Die chinesische Stromer-Marke Avatr hat bei der IAA Mobility 2025 die Studie Vision Xpectra vorgestellt. Dabei bekräftigte das Unternehmen, bald auch in Europa Elektroautos anbieten zu wollen.
„Mit dem Avatr Vision Xpectra machen wir das Unsichtbare sichtbar – die emotionale Verbindung zwischen Mensch und Fahrzeug. Emotive Luxury wird Realität: nicht Status, sondern Resonanz. Nicht Besitz, sondern Gefühl“, erklärte Nader Faghihzadeh, Chief Design Officer und Executive Vice President von Avatr.
Der Avatr Vision Xpectra verkörpere die Essenz der Marke. „Jede Oberfläche, jedes Detail und jede Interaktion ist darauf ausgelegt, eine tiefe emotionale Bindung zu schaffen“, so die Designer. „Das skulpturale Exterieur strahlt Präsenz und Klarheit aus, während der Innenraum Wärme und Geborgenheit vermittelt. Intelligente Sensorik und reaktive Ambientebeleuchtung lassen das Fahrzeug atmen und reagieren. Im Zentrum steht der Vortex – mehr als ein Interface: ein wahrnehmender, lernender und interaktiver Begleiter aus Licht und Bewegung.“
Mit dem Avatr Vision Xpectra erreiche die Marke die nächste Entwicklungsstufe ihrer Designsprache und vereine „Schönheit mit Sinn“. Konkreter wird man nicht. Ob die Studie einen Ausblick auf ein korrektes Serienmodell gibt, ist unklar. Verkauft werden aktuell in China Limousinen und SUV verschiedener Größe – rein elektrisch sowie mit kompaktem Verbrennungsmotor an Bord als Stromgenerator für mehr Reichweite.
Avatr richtet sich dabei an eine Zielgruppe, die es als „New Era Pioneers“ beschreibt: „Design- und Technikbegeisterte, die grenzüberschreitende Ästhetik, persönlichen Ausdruck und eine authentische Verbindung zwischen Technologie und menschlichen Werten suchen. Für sie bietet Avatr seelenvolle Systeme statt nur smarter Produkte.“
Wann genau man in Europa starten will, spezifiziert das Unternehmen nicht. In Deutschland ist Avatr bereits mit einem „Global Design Center“ in München vor Ort aktiv.









Matthias meint
Man könnte meinen das sollte ein Cabrio werden, das für Länder mit Smog-Problem rundum verglast wurde.
JOBS meint
Laut den Leuten vom sollen 3 Autos von den 4 Serienautos ab Q3 2026 kommen.
Der 06 kostet in China Vollausgestattet 33k€ dann hier um die 60k. Das wäre er aber auch Wert
Sebastian meint
Endlich gibts ne Badewanne mit Glaskuppel. Ist gekäuft. Will haben Faktor ist ganz oben bei mir.
ID.alist meint
Herr Zycora ist nicht mehr Chef Designer bei Avatar? Hat man jetzt auch in China gemerkt, dass der Mann wenig kann?
Tinto meint
Das macht jetzt ein Iraner, der kann aber noch weniger.
Future meint
Er hat ja auch vorher bei BMW gearbeitet. Was soll man da erwarten.
Tinto meint
Weshalb wohl ist er nicht mehr bei BMW? ;-)
Thyl Engelhardt meint
Avatr hat spannendes Design. Werden die Serienmodelle auf der IAA auch gezeigt? Die Studie ist sicher nicht seriennah, kein Überrollschutz, alles zu filigran. Aber nett.
Dunkel-O meint
So ähnlich sahen in den 70er Jahren in meinem Buch „Was ist was- Auto“ die für die Jahrtausendwende prognostizierten Fahrzeuge aus. Sind dann im Jahr 2000 doch nicht so gekommen.
Bin mal gespannt wie es mit diesem Modell aussehen wird. ; – )
Tinto meint
Tante Lisbeths Wintergarten auf Rädern …, wie praktisch!
Future meint
Vor allem in Städten wie New York, Shanghai oder Dubai wird das Panoramafeeling großartig sein in dem Auto. In der Pampa braucht man das aber nicht.
Tinto meint
Völlig klar, das kaufen nur Stadtbewohner. Da gibt es genügend Raum für solche 5m Schiffe.
Future meint
Die deutschen Städte sind dafür natürlich zu eng. Außerdem braucht man auch kein Panoramadach, denn es gibt nach oben eh nix zu sehen.
Tinto meint
Dann kommt diese visuelle Umweltverschmutzung von Avatar nicht nach Deutschland?
Das ist großartig.
Future meint
Natürlich nicht. Von visuellen Verschmutzungen haben wir mehr als genug. In anderen Ländern sind sogar die Menschen meist noch viel schöner.
Tinto meint
Schöne Menschen brauchen aber so ein Auto am wenigsten.
M. meint
Schönheit mit Sinn – ein Aquarium.
Na dann.
Gibt’s auch was mit Aussicht, damit auf die Straße zu kommen?
Future meint
Es geht auf der Messe wohl vor allem um PR. Zur PR gehören Bilder, die Aufmerksamkeit erzeugen. Und das funktioniert offenbar. Auf die Straßen schaffen es doch die wenigsten guten Entwürfe. Deshalb sieht es auf den Straßen auch so langweilig aus.
Tinto meint
Das ist eine Messe wie jede andere auch. Die Hersteller präsentieren sich und ihre Produkte. Es sind auch viele Zulieferer dabei. Fahr doch mal hin, geht bis Sonntag.
Future meint
Ich gehe äußerst ungern auf Messen, obwohl ich das seit vielen Jahren mache. Die messefreie Zeit während der Pandemie fand ich großartig. Nächstes Jahr muss ich mich allerdings wieder auf einer Messe blicken lassen. Es ist natürlich keine Automesse.
Tinto meint
Wenn ich auf eine Messe “ muss“, hätte ich auch keine Lust drauf.