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Carwow warnt vor Rückzieher beim EU-„Verbrennerverbot“

09.07.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 63 Kommentare

VW-Touareg

Bild: VW (Symbolbild)

Die Stimmen, die die Rücknahme des von der EU geplanten faktischen Aus von traditionellen Verbrennerfahrzeugen ab 2035 fordern, werden immer lauter. Doch die Debatte führt laut der Online-Autoplattform Carwow an der Realität vieler Autofahrer vorbei, denn das Interesse an Elektromobilität steige weiter an. Aktuelle Zahlen von Carwow bestätigten diesen Trend.

Konkret plant die EU, dass ab 2035 in der EU keine neuen Pkw mit CO₂-Emissionen im Betrieb mehr zugelassen werden dürfen. Damit sind faktisch Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, die mit fossilem Diesel oder Benzin betrieben werden, ausgeschlossen. Eine Ausnahme ist für Fahrzeuge vorgesehen, die ausschließlich mit synthetischen Kraftstoffen – sogenannten E-Fuels – betrieben werden können und nachweislich klimaneutral sind.“

Carwow-Chef Philipp Sayler von Amende: „Die Diskussion um eine mögliche Rücknahme des Verbrennerverbots ab 2035 ist aus unserer Sicht nicht nur politisch fragwürdig, sondern auch volkswirtschaftlich kontraproduktiv. Unsere Daten zeigen vielmehr deutlich: Das Interesse an E‑Autos nimmt rasant zu – und zwar unabhängig von politischen Vorgaben.“

Bei Suchanfragen nach reinen E-Fahrzeugen gab es bei Carwow im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 14 Prozent im Zeitraum Januar bis Mai 2025. Das Interesse an Benzinern ist hingegen um 11 Prozent gesunken. „Parallel beobachten wir im Mai 2025 laut Kraftfahrtbundesamt einen Zuwachs von knapp 45 Prozent bei E‑Auto‑Zulassungen, sodass mit 18 Prozent Marktanteil bereits fast jedes fünfte Neufahrzeug elektrisch ist“, so Sayler von Amende.

Diese Entwicklung zeige: Selbst ohne Dogmatik und Verordnung treibe der Markt den Wandel voran, befördert aber entscheidend durch stabile Rahmenbedingungen. Ein abruptes Abrücken vom Verbot ab 2035 würde dieses Momentum gefährden und neue Unsicherheiten hervorrufen. Es brauche stattdessen verlässliche Planungssicherheit, etwa durch stabile Kaufanreize und faire steuerliche Bedingungen.

„Ein Rückzieher beim Verbrennerverbot sendet das falsche Signal: Es vermittelt Angst und Unsicherheit – an Käufer, Hersteller und Anbieter gleichermaßen“, sagt Sayler von Amende. „Die Elektromobilität braucht jetzt Verlässlichkeit, Planbarkeit und eine eindeutige Signalwirkung. Kurzum: Der Markt zeigt, wohin die Reise geht. Politik und Industrie müssen diesen Fahrtwind nutzen – statt ihn aus ideologischen Gründen abzuwürgen.“

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Via: Carwow
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    09.07.2025 um 18:17

    Deutschland wird das einfach so wie Kuba machen. Die Menschen werden ihre geliebten Verbrenner nach 35 so gut pflegen, dass die Autos noch 50 Jahre lang betrieben werden können. So wird es zahlreiche Werkstätten auf den Dörfern geben mit lauter fleißigen Senioren, die sich noch mit der ganzen alten komplizierten Technik auskennen. Sprit wird man billig und schwarz aus Osteuropa importieren, so wie man es auch mit den Zigaretten oder dem Koks macht. Da wird sich eine ganz neue Dienstleistungsbranche in Deutschland entwicklen. So wie in Kuba.

