Der Absatz von US-Elektroautobauer Tesla ist zuletzt zurückgegangen. Das liegt unter anderem an der allgemein schwächelnden Nachfrage nach Stromern, aber auch an dem umstrittenen politischen Engagement von CEO Elon Musk. Auf das deutsche Werk in Brandenburg soll das erst einmal aber keine Auswirkungen haben.
Es gebe „keinerlei Planungen für Produktionsstillstände, Personalabbau oder Kurzarbeit in Grünheide“, sagte Werkleiter André Thierig dem Tagesspiegel. Das Gegenteil sei der Fall, die Produktion in der Gemeinde Grünheide nahe Berlin werde „nicht herunter, sondern nach dem Modellwechsel aktuell gerade wieder hoch“ gefahren. Im Januar seien die Fließbänder in der Fabrik umgestellt worden, um das neue Model Y zu produzieren.
Der Start der umfassend überarbeiteten neuen Version des Bestsellers sei der alleinige Grund, weshalb derzeit weniger Elektroautos vom Band fließen würden, so Thierig. In allen vier Tesla-Werken weltweit sei die Umstellung der Produktion für das erste Quartal 2025 geplant gewesen. Die Produktion älterer Modelle sei zurückgefahren worden. Dem Bericht zufolge liefen Ende 2024 etwa 5.000 Fahrzeuge pro Woche vom Band.
Von Tesla wurden im Januar in Deutschland fast 60 Prozent weniger Autos zugelassen als ein Jahr zuvor. Im Februar waren es nach den Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes 76,3 Prozent weniger neu zugelassene Stromer der US-Marke als im Vorjahresmonat. 2024 hatte kein E-Auto-Hersteller so viele Neuzulassungen verloren wie Tesla, dessen Marktanteil war in diesem Zuge auf 9,9 Prozent gesunken.
Während Elon Musk in den USA mit seiner Unterstützung von Präsident Trump und dessen Umbau des Staatsapparates Kunden und Interessenten verprellt, gefällt hierzulande sein Aufruf zur Wahl der AFD vielen nicht. Das Unternehmen hat aber auch mit der stärker werdenden Konkurrenz durch etablierte Autobauer sowie aufstrebende chinesische Unternehmen zu kämpfen. Hinzu kommt der Modellwechsel beim Mittelklasse-SUV der Marke sowie die allgemein stockende Nachfrage nach E-Autos.
In Deutschland gab es kürzlich ein positives Medienecho, da Tesla zum 1. April 300 weitere Leiharbeitnehmer in feste, unbefristete Verträge am Standort Grünheide übernehmen wird. Kurz darauf kamen jedoch Beschwerden vieler Beschäftigter über die Arbeitsbedingungen auf. Mehr als 3.000 Mitarbeiter des deutschen Tesla-Werks haben laut der Gewerkschaft IG Metall eine Petition für eine sofortige Entlastung der Beschäftigten unterschrieben.
hu.ms meint
Und noch ein punkt:
Wer ein MY facelift fährt hat es nach Elons polit-wahnsinn gekauft, da es ja erst danach ausgeliefert wurde. Da nützt kein aufkleber…
hu.ms meint
Die neuesten TV-berichte über brennende teslas haben sicher weitere interessenten vom kauf abgeschreckt.
Ich hoffe, die täter werden gefasst und müssen auch wirklich hinter gitter !
hu.ms meint
Leider kann man aus dem artikel nicht ersehen, ob im märz schon wieder voll MY-facelifts produziert wurden.
Dann müssen wir eben auf die april-zulassungszahlen in europa warten um den „Elon-efekt“ quatifizieren zu können.
Donald meint
Wer ist „wir“? Du als Klassensprecher und Klassen🤡 in Personalunion warten auf die Zahlen. Starkes Team.
hu.ms meint
Hallo Donald,
super beitrag – super niveau und so faktenbasiert…. :-))
Mary Schmitt meint
Die Produktion ist zum 15.01. vollständig umgestellt worden. Das ist doch mehrfach gemeldet worden. Ausgeliefert wird seit 11 Tagen. Aber nur Allrad. RWD waren ab Mai geplant, die billigen ab Juni. Da aber offenbar der Bestellvorlauf zusammengebrochen ist, dürften die RWD schon im April vom Band laufen wie Nutzer bei reddit und Facebook meldeten. Mit Ende Mai könnten die Vorläufe komplett erledigt sein. Ab Juni braucht die Blase dann neue Ausreden, warum die Zulassungen so miserabel sind.
hu.ms meint
Danke für die info.
