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E-Auto-Umfrage: Batterie-Zertifikate steigern Verkaufschancen von Gebrauchten

10.07.2025 in Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Nissan-Elektroauto-Batterie

Bild: Nissan

Die Elektromobilität etabliert sich zunehmend auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Doch beim Kauf gebrauchter E-Autos herrscht bei vielen Unsicherheit über den Batteriezustand. Eine aktuelle Umfrage von mobile.de, eigenen Angaben nach Deutschlands größter Fahrzeugmarkt, zeigt: Vertrauenswürdige Batterie-Zertifikate können den entscheidenden Unterschied machen – ebenso wie kompetente Händlerberatung.

Beim Kauf eines gebrauchten E-Autos steht demnach für Interessenten der Batteriezustand im Mittelpunkt. Für 70,9 Prozent ist die Reichweite im Alltag entscheidend. 67,7 Prozent achten gezielt auf die Batteriegesundheit und 63,7 Prozent wünschen sich eine Herstellergarantie auf die Batterie.

Knapp jeder Zweite (44,9 %) hält grundsätzlich den Kauf eines gebrauchten E-Autos in den kommenden zwei Jahren für eher oder sehr wahrscheinlich. Allerdings sorgen sich potenzielle Interessierte explizit um die Batterie des neuen „Alten“. Neben hohen Anschaffungspreisen (43,9 %) und einer geringen Reichweite (53,9 %) ist es vor allem der Zustand der Batterie, der den Großteil der Befragten (62,5 %) beim Kauf noch zögern lässt.

Ein Batterie-Gutachten (64,2 %), Batterie-Zertifikat (60,8 %) oder ein TÜV-Bericht (55,6 %) würden Vertrauen in ein gebrauchtes E-Auto schaffen. 88,8 Prozent der Befragten fänden ein neutrales Batterie-Zertifikat, das Auskunft über Zustand, Kapazität und Restlebensdauer der Antriebsbatterie des E-Autos gibt, hilfreich oder sehr hilfreich bei der Kaufentscheidung. 73,9 Prozent suchen explizit danach, wenn sie online Inserate anschauen.

Doch auch wenn knapp ein Drittel (29,5 %) neben einem neutralen auch einem Hersteller-Zertifikat trauen würden, ist für mehr als die Hälfte (55,1 %) klar: Der Nachweis muss von unabhängiger Stelle kommen, um Vertrauen zu schaffen.

Ist das Zertifikat im Angebot integriert, würde das bei zwei Drittel der Befragten (64,7 %) die Wahrscheinlichkeit für den Kauf erhöhen. Anzeigen mit Batterie-Zertifikat erhalten bei mobile.de durchschnittlich 26 Prozent mehr Kontaktanfragen als Inserate ohne diese Kennzeichnung.

„Wir bekommen immer wieder die Rückmeldung, dass ein Batterie-Zertifikat im Endeffekt zum Kauf eines Gebrauchten geführt hat – ein Gewinn für unsere Kunden, denn junge E-Autos aus zweiter Hand sind technisch auf einem sehr guten Stand und dennoch teilweise deutlich preisgünstiger verfügbar als Neuwagen“, zitiert mobile.de Sebastian Doetsch von der J. W. Handelsgesellschaft mbH.

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Via: mobile.de
Tags: Batterie, Batterie-Haltbarkeit, GebrauchtwagenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Thorsten 0711 meint

    10.07.2025 um 15:38

    Ich habe bei meinem Gebrauchten vom VW Händler ein Batteriezertifikat verlangt und prompt am nächsten Tag bekommen. Allerdings habe ich auch mündlich den Kauf zugesagt sofern das Ergebnis passt. Und es passte, der Avilo Flash Test ergab einen Score von 95 bzw der SOH war 93,5%. Pro S, 4 Jahre, 35500 km.

  2. F. K. Fast meint

    10.07.2025 um 09:24

    Das scheint der Händler, wo ich nach einem e-Golf angefragt habe, nicht verstanden zu haben. Man nutze nur das VW-Diagnose-Tool, kein Aviloo-Zertifikat, und dazu müsse man 4h lang einen Stellplatz und Mechatroniker in der Werkstatt abstellen. Der Aufwand sei ihm zu groß. Und man habe ja ohnehin 8 Jahre Garantie auf den Akku.

    • Dieseldieter meint

      10.07.2025 um 09:37

      Ja, selbst viele Markenhändler haben das offensichtlich noch nicht verstanden, dass ein seriöses Zertifikat eines unabhängigen Institutions wie TÜV, Dekra, etc das Verteauen in den Akku und damit Elektroautos stärken kann.

    • E.Korsar meint

      10.07.2025 um 10:23

      Ist aus Händlersicht nachvollziehbar. Für den Garantieanspruch zählt auch nur die VW-Diagnose. Mit Zertifikat wird das Auto 150€ teurer und beim Händler bleibt nichts hängen. Wenn der Händler die Gebrauchten ohne Zertifikat los wird, ist doch alles fein.

  3. Dieseldieter meint

    10.07.2025 um 09:24

    Was kostet ein Gutachten für den Akku? 250 Euro oder mehr? Beim 13 Jahre alten Nissan Leaf mit 75 km Restreichweite wird man wohl eher die 250 Euro beim Verwerter anlegen, anstatt sich den ein Fähnchenhändler auf den Hof stellt.

    • Dieseldieter meint

      10.07.2025 um 09:28

      Namensdieb! Spar dir den Versuch Jörg2, ich weiß dass du es bist.
      Wohl inhaltlich am Ende?

      • Dieseldieter meint

        10.07.2025 um 09:35

        Also keine Ahnung wer du bist. Erst schreibst du was von Hums, dannJörg 2.

        Ich ahnen wer meinen Namen missbraucht. Eine gewisse eBikerin.

        Solltest du das weiter machen, dann werde ich mich an die Redaktion bzw. Moderation wenden.

        • Dieseldieter meint

          10.07.2025 um 09:41

          Oh nein da hab ich aber Angst 😱
          Ich war zuerst da. Haubab hier, du hast hiermit e c o m e n t o Verbot.

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