Mercedes-Benz erweitert das Angebot des elektrischen VLE um neue Einstiegsvarianten, zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten und eine Allradversion. Die „Grand Limousine“ ist mit bis zu acht Sitzplätzen und verschiedenen Komfortoptionen erhältlich. Mit Serienausstattung startet der VLE 300 elektrisch als Fünfsitzer bei 70.735,39 Euro, die Variante mit sechs Sitzen bei 71.187,59 Euro.
Die leistungsstärkste Version der Baureihe ist der VLE 400 4MATIC elektrisch mit 310 kW/422 PS. Seine Batterie verfügt über eine nutzbare Kapazität von 115 kWh und ermöglicht eine Reichweite von bis zu 654 Kilometern nach WLTP-Norm. Mit einem zusätzlichen E-Motor an der Hinterachse beschleunigt das Modell in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Allradantrieb soll insbesondere bei anspruchsvollen Straßen- und Witterungsbedingungen Traktion und Fahrsouveränität erhöhen.
Der VLE 400 4MATIC kann bis zu 2,5 Tonnen ziehen und verfügt über eine Stützlast von 100 Kilogramm, die den Transport von E-Bikes auf einem geeigneten Träger ermöglicht. Zur Ausstattung gehören außerdem die ESP-Anhängerstabilisierung und der Anhängerrangier-Assistent. Der Fünfsitzer startet bei 78.452,04 Euro, der Sechssitzer bei 78.909 Euro.
Mit dem Advanced-Paket stehen für den VLE nun insgesamt vier Ausstattungspakete zur Verfügung. Das Paket ergänzt die Serienausstattung optional unter anderem um schwarz glanzgedrehte 19-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design und abgedunkelte Heckscheiben. Zudem werden bisher verpflichtende Sonderausstattungen optional wählbar. Neben AIRMATIC steht künftig auch das Komfortfahrwerk zur Verfügung, außerdem kann AC-Laden mit bis zu 11 kW gewählt werden.

David meint
Hier könnte weniger mehr sein, weil die Einstiegsversion für 70.000 € Liste 678 km Reichweite nach WLTP bereitstellt. Was auch absolut gesehen ein fairer Preis ist. Ich sehe da auch gar nicht den Wettbewerb, wo sind denn da bitte die Chinesen, die ja angeblich für 20 k einen Elfsitzer mit 1000 km Reichweite haben? Nichts haben die!
Future meint
Natürlich gibt es schon alles. Die wichtigsten direkten chinesischen Konkurrenten zum neuen vollelektrischen Mercedes-Benz VLE sind der XPeng X9, der Denza D9 (BYD), der Zeekr 009 und das neue Luxus-Modell Huawei Maextro V800. Da der VLE als elektrische Grand Limousine konzipiert ist, trifft er in China auf ein bereits stark besetztes Segment an luxuriösen, software-fokussierten Multi-Purpose Vehicles (MPVs).
Der XPeng X9 wird in Deutschland seit Mai angeboten mit einer sehr umfangreichen Serienausstattung und startet bei ca. 77.600 Euro.
Es wurde Zeit, dass die Luxus Vans endlich elektrifiziert werden. Von VW kam dazu nichts. Aber ich hoffe, unser nächster Hotel Shuttle fährt endlich elektrisch – egal von welchem Hersteller der kommt.
eBikerin meint
Es wurde Zeit, dass die Luxus Vans endlich elektrifiziert werden. Von VW kam dazu nichts
Welche Luxusvans bietet den VW so an?
Future meint
Früher gab es doch den Multvan Business, allerdings mit Diesel. Aber ich muss mich korrigieren: Der VW ID.Buzz besetzt mit Preisen um die 90.000 € und gehobener Ausstattung (Zweifarblackierung, Panoramaglasdach, edle Materialien) durchaus das Segment der luxuriösen und modernen Familien- bzw. Freizeit-Vans. Aber der wird ja wenig verkauft und ich glaube, als VIP Shuttle taugen Mercedes und XPeng bestmmt besser.