    • Sebastian meint

      09.07.2025 um 19:35

      Kuba steht heute dort wo ist ist, nicht wegen „alten weißen Männern mit nichts im Kopf“, sondern durch Sozialismus. Deutschland sucht aktuell ja auch jede Möglichkeit, diesen Weg auch zu gehen…

    • Dieseldieter meint

      10.07.2025 um 07:08

      Dann hat das Verbot sein Ziel ja voll erreicht👍🏻 da geht’s ja nicht ernsthaft uns Wetter, sondern darum unsere Wirtschaft zu zerfi…cken.

      • M. meint

        14.07.2025 um 14:50

        Ein Verschwörungserzähler bist du also.
        Der große Reset, er kommt!

  2. Dieseldieter meint

    09.07.2025 um 17:20

    Da die Wähler längst verstanden haben, dass es ein Verbot gibt und sich von ein paar Klimakultisten nicht das Gegenteil einreden lassen, bin ich guter Dinge dass man diese Entscheidung revidieren und vor 2035 zu wirklicher Technologieoffenheit zurückkehren wird.
    Dann kann die 10 mal effizientere Technik zeigen, was sie gegen antiquierten Rüttelplatten zu bieten hat und ihren Kostenvorteil ausspielen.

  3. Sebastian meint

    09.07.2025 um 11:53

    Das mit den südlichen Ländern kann ich einfach nicht kapieren. Insel PV system mit 25 kWh Akku und fertig.

    • Dieseldieter meint

      09.07.2025 um 15:43

      Schätze die haben andere Sorgen

      • Sebastian meint

        09.07.2025 um 19:32

        Siehste. Wir kümmern uns zu sehr um Sorgen, statt um Möglichkeiten.
        Gerade diese Länder wären perfekt um dauerhaft Ökostrom zu produzieren in Menge die sich kaum jemand vorstellen könnte. Aber lieber baut man Hotels und betoniert alles zu und meckert dann über einen Klimawandel.

  4. MrBlueEyes meint

    09.07.2025 um 11:04

    Bei immer mehr BEV-Anteil werden auch irgendwann Tanksäulen oder ganze Tankstellen verschwinden, weil sie unrentabel werden… außer sie schwenken parallel um auf zusätzliche Ladesäulen… dann ist das Tankstellen-Netz auch nicht mehr das, was es heute noch ist…

    Daran denken viele nicht…

    • eBikerin meint

      09.07.2025 um 11:37

      Bis das Tankstellen Netz sich ausdünnt wird es noch sehr sehr lange dauern. Die meisten haben die Zapfsäulen doch eh nur, damit sie 24/7 aufhaben dürfen. Die stellen halt dann noch nen Ladestation zusätzlich hin, machen ja eh schon die ganzen großen Ketten.

    • Sebastian meint

      09.07.2025 um 11:49

      Die Tankstelle verdient eh nix am Verkauf von Petrol….. die klassische Tankstelle wird es noch Jahrzehnte geben.

  5. hu.ms meint

    09.07.2025 um 11:02

    Warum wird eigentlich der unzutreffende begriff „verbrennerverbot“ überall verwendet.
    Warum kann man nicht „keine neuwagen mit fossilen antrieb“ schreiben.
    Mal wieder typisch schwacher journalismus und politik,

    • eBikerin meint

      09.07.2025 um 11:05

      „keine neuwagen mit fossilen antrieb““ Bedeutet dass Verbrenner zu zulassen verboten ist.
      Also ein Verbrennerverbot. Natürlich könnte man auch schreiben Verbrenner Neuzulassungsverbot. Aber das wird dann ein wenig lang. Aber ernsthaft: warum regen sich eigentlich so viele darüber auf? FCKW Verbot stört doch auch keinen, obwohl man seinen uralten Kühlschrank immer noch verwenden darf.

      • MichaelEV meint

        09.07.2025 um 11:20

        FCKW ist ja ein passendes Beispiel. War damals zu jung, wurde da auch von einem „Kühlschrankverbot“ skandiert? Wenn ja wissen wir heute, Kühlschränke gibt es weiterhin überall.
        FCKW wurde bei neuen Kühlschränken verboten und fossile Energien werden ab 2035 bei neuen Autos verboten. In beiden Fällen stehen/standen alternative Lösungswege offen.

