ihnen mal ein Geheimnis: Das ist der einzige Job von Lobbyverbänden: Probleme aufzubauschen. Alle neutralen Berichte besagen halt genau das Gegenteil, nämlich steigende Verkaufspreise für gebrauchte BEV.
Und auch VWFS meldet steigende Gewinne…so schlimm kann es also offensichtlich nicht sein.
PS: Schön, dass Sie auf den Inhalt meines vorherigen Kommentars gar nicht eingehen. Sehen Sie einen Fehler in meiner Rechnung? Oder ignorieren Sie das lieber, weil es Ihre Aussage widerlegt?
Fred Feuerstein meint
Also ein typischer MK wieder: Inhaltlich falsch:
„Das operative Ergebnis der VWFS sank im ersten Halbjahr 2026 um 7,6 Prozent, obwohl das absolute Ergebnis mit knapp 1,7 Milliarden Euro noch hoch ausfiel, und der Rückgang wird explizit auf gestiegene Restwertrisiken zurückgeführt, besonders bei Elektroautos“
Aktuelle DAT-Daten zeigen, dass die Restwerte dreijähriger Stromer im Juni 2026 bei 50,9 Prozent des Neupreises lagen – dem gleichen Wert wie im Januar 2026, mit lediglich einem kleinen Sprung nach oben zwischen Mai und Juni. Das ist eine leichte Erholung, aber kein durchgehender, breiter Preisanstieg. Und ob das bei den Modellen von VW stattfindet ist auch fraglich…
MK meint
@Fred Feuerstein:
Zitate anzugeben ohne zu sagen, wo Sie herkommen, ist immer am besten ;)
Und ja, das letztjährige Ergebnis war durch einmalige Sondereffekte enorm hoch. Bereinigt um diese Sondereffekte (die auch im Geschäftsbericht ausgewiesen werden) ist der Gewinn gestigen.
Und: Ein „Restwertrisiko“ kann das Ergebnis gar nicht beeinflussen…es ist nämlich nur das: ein potentielles, noch nicht eingetretenes Risiko.
Außerdem wurden Leasingrückläufer, die jetzt grade zurückkommen, in der Regel nicht in 2026 erstmals zugelassen, sondern meist 2022 oder 2023. Außerdem: Für welche Kilometerleistung und welches Alter gelten die 50,9%, die Sie (wieder ohne Quellenanagabe) nennen? Bezieht sich das auf den Listenpreis oder den tatsächlichen Kaufpreis? Sind alle eAutos zwischen einem Alter von 2 Monaten und 12 Jahren und zwischen 1.000 km und 1.000.000 km Laufleistung jetzt exakt 50,9% ihres Kaufpreises (oder Listenpreises?) wert?
Fred Feuerstein meint
Wieder mal ein Knaller von MK: Aber, aber, wenn die Sondereffekte aus XYZ rausgerechnet werden, ja, dann ist eigentlich alles in Butter…🤡 Wenn der Hund nicht gesch….. hätte, dann hätte er den Hasen gefangen…
„Außerdem wurden Leasingrückläufer, die jetzt grade zurückkommen, in der Regel nicht in 2026 erstmals zugelassen, sondern meist 2022 oder 2023.“
Nein, tatsächlich? 🤡 Sagt dir fortlaufendes Geschäft etwas?
Die Quelle ist eine DAT Erhebung. Schau doch einfach selbst nach. Deine Fragen zu der Erhebung finde ich ehrlich gesagt ziemlich seltsam…VW Fanboy
MK meint
@Fred Feuerstein:
Sie finden es seltsam, dass ich wissen will, ob ich für 50,9% des Preises (es ist übrigens der Listenpreis, der wie wir alle wissen bei manchen Herstellern schon seit Jahrzehnten immer recht deutlich von normalen Verkaufspreis abweicht…) ein Auto mit 10.000 oder mit 200.000 km auf dem Tacho bekomme?
Der Sondereffekt war übrigens eine rein auf dem Papier stattfindende „Berichtigung“ des Markenwerts und hatte nichts mit tatsächlichen Kosten oder Umsätzen zu tun.
