Die chinesische Marke Hongqi hat auf der IAA Mobility 2025 in München ein neues Elektroauto vorgestellt. Das Modell soll auch in Europa angeboten werden. Der EHS5 verbinde eine hochrobuste Sicherheitsarchitektur mit großzügigem Raumkonzept, erstklassigem Reisekomfort und moderner Vernetzung, wirbt der Hersteller.
Die Karosseriestruktur besteht den Angaben nach zu 78 Prozent aus „ultrahochfesten Stählen“. Ihre Spitzenzugfestigkeit übertreffe sogar die Werte aktueller U- Boot-Klassen und sorge damit für maximale Strukturstabilität im Crashfall. Der EHS5 habe eine 5-Sterne-Bewertung nach der aktuellen C-NCAP-Norm und sei auf die Anforderungen des Euro-NCAP-Standards ausgelegt. Zum aktiven Schutz zählten ein vorausschauendes Notbremssystem mit Multiszenario-Erkennung, eine 360-Grad-Umfelderfassung sowie Querverkehrswarner vorne und hinten mit Bremseingriff.
Auch die Hochvoltbatterie weise ein mehrschichtiges Schutzkonzept auf: Ihre sechsseitige Isolierung sorge für bestmögliche Isolation thermischer Einflüsse von innen und außen sowie besondere konstruktive Penetrations- und Stoßresistenz in Extremsituationen, erklären die Entwickler. Das Maßnahmenpaket sorge zudem für ein Erreichen des IPX8-Standards und somit für eine Wasser- und Eintauchbeständigkeit von bis zu 120 Stunden. Das Batteriepaket sei außerdem ASIL-D-konform und sorge im Crashfall für eine elektrische Trennung der Hochvoltkomponenten innerhalb von drei Millisekunden.
Dank seiner intelligenten Architektur und einem Radstand von 2.900 Millimetern biete der EHS5 großzügige Platzverhältnisse auf allen Sitzen, wirbt Hongqi. Die „Queen’s Seat“-Vordersitze lassen sich 18-fach elektrisch einstellen und sind per One-Touch-Funktion in eine Relaxposition fahrbar. Zudem sind sie mit Sitzbelüftung, Sitzheizung und Massagefunktion ausgestattet. Im Fond erhöht eine um bis zu sechs Grad neigbare Rückenlehne den Langstreckenkomfort. Die Doppellaminierung der Akustikverglasung mit Verbundscheiben soll für eine deutlich verbesserte Schallabschirmung des Interieurs sorgen.
„Ein reduziertes Interieur-Design mit hochwertigen Soft-Touch-Materialien, einem Mikrofaser-Dachhimmel, ein Panorama-Glasdach mit einer Gesamtfläche von 2,16 m² und spezieller UV- und Wärmeschutzausrüstung, sowie ein Luftionisator für die Klimaautomatik prägen das Ambiente und runden das Komforterlebnis ab“, heißt es weiter.
Im Cockpit findet sich ein 15,6-Zoll-Touchscreen und ein großes Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion sowie ein Dynaudio-Soundsystem mit 14 Lautsprechern. Apple CarPlay und Android Auto sowie Apps wie Spotify und YouTube sind ebenso Standard wie eine Vier-Zonen-Sprachbedienung, die die akustische Steuerung von jedem Platz aus ermöglicht. Vehicle-to-Load (V2L), kabelloses Laden von Smartphones sowie eine One-Touch-Bett-Funktion und ein Haustier-Modus erhöhen den Nutzwert und Komfort zusätzlich.
Hongqi verspricht „Oberklasse-Eindruck“
„Unterstützt wird der Oberklasse-Eindruck von einer ausgewogenen Fahrwerksabstimmung – vorn Doppelquerlenker, hinten Mehrlenker – die nicht nur für ruhiges Abrollen, sondern auch für sichere Fahreigenschaften sorgt.“ Bis zu 1.611 Liter Kofferraumvolumen im Heck werden durch 42 Liter zusätzlichen Stauraum im „Frunk“ unter der Fronthaube ergänzt, der etwa Ladezubehör und andere Kleinteile aufnimmt.