        • Dagobert meint

          09.07.2025 um 11:50

          @MichaelEV, nein es wurde schlicht vom „FCKW-Verbot“ gesprochen und nicht vom „Produktionsverbot FCKW enthaltender Kühlmittelkreisläufe“. Es wusste trotzdem jeder was gemeint ist, und dass man nicht seinen alten Kühlschrank oder Klimaanlage abgeben muss.

          So wie jetzt eben auch…

        • eBikerin meint

          09.07.2025 um 13:08

          Dago bert – danke! Vielen Dank.

        • MichaelEV meint

          09.07.2025 um 17:20

          Danke wofür???? Wäre FCKW verboten gewesen, hätte man auch bestehende Kühlkreisläufe mit FCKW ordnungsgemäß verschrottet.
          In beiden Fällen sind aber bestehende Produkt mit FCKW/fossilen Kraftstoffen erlaubt, neue verboten (der komplett identische Sachverhalt).
          Der Unterschied ist, dass die Kühlkrausläufe FCKW nicht verbrauchen, Fahrzeuge die fossilen Energie fortwährend en masse. Also kann die Produktion fossiler Kraftstoffe anders als bei FCKW nicht verboten werden, weil weiterhin im Bestand erlaubt.
          Es wird genauso wenig verboten Verbrenner mit alternativen Kraftstoffen auf den Markt zu bringen wie es nicht verboten war Kühlschränke mit alternativen Kühlmitteln zu verkaufen.

        • Dieseldieter meint

          09.07.2025 um 17:40

          Danke Papa Dago für die Richtigstellung👍🏻
          Klar dass Klimaapostel Michael da rotiert.

        • hu.ms meint

          09.07.2025 um 19:01

          Leute, merkt ihr denn nicht das der Dieter und seine freunde nicht will, dass die masse aufgeklärt wird. Er will, dass die masse glaubt, dass sie ab 2035 keine verbrenner mehr fahren dürfen !
          Um dadurch das „verbot für neuwagen mit fossilen antrieb“ zu untergraben.

        • Dieseldieter meint

          10.07.2025 um 07:13

          Hums, ich weiß dass du die „Masse“ für komplett verblö d e t hältst. Die wissen schon sehr genau, was das VERBRENNER VERBOT bedeutet.
          Wir wollen auch nach 2035 neue Verbrenner kaufen und für unter 2€/Liter tanken, und das werden Klimakultisten wie du nicht verhindern. ES GIBT JA HAR KEIN VERBOT😂🤡

        • MichaelEV meint

          10.07.2025 um 20:59

          Lustige Argumentation, weil die Lösung Verbrenner + eFuels wirtschaftlich nicht funktioniert redet man von einem Verbot…
          Verboten ist da nichts, es ist nur ein mieser Lösungsweg.

      • Andre meint

        09.07.2025 um 11:23

        Nein, kein Verbrennerverbot. Die Verbrenner können auch mit e-Fuels betankt werden, dann wären sie zulassungsfähig und blieben immer noch die Verbrenner, dessen Abgase man trotzdem nicht einatmen sollte, aber leider muss.

      • E.Korsar meint

        09.07.2025 um 11:25

        „FCKW Verbot stört doch auch keinen[…]“
        Das ist ja auch ein Verbot. Die Produktion und Veräußerung wird mit Freiheitsstrafe bis 2 Jahre geahndet.
        Baust du einen Verbrenner nach 2035 passiert dir nichts. Wirst du nur schlecht los, weil man den nicht angemeldet bekommt.

        • eBikerin meint

          09.07.2025 um 13:09

          Es ging um den Ausdruck – andere haben das verstanden.

        • E.Korsar meint

          09.07.2025 um 13:20

          @eBikerin
          Ja, ich habe dich verstanden, aber bin anderer Meinung. Das FCKW-Verbot ist ein tatsächliches Verbot, das angebliche Verbrennerverbot ist eben kein Verbot.