Und ja, natürlich geht es um ein fortlaufendes Geschäft. Aber: 2022 und 2023 waren gebrauchte BEV nahezu komplett unverkäuflich…egal zu welch niedrigem Restwert. Und auf dieser Basis hat VWFS dann natürlich die Leasingraten kalkuliert. Wenn man jetzt 50% des Listenpreises bekommt, ist das überragend…zumal man ja eben in der Regel bei Kauf 15% bis 20% Rabatt bekommt, da noch ein paar Prozent Marge drin sind usw., VWFS also letztendlich in der Gewinnzone sein dürfte, wenn Leasingraten und Wiederverkaufspreis des Fahrzeugs zusammen rund 75% des ehemaligen Listenpreises ergeben. Und dass man bei VW damals 3 oder 4 Jahre Leasing für 25% des Listenpreises über die Gesamtlaufzeit abschließen konnte, wäre mir neu. Als ich meinen Elroq gekauft habe, habe ich mir auch Leasing rechnen lassen. Die wollten knapp 65% des Listenpreises über 4 Jahre, wobei das nur so niedrig war, weil ich ein Drittel des Geldes auch da schon vor Übergabe des Fahrzeugs auf einen Schlag bezahlt hätte.
Ergebnis: Beim Kauf habe ich rund 85% des Listenpreises bezahlt. Hätte ich das Leasing abgeschlossen, hätte ich 65% des Listenpreises bezahlt und VWFS hätte das Fahrzeug danach Ihrer Aussage nach für 50% des Listenpreises weiterverkaufen können, macht insgesamt 115% des Listenpreises und damit 30% mehr als bei Kauf. Ich glaube, das ist eine Spanne, von der man als Bank sehr gut leben kann ;) Aber ja, bis zum Verkauf nach 4 Jahren hätte mein Fahrzeug natürlich mit mehreren zehntausend Euro „Restwertrisiko“ in der Bilanz von VWFS gestanden.
Fred Feuerstein meint
Ja, dein Kommentar ist erneut ziemlich unbrauchbar. Du beschreibst die Situation aus deiner persönlichen Stichprobe als Privatkäufer. Da ist Leasing meistens unattraktiv. Wobei es auch da immer wieder sehr gute Deals gibt, Die meisten Fahrzeuge der VWFS gehen zu Gewerbekunden ins Leasinggeschäft, da sind die Leasingraten ausgesprochen niedrig. Auch in den Jahren 2022, 2023 und 2024 hat man da VW ID.3 für unter 100 € / netto bekommen. Auch wir haben id.3. id.4 und id.5 zu absolut niedrigsten Leasingraten angeboten bekommen. Der Grund warum bei uns keiner auf dem Hof stand, war die katastrophale Software und der Umstand dass die Fahrzeuge keine Vorklimatisierung der Batterie beherrscht haben. Nun zeig mir aber mal, wie man bei unter 100 € / netto 25 % des Listenpreises erzielt?
Im übrigen haben wir einen id.3 Pro für 93 € / netto. Damit verdient die VWFS und auch die VW AG nichts…Für uns ist das jedoch sehr auskömmlich, das Auto verdient Geld.
MK meint
@Fred Feuerstein:
Sind Sie Fuhrparkmanager Ihrer Firma? Sie scheinen die Konditionen, was Anzahlung, Rückgabeüberprüfung etc. angeht ja sehr genau zu kennen. Und schreiben aber leider wieder viele relevante Infos nicht dazu: Für welche Vertragslaufzeit bei welcher Kilometerlaufleistung soll dieser Preis gegolten haben? Wie sieht es mit Wartungen aus? Ein sehr beliebter Trick von VW ist nämlich, in den Leasingverträgen Inspektionen, TÜV und Reparaturen bei den geleasten Fahrzeugen in Vertragswerkstätten vorzuschreiben. Die sind dann extra teuer und VWFS bekommt von dem niedergelassenen Händler für jede Inspektion eine Provision…auch das ist Teil des Umsatzes. Auch relevant: Wie hätte z.B. die Restwertbewertung gegenüber VWFS bei einem schweren Unfall stattgefunden? Wäre eine komplett freie Konfiguration möglich gewesen oder wären Ausstattungspakete vorgegeben gewesen? Ist der Onlinezugang u.a. für OTA-Updates inklusive oder wird der zusätzlich jeden Monat in Rechnung gestellt? usw.
Zusammengefasst: Grade als Flottenkunde muss man schon sehr genau das kleingedruckte lesen bzw. ist das Verhandeln dieser Aspekte relevanter als der monatliche Leasingpreis, der oftmals ein reines Lockangebot ist.