Dann ist erst der april der erste monat mit voller Y-facelift-produktion.
Mary Schmitt meint
Nein, nicht voller Produktion. Vollem Verkauf.
Cary Schitt meint
Um die Aussage von Mary mal wieder einordnen zu können: Es ist lediglich eine einfache Googlerecherche ohne wirkliches Insiderwissen. Aber das kennt man ja von ihr. Sie hat sich leider zur Handpuppe von Da.vid gemacht und gibt unreflektiert wieder was er von sich gibt…Schade Mary, du kannst mehr, gib dir mehr Mühe. Für unseren Lieblingskonzern Volkswagen.
hu.ms meint
Cary,
wie wärs wenn du dann die angaben von Mary berichtigst ?
Oder hast du keine fakten sonder nur pauschal-bla-bla.
Cary Schitt meint
Die Mühe darfst du dir selbst machen, gibt dazu ja einen schönen Artikel auf ecomento. Du musst dafür nur lesen und nicht irgendwelchen sinnfreien Kommentare in Dauerschleife wiederholen…Ich bin zwar noch nicht lange hier, aber du bist schon ein spezieller Charakter. Auf das Niveau von Mary kommst du zwar noch nicht, aber weit entfernt bist du davon nicht.
hu.ms meint
Und erneut weder antwort – noch ein link.
Dafür viele themenfremde zeilen. Gratuliere !
Cary Schitt meint
Sag mal, ganz ehrlich. Zu welchen Bildungsabschluss hat es bei dir gereicht? Hauptschule? Waldorf? Das würde mich wirklich interessieren. Für viel dürfte es nicht gereicht haben.
hu.ms meint
dito
Cary Schitt meint
Danke, die Antwort reicht mir vollkommen.
hu.ms meint
Wenn man keine fakten hat, zieht man einfach über die autoren her. Das bei einigen übliche niveau hier.
Future meint
Gibt es denn keine Informanten aus dem Werk, die uns hier versorgen könnten mit den Details? Könnten wir nicht jemand dort platzieren, so wie Ben das immer sehr gut im VW Werk macht?
Andi EE meint
Du hast hu.ms, David und Mary, ich kann nicht verstehen, dass dir das nicht ausreicht. 😉 Top Infos jeden Tag, du musst nicht mal einen spezifischen Artikel öffnen, es steht in jedem Artikel in der Kommentarspalte drin. 😁
Servicewüste Deutschland, von wegen …
Mary Schmitt meint
Der ist ja auch eine bekannt seriöse Quelle…🤣
Future meint
Aber sehr unterhaltsam und darum geht uns doch auch dabei. Was wäre es langweilig ohne Tesla und VW und die vielen Vermutungen und Prognosen. Und dann kommen immer noch Elon und Ben dazu und die Börsenkurse mit den Puts vom hums und Donald macht sich über alle lustig. Nur der Dav id versteht keinen Spaß bei seiner Mission gegen die Teslas in der Familie.
Jörg2 meint
hu.ms
Laut Werksleiter von Tesla werden aus dem Werk 37 Märkte beliefert.
Wie willst Du da aus den nationalen deutschen Zulassungszahlen etwas über den weltweiten Verkauf ableiten? Woaran erkennst Du in den zur Verfügung stehenden Zahlen die Entscheidungsgründe von Käufern/Nichtkäufern?
hu.ms meint
Welche von den 37 liegen ausserhalb europas ?
Jörg2 meint
hu.ms
Was hat Deine Frage mit „nationale deutsche KBA-Zahlen vs. 37 Märkte auf der Welt“ zu tun?
Aus „KBA-Zahlen“ und einem Wissen, welche der 37 belieferten Märkte außerhalb Europas liegen, kannst Du ableiten, was die Nichtkäufer bewegt hat, nicht zu kaufen?
Wie geht das?
hu.ms meint
Ganz einfach. Die verkäufe in europa kann man feststellen. Den rest nicht.
Deshalb interessiert, welche länder ausserhalb der aceta beliefert werden.