Zum Start in Europa wird der EHS5 mit 85 kWh Batteriekapazität verfügbar sein. Damit soll er eine WLTP-Reichweite von bis zu 550 Kilometern erreichen, bei einem Verbrauch von 16,2 kWh/100 km. An DC-Schnellladesäulen kann der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent in rund 20 Minuten abgeschlossen werden. Die Zellchemie der Lithium-Eisenphosphat-Hochvoltbatterie wurde laut Hongqi mit Blick auf höchste Leistungsfähigkeit bei niedrigen Temperaturen und geringe Degradation optimiert.
Weitere technische Angaben werden nicht gemacht. Auch, was das Auto kostet und wann es in Deutschland erhältlich sein wird, bleibt abzuwarten. Den großen Bruder Hongqi EHS7 gibt es hierzulande ab knapp 60.000 Euro.
















Sebastian meint
Ich hab nur zwei Fragen!
1. Warum sind die Vordersitze so eingestellt als ob der Wagen den Schub einer Lockheed Martin F-35 hätte?
2. Wie spricht man den Firmennamen richtig aus?
Tinto meint
1. So sitz der gemeine Chinese im Auto, er schaut dabei durchs Lenkrad auf dir Strasse.
2. Wenn du das nächstemal niesen musst, so spricht man das aus.
Jeff Healey meint
Die Fahrzeuge erscheinen technisch teilweise ja gar nicht mal so schlecht, aber warum fahren die chinesischen Hersteller immer wieder mit einer Premium Strategie und Premium Preisen auf?
Es wurde hier bereits öfters vom chinesischen Stolz berichtet, ihrem Bedürfnis, nicht wie seinerzeit die japanischen oder koreanischen Hersteller mit einfachen, aber guten und günstigen Fahrzeugen anzufangen. Das könnte tatsächlich der Grund für ihr bisheriges Scheitern sein. Einzig MG und BYD können in Europa kleine Mengen absetzen, meines Erachtens jedoch immer noch zu weit weg von einer nachhaltigen Etablierung.
M. meint
….und MG vor allem wegen des Namens.
Einzig BYD hat hierzulande wirklich Substanz.
Jörg2 meint
Der Artikel beschäftigt sich mit Europa.
M. meint
Sollte ich dich jetzt dazu beglückwünschen, das erkannt zu haben?
Jörg2 meint
Ich habe ja den Verdacht, im „Pflichtenheft“ der KP-China, für auch zukünftig gepamperte nationale BEV-Hersteller, steht, der internationale Auftritt muss erfolgreich sein.
Wer also (meine Vermutung) beim Hauen-und-Stechen der Überanzahl von chinesischen Automobilherstellern (und deren Überkapazitäten) überleben möchte, in die nächste Runde des zielgerichteten Aufbaues einer weltweit agierenden chinesischen Automobilindustrie über nommen werden möchte, muss sich nun im Ausland bewähren.
Ob da nun das starkt besetzte deutsche Flottengeschäft den Ausschlag geben wird, möchte ich bezweifeln. Viel einfacher ist der Auftritt in Ländern ohne eigene Pkw-/BEV-Produktion. Siehe Australien. Siehe Niederlande (BYD an jeder Ecke). Insofern ist hier „Deutschland“ eher kein Gradmesser.
Jörg2 meint
Nachtrag:
„Hinter Hongqi steckt aber immerhin FAW. Kennt hier niemand, …“
Ich würde mich da gern herausnehmen.
Staatliches Unternehmen. Gegründet in den Anfangsjahren der chinesischen Automobilindustrie. Stetiger, erfolgreicher Umsetzer der Industriepolitik der KP China. Hat sich in der Phase der JointVenture-„wir lernen vom Westen Blech verbiegen“ viel knowhow zugelegt. Weltweit zweitgrößter Lkw-Hersteller. Eigentlich: Wenn die antreten, dann kommen sie um zu bleiben.