PS: es beginnt ja schon mal damit, dass beim Gewerbekunden keine Mehrwertsteuer anfällt…alleine das „senkt“ auch den Listenpreis bei einem Kauf schon um 19%…
Fred Feuerstein meint
Entschuldige, aber du redest erneut von einem Thema zu dem du ganz offensichtlich keine Ahnung hast. Jedes Leasingfahrzeug egal welcher Marke muss bei dem jeweiligen Hersteller (mit Ausnahme von Tesla) gewartet werden, da gibt es aber keinen vorgeschriebenen Betrieb. Das ist bei Kia so, das ist bei VW so. Ist ja auch klar, der Hersteller möchte sichergehen, dass das Fahrzeug nach seinen Vorgaben gewartet wird, denn es ist ja auch sein EIgentum.
Und was soll die Behauptung dass der Onlinezugang zusätzlich in Rechnung gestellt wird? Das habe ich bei noch keinem Leasingfahrzeug gesehen, egal ob Kia, VW oder BMW. Ganz im Gegenteil, meist bekommen wir als Flottenkunden noch Pakete die Privatkunden dazubuchen müssen.
Und soll ich dir etwas verraten? Volkswagen interessiert nicht der Bruttolistenpreis, sondern nur der Nettolistenpreis, Das gilt grundsätzlich auch für ein zum Vorsteuerabzug berechtigtes Unternehmen wie eine GmbH, AG oder anderen Rechtsformen.
Und letzendlich bestätigt der Artikel die Sachlage ja, im Geschätfsbericht ist es ebenfalls vermerkt.
MK meint
@Fred Feuerstein:
Worauf ich beim Wartungsthema hinauswollte: Ich bin Privatkunde und habe mein Auto gekauft…und werde niemals irgendwas beim Vertragshändler machen lassen. Bei Werkstätten wie z.B. ATU ist es deutlich billiger und muss für z.B. Garantieansprüche genauso anerkannt werden. Und natürlich rechnet VW (und eben jeder andere Hersteller) bei der Berechnung von Leasingraten ein, dass man da an die teurere Vertragswerkstatt gebunden ist, während beim Listenpreis für Käufer (und ja, natürlich interessiert VW da nur, was netto beim Konzern ankommt…egal ob Gewerbekundenleasing oder Verkauf an Privatkunde) durchaus eingerechnet ist, dass sich damit kein Geld mehr machen lässt….und entsprechend gibt es beim Leasing höhere „Rabatte“ auf den Kaufpreis, den der VW Konzern mit Raten und Wiederverkauf erzielen will als bei direktem Verkauf.
Und das mit dem Onlinezugang war keine Behauptung, sondern ein Beispiel von hunderten Möglichkeiten, die VW hat, die Leasingrate erstmal zu drücken und sich hinterher noch Geld zu holen…vieles kommt dann eben erst bei der Rückgabe des Fahrzeugs zum Tragen.
Ein weiterer Aspekt ist natürlich, wo Sie das Fahrzeug bestellen und in welcher Stückzahl: Im Listenpreis ist ja eine Provision für den Händler drin, der davon leben muss. Wenn 3 Privatkunden jeweils Beratungsgespräche wahrnehmen, 2 Probefahrten verschiedener Modelle machen und am ende ein Auto verkauft wird, braucht der Händler natürlich mehr Geld dafür, als wenn ein Flottenkunde ohne eine einzige Probefahrt 20 Fahrzeuge bestellt…und große Flottendienstleister bestellen ja sogar direkt bei VW und der Händler ist komplett raus…auch das spart nochmal sicher einen vierstelligen Betrag (bzw. mehrere dutzend Euro pro Monat bei der Leasingrate).
PS: Sie haben meine Frage nicht beantwortet: Sind Sie nun Fuhrparkmanager? Oder beruhen all Ihre Aussagen auf Hören-Sagen?
PPS: Wie kommen Sie darauf, dass VW mit 93 € netto im Monat nichts verdient? VW hat die reinen Herstellkosten eines ID.3 zuletzt mit 6.500 € pro Fahrzeug (wohl der Durchschnitt über alle Varianten) angegeben. Der ganze Rest des Listenpreises sind eben sowieso als Rabatt eingeplant, Mehrwertsteuer, Deckungsbeitrag für Entwicklung, Marketing, Bezahlung des Managements, Dividenden (alleine das waren 2025 rechnerisch rund 400 € pro produziertem Fahrzeug), Gewerbesteuern, Fixkostendeckung von nicht ausgelasteten Werken, Rückstellungen für Garantiefälle und eventuelle Garantiefälle, Gewinn usw.