      • hu.ms meint

        09.07.2025 um 11:56

        „„keine neuwagen mit fossilen antrieb““ Bedeutet dass Verbrenner zu zulassen verboten ist“.
        Falsch !
        Verbrenner mit nicht fossilen treibstoffen = e-fuels sind möglich.

      • Lanzu meint

        09.07.2025 um 12:14

        Die Verbrenner müssten nur das CO2 aus dem Abgas abfangen ;-)

        (abgesehen von der E-Fuels-Ausnahme)

        • Lanzu meint

          09.07.2025 um 12:15

          oder eben Wasserstoff oder einen anderen Kraftstoff ohne CO2-Emissionen verbrennen.

  6. Donald meint

    09.07.2025 um 10:44

    Der Argumentation, dass die südlichen Länder auch weiterhin bei der Umstellung auf Elektromobilität hinterherhinken werden, kann ich nicht folgen

    Ich bin mir sicher, auch dieser Trend wird sehr schnell kippen, wenn einige Faktoren auf dem Markt dafür vorhanden sind.

    Verfügbarkeit von günstigen und zuverlässigen Gebrauchtwagen ist einer davon.

    Für das nächtliche Aufladen braucht man keinen 15 kW drehstromanschluss und ich kann sagen, in Spanien ist es keine Schande mit einem 15 Jahre alten Auto oder einem Dacia basismodell vorzufahren. Der Status von Menschen wird einfach nach anderen Kriterien bewertet.

    Elektroenergie ist hier so günstig, dass keiner auf die Idee kommt, sich ohne Not Solar aufs Dach zu setzen. Ich bekomme Strom am SuC zum selben Preis wie in Deutschland am Hauszähler. Wenn die Südeuropäer günstige BEV-Gebrauchtwagen kaufen können, werden sie diese nehmen. Und wenn sie dann noch entdecken, fass (wie bei ordentlichen Modellen) die Klimaanlage im Stand weiterlaufen kann, ist der Drops gelutscht.

    Das Ladenetz hier unten ist jedenfalls schon hervorragend. Aber klar, Netz können die Südeuropäer in jeglicher Hinsicht besser als Deutschland.

    • Gernot meint

      09.07.2025 um 11:02

      Für die südlichen Länder kommen noch ein paar Faktoren hinzu:
      – Bei uns bricht PV im Winter auf 15% des sommerlichen Ertrages ein. In südlichen Ländern liefert PV ganzjährig
      – Die Eigenheimquoten sind in südlichen Ländern deutlich höher als bei uns.

      Also PV auf das Dach. 10 kWh Speicher dazu und dann fährt man 100 km effektiv mit Stromkosten von 0,8 bis 1,5 Euro. Über ein Fahrzeugleben von 20 Jahren spart das ca. 25.000 Euro.

      • McGybrush meint

        09.07.2025 um 12:44

        Dann fahrt mal nach Kroatien hin zu den Häusern im Eigenbesitz. Die sind so blöd gelegen das man dort nicht lade kann ähnlich wie hier wenn Du im zweiten Stock wohnst. Das Auto ist ausserhalb der Möglichkeit es an die eigene Steckdose zu laden.

        Und natürlich braucht man keine 11kW. Ich wollte damit sagen, das Stromnetzt gibt den Luxus noch nicht her.

        Man kann dort oft nicht Klima an machen UND den Herd.

        Ich Rede nicht von der Akzeptanz der eAutos sondern deren Stromnetz nicht mal kleinere Abnehmer bewältigt bekommen. Das ist da schon noch etwas wie bei uns in Deutschland.

        Und fahr mal hin erzähl den Leuten im Süden doch einfach das sie Geld in die Hand nehmen sollen. Einfach so. Sparschwein wird doch wohl jeder deutlich 5 stellig haben. Arbeiten da ja alle bei Simens, BASF, VW, Tyssen… Sowas wie „über die Runden kommen“ gibt es da natürlich nicht.