David meint
Gut, wir sind uns also einig, dass du mal wieder Unsinn erzählst. Der Ching Boom ist teurer als ein Mercedes bei weniger Reichweite. Das ist ja genau das Gegenteil von dem, was sich der gewissensfreie Käufer verspricht, wenn er beim Chinamann kauft. Da erwartet er halben Preis bei überlegenen Werten.
M. meint
„Es wurde Zeit, dass die Luxus Vans endlich elektrifiziert werden.“
V800:
„The new MPV will feature an EREV powertrain with 1.5T ICE and dual e-motors; the BEV version is also expected.“
„Expected“ ist nicht „verfügbar“.
Was ist los mit China Speed?
Und was wird das Ding, das als Rex in China bis (umgerechnet) 140k€ kostet, als BEV hier kosten?
Future meint
China ist doch nicht Deutschland, aber es ist trotzdem ein wichtiger Markt für Luxus Vans und natürlich konkurriert Mercedes da auch mit Huawei. Aber hey, in Deutschland ist der XPeng ja lieferbar und der Denza ist auch schon auf der Website. Die europäischen Shuttle-Betreiber haben also keine Ausreden mehr – die Luxus Vans sind bestellbar und jetzt bitte endlich die Flotten vom giftigen menschenverachtenden Diesel auf Strom umstellen. Danke.
M. meint
Die Flotten brauchen – vor allem gegenüber China-Influenzern – gar keine Ausreden. Jedes Konsumgut hat eine Nutzungsdauer, und dann wird getauscht.
Wenn die Betreiber das wollen, natürlich gerne elektrisch.
Zum Glück ist dabei kein Griff in die China-Kiste notwendig, davon handelt doch dieser Beitrag, den du mal wieder für deine Werbung missbrauchst.
Future meint
Es geht nicht um Werbung, sondern um Angebot und Nachfrage – wie immer in der kapitalistischen Marktwirtschaft. Ich habe doch hier schon oft geschrieben, dass mir die elektrischen Luxus Shuttles in Europa schon lange fehlen und mir die Hersteller vollkommen egal sind. Hauptsache es gibt sehr viel Auswahl und die Diesel werden schnell auf den Schrottplatz verschoben. China kann das vielleicht etwas beschleunigen gegenüber den verträumten heimischen Dieselbauern und das gefällt mir natürlich sehr gut.
M. meint
Achso.
Weil dich die verträumten Dieselbauer stören, promotest du in einem Artikel über einen europäischen Elektro-Van auch Benzinverbrenner aus China.
Sag mal, glaubst du eigentlich selbst, was du hier erzählst?
Das kann doch nicht ernst gemeint sein.
Powerwall Thorsten meint
Außer Rumpelstilzchen mit wenig Fakten kommt von dir auch nicht mehr wirklich was, aber du kannst ja etwas weiter unten nachlesen, wie die Realität aussieht und weswegen deutsche Automobilhersteller in China weiterhin steil
„bergab fahren“
David meint
Apropos, da fällt mir ein unehrenhafter Hersteller aus Amerika ein, der im August den dritten Monat hintereinander in den Zulassungen in China unter Vorjahr liegt. Da ist die story over.
M. meint
Alle westlichen Hersteller werden sich mittelfristig aus China verabschieden.
Die einen etwas früher als die anderen, aber übrig bleibt keiner.
Xi grinst ganz nett dabei. Und schiebt alle gaaaanz langsam raus. So langsam, dass sie denken, Investitionen in China würden sich noch lohnen – für sie.
Für China lohnen sie sich natürlich.
Powerwall Thorsten meint
Das wird so enden, wie schon sehr viele Deiner Voraussagen zu deinem Angstgegner – Schall und Rauch, aber Hauptsache deine Chefin ist mit dir zufrieden
;-)
Future meint
Im August steht Tesla natürlich auch wieder in den Top 10 der am meisten verkauften Fahrzeuge in China: Tesla Y auf Platz 3 und Tesla 3 auf Platz 6.
Ja, es ist wieder der einzige westliche Hersteller in den Top 10, falls das überhaupt noch erwähnenswert sein sollte. Geely ist halt Platz 1 und Xiaomi sogar auf 10.