Mal von der anderen Seite betrachtet: Nehme ich mal den ID.3 NEO Style mit 79 kWh-Akku…also so ziemlich das teuerste, was man dort grade bestellen kann und wahrscheinlich das, was dem Pro S am nächsten kommt: Der kostet knapp 48.000 € Liste. 15% Rabatt bekomme ich als Kunde eigentlich immer, dann davon die Mehrwertsteuer ab: Schon bin ich bei maximal 33.000 €, die an den Händler gehen. Der behält dann seine Provision, um davon Gebäude, Mitarbeiter zu bezahlen und ja auch Vorführwagen bei VW zu kaufen um den Kunden auf Kosten des Händlers Probefahrten anbieten zu können… Wie viel kommen dann noch bei VW an? 25.000 €? Und da sind dann eben alle oben aufgezählten Kosten drin…und natürlich rechnet ein Konzern wie VW auch mal „Wenn ein Flottenkunde x Stück kauft, sinken die Kosten für die Minderauslastung und über alle Fahrzeuge umgelegt, also auch die bereits zum höheren Preis verkauften, rechnerisch pro Fahrzeug die Entwicklungskosten, der Beitrag fürs Management etc.
MK meint
@Fred Feuerstein:
Nachtrag: Ich habe mir heute dann auch mal die im September veröffentlichte DAT-Erhebung angeschaut, auf die Sie verwiesen haben. Darin heißt es zu den BEV für den bisher ausgewerteten Zeitraum in 2026, dass „die Bestände bei den Autohäusern überproportional geleert wurden, d. h. es wurden mehr Fahrzeuge verkauft, als durch den kontinuierlichen Zulauf an gebrauchten Leasingrückläufern wieder zugeführt wurden.“
Außerdem heißt es da: „Gebrauchte Vollstromer sind vom gefühlten Ladenhüter zum gesuchten Objekt geworden. Und somit sind aktuell auch die Preise für diese Fahrzeuge gestiegen.“
Fred Feuerstein meint
Langer Text, immer noch wenig Ahnung.
Dann mal raus mit der Quelle für die Herstellkosten für den id.3. Das halte ich für eine billige Behauptung.
Wenn ich unseren id.3 Pro nach 36 Monaten abgebe, dann hat VW damit ca. 3.350 € erzielt, da ist der Wertverlust des Fahrzeuges erheblich höher.
Und der Händler war bislang ja nur als Vermittler im Agenturmodell tätig, da gab es max. 6 % an Provision.
Ich bin Unternehmer und wir haben in Summe 10 Fahrzeuge verschiedener Marken im Betrieb. Dabei ist seit knapp 2 Jahren auch ein Model Y dabei. Das ist neben dem BMW i3 die einzigen finanzierten Fahrzeuge.
Der Rest ist immer zu niedrigsten Konditionen geleast. Und die Rückgabe war bislang immer unproblematisch.
Ich finde es lustig, dass du zwar Geld hast einen Elroq zu kaufen, aber dann reicht es nicht einmal für die Wartung beim Hersteller. Damit sind jegliche Kulanzansprüche dahin. Zumal da ja noch die Batteriegarantie ist. Da weiß man schon jetzt, wie sich VW herauswindet, wenn du plötzlich Ansprüche anmeldest. Übrigens die Zweijahreswartung beim id.3 einmalig 300 €, darüber lohnt es sich nicht einmal zu reden.