Jörg2 meint
hu.ms
Ich hatte verstanden, Dir ginge es um um den „Elon-Effekt“!?
Wirkt der nur in Deinem Betrachtungsraum?
Aber meine Kernfrage: Wie ermittelst Du die Beweggründe von Nichtkäufern? Dazu hast Du bisher wenig/nichts offen gelegt.
hu.ms meint
ist doch ganz einfach:
Solbad die faclift-MY kontinuierlich volle monate von GH ausgeliefert werden (also ab april), vergleiche ich mit dem vorjahres-zulassungen. Das minus ist der elon-effekt.
Undabhängig davon, schreib doch die länder, die ausserhalb ACETA von GH beliefert werden. Du scheinst gut infiormiert zu sein.
David meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
Fred Feuerstein meint
Danke an die Redaktion!
Die Wahrheit meint
Hat er (Dav ID) jemals konstruktive Beiträge abgeliefert? Es kam immer irgend ein Quatsch gegen Tesla. Und erst kürzlich hat er sich zu einer tief blinkenden ÄußerungÜ hinreißen lassen, seine Mission gegen TESLA sei fast beendet. -:))
Mit dem Model Q wird TESLA sprunghaft sein Ziel von 20 Millionen Fahrzeuge bis 2030 erreichen können, dies sogar vorzeitig. Damit dürfte seine Mission noch lange anhalten. Schade für ecomento, da die Berichte sehr lesenswert und aktuell sind. Dies kann ich von den vielen unnützen Kommentaren nicht behaupten. Ü
Aktuell hat TESLA 7 Millionen Fahrzeuge verkauft. Das Model Y Erstlingswerk ist in den USA komplett und in Deutschland fast ausverkauft. Von wegen Haldenfahrzeuge.
Nach Großbritannien gegen jetzt sehr viele Tesla über die Ladentheke und es gibt zahlreiche weitere Länder, die keine deutsche Doppelmoral kennen.
VW sieht nach eigenen Aussagen seine (verzeifelte) Chance in militärischer Zukunft. Ob das jetzt so ok ist, darf jeder für sich entscheiden.
Future meint
Dav ids Mission scheint etwas sehr persönliches zu sein. Es ist ja oft so, dass bestimmte Brüche im Leben zu massiven Veränderungen führen. Das kann man im eigenen Bekanntenkreis beobachten und auch bei vielen öffentlichen Personen. Aber es ist nur einr Vermutung. Allerdings weisen bestimmte Schlüsselsätze darauf hin – vielleicht spielt er aber auch nur seine Rolle, so wie auf electrek auch.
Powerwall Thorsten meint
Ganz Einfach:
Er hat das Ross Gerber Syndrom.
Der war auch einst Tesla Bull – wollte ins Board – wurde zurecht abgelehnt – das war der Turningpoint.
Wahrscheinlich hat sich unser Dave einst als Influencer beim Marktführer beworben, wurde nach 3 Bewerbungsrunden als Influenza kategorisiert und auch zurecht abgelehnt.
Ergebnis ist hier und auf diversen anderen Seiten zu erleben beziehungsweise zu lesen.
Frank von Thun meint
Durch viele umlagenfinanzierte Leistungen sind wir für die Amerikaner alle Kommunisten, da ist die AFD schon eher eine Normalpartei.
Es ist Erstaunlich wie beständig die Werkspause ignoriert wird.
Lieber wird ständig behauptet, dass die Leute keinen wegen Elon keine Teslas kaufen wollen – er hat so sowieso an allem die Schuld :-)
LMdeB meint
Grünheide kann demnächst als verlängerte Werkbank für Xpeng & Co weiter schaffen/überleben … .
David meint
Die Lichtbalken haben sie ja schon.
Jörg2 meint
Magna wird es wohl werden(?).
BEV meint
da werden die Zahlen eines Monats verglichen mit dem Vorjahr ohne die Rahmenbedingungen zu betrachten
immer das selbe, man will einfach schlagzeilen ob da was dahinter ist oder nicht,
wir werden es sehen, das neue Model Y ist gut und die Produktion läuft hoch
Thierig hat sich sehr gut ausgedrückt und auch klar politisches von Tesla und insbesondere der Fahrzeugproduktion getrennt, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun
Jörg2 meint
Stalker „bookmarken“ sich Aussagen der verschmähten Liebe.
