Der Kia PV5 hat in Deutschland die Marke von 10.000 Bestellungen überschritten. Das erste Modell der „Platform Beyond Vehicle (PBV)“-Strategie des südkoreanischen Herstellers wurde im Dezember als fünfsitziger Kleinbus PV5 Passenger und als Transporter PV5 Cargo L2H1 eingeführt. Beide Varianten konnten seit Mai 2025 vorbestellt werden.
Im Laufe des Jahres hat Kia das Modellangebot deutlich erweitert. Beim PV5 Passenger kamen Versionen mit sechs und sieben Sitzen sowie die rollstuhlgerechte Variante PV5 WAV hinzu, während die Transporterpalette um den kürzeren PV5 Cargo L1H1 und den PV5 Chassis Cab mit Fahrerhaus ergänzt wurde.
Weitere angekündigte Modelle sind der variable Fracht- und Personaltransporter PV5 Crew und die Hochdachversion PV5 Cargo L2H2, die einen Durchgang vom Fahrerbereich zum Laderaum bietet. Für die Cargo-Varianten ist seit Juni je nach Modell zusätzlich zu den Batterien mit 51,5 und 71,2 kWh ein Einstiegsakkupack mit 43,3 kWh erhältlich.
Kia plant, seine PBV-Modellfamilie auf mehr als 40 Varianten auszubauen. Der im September vorgestellte PV7 soll 2027 auf den Markt kommen, während der PV9 für 2029 angekündigt ist. Technische Grundlage der Modellfamilie ist die eigens entwickelte Plattform E-GMP.S mit modularer Architektur, standardisierbaren Komponenten und einem auf Android Automotive OS basierenden Navigations- und Infotainmentsystem, das nutzerspezifische Apps und die Integration in Flottenlösungen ermöglicht.
Sämtliche PV5-Varianten und Umbauten werden im neu errichteten Hwaseong Evo Plant in Korea sowie im benachbarten PBV-Umrüstzentrum produziert. In Deutschland sind die Pkw-Versionen bei allen Kia-Händlern erhältlich, während die Cargo-Modelle über ein spezialisiertes PBV-Händlernetz vertrieben werden. Für die gesamte PV5-Palette gelten eine siebenjährige Herstellergarantie bis 150.000 Kilometer und eine achtjährige Batteriegarantie bis 160.000 Kilometer.

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