Das britische Unternehmen Nyobolt hat eine Finanzierung in Höhe von 30 Millionen Dollar (26,6 Mio. Euro) erhalten. Die Investoren IQ Capital und Latitude sowie die strategischen Partner Scania Invest und Takasago Industry unterstützen damit die Weiterentwicklung der anodenbasierten Batterie- und Schnellladetechnologien des Start-ups.
Nyobolt setzt auf ein proprietäres Anodenmaterial, das eine höhere Leistungsdichte sowie ultraschnelle Ladevorgänge ermöglichen soll – laut Unternehmensangaben ohne Einbußen bei der Leistung. Die Batterien kommen derzeit unter anderem in Schwerlastfahrzeugen sowie in Rechenzentren zum Einsatz, die durch die rasant steigende Nachfrage im KI-Bereich einen enormen Energiebedarf aufweisen.
Mit der aktuellen Finanzierungsrunde steigt das gesamte eingeworbene Kapital des Unternehmens auf 100 Millionen Dollar. Noch Anfang 2025 stand das Start-up finanziell unter Druck und warnte vor einem drohenden Liquiditätsengpass. Im Laufe des Jahres 2024 konnte Nyobolt jedoch deutliche Fortschritte verzeichnen. Der Umsatz stieg und das Unternehmen meldet bereits gesicherte Aufträge im Wert von 150 Millionen Dollar.
Laut IQ-Capital-Geschäftsführer Max Bautin zeigt Nyobolt beispielhaft, wie sich Deep-Tech-Innovationen erfolgreich aus dem Labor in die industrielle Anwendung übertragen lassen. Besonders die Positionierung im Bereich der Hochleistungsbatterien für KI-Infrastrukturen und Schwerlastmobilität sei ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft des Unternehmens.
Seit seiner Gründung im Jahr 2022 arbeitet Nyobolt an Batterieanoden aus Niob und Wolfram. Diese sollen insbesondere im Bereich der Elektromobilität Anwendung finden, da sie besonders schnelles Laden ermöglichen. Ein Meilenstein wurde 2024 erreicht: Ein Prototyp des E-Sportwagens Nyobolt EV konnte innerhalb von viereinhalb Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden – mit Hilfe eines 350-kW-Ladegeräts und einer 35-kWh-Batterie.


Aztasu meint
10C Laderate wären ja 5-6 Minuten von 10-80%. Das man 4,5 Minuten erreicht hat spricht für eine relativ konstante Ladekurve, da hat das BMS und das Temperaturmanagement im und um den Akku gute Arbeit geleistet.
Da nicht nur Startups sondern auch Branchengrößen wie BYD, CATL, Huawei, Geely Laderaten von 5-9 Minuten von 10-80% angekündigt haben werden die nächsten Jahre sehr interessant. 2030 wird sich niemand mehr für Ladezeiten von 30 Minuten von 10-80% interessieren, wird witzig für die ganzen Tesla Schnarchlader die dann ihre Fahrzeuge mit erheblichen Abschlägen verkaufen müssen.
Monica meint
boey, bei jedem Posting muss man Tesla erwähnen und anschwärzen, wie langweilig und nervig. So als ob in der Stadt in einen Kaugummi läuft. Muss das wirklich sein?
Aztasu meint
Tja sind nur Fakten und Feststellung. Können nicht alle mit umgehen. Tesla ist halt völlig veraltet und die verblendeten Fanboys werden ein böses Erwachen haben
Perfektumung meint
Das trift doch auf alle aktuelle Eautos zu.
Es war doch schon lange absehbar das es blab viel bessere und günstigere Akkus geben wird. Mit entsprechender entwertung der heutigen Technik.
Aztasu meint
Nö trifft nicht auf alle E-Autos zu. 10-80% in 10-12 Minuten sind möglich (Zeekr 7X, Xpeng G6), weitere Fahrzeuge laden in ca. 15-16 Minuten wie Smart #5 (angegeben sind unter 18 Minuten, das liegt aber an der Ladeinfrastruktur in Europa und nicht am Akku), Smart #6 kommt Q2 2026. Da könnte man noch weitere aufzählen. Diese werden auch In Zukunft super verkaufbar sein. Tesla nicht.