  7. McGybrush meint

    09.07.2025 um 09:50

    EU weit wird das nicht bis 2035 klappen.

    Fahrt mal in eine der südlichen EU Länder. Die werden niemals in 10 Jahren das aufholen zu deren Wirtschaftlicher Lage im Vergleich zu uns.
    Wir haben Wirtschaftlich ein Vorteil und auch schon so 5-8 Jahre Vorsprung was die öffentliche Infrastruktur angeht.

    In Kroatien ist es nicht mal eben machbar ein vollwertigen 11kW Anschluss zu bekommen. Ladeparks haben bei Auslastung gerne mal 30kW maximalen Output.

    Frage ist. Mit der Deutschen Brille mag das bis 2035 klappen. In südlichen Ländern glaub ich nicht dran. Da muss das Verbrennerverbot kippen.

    Kroatien bis 2035 komplett elektrisch zu bekommen ist so als hätte man 2018 in Deutschland gesagt. 2028 ist Deutschland komplett elektrisch.

    Ich gehe davon aus das man ab 2034 zurückrudern muss und wird.

    • Wik meint

      09.07.2025 um 10:07

      Ich sehe noch nicht einmal in der Ladeinfrastruktur das Problem, sondern in der Anschaffung der Autos. Der Durchschnittslohn (netto, monatlich) beträgt ca. 1.100 – 1.150 EUR, die durchschnittliche Rente (netto, monatlich) ca. 500 – 600 EUR. Der öffentliche Nahverkehr in Kroatien ist nicht sehr gut ausgebaut (außerhalb der großen Städte), viele sind auf ein Auto angewiesen. Da wird der Umstieg nicht leicht.

      • MichaelEV meint

        09.07.2025 um 17:44

        Und, ist man mit diesen Rahmenbedingung typischer Neuwagenkäufer?

    • E.Korsar meint

      09.07.2025 um 10:20

      „In Kroatien ist es nicht mal eben machbar ein vollwertigen 11kW Anschluss zu bekommen.“
      Doch, Antrag stellen beim staatlichen Unternehmen HEP – Hrvatska elektroprivreda. Kriegst du.
      Kann aber teuer werden, wenn du ein Haus aus sozialistischen Zeiten hast mit nur einer Phase.
      Eigenheimquote liegt übrigens bei über 91%. Da braucht es relativ wenig öffentliche Ladeinfrastruktur.

      „Kroatien bis 2035 komplett elektrisch zu bekommen[…]“
      Muss doch gar nicht. Ab da kommen dann auch höchstens 60000 Neufahrzeuge, dann als BEV, ins Land. Ansonsten können die Gebrauchten weiterhin Verbrenner sein.

    • MrBlueEyes meint

      09.07.2025 um 10:23

      Wenn man an Neuwagen denkt, kann man der Argumentation folgen… wenn man aber weiß, dass ein Verbrenner locker 10 bis 15 Jahre rumfährt und es schließlich einen Gebrauchtwagenmarkt gibt, sieht es schon wieder anders aus…

      Weil dann sind wir zeitlich bei 2045 oder 2050 bis so langsam „keine“ Verbrenner mehr verfügbar sind… und jetzt rate mal, wann die EU klimaneutral sein will? ;-)

      Irgendwann muss man nunmal einen Schlussstrich ziehen, und der eh schon viel zu krass fortgeschrittene Klimawandel setzt hier die (zeitlichen) Grenzen und eben nicht die Ladesäulen-Ausbaugeschwindigkeit der Kroaten oder anderer Länder…

      jm2c

      • MichaelEV meint

        09.07.2025 um 10:33

        „eben nicht die Ladesäulen-Ausbaugeschwindigkeit der Kroaten oder anderer Länder“
        Was soll das Problem an der „Ladesäulen-Ausbaugeschwindigkeit“ sein? Zufällig gerade heute sind die zwei neuesten Änderungen des größten Ladeanbieters der Welt ein 14er und 20er Standort in Kroatien. Und wenn das Netz nicht genug Kapazitäten bietet, greift man zu bestehenden Lösungen (Batteriespeicher).