Die Belieferung von 21(?) Märkten durch Grünheide wird ignoriert und weiterhin der EU-Markt als Referenz für das Stückzahlorakel herangezogen.
Und die dem einen oder anderen nicht ins Weltbild passende Aussage des Werksleiters wird runtergemacht.
Lustig?
Future meint
Ich habe den Eindruck, in Deutschland kann man sich nur vorstellen, was in Deutschland los ist. Alles drumherum ist zu abstarkt. Noch weiter weg ist dann alles so richtig unsicher. Also bleibt man immer schön hinter dem Jägerzaun oder der Buchsbaumhecke, falls die noch wächst.
David meint
Aber die Tesla Europa Zahlen sind wohl schon gesehen worden. Die Nachricht ging doch gestern rum: Tesla (TSLA) deliveries down 43% in Europe while EVs are up 31%
Jörg2 meint
Wohl auch die VW-Chinazahlen.
Das Gesamtbild entsteht bei Weltweitkonzernen halt nur bei einer Weltweitbetrachtung.
S. auch BYD. Die zusammengekniffene Europasicht bringt da wenig Erkenntnis über diesen Weltweitkonzern.
Future meint
Der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus fällt uns vermutlich immer etwas schwer. Weltkonzerne sollten das aber schaffen.
Powerwall Thorsten meint
Neidzerfressene Kommentare sonst nichts –
läuft gut für Tesla
Don’t bet against Elon
;-)
Mary Schmitt meint
Journalistenschule, 1. Woche:
„Ihr habt Ratten!“
Gegendarstellung vom Werksleiter: „Wir haben keine Ratten!“
Was merkt sich der Leser? Ratten, Ratten.
Donald meint
Journalistenschule? Veralber die Leute doch nicht.
Journalist ist schon mal einen Tätigkeit, die man ohne jegliche Genehmigung und Qualifikation ausüben kann und sich dann einfach so tituliert. Egal was man kann oder nicht kann.
Allerdings muss ich dir bei deinem Ratten – Beispiel 100% zustimmen. So funktioniert euer „Journalismus“ in Deutschland.
Einfach mal irgendeine Falschmeldung erfinden, konstruieren, und raushauen. 1A Priorität: die Leute kaufen den Schmutz. Journalisten sind eine der wenigen Menschen, die dafür in keinster Weise juristisch zur Rechenschaft gezogen werden können. Glauben sie zumindest. Klar ist dann das Geflenne groß, wenn mal einer am Baum hochgezogen wird.
Und selbstverständlich werden die, die diese ganzen Falschmeldungskonstrukte aufdecken, als rechts einsortiert und mit allen Mitteln verunglimpft.
Ich bin dir wirklich dankbar, dass du dieses schöne Beispiel gebracht hast, wie bei euch in Deutschland Journalismus funktioniert, und welchen Wert er hat. Manchmal hast du wirklich einen hellen Augenblick.
Cary Schitt meint
Eigentlich weiß doch Mary dass sie keine Ahnung hat, sie ist doch nur die kleine Handpuppe von dem geliebten Da.vid…So wird unreflektiert einfach nachgeplappert. Komm Mary, das kannst du besser. Gib dir mehr Mühe, du bist immerhin eine Frau.
Rein sachlich: Eine gute Meldung für die Mitarbeiter. Das würde ich mir auch für meinen Lieblingskonzern Volkswagen wünschen…
Jörg2 meint
„Journalistenschule, 1. Woche:“
Ja, das erklärt Dein Niveau.
Mary Schmitt meint
Es ist ja nicht das erste Mal, dass du Logiken nicht verstehst.
Jörg2 meint
Besten Dank für die Bestätigung.
Nein, ich war mir nicht unsicher.
Gernot meint
Genau, wie all Deine Kommentare hat auch dieser eine bestehende Logik. Wer wäre nicht neidisch auf Tesla, wenn selbst MG Roewe mittlerweile mehr Autos in D absetzt als Tesla und wenn Tesla in einem stark wachsenden Markt total abschmiert. Wirklich Grund zu großem Neid.
Donald meint
Du hast es auf den Punkt gebracht. Und Deutschland ist dort noch eine milde Situation.
Schau dir mal an, in welchem Verhältnis z.b Volkswagen und Tesla in Russland verkaufen. Tesla hat dort überhaupt nichts mehr zu melden. Für VW läuft es glänzend. Komplett abgefressen. Elon kaputt!