Kirky meint
Das wird ja mal wieder ein schuss in den Ooooooofen
Jeff, sind das die günstigen und überlegenen Bevs aus China, von denen du neulich fabuliert hast?
Jeff Healey meint
Ich habe zuletzt noch irgendwo bei Ecomento meine Faszination darüber geäußert, wie der Großteil der chinesischen Autohersteller den Eintritt in den europäischen Markt versemmelt.
Aber danke der Nachfrage, Kirky.
Jeff Healey meint
Ich habe mich hier zuletzt absolut erstaunt davon gezeigt, wie kolossal die meisten chinesischen Autobauer ihren Eintritt in den europäischen Markt vermasseln, indem sie vom Start weg mit unseren Premium Herstellern in Konkurrenz treten möchten.
Andererseits halte ich die chinesischen Autobauer weiterhin für eine potentiell sehr große Gefahr für die europäischen Hersteller, wenn es einigen dieser Hersteller gelingt mit der richtigen Strategie, d.h. gute Technik zu günstigeren Preisen als der europäische Durchschnitt, anzutreten.
Spätestens wenn chinesische Hersteller in Europa fertigen können, dürfen wir noch einmal gespannt sein.
Tinto meint
Weder Fisch noch Fleisch …, das Ding. Haben die in China für alle Marken nur einen Designer für innen und aussen? Alles die gleiche Wok Souce wie beim Instant Asiaten an der Ecke.
M. meint
Hier gibt es aber einen roten Strich.
Die Farbe „rot“ ist wichtig.
Tinto meint
Der Strich ist wichtig um die Sraßenmitte anzupeilen. Spart den Lane Assist.
Future meint
Jetzt kommen gleich alle wieder mit der KP. Nein, Rot ist in der chinesischen Kultur ein Symbol für Glück, Freude und Erfolg. Es wird bei wichtigen Anlässen wie Hochzeiten und dem chinesischen Neujahrsfest reichlich verwendet.
M. meint
Gut dass wir einen Insider haben, der uns das erklärt.
Aber ich habe mal schnell selbst geschaut: die Parteiflagge ist in der Hauptsache rot. Hammer und Sichel, die in der Flagge gelb sind, sind alleine dargestellt dann auch rot.
Mir reicht das bei einer Marke des Staatskonzerns China FAW Group als Erklärung.
Ossisailor meint
Hongqui heißt: Rote Fahne.
Die Marke wird ja schon in einigen Ländern verkauft von FAW, dem Hersteller.
Future meint
Einheitsbrei nennt man das. Und sowas dominiert auch die deutschen Straßen. Aber darüber sollte man sich nicht beschweren, denn wenn ein Hersteller mit mutigen Entwürfen kommt, dann wird das auch gleich wieder zerredet.
M. meint
Ja, dann kommen die Trolle mit Begriffen wie „Hasenzähnchen“.
Future meint
Kleine Hasenzähne sind doch nicht mutig, sondern niedlich. Und das ist besser als das beliebte martialische Design bei den Kolossen.
Tinto meint
Die “ mutigen “ Entwürfe aus China sind in Wahrheit Karikaturen, der Rest ist tatsächlich Einheitsbrei. Rot ist nicht nur in China eine Glücksfarbe (dort inzwischen staatlich befohlen), meine spanische Freundin zb. trägt an Silvester rote Unterwäsche :-) Soll Glück fürs neue Jahr bringen.
Future meint
Rote Trauben vor Mitternacht verstärken den Effekt – jedenfalls in Spanien. In Deutschland ist die Bedeutung der Farben leider hoffnungslos politisiert.
Tinto meint
Wundert dich das? Rot ist Teil unserer Flagge, steht für das Blut, welches für die Freiheit vergossen wurde.
Maalokio meint
Noch ein 08/15-Modell eines von hunderten X-beliebigen Fahrzeugherstellern aus China. Und dennoch wird ständig darüber berichtet. Mich nervt jeder umgefallene Reissack aus China, aber ich weiß auch, dass weiterhin darüber berichtet werden wird. Wat soll man da machen?