        • McGybrush meint

          09.07.2025 um 12:48

          20er Standort ist mega. Aber das ist auf das komplette Land bezogen noch nix.

          Da muss noch einiges passieren. Das Stromnetz ist da eben nicht das was es hier ist.

        • MichaelEV meint

          09.07.2025 um 19:30

          Klar muss einiges passieren. Aber alle Lösungen liegen auf dem Tisch, woran soll es also scheitern? Es gib zumindest einen Hersteller, der sich die notwendige Infrastruktur bedarfsgerecht hochzieht, wenn für den BEV-Hochlauf benötigt.

    • MichaelEV meint

      09.07.2025 um 10:26

      War letztens ziemlich überrascht, dass Vietnam Q1 den höchsten BEV-Anteil der Welt hatte. JETZT und nicht erst 2035. Mit hohen Steigerungsraten. Auch Thailand liegt über dem EU-Durchschnitt.
      Geht nicht gibt es nicht. Vor allem das „Problem“ Ladeinfrastruktur ist keins! Insbesondere in sonnenreichen Regionen wird neben den Ladepark PV und Speicher hingestellt und von einem Problem fehlt jede Spur.

      Was dagegen eine absurde Illusion ist: Das für aus heutiger Sicht kleine Stückzahlen von Verbrennern mit geringen Margen vom Markt Kapazitäten erhalten bleiben würden. Wenn die margenstarken Fahrzeuge aus dem Verbrennersegment weg sind, bricht der Rest einfach in sich zusammen.

      • Mäx meint

        09.07.2025 um 11:28

        Ah guck an, danke für den kleinen Sidefact.
        Das ist ja genau das, worauf sich die Verbrenner Lieblinge dann beziehen: Entwicklungsländer usw.
        Dabei sind die teilweise schon weiter, weil der Zwischenschritt fossil einfach übersprungen wird.
        Einfach mal Beispiel Urugay: Innerhalb von etwas über einem Jahr von ca. 5% BEV Anteil Neuwagen auf 17,8%; also im Prinzip wie Frankreich oder Deutschland.
        Und wer verkauft da? Die Chinesen.
        Und so siehts beim Verbrenner ja häufig auch aus. Will da BMW oder Audi verkaufen? Völlig utopisch.
        Volkswagen über die lokalen Joint Venture vielleicht noch aber das wars dann auch. Und Volumen kommt dabei auch nicht rum, der wird in den großen Märkten gemacht.
        Das sind alles Wunschträume.

        • MichaelEV meint

          09.07.2025 um 11:58

          Die Story lässt mich auch immer staunen. Die Märkte mit geringer Kaufkraft sollen der Hoffnungsschimmer für den Neuwagenmarkt der Verbrenner sein!? Die Märkte mit geringer Kraft und sehr häufig besten Voraussetzung für günstige erneuerbare Energie sollen sich teure fossile Energie leisten können und vor allem wollen?
          Die Geschichte ist dermaßen absurd und realitätsfremd.

          Klar ist, dass es im Volumensegment ohne große Volumen auch keine kleinen Volumen geben wird. Bis auf (hochpreisige) Nischen wird nichts übrig bleiben.

        • Mäx meint

          09.07.2025 um 13:11

          Aber muss man auch sagen, das ist kein Selbstläufer.
          Es muss weiter dran gearbeitet werden, dass EE weiter günstiger wird, damit man erst gar nicht meint, Öl/Gas wäre eine Alternative.
          Aber man ist da auf einem guten Weg, China exportiert fleißig PV Module nach Afrika.