MK meint
@Fred Feuerstein:
Sie müssen mir echt mal Ihr Geheimnis verraten: Jetzt kennen Sie nicht nur jedes kleinste Detail der Verträge zwischen Ihrer Firma (die die vorgeschriebenen Inspektionen offensichtlich sogar auch komplett geschenkt bekommt…ach ne, 300 €…damit sind es dann schon mal mindestens 3.650 €, wobei Sie z.B. immer noch nicht verraten haben, welche Kilometerleistung dem zu Grunde liegt…40.000 km im Jahr? Oder doch eher 50.000?), sondern auch noch die Details der Verträge zwischen dem Autohändler und VW und können in die Zukunft sehen, dass VW keinerlei Sonderabschlag bei Rückgabe verlangen wird. Sie müssen ja mindestens Gott, wenn nicht sogar was höheres sein…
„Kulanzansprüche“ ist auch eine schöne Worterfindung: Entweder habe ich einen Anspruch auf etwas oder aber der Hersteller macht es auf Kulanz…beides gleichzeitig geht nicht. Und dass ich bei einer Inspektion durch eine beliebige Meisterwerkstatt nach Herstellervorgaben, die diese Werkstatt auch beim Hersteller meldet, die gleichen Ansprüche habe wie wenn ich in der Vertragswerkstatt war, ist EU weit geregelt und nicht abhängig vom Hersteller. Zumal Skoda sowieso nur die gesetzlich vorgeschriebene Mindestgarantie bietet…bei Garantieverlängerungen können die solche Forderungen natürlich wieder stellen.
Ansonsten hat das nichts mit „genug Geld haben“ zu tun. wie heißt es so schön: „Geld haben kommt nicht vom Geld ausgeben“. Was ich damit sagen will: Dass ich mal eben einfach einen Neuwagen ohne Finanzierung aus eigener Tasche bezahle, liegt daran, dass ich mir sonst keinen überteuerten Blödsinn aufschwatzen lasse. Dazu gehören für mich absurd hohe Stundensätze in Vertragswerkstätten.
Fred Feuerstein meint
„die die vorgeschriebenen Inspektionen offensichtlich sogar auch komplett geschenkt bekommt“ An welcher Stelle habe ich das behauptet?
Soll ich dir mal was verraten, ein Auto, egal ob gekauft, geleast oder finanziert muss, wenn es bewegt wird gewartet werden. Das ist ein normaler Vorgang. Vielleicht nicht bei dir, aber wie gesagt, das ist nicht mal eine Erwähnung wert, da es eine Selbstverständlichkeit darstellt.
Übrigens selbst bei deiner billigen Hinterhofwerkstatt ATU bezahlst du für die Dienstleistung der Zweijahreswartung Geld. Wird dir vielleicht auffallen wenn du ihn dort hinbringst. Aber wer dort sein Auto hinbringt, hat für sein Auto ohnehin nicht viel übrig…
Und jetzt hast du immer noch nicht die Quelle deiner Behauptung angegeben, dass die Herstellkosten für den id.3 bei 6.500 € liegen.
Ob ich bei Volkswagen bei der Rückgabe etwas zahlen muss, wird sich zeigen. Es kann sich nur im rechtlich zulässigen Rahmen abspielen. Und gerade bei Leasingrücknahmen gibt es so etwas wie altersgemäße Gebrauchsspuren, die sind rechtlich festgelegt.
Und ich kann nur sagen, dass wir bislang für KEIN Fahrzeug bei der Rückgabe etwas nachzahlen mussten. Da kannst du noch so abschätzig daherreden.
Du kannst ja mit deinem Elroq machen was du möchtest, aber wie gesagt, Kulanz wirst du seitens des VW Konzerns keine mehr erwarten. Wobei der Konzern ohnehin nicht für seine Kulanz bekannt ist.
Spätestens bei einem Batteriedefekt wirst du auf jeden Fall intensivere Diskussionen haben, wenn nicht sogar einen Anwalt brauchen, damit dein EU Recht zur Anwendung kommt. Viel Spaß. Und das um vielleicht 100 € bei der Wartung alle zwei Jahre gespart zu haben. 🤡
Und weil es dich so brennend interessiert: Der id.3 ist für 36 Monate finanziert mit einer jährlichen Fahrleistung von 20.000 km. Das ist für uns vollkommen ausreichend.
All diese Einzelfallschilderungen – deine wie meine – sind Anekdoten und ersetzen keine Bilanzdaten. Die im Artikel und im Geschäftsbericht genannten Zahlen (sinkendes operatives Ergebnis trotz hohem Gewinn, wachsendes Restwertrisikovolumen, 80 % BEV-Anteil in den VWFS-Büchern) sind der eigentliche Beleg – und die sprechen unabhängig von Einzelverträgen eine klare Sprache.
MK meint
@Fred Feuerstein:
Ihre selektive Wahrnehmung ist mal wieder beeindruckend…Sie reißen zu Beginn Ihres Kommentars gleich einen Teil eines Satzes heraus und ignorieren dabei z.B., dass ich im selben Satz noch die von Ihnen genannten 300 € für eine einmalige Inspektion aufgegriffen habe.