Thomas Claus meint
Ich dachte es gäbe Sanktionen. Da dürfte vw doch gar nichts in Russland verkaufen und müsste eventuelle Importe sogar verhindern.
Donald meint
Die wickeln das über Scheinfirmen und ihre chinesischen Jonint Ventures ab. Ist bekannt.
Elon hat Kadyrovs Tesla per Funk sperren lassen. Könnte VW genauso, aber dann verlieren die diesen wichtigen Markt. Jegliche Moral ist nur geheuchelt. Aber immer schön mit dem Finger auf andere zeigen, um vom eigenen Dreck und kriminellen Handeln abzulenken.
Future meint
In Moskau kann man sich jedes aktuelle Modell von Mercedes und BMW konfigurieren und bestellen. Es ist ein bisschen teurer als früher, aber es klappt hervorragend. Niemals würde ein deutscher Hersteller das Auto abschalten – man kann sich ja nicht das Geschäftsmodell ruinieren. Tesla sollte sowas lieber auch nicht tun. Zuviel Moral ist schlecht fürs Konto.
B.Care meint
Ich war ja schon in Moskau, und kann dir bestätigen, wenn du Geld hast bekommst du dort ALLES was du möchtest. Nicht anders wie in NY, nur ist es in Moskau sicherer. Der komplette Trump Clan fährt ja Mercedes, auch wenn er Werbung für eine heimische Marke macht. Da sind die Reichen und Mächtigen in Russland ehrlicher, die machen keine Werbung für Lada.
Future meint
Deshalb bringen die Sanktionen halt auch nichts. Aber ich wundere mich, was alle so in Moskau zu tun haben. Das ist ja der Fe ind. Kaiser war auch schon da. Habt ihr alle Termine im Kreml?
B.Care meint
Future, ich habe in Russland für die GIZ gearbeitet, das war vor dem Krieg gegen die Ukraine. Ich finde es bedenklich, was du hier versuchst: Feindbilder aufbauen, Europa spalten, Deutschland als isoliert und Rechtsaußen bezeichnen. Wer bezahlt dich dafür?
Future meint
Damals vor dem Krieg hatte Deutschland noch eine sehr romantisierte Vorstellung von Russland. Da fragt man sich schon, wie sich alle so täuschen konnten. Darum braucht Deutschland jetzt das Sondervermögen. Offenbar gibt es da neue alte Fei indbilder, auf die man nun reagieren muss mit Aufrüstung. Da muss ich gar nichts mehr konstruieren. Daran müssen wir uns gewöhnen. Die gute alte Zeit kommt nicht mehr zurück. Das ist doch jetzt allen klar geworden.
Mary Schmitt meint
Huh, das ist aber mutig vom Werksleiter, könnte man denken. Wäre der Thorstn gegen Tesla, würde er sich von dieser Meldung ein Polaroidfoto machen – oder eine Zeichnung mit Wachsmalkreide. Ich dagegen werde das unter „Versprechen 2025“ im Tesla-Ordner bookmarken, um es zu finden und hämische Kommentare zu machen, wenn der Thierig mit Abreißnummer in der Hand auf dem Flur vom Arbeitsamt sitzt.
Woher soll er die Nachfragesituation in Europa vorhersagen können? Das können ja nicht einmal die, die bei Tesla auf Basis eines einschlägigen Studiums dafür zuständig sind. Ein Werksleiter ist damit nicht befasst, der kriegt Planzahlen hereingegeben. Dafür dürfte er wissen, sein Werk war schon 2024 nur zu 39% ausgelastet. In den USA kann man neue Model Y Juniper taggleich abholen, hierzulande offenbar auch: Der AWD steht auf „März“. Am 26. März…
Warum sagt er das also? Ich kann mir nur zwei Varianten vorstellen: Sie haben einen neuen Flugplatz als Lager gefunden und Musk hat in seinem Wahn befohlen: Produzieren, produzieren! Oder, wahrscheinlicher, es ist wie bei Ulbricht, der damals verkündete, niemand habe die Absicht eine Mauer zu bauen. So wurden jetzt schon einmal geschickt die Begriffe Jobabbau und Kurzarbeit in Zusammenhang mit Grünheide eingeführt.
