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Bundeskanzler Scholz warnt vor Abschottung europäischer Märkte

10.06.2024 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

Xpeng-G6-2024-1

Bild: Xpeng

Bundeskanzler Olaf Scholz hat bei einem Festakt zum 125-jährigen Opel-Jubiläum im Stammwerk des Autoherstellers in Rüsselsheim vor einer Abschottung der europäischen Märkte gegen Konkurrenz aus dem Ausland gewarnt.

„Wir verschließen unsere Märkte nicht vor ausländischen Unternehmen. Denn das wollen wir umgekehrt für unsere Unternehmen ja auch nicht“, sagte der SPD-Politiker. Protektionismus und regelwidrige Zollschranken machten „letztlich alles nur teurer und uns alle ärmer“.

Die USA haben vor wenigen Wochen Sonderzölle von 100 Prozent gegen Elektroauto-Importe und andere Produkte aus China verhängt. Die Vereinigten Staaten werfen der Volksrepublik vor, den Wettbewerb durch erhebliche staatliche Subventionen zu verzerren. Auch die EU untersucht den chinesischen Einfluss auf den E-Auto-Markt, in Kürze soll eine Entscheidung zu Strafzöllen fallen.

„Ich habe keinen Zweifel: Wir werden auch in diesem Jahrhundert mit unserer Automobilindustrie ganz vorne dabei sein, wenn wir auf Fortschritt und Erneuerung setzen“, so Scholz in Rüsselsheim. Dafür brauche man aber auch „einen fairen und freien Welthandel“. Der Bundeskanzler zeigte sich vor der Opel-Belegschaft optimistisch. „Sie werden in einem fairen Wettbewerb bestehen, auch gegen neue Konkurrenten zum Beispiel aus China.“

Es gibt in der EU bereits einen Zoll von zehn Prozent auf E-Autos aus China. Die Berichten zufolge in Kürze möglichen Strafzölle in unbekannter Höhe kämen noch hinzu. Die Volksrepublik hat für den Fall mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht. Sollte die EU die Importe von Vollstromern aus China wie gemutmaßt mit 20 Prozent besteuern, hätte dies laut einer Studie spürbare Auswirkungen auf den bilateralen Handel und die Produktion in Europa. Auf die Endverbraucher dürften spürbar höhere Preise zu kommen.

Wie andere Hersteller in Deutschland auch setzt das zum europäischen Stellantis-Konzern gehörende Opel jetzt verstärkt auf die Elektromobilität. „Ab 2025 wird jedes neue Opel-Modell rein batterieelektrisch sein“, teilte CEO Florian Huettl mit.

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Via: Zeit.de
Tags: China, EUAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. ELifeOlaf meint

    11.06.2024 um 19:08

    Bezügl. eines fairern Wettbewerbs: Den EU Zöllen von 10 Prozent auf chinesische E-Autos, stehen chinesische Zölle von 15 Prozent für europäische Autos entgegen. Noch drastischer ist das Ungleichgewicht bei Batterien. Während in der EU lediglich 1,3 Prozent fällig werden, erhebt China mit 10 Prozent fast achtmal so hohe Zölle auf Batterien aus EU Produktion. Weil China zusätzlich seit Jahren die heimische E-Auto-Industrie strategisch subventioniert, fühlt sich Europa gezwungen nun höhere Zölle zu erheben, um gleiche Startvoraussetzungen zu schaffen.

  2. David meint

    10.06.2024 um 21:33

    Tja, wie du richtig sagst. Das ist schon ein Geflecht verschiedener Interessen. Aber der Stellantis-Chef Tavares nannte höhere Zölle für China eine Falle. Da ist der Scholz also auf der falschen Baustelle.

  3. David meint

    10.06.2024 um 12:58

    Ja, Opel beziehungsweise Stellantis hat das ja auch nicht vorrangig gewollt, das hat wohl mehr die EU gewollt.

    • Future meint

      10.06.2024 um 20:10

      Wer ist denn die EU und wer sagt, was die EU tun soll? Welche Lobby war hier tätig? Möglicherweise ist es auch amerikanischer Einfluss, weil Amerika da eine klarere Chinapolitik mit hohen Zöllen macht. Andererseits hat Stellantis kein bedeutsames Chinageschäft. Die deutschen Autobauer haben es aber und die Zölle könnten die deutsche Autoindustrie schwächen. Darin könnte Stellantis durchaus einen Vorteil sehen.

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