Zitat von Ihnen:
„Du kannst ja mit deinem Elroq machen was du möchtest, aber wie gesagt, Kulanz wirst du seitens des VW Konzerns keine mehr erwarten. Wobei der Konzern ohnehin nicht für seine Kulanz bekannt ist.“
Die Logik müssen Sie mir erklären: Ich soll ehr Geld für Kulanz ausgeben, die es Ihrer Aussage nach aber gar nicht gibt? Übrigens fahre ich mein Leben lang Skoda und hatte noch nie irgendeinen Defekt, wo man mit dem Argument „Kulanz“ auch nur annähernd etwas anfangen kann…es sei denn, ich bekomme nach 100.000 km bei einem Benziner (was mein vorheriges Auto noch war) auf „Kulanz“ neue Bremsscheiben ;) Bei meinem Elroq kann ich es noch nicht so sagen: Der hat nach 40.000 km noch keine Werkstatt gesehen.
Und noch mal: Ich glaube, Sie haben den Begriff „Restwertrisiko“ nicht verstanden: Wenn Sie sagen wir mal im September 2026 einen ID.3 bei VW leasen und der intern mit z.B. 25.000 € von VW an VWFS verkauft wird, dann stehen 25.000 € Restwertrisiko in der Bilanz…in dem genauen Wissen, dass davon tausende Euro alleine durch Ihren Leasingvertrag abgesichert sind. Das „Restwertrisiko“ ist letztlich die einzige Existenzberechtigung für Banken von Automobilkonzernen.
Und auch nochmal: Ich habe hier an diversen Stellen bereits ausführlich dargelegt, dass „über die Bücher von VWFS laufen“ zum einen nicht Leasing bedeutet, sondern auch z.B. „Kauf mit Ratenkredit“ und dass das besagte Restwertrisiko, das in der Bilanz ausgewiesen wird, eben von der Höhe her gar nicht reichen KANN um deutlich mehr als 150.000 BEV über Leasing zu finanzieren…es sei denn, bei den ausgewiesenen Gewinnen ist bereits eine Sonderabschreibung z.B. auf Ihren ID.3 erfolgt und der steht schon nur noch mit 3.000 oder 4.000 € im Restwert…
Fred Feuerstein meint
Ja, natürlich, weil die Nennung der Wartungskosten einfach lächerlich ist. Für mich stellt sich überhaupt nicht die Frage, das Fahrzeug wird einfach generell in der Werkstatt vom Hersteller gewartet, egal ob VW oder nicht. Und die Kosten fallen an, egal ob ich kaufe, lease oder finanziere. Der Betrag ist immer der gleiche, ganz gleich welche Finanzierungsmethode dem Fahrzeugkauf zu Grunde liegt. Du bezahlst keinen Euro mehr nur weil das Auto geleast ist.
Ist doch schön, wenn du nicht auf die Kulanz eines Herstellers angewiesen warst. Das war bei mir eben anders, da hat BMW sich glücklicherweise mehrach kulant gezeigt und Mängel für mich preisneutral behoben, obwohl das Fahrzeug nicht mehr in der Garantie war.
Zur eigentlichen Streitfrage – was die im Geschäftsbericht ausgewiesenen 5,9 Mrd. € „Restwertrisiko“ überhaupt bedeuten – muss hier keiner von uns beiden raten. Das ist keine Größe für „maximal möglicher Verlust“ oder gar Gesamtkreditvolumen, sondern das Fahrzeugvolumen, dessen Restwert die Finanzsparte selbst kalkulieren muss, weil zunehmend geleast statt gekauft wird. Eine Fehlkalkulation von nur einem Prozentpunkt kostet dabei rund 60 Mio. €. Das ist eine Sensitivitätsgröße für Kalkulationsfehler, keine Deckungssumme für Einzelfahrzeuge. Genau deshalb ist sie auch kleiner als die von mir bereits genannten 53,7 Mrd. € Gesamt-Leasingforderungen – beides sind einfach unterschiedliche Kennzahlen, kein Widerspruch, den man auflösen müsste. Im übrigen ist der Leasinganteil steigend, der Kreditanteil liegt nur bei 34,5 Mrd. Euro.
Damit fällt deine 150.000-BEV-Rechnung in sich zusammen: Sie unterstellt, die 5,9 Mrd. € seien das komplette bilanzielle Exposure für BEV-Restwerte. Das steht so nicht im Geschäftsbericht.