          Jo, hochpreisige Nischen, ala Ferrari, Lamborghini, Porsche (911) usw. werden wohl noch erhalten bleiben.
          Aber da ist die Marge vermutlich hoch genug um sich die Entwicklung leisten zu können.
          Auch wenn man das durchaus in Frage stellen kann.
          Und am Ende macht das den Kohl nicht fett, wenn so ein Ferrari mit Verbrenner 1.000km im Jahr fährt…

        • MichaelEV meint

          09.07.2025 um 19:37

          Natürlich ist es kein Selbstläufer. Z.B. die Ladeinfrastruktur synchron mit dem BEV-Hochlauf hochzuziehen und in allem Märkten der Welt auch ohne Subventionen zu bestehen ist eine Herausforderung, aber die wird gemeistert (mind. von einem Ladeanbieter).

      • PP meint

        09.07.2025 um 15:07

        MichaelEV
        „…., dass Vietnam Q1 den höchsten BEV-Anteil der Welt hatte.“

        Wie kommst du darauf ? Ich finde dazu eine Zahl von 36% BEV-Quote in Q1.
        Nicht schlecht, aber weltweit am höchsten ?

        Und dazu auch noch ein Funfact:
        In Zahlen waren das 36.000 BEV in Q1.
        35.100 davon waren Vinfast.
        Und über 60% der verkauften Vinfasts wurden firmenintern an Vinfast-Tochterfirmen verkauft.

        Privat werden in Vietnam also kaum BEV gekauft.

        • MichaelEV meint

          09.07.2025 um 17:57

          Stimmt, hatte die Grafik vom ICCT vor mir und hab Skandinavien ganz vergessen…

          „Privat werden in Vietnam also kaum BEV gekauft.“
          Seltsamerweise überall anders ein Problem, nur bei den deutschen Herstellern nicht…

    • hu.ms meint

      09.07.2025 um 10:53

      Warum 11 kw laden. Ich lade mit 3,7 kw von der PV an einem tag rd. 150 km reichweite.
      Reicht doch locker.

  8. Donald meint

    09.07.2025 um 09:26

    Mal sehen wer heute der erste ist und erklärt, es gibt kein Verbrennerverbot.

    • E.Korsar meint

      09.07.2025 um 09:44

      Erster!
      Siehe im Artikel „ZDK kritisiert Bundesregierung: „E-Mobilität braucht klare Richtung““ [E.Korsar, 09.07.2025 um 09:24]

      • Donald meint

        09.07.2025 um 10:31

        Ist das sowas wie eine Mission von dir? 😉
        Fände es gar nicht schlimm, die Leute im Glauben zu lassen, es wird ein Verbrennerverbot kommen.
        Manche glauben ja auch an die Hölle und benehmen sich deswegen ein klein wenig besser als ohne dieses angedrohte Szenario.

        • E.Korsar meint

          09.07.2025 um 11:01

          Ist halt doof, wenn sich eine falsche Vorstellung in der Sprache festsetzt. Dann hat man nachher Leute die glauben, dass Darwin behauptet hätte, das Beste würde sich durchsetzen. Upps! Ist ja passiert.
          „Manche glauben ja auch an die Hölle und benehmen sich deswegen ein klein wenig besser als ohne dieses angedrohte Szenario.“
          Zu spät für mich. Ich komme mit Sicherheit in die mormonische Hölle (aka Äußere Finsternis).

      • Dieseldieter meint

        09.07.2025 um 17:44

        Wenn es kein Verbot gibt, hast du ja sicher nichts dagegen, die Regelung wieder aufzuheben.

    • hu.ms meint

      09.07.2025 um 10:58

      Leute deines gleichen muss man das erklären.
      Denn die sind nicht in der lage, die details der EU-vorgabe zu lesen und zu verstehen:
      1. Keiner muss seinen vor 2035 gekauften stinker stilllegen.
      2. Man kann auch nach 2035 einen stinker kaufen – er muss nur mit e-fuels betankt werden und die wirds nicht unter 3,50 € liter geben. Denn geld regiert die welt.

      • Donald meint

        09.07.2025 um 12:27

        Und welchen Sinn macht das bitte? Veralber die Leute doch einfach, erzählt den immer was zum Verbrennerverbot und es geht voran mit BEV.
        Und vielleicht merken die bis dann auch mal, dass man in anderen Ländern in viele Städte mit Verbrenner gar nicht mehr hineinfahren kann.