M. meint
Ach, kommt…. da ist jedes Wort zu viel… viel Spaß beim verkaufen.
E.Korsar meint
„Ihre Spitzenzugfestigkeit übertreffe sogar die Werte aktueller U- Boot-Klassen und sorge damit für maximale Strukturstabilität im Crashfall.“
Die Zugfestigkeit ist die maximale Zugspannung, die ein Werkstoff aufnehmen kann, bevor er bricht. Es existiert keine Spitzenzugfestigkeit. Das ist wie ein runder Kreis oder ein rechteckiges Quadrat.
Außerdem ist nur ein Vergleich mit tschechischem Panzerstahl zulässig. ;-)
M. meint
Jo, Marketing-Gelaber halt… so überflüssig wie das ganze Auto…
Future meint
Autos sind grundsätzlich überflüssig. Die ersten autofreien Stadtviertel gibt es bereits. Als nächstes kommen die autofreien Städte. Es geht voran in Europa – natürlich mit weniger Auto.
Tinto meint
Europa setzt halt immer noch die Trends, das wolltest du damit sagen?
Bin gespannt wann die Chinesischen Städte Autofrei werden und deren Bewohner wieder auf das Fahrrad umsteigen müssen. Das wird großartig.
Future meint
Aus China kommen die vielen guten Grünen Technologien nach Europa.
Für die autofreien Städte sind die Menschen in den europäischen Städten allerdings selber zuständig. Natürlich ist das Fahrrad großartig, deshalb wird es auch immer häufiger genutzt und immer mehr Autostraßen werden zu Fahrradstraßen. So muss es weitergehen.
Tinto meint
Demnächst auch die grünen Bananen bei Aldi aus China.
David meint
Man sieht ja bis heute eindrucksvoll in Memes, wie sich das letzte Auto, das als unzerstörbar vorgestellt wurde, in der echten Welt schlägt. Der Unterhaltungswert ist hoch. Mein Favorit dabei ist der Rentner in der G-Klasse, der einen CyberTruck im Stadtverkehr in zwei Teile zerlegt hat
McGybrush meint
Ich würd eh lieber in ein U-Boot Steigen wo die Drucksteifigkeit bekannt ist.
Beton ist 0.0 auf Zug geeignet. Dennoch werden Wolkenkratzer damit gebaut. Bzw. Ist es bei U-Booten sogar möglich das die Zugfestigkeit gar nicht so hoch sein müsste weil es da unrelevant ist. Bzw deren Werd qiasi soagr vergelichsweise niedrig ist sich aber für ein Kfz Werbe bla bla beeindruckend hoch anhört?
Optisch:
Ja ein MG vorne ein Kia hinten.
eBikerin meint
„Beton ist 0.0 auf Zug geeignet. Dennoch werden Wolkenkratzer damit gebaut. “
Das Zauberrwort heisst hier „damit“ – wenn du keine Bewährung rein baust fällt der Wolkenkratzer beim ersten bisschen Wind in sich zusammen.
MrBlueEyes meint
Meine Prophezeiung… die Chinesischen Marken werden hier (fast) alle scheitern bzw. sich sehr schwer tun… spätestens, wenn VW/Skoda/Cupra ihre kleineren Modelle draußen haben…
Im Premium-Segment werden die auch nix reißen… das besetzen BMW, Mercedes und Audi…
Das Meiste läuft über die Flotten… da werden sich die Chinesen schwer tun… bei uns gibt es auch z.B. BYD im Angebot… aber extrem teuer im Leasing für Chinesische Autos… nimmt niemand…
Und je mehr Chinesische Marken hier nach Deutschland/Europa drängen und um den kleinen potentiellen Marktanteil gegenseitig buhlen, um so schwerer machen sie es sich gegenseitig…
Klar werden paar verkauft werden, aber wie lange werden das die Hersteller durchhalten… sind schon so einige Marken auch früher wieder verschwunden….