Future meint
Also ein Standard Juniper dauert bis Mai/Juni. Da sorgt die Gewerkschaft wohl doch schon dafür, dass jetzt langsamer gearbeitet werden muss wegen der Work Life Balance.
Futureman meint
Wie passt „allgemein schwächelnde Nachfrage“ zu einem Wachstum von über 25% bei E-Autos? Es wäre schon super, wenn die Bedingungen einzelner Hersteller nicht mit dem allgemeinen Markt verwechselt werden. Aus welchen Gründen auch immer es bei einigen Herstellern mal anders läuft.
Gernot meint
Richtig. Der Online-Konfigurator von Tesla weist immer die aktuellen Lieferzeiten aus. Man kann mit Blick auf die einzelnen Regionen bereits gesichert ablesen, dass es wie beim Facelift des Model 3 laufen wird. Die Nachfrage zieht maximal 2-3 Monate leicht an und dann geht es mit dem Niedergang weiter.
In China muss Tesla wenige Wochen nach dem Launch schon wieder Incentives wie eine 0%-Finanzierung ausrollen, was die Marge frisst, aber die Nachfrage ist einfach nicht da. Ein individuell konfiguriertes, neues MY RWD, was die mit Abstand meistverkaufte Variante ist, wird da in 2-4 Wochen geliefert. Das heißt null Backlog.
In Deutschland sind es je nach Variante 0-10 Wochen, aber siehe Aussage des Werkleiters: Man ist noch dabei, die Produktion hochzufahren.
In den USA gibt es bislang nur eine Launch Edition. Die ist sofort lieferbar.
Und ansonsten hat Tesla bereits extrem schlechte Presse und der Werkleiter hat natürlich kein Interesse, das zu befeuern. Wenn er jetzt einräumen würde, dass die Produktionsauslastung fehlt, dann würde er hunderte Artikel triggern, ob Grünheide von Entlassungen, gar Schließung bedroht ist. Das wäre überall die Top-News, weil Tesla-Content so gut triggert, und das würde die Nachfrage noch mehr abwürgen. Natürlich ist er Profi und behauptet „alles total supi“. Zulassungszahlen und Lieferzeiten sind aber die harte Wahrheit.
Andi EE meint
@Gernot
Bei solchen Kommentaren frag ich mich immer, wieso kümmert euch das? Ihr müsst das weder kaufen, noch habt ihr was davon, ob es besser oder schlechter bei dem Hersteller läuft. Sichere Arbeitsplätze wäre eigentlich positiv für Deutschland und vor allem für diese, wahrlich nicht auf Rosen gebettet Region.
Das ist mir schleierhaft, wieso ihr das nicht einfach mal hinnehmen könnt. Wie im Krieg verhaltet ihr euch, ihr versucht da was wie gestört abzuwehren, mit einem irren destruktiven Aufwand, der einfach nur lächerlich ist. Der Hersteller ist ja vor Ort und generiert hier Wertschöpfung, es ist nicht so wie andere Hersteller die hierher exportieren möchten.
Wenn man jetzt das mit Deutschen Herstellern in den USA vergleicht, wo ein grosser Prozentsatz der Produktion aus Mexiko stammt. Es ist doch vorbildlich, dass der Investor einen so hohen Teil in DE fertigt.
Donald meint
Erfolg der anderen provoziert bei den meisten Deutschen nur Neid. In Folge Missgunst und verschiedenste Zauberflüche.
Schnell merkt man, das hilft nichts. Also werden wie schon oft in der deutschen Geschichte Fackel, Keule und Diskiminierung ausgepackt und zur Tat geschritten.
Wie z.B. in Rostock steht die Bevölkerung brav daneben und klatscht Beifall.
Ich verstehe Trump und Co, dass er sich mit solchen „Freunden“ nicht mehr abgeben möchte.
Future meint
In Deutschland soll es nach dem Krieg ja durchaus Stimmen gegeben haben, die den Siegermächten gegenüber dankbar waren – und das nicht nur für die Kaugummis und die gute Musik, die die mitgebracht haben. Heute ist davon nix mehr übrig. Dankbarkeit für die Investitionen und Arbeitsplätze durch ausländische Investoren gibt es nicht mehr. Das ist schon bemerkenswert. Ja, Trump und Vance haben schon recht, wenn sie die Deutschen als Schmarotzer bezeichnen: Jetzt müssen die Amis wieder für freie Fahrt sorgen, obwohl nur 3 Prozent des US-Handels durch den Suezkanal geht – bei den Europäern sind es 40 Prozent.