Im Halbjahresbericht 2026 bestätigt VWFS zusätzlich, dass diese Kalkulationsrisiken seit Q2 2026 nochmal gestiegen sind, mit dem konkreten Hinweis, dass in den kommenden Monaten größere Kontingente an ID.3 und ID.4 der ersten Generation aus den Verträgen laufen – exakt die Fahrzeuge, um die es hier die ganze Zeit geht.
Ich sehe damit für mich die Faktenlage als ausreichend geklärt und werde die Diskussion hier nicht weiter fortsetzen – die relevanten Zahlen liegen jetzt für jeden nachlesbar vor, ob privater Kaufpreis oder Wartungsintervalle spielen für die eigentliche VWFS-Bilanzfrage ohnehin keine Rolle.
Mäx meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
David meint
Anders gesagt, geht es der Sparte glänzend. Das Risiko steigt ja nicht relativ, sondern absolut, weil eben eine hohe Anzahl Elektrofahrzeuge im Leasing sind.
Die Restwerte hat man im Griff. Im Moment lacht man sich geradezu schlapp. Aber natürlich muss man einem gewissen Risikozuschlag für neue Leasingverträge einstellen, weil nicht sicher ist, dass in drei Jahren die Vermarktungssituation für Gebrauchtwagen genauso gut ist. Das ist halt normales Risikomanagement. Das beinhaltet damit natürlich auch Chancen.
VW kennt dieses Thema, sie haben schon Leasing betrieben als Murks noch eine Rappel in seiner Hand geschwungen hat. Es ist sowieso erstaunlich, was andere Hersteller veranstalten, um die Wertschöpfungstiefe zu erhöhen. Selbst wenn du ne eigene Eisenmiene besitzt und die Sitzbezüge selber webst, bringt Leasing mehr. Das Thema kam aber vermutlich erst im Masterstudium.
Futureman meint
Wenn erst Unternehmensberater im Betrieb sind, rückt der Untergang näher.
Interessant an dem Bericht ist, dass 80% der E-Auto per Leasing laufen, also keinen Käufer finden. Da wäre interessant, wie hoch der Anteil bei Mitbewerbern ist, denn das würde das wirkliche Kundeninteresse zeigen.
Jörg2 meint
Ca. 80% der VW-BEV laufen über die VWFS.
Davon sind ca. 90% in Leasingverträgen und 10% in Finanzierungen.
Ossisailor meint
Leasing ist ja kein exklusives Geschäftsmodell der VW-Gruppe. Das Restwert-Risiko steigt bei Verbrennern mit jeder Zunahme der BEV-Zulassungen ebenfalls. Das ist ja schon jetzt so, dass deren Gebraucht-Preise sinken, während aktuell die Preise für gebrauchte BEV höher sind als noch vor Monaten.
Der Finanzservice von VW macht ja auch noch ordentlich Gewinn, auch wenn die Marge um 7,6 % gesunken ist. Das Geschäft ist gesund.
eBikerin meint
Was für ein Schmarrn von dir mal wieder. Wer kein Interesse hat der least auch nicht. Liegt wohl eher daran, dass einfach der Anteil an Firmenwagen bei VW sehr hoch ist. Private Interessenten entscheiden sich nämlich deutlich seltener für leasing.
David meint
Wenn ich wetten müsste, würde ich sagen: Du weißt das wirklich nicht. Daher: Jedes Auto der VW Leasing ist verkauft. Es hat einen Käufer. Das ist anders als in Neuhardenberg. Da haben die Autos keinen Käufer.
Und jetzt könntest du dir vielleicht jemanden zum nachbesprechen suchen, denn ich würde dir den nächsten Schritt erklären. Dadurch, dass Verkäufer, Käufer und Händler miteinander verbunden sind, besteht die Möglichkeit, ein Fahrzeug dreimal zu subventionieren.
Erst macht das Werk bei bestimmten Modellen zu bestimmten Zeiten ein gutes Angebot, zusätzlich kann es auch die Leasinggesellschaft auffordern, das Auto aus ihrem Budget zu sponsern und zuletzt kann auch der Händler verpflichtet werden, von seiner Marge im Einzelfall abzurücken. Damit kann man jeden Preis machen, ohne einen der drei Partner zu überfordern. Schlau, gell?