Und wirklich günstig sind die Autos aus Fernost bei genauerem Hinsehen auch nicht…
David meint
Die Chinesen sind vom Erfolg im eigenen Land so überwältigt, dass sie glauben, die besten Autos der Welt zu haben. Autos, für die Kunden sehr viel Geld zahlen. Was mit ihrem Stolz nicht zu vereinbaren ist, ist es, wie die Japaner und Koreaner damals, mit Billigangeboten anzufangen. Nur MG macht das in Teilen und sie sind damit erfolgreicher als der Rest.
Jörg2 meint
Sie erleben halt schon recht lange, dass ihre Autos im chinesischen Inhalt den Produkten der vorherigen „Wie biege ich Blech“-Lehrmeister überlegen sind. Sowohl in technischer als auch in kaufmännischer Hinsicht. Das angebotene P/L als kaufwürdiger bewertet wird, als das P/L der westlichen Angebote. Und dies begann, bevor irgendwelche Steuer-„Steuerungsinstrumente“ allen schlechte Laune bereitet haben.
Die Fragen sind nun:
Findet das „chinesische P/L“ seine Käuferschaft im Rest der Welt. Und, viele bezweifeln das zwar, der „Rest der Welt“ ist nicht auf das Flottengeschäft in D beschränkt.
Ist die chinesische Automobilindustrie entwicklungsschnell und anpassungsschnell um aus Anfangsfehlern zu lernen. Ich befürchte: ja.
Reicht die Durchfinanzierung der chinesischen Automobilindustrie um die eigene Konsolidierung und den Weltweitauftritt durchzustehen; auch zeitliche Dehnungen abzufangen? Ich befürchte: Mit der KP China im Nacken, ja.
Will sagen, die aktuellen deutschen Designvorstellungen von zeitmangementeingeschränktfähigen Vertrieblern spielen wohl eher eine sehr sehr untergeordnete Rolle.
Future meint
Sicherlich sind die chinesichen Autobauer so Stolz auf ihre Produkte wie es die Deutschen auch sind. Und mit Billigautos kennen sich die Chinesen auch gut aus, zumal die Autos in China viel weniger kosten als in Europa, meist nur die Hälfte. Auch Volkswagen und Audi sind in China spottbillig. In Europa müssen die Chinesen ihre Preise noch finden – sie sind doch noch ganz frisch auf dem Markt. Aber 100 chinesische Aussteller in München sind schon mal eine Ansage.
Tinto meint
Es sollen sogar 116 Chin. Aussteller sein, aber davon merkt man nichts, alles der gleiche langweilige Einheitsbrei. Echte Vielfalt im Design und interessante Details sieht man hauptsächlich bei den europäischen Herstellern.
Gernot meint
Stimme dem zu. Die meisten Chinesen versuchen hier das zu machen, womit Lexus, Infinity, Genesis schon seit mehr als 10 Jahren scheitern: Im Premiumsegment Audi, Mercedes umd BMW aufzumischen. Und dabei haben die Chinesen noch schlechtere Ausgangsbedingungen, weil sie als absolute NoNames antreten, während hinter den o.g. Premiummarken vertrauenswürdige und etablierte Player stecken (Toyota, Nissan, Hyundai).
Die Chinesen müssen kopieren, wie Japaner und Koreaner sich hierzulande Marktanteile erkämpft haben: Mit billigen Autos, die die hiesigen Anbieter im Preis deutlich unterbieten, was ihnen angesichts der Zölle aber schwer fällt. Und wenn sie dann gewisse Marktanteile haben und nach 10 Jahren ein gewisses Vertrauen genießen, dann können sie versuchen, in höhere Segment aufzusteigen.
Hinter Hongqi steckt aber immerhin FAW. Kennt hier niemand, gehört aber zu den Big Four des chinesischen Autobaus. Die bauen um die 3 Mio. Autos im Jahr und können hierzulande zumindest länger reinbuttern als Nio, Xpeng und Co.