MichaelEV meint
„Die Nachfrage zieht maximal 2-3 Monate leicht an und dann geht es mit dem Niedergang weiter.“
Lieferzeiten sind nichts erstrebenswertes, eher ein Ausdruck von Versagen (die Produktionskapazität nicht korrekt planen zu können, den Preis nicht richtig setzen zu können).
Und Lieferzeiten sagen nichts über Nachfrage aus. In den letzten Jahren gab es Fahrzeuge mit 2 Jahren Lieferzeit und einem Volumen von 80k Fahrzeugen p.a. Und Fahrzeuge, die direkt verfügbar waren und ein Volumen von einer Millionen p.a. hatten.
Tesla verkauft zum vollen Preis und mit kurzen Lieferzeiten, andere verleasen mit 6 Lieferzeit zum Teil mit LF 0,5 oder niedriger. Bei Tesla von Niedergang zu reden und die anderen in den eitlen Sonnenschein zu stellen, ist einfach nur krank.
Future meint
Also habe ich den Eindruck, dass VW einfach nicht so viel Elektroautos verkaufen will, wenn man 6 Monate lang auf einen ID3 warten muss. An der schlechten Produktionsplanung kann das wohl nicht liegen – das sind doch Experten.
MichaelEV meint
Richtet sich halt alles an den Vorgaben der CO2-Flottengrenzwerte aus. Ohne diesen Zwang wäre bei den Verbrennerherstellern elektrisch weitgehend tote Hose.
Mary Schmitt meint
VW macht seit Jahren das, was Tesla eigentlich machen wollte: In Ruhe Bestelllisten abarbeiten. Damit hast du eine mit 6 Monaten Vorlauf planbare Produktion, die du so steuern kannst, dass sie optimal ausgelastet ist. Wer sich schon einmal gefragt hat, wie die Angebote möglich sind, hat damit einen weiteren Baustein gefunden. Die MEB ist günstig, die Vertriebskosten sind günstig, die Auslastung der Produktion ist optimal und es gibt keine Forderungsausfälle oder Lagerkosten. Beim VW Händler am Ort hat die Azubine die Internetbestellungen entgegengenommen und bearbeitet. Und der Händler lacht sich kaputt: 40 zusätzliche Verkäufe aus ganz Deutschland in fünf Tagen über eine Leasing-Plattform.
Cary Schitt meint
Ach Schätzchen, auch hier wieder eine unreflektierte Wiedergabe von Da.vids Aussagen..Dass du dir dazu nicht zu schade bist. Leider hast du wie er keine Ahnung. Der MEB Ist alles, aber nicht günstig. Da der Absatz seit Jahren erheblich geringer ausfällt als geplant, sind die Stückkosten hoch. Dazu kommt dass sowohl Mahindra und auch Ford nicht die Stückzahlen abnimmt, die angenommen wurden. Es wurden mehr Modelle ins Portfolio aufgenommen, aber leider haben die Kunden nicht mehr eFahrzeuge gekauft. Das führt dazu dass die Produktionskosten gestiegen sind. Aber die CO2 Quote macht es möglich, dass die Fahrzeuge im Leasing sehr günstig angeboten werden konnten. Gleichzeitig kann man die Produktion besser auslasten, die bislang mit wenig Auslastung lief. Die Händler freuen sich jetzt auf jeden Fall darauf, dass das Agenturmodell fällt. Damit können Sie endlich wieder Geld mit den eFahrzeugen verdienen.
B.Care meint
Da fehlt ein “ nicht“ in der Artikel Überschrift.
Future meint
Deine Fantasie am Untergang ist natürlich bemerkenswert. Die Schutzmacht ist halt weg. Wird uns jetzt China aus der Patsche helfen?