        • E.Korsar meint

          09.07.2025 um 13:28

          Wenn du den Leuten was über VERBOTE erzählst, die keine sind, gehen sie in Abwehrhaltung. Hast du das nicht mitbekommen bei den angeblichen Heizungsverboten (aka Gebäudeenergiegesetz (GEG))?

  9. MrBlueEyes meint

    09.07.2025 um 09:26

    Folgendes Problem:

    Die (Deutschen) Hersteller werden sich auf Dauer keine 2 Antriebssysteme parallel leisten können… das wird entwicklungstechnisch irgendwann nicht mehr zu bezahlen und lohnenswert sein…

    Wo man früher den Entwicklungsaufwand X für eine bestimmte Absatzmenge Y hatte, hätte man zweigleisig (ca.) ZWEI MAL X als Entwicklungsaufwand für beide Antriebsarten, für aber jeweils (angenommen als einfachsten Fall) nur Y/2 als Absatz… das wird in die Hose gehen… sprich, die Stückkosten inklusive Entwicklung steigen auch für die Verbrenner, was man auf den Preis auch aufschlagen muss…

    Und das dauerhaft mit Mischplattformen zu lösen, bringt andere Nachteile mit sich… ist also auch keine dauerhafte Lösung…

    Es führt schon rein wirtschaftlich kein Weg an 100% BEV vorbei… weil bis auf ewig 100% Verbrenner ist schon mal auch komplett ausgeschlossen…

  10. Dagobert meint

    09.07.2025 um 09:08

    Na wenn das Interesse so rasant zunimmt – unabhängig von politischen Vorgaben – kann man das Verbot auch streichen. Dann verschwindet das unterlegenen Produkt von ganz alleine…

    • Mäx meint

      09.07.2025 um 09:12

      Lassen wir es doch einfach bestehen, weil es doch offensichtlich an der Richtung eh nichts ändert.
      Klingt doch auch gut.
      Außerdem können die Liebhaber ja irgendwoher eFuels kaufen.

      • Jeff Hraley meint

        09.07.2025 um 09:44

        …für 3,79€ der Liter…
        Ok, wer‘s braucht…?

      • MichaelEV meint

        09.07.2025 um 10:12

        Das „Verbrennerverbot“ (was eigentlich keines ist) nutzt ja eigentlich vorrangig vor allem den Autoherstellern. Wer mit Unklarheit mehrere Wege parallel bestreiten muss, fehlt der Fokus auf den richtigen Weg und wird mit höherer Wahrscheinlichkeit scheitern. Die Klarheit steigert die Wahrscheinlichkeit des Überlebens für die bisherigen Hersteller.

        MrBlueEyes hat das gut beschrieben…

        • Mäx meint

          09.07.2025 um 11:18

          Schon klar, es steht ja auch so mehr oder weniger im Artikel.
          Es braucht stabile Rahmenbedingungen und kein ständiges hin-her.
          Es ging mir nur im die dahinterliegende Logik.

        • MichaelEV meint

          09.07.2025 um 11:25

          Dass dir das klar ist, ist mir klar;-) Die Antwort war eher an die gerichtet, die tatsächlich glauben ohne Verbrennerverbot würde die Perspektive für die Hersteller in irgendeiner Form besser, sie wird nur schlechter.

        • MichaelEV meint

          09.07.2025 um 19:44

          Noch ein Gedanke zur Ambivalenz, die am Markt zu finden ist:
          Aus Herstellersicht ist ein planbares Ende des Verbrenners Gold wert. Aber aus Sicht des Herstellers ist es ebenso wichtig auf dem Weg zum Ende soviel Unklarheit und Ungewissheit wie möglich für andere zu stiften, denn der Verbrenner ist bisher die Geschäftsgrundlage und auch jeder dadurch verkaufte Verbrenner ist Gold wert.

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