Renault öffnet die Auftragsbücher für den neuen Clio. Die 4,12 Meter lange sechste Generation mit einem Kofferraumvolumen von bis 391 Litern erweitert die Modellpalette der Franzosen im B-Segment (Kleinwagen). Der neue Clio ist nun zu Preisen ab 19.900 Euro bestellbar. Die ersten Einheiten sollen Anfang nächsten Jahres ausgeliefert werden.
Der jüngste Clio soll durch die Kombination aus frischem Design, fortschrittlichen Antrieben und neuen Technologien punkten. Das Topmodell, der ab 24.200 Euro kostende neue Vollhybrid Full Hybrid E-Tech 160, ist verglichen mit dem Vorgängermodell leistungsstärker und effizienter. Er bietet 11 kW/15 PS mehr Leistung, 22 Nm mehr Drehmoment und beschleunigt in 8,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h – eine Sekunde schneller als der Vorgänger. „Dabei erreicht er einen Rekordwert von nur 89 g CO2/km und einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von nur 3,9 Liter/100 km“, unterstreicht der Hersteller.
„An Bord finden sich außerdem zahlreiche Technologien, die man normalerweise erst in höheren Fahrzeugsegmenten erwartet“, wirbt Renault. Dazu zählten bis zu 29 Sicherheits- und Assistenzsysteme (ADAS) sowie ein vernetztes Fahrerlebnis durch das Multimediasystem OpenR link und integrierte Google-Services ab der mittleren Ausstattungsvariante.
Die Einstiegsversion Evolution soll überzeugen mit einer adaptiven Geschwindigkeitsregelung, einem erweiterten Aufmerksamkeitswarner, einer elektronischen Parkbremse mit Autohold, einem zentralen 10-Zoll-Display mit Smartphone-Bildschirmspiegelung, einer Armaturentafel mit Textilbezug, einem höhenverstellbaren Fahrersitz, einer Klimaanlage sowie Parksensoren hinten.
Das mittlere Niveau Techno fährt zusätzlich unter anderem vor mit dem OpenR-link-Multimediasystem mit integrierten Google-Services (Google Maps, Google Assistant und Google Play), Freisprecheinrichtung und sechs Lautsprechern, Klimaautomatik, dunkel getönten Heck- und hinteren Seitenscheiben, einem automatisch abblendenden Innenspiegel, Mittelarmlehne vorne, LED-Ambientebeleuchtung, MULTI SENSE Personalisierungsmodi, automatisch einklappbaren Außenspiegeln, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Rückfahrkamera, Fernlichtassistent und Regensensor.
Das Topmodell Esprit Alpine weist neben Alcantara-Akzenten und exklusiven Oberflächen auch Aluminium-Pedale, eine Logoprojektion in den Außenspiegeln, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Diamantschliff, Clio-Schriftzug in dunkler Chrom-Optik sowie markante Designelemente an Front und Stoßfänger auf. Zusätzlich mit an Bord sind unter anderem eine kabellose Smartphone-Ladeschale, ein höhenverstellbarer Beifahrersitz, ein intelligenter adaptiver Tempopilot, Einparkhilfen vorne, seitlich und hinten, ein Toter-Winkel-Warner, ein Ausstiegsassistent, ein Querverkehrswarner hinten und ein Rückfahr-Notbremsassistent.










EVrules meint
Ansich ein guter und sparsamer Antrieb – aber in einem grotten-hässlichen Kleid.
Gilles Vidals Einflüsse (früher Designer bei Stellantis, kürzlich wieder zurück zu Stellantis gewechselt) sieht man hier erschreckender Weise.
Das Markengesicht (obwohl unter den Top-3-Modellen in Europa aktuell) wird zerrissen und entstellt. Wo Audi und BMW ehemals in ihrer Designsprache hyperaggressive Linien hatten und glücklicher Weise davon wegkommen, scheint Renault bei den Bestandsmodellen den gleichen Fehler zu machen – wobei die Ressonanz auf R5, R4 und Twingo ein klares, anderes Signal geben – bleibt der Marke treu, bleibt den Modellen treu und vorallen: lasst die Autos sympathisch wirken – dann klappts auch mit den Verkaufszahlen.
Hier im Falle der Clio 6, die das Potential hat(te) ein sehr sparsamer Vollhybrid-Kleinwagen zu sein, unter 90g CO2/km gemäß WLTP, habe ich große Zweifel, dass sich das Modell gut verkaufen wird – dafür ist die Ressonanz im Internet zu polarisiert.
Auch ich bin als eigentlicher Markenfreund schwerst enttäuscht – es ist ein billiges (in mehrfacher Hinsicht) Design, innen und außen. Der Sandero wirkt wertiger.
Ebikethoemmel meint
Sieht aus wie ein umgelabelter Mitsubishi aus asiatischer Produktion.