MK meint
@Futureman:
Nein, da steht nicht, dass 80% per Leasing kaufen. Da steht, dass nur auf Deutschland bezogen nur auf die Kernmarke VW bezogen 80% der Fahrzeuge „über die Bücher von VWFS“ laufen. Wenn Sie ein Auto nicht bar bezahlen, sondern per Ratenkredit abbezahlen (und zwar auch dann noch, wenn das Auto durch einen Unfall längst Schrott sein sollte), tut es das auch, ist aber nicht geleast. Das Risiko fallender Restwerte liegt dann auch alleine beim Kunde, nicht bei der Bank.
Fred Feuerstein meint
Im Geschäftsbericht ist zu lesen: „Der Strukturwandel weg vom klassischen
Kredit hin zu Leasing, flexiblen Modellen und integrierten Services setzte sich fort.“
Forderungen aus Leasinggeschäften lagen bei 53,7 Mrd. € , die Forderungen
Das Kreditvolumen aus der Kundenfinanzierung liegt bei 34,5 Mrd. €.
Das Risiko fallender Restwerte liegt für die verleasten Fahrzeuge vollständig bei der Bank. So sieht die Faktenlage aus, MK…
MK meint
Zunächst einmal ist ein steigendes „Restwertrisiko“ ja wünschenswert: Das ist nun Mal das Geschäftsmodell der Banken von Autoherstellern und sie verdienen ihr Geld damit. 0 € Restwertrisiko würde wohl das Ende der Bank bedeuten.
Und wer sich wundert, wie das doch vergleichsweise „geringe“ Restwertrisiko zu der Aussage 80% der VW BEV in Deutschland würden „über die Bücher“ der VWFS laufen passt: „Über die Bücher laufen“ tun auch Kredit-finanzierte Kauffahrzeuge…da liegt das Risiko aber beim Endkunde und nicht bei der VW Bank.
Ansonsten gilt ja eines: In den letzten Monaten sind laut Auswertungen der großen Verkaufsportale die Wiederverkaufswerte bei BEV im Schnitt um 15% gestiegen. Der überraschend hohe Gewinn des ersten Halbjahres bei VWFS dürfte also auch daran liegen, dass bei den Leasingrückläufern, die es jetzt zu vermarkten gilt, für die Berechnung der Leasingraten deutlich geringere Restwerte angenommen worden sind. Aus dem Risiko ist also eine Chance geworden: Die Wiederverkaufspreise liegen nicht niedriger als geplant, sondern sogar höher.
Jörg2 meint
Ja. Wir hatten das schon.
Von den ca. 80% VW-BEV, die beim VWFS in den Büchern stehen, sind 90% in Leasingverträgen, 10% in Finanzierungen.
MK meint
@Jörg2:
Ja…und ich habe Ihnen schon zweimal vorgerechnet, dass diese Behauptung von Ihnen sehr offensichtlich gelogen ist.
David meint
Das ist alles richtig. Ich muss anerkennen, dass Du die tendenziöse Berichterstattung ausgezeichnet auf die Sachebene gebracht hast.
MichaelEV meint
Bzgl. der höheren BEV-Restwerte willst du doch hoffentlich nicht unterschlagen, dass das ein temporärer Effekt ist, der durch Energiekrise und vor allem die direkte Lieferfähigkeit begründet ist. Sobald der BEV-Neuwagenmarkt sich anpasst und schneller lieferfähig ist bzw. die Energiekrise endet, schwindet dieser Effekt wieder.
Und auf der anderen Seite ist das für einen Verbrennerhersteller die kleinere Seite der Medaille, auf der anderen wesentlich gewichtigeren steht natürlich, dass parallel das größere und gewinnbringende Geschäft mit Verbrenner-Neuwagen und -Gebrauchten leidet.
In den Gesamtkontext eingebettet, gehen jetzt bei 3 Jahren Laufzeit die Fahrzeuge aus der Endphase der Angebotskrise aus dem Leasing, aus einer hochpreisigen Phase und kleineren Leasing-Stückzahlen.
Wenn man die Ergebnisse der Finanzsparte feiert, ist das Vergangenheitsbewältigung, die unter den Einflüssen der Hochpreisphase, hungrigem Gebrauchtwagenmarkt und günstigerer Finanzierungskosten stand. All das dreht sich ins Gegenteil, die Leasing-Rückläufer ab 2024 nehmen stark zu und alles ist voll den Transformationen ausgesetzt.