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Designwerk zeigt mobilen 1.000-Volt-DC-Lader für Werkstätten und Händler

30.05.2025 in Aufladen & Tanken, Technik von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

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Bilder: Designwerk

Das schweizer, seit 2021 zur Volvo Group gehörende Unternehmen Designwerk hat die kompakteste Version seiner mobilen Gleichstrom/DC-Schnellladegerätefamilie „MDC“ vorgestellt. Das neue Modell MDC 22-920 bietet nun 21 kW Ladeleistung bei einem erweiterten Spannungsbereich von 150 bis 1.000 Volt.

Fahrzeugentwickler und Ingenieure der großen Auto- und Lkw-Hersteller setzten schon seit Jahren auf die Vorgänger-Modelle, so Designwerk. „Ihre wichtigsten Anforderungen: Sie müssen mobil, kompakt und flexibel sein.“ Oft werde das Gerät als Ergänzung oder als Back-up zur fest installierten Wandladestation (Wallbox) genutzt.

Die mobilen Gleichstrom-Ladegeräte von Designwerk werden laut dem Hersteller typischerweise in Werkstätten, bei Autohändlern und in Entwicklungsabteilungen eingesetzt. Sie werden über CEE-Wechselstromanschlüsse (AC) betrieben und geben die Energie über verschiedene Gleichstromstandards (DC) weiter. Auch elektrische Flugzeuge können damit geladen werden.

Mit dem neuen MDC 22-920 wird nun auch das 22-kW-Modell von Designwerk fit für moderne Hochvolt-Fahrzeuge. Während frühere Geräte in dieser Leistungsklasse nur 500 Volt unterstützten, liefert das neue Modell bis zu 1.000 Volt und kann die zunehmend verfügbaren Elektroautos mit 800-Volt-System schneller laden. Zusätzlich werden das MDC 44-920 mit bis zu 44 kW Ladeleistung und das MDC 88-920 mit bis zu 88 kW angeboten.

Ein zentrales Merkmal der MDC-Serie ist die modulare Steckerlösung: Durch wechselbare Kabel können Fahrzeuge mit unterschiedlichen Ladestandards (CCS1, CCS2, CHAdeMO, GB/T und NACS) geladen werden. „Die Software des Geräts erkennt das Kabel. Der Wechsel des Ladestandards ist damit ohne Werkzeug möglich“, erklärt Designwerk.

Das nun vorgestellte MDC 22-920 bringt ohne Kabel nur noch 39 Kilogramm auf die Waage und kann mit dem Trolley durch die Werkstatt bewegt werden. Mit den entsprechenden Kabeln sollen Fahrzeuge in bis zu 13 Metern Entfernung geladen werden können, ohne die Stromquelle wechseln zu müssen. Als AC-Eingang können entweder CEE-16A- oder CEE-32A-Anschlüsse genutzt werden.

Neben dem mobilen Einsatz kann das MDC 22-920 auch stationär als DC-Wallbox installiert werden, wahlweise mit Boden- oder Wandhalterung.

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Via: Designwerk
Tags: Ladestationen, Schnellladen, WerkstättenUnternehmen: Designwerk
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Kona64 meint

    30.05.2025 um 13:19

    1. @ecomento Schweizer vs schweizer?
    2. Gibt es dafür Bedarf? Die wenigsten Werkstätten tanken Kundenfahrzeuge, warum sollten die geladen werden. Sicher ein Premiumservice

    • Redaktion meint

      30.05.2025 um 16:38

      Danke für den Hinweis – korrigiert!

      VG | ecomento.de

    • eBikerin meint

      30.05.2025 um 17:16

      “ Gibt es dafür Bedarf? Die wenigsten Werkstätten tanken Kundenfahrzeuge, warum sollten die geladen werden“
      Um bei der Wartung/Reparatur die Leistung zu prüfen?

      • Rüdiger meint

        30.05.2025 um 19:12

        Prüft dein E-bike jemand wie schnell der Akku noch lädt?

        • M. meint

          02.06.2025 um 09:35

          Wenn „Ladeleistung“ die Beanstandung war, dann sollte man das wohl, oder?

      • Skodafahrer meint

        30.05.2025 um 20:34

        Damit kann man ein Elektroauto aufladen, dessen Onboard – Lader defekt ist.
        Zumindest, ist man doppelt so schnell, wie mit diesem.

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