B.Care meint
Wer sorgt eigentlich für deinen ganz persönlichen Schutz? Ich habe gehört, in Deutschland lebt man als Elon und Tesla Fan inzwischen gefährlich? Wir alle wollen ja nicht dass dir etwas passiert ;-)
Future meint
Fans gehören ins Fußballstadion oder als Fackelträger vor die Häuser der Lokalpolitiker – das wissen wir doch. Mit meinem E-BMW musste ich schon so viele unangenehme Gespräche ertragen, dass ich mir eine Garage für ihn gemietet habe, die aber so alt ist, dass es dort keinen Strom gibt. Also besteht meine einziges Risiko darin, an der öffentlichen Säule zu laden. Die Antifa greift diese ökokapitalistischen Bauwerke aber nur Nachts an. Also ist noch alles sicher bei mir.
Jörg2 meint
B.Care
Aus kruden Ideen werden Worte werden Taten.
Und dann kommt: Das wird man doch wohl noch sagen dürfen…. Einzeltäter….
B.Care meint
Da scheint es wohl ein Nord-Süd Gefälle zu geben im Agressionspotential, dachte nicht dass es bei dir so schlimm ist. Liegt vermutlich auch daran dass es im Süden weniger Tesla und prinzipiell weniger Sozialneider wegen dem höheren Einkommensniveau gibt. Für meinen ID.3 bekomme ich nur positive Resonanz, außer natürlich hier in den Kommentaren, die wenigen Spi.nner bilden aber nicht die Realität ab wie wir wissen.
Future meint
Trotzdem ist mir die Antifa viel lieber als die Fackelträger, denn sie sorgt dafür, dass sich bei mir keiner traut, blaue Plakate aufzuhängen. Das gibt dann wieder dieses Sicherheitsgefühl.
B.Care meint
Ich mag beide nicht. Ich wohne zwar in einer linksgrünen Unistadt, aber sowas wie Antifa gibt es hier nicht. Und die andere Seite zum Glück auch nicht.
Future meint
Die Aggressionen gegen grüne Technologien sind allerdings leider ein gesamtdeutsches Problem. Meistens wird darüber nur lokal berichtet. Aber ich habe mich gewundert, dass sowas auch in den feinen Münchener Stadtteilen passiert: »Das Lastenrad wurde als Feindbild auserkoren: Zerstochene Reifen, aufgeschlitzte Planen, geklaute Akkus: Eine Münchner Firma beobachtet regelmäßig Angriffe auf ihre Sharing-Lastenräder.« Die Meldung ist vom Oktober 2024. Gegen den sog. Ökokapitalismus sind nicht nur die extremen politischen Ränder.
B.Care meint
Ja wirklich schlimm in Deutschland wenn man sich mal traut die Nachrichten zu schauen. Am besten du wanderst aus, wie wäre es in die USA? Da gibt es keine Lastenräder, ergo auch keinen Vandalismus. Alles viel sicherer dort.
Future meint
Lastenräder nehmen eben den Autofahrern die Stellplätze weg. Das hat man nicht so gern. Und dafür hat dann auch der Porschefahrer in Schwabing sein Messerchen dabei (nur für die Reifen des Lastenrads natürlich). Ökokapitalismus hat es überall schwer gerade. Aber ich weiß natürlich schon wohin es gehen wird, sobald der Russe in 2030 vor der Tür steht.
Donald meint
Das sind aber schlechte Nachrichten für ihn hier:
Kaiser meint
25.03.2025 um 11:11
…… nicht wie die Autos eines US Herstellers,
der negative Assoziationen hervorruft ….
Die Straßen werden weiter mit Teslas geflutet, weiter gnadenlos ausgerollt 🤣 und er ist noch häufiger jeden Tag am bröckeln. Was muss das für ein mieses Leben sein, unentwegt schlecht gelaunt. Die ein bis zwei ID Buzz die er im Monat sieht werden das nicht aufwiegen.
Future meint
Also der Buzz sieht wirklich gut aus. Weil das so ein Hingucker ist, wird er gern als Werbefläche genutzt. Der steht dann wochenlang am Straßenrand und so spart man sich die Miete für ein Großflächenplakat. Beim Microlino ist das ähnlich. Die niedrige Reichweite spielt so auch keine Rolle mehr.
hu.ms meint
Von aussen ja. Aber das BUZZ-nutzungskonzept ist unterirdisch !
Weder eine 3. sitzreihe noch büro-einrichtung oder gar ausreichende voraussetzungen für hubdach und camping-bausätze.
Und die 14 MEB-akku-packs = 93 kwh netto, die eigentlich platz haben gibts auch nicht.