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Nissan kommt laut Bericht mit neuen Feststoffakkus auf doppelte Reichweite

29.10.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 14 Kommentare

Nissan_LEAF

Bild: Nissan (Symbolbild)

Nissan hat einem Bericht der Wirtschaftszeitung Nikkei zufolge einen bedeutenden Fortschritt bei der Entwicklung von Festkörperbatterien erzielt. Der japanische Autobauer hat demnach Prototypen solcher Batteriezellen hergestellt, die doppelt so viel Energie pro Volumeneinheit speichern können wie die derzeit verwendeten Akkus. Damit könnten künftige E-Autos der Japaner eine verdoppelte Reichweite sowie eine höhere Ladeleistung erreichen.

Die nun erreichten Leistungsziele sollen den entscheidenden Schritt zur Marktreife markieren. Nissan plant, die neuen Batterien innerhalb von drei Jahren zu kommerzialisieren. Laut Nikkei müssen die bisherigen Ergebnisse jedoch noch „verstetigt und skaliert“ werden, bevor die Technologie in den Massenmarkt überführt werden kann.

Das Unternehmen rechnet Electrive zufolge mit einer Kommerzialisierung im Geschäftsjahr 2028, also zwischen dem 1. April 2028 und dem 31. März 2029. Dieser Zeitrahmen entspricht Nissans bereits im Frühjahr 2024 veröffentlichtem Fahrplan, in dem die Serienproduktion für 2029 vorgesehen ist. Erste Vorserien-Einheiten sollen demnach ab diesem Jahr in einer Pilotanlage in Yokohama entstehen, die seit Januar in Betrieb ist.

Nissan hat schon angekündigt, Festkörperbatterien künftig „in einer Vielzahl von Fahrzeugsegmenten, einschließlich Pickups, einzusetzen, um Elektrofahrzeuge wettbewerbsfähiger zu machen“.

Ein wesentlicher Faktor für den jüngsten Fortschritt ist die Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen LiCAP. Im August 2025 stellte Nissan LiCAP als Partner für ein neues Trockenelektroden-Fertigungsverfahren vor, das eine großtechnische Produktion von Festkörperbatterien ermöglichen soll. Laut Nikkei war die Technologie des Partners ausschlaggebend dafür, dass Nissan mit den jüngsten Prototypen die angestrebten Leistungsziele erreichen konnte.

Allerdings merkt die Zeitung an: „LiCAP hat nur begrenzte Erfahrung mit großtechnischen Fertigungslinien.“ Für die Kommerzialisierung sei jedoch entscheidend, Elektroden schnell und zuverlässig in hoher Qualität produzieren zu können.

Darüber hinaus strebt Nissan laut dem Bericht einen Batteriepreis von nur 75 US-Dollar pro Kilowattstunde an. Das entspräche rund 30 Prozent unter dem globalen Durchschnittspreis für Batteriepacks im Jahr 2024.

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Via: Nikkei & Electrive
Tags: BatterieUnternehmen: Nissan
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. LMdeB meint

    30.10.2025 um 09:42

    Machen Nissan!

  2. Mary Schmitt meint

    29.10.2025 um 16:21

    Er hätte ne Riesenreichweite – wenn es ihn gäbe.

  3. Ralf meint

    29.10.2025 um 15:43

    Oje – und mein schönes „Ladeerlebnis“ geht dann den Bach runter ……

  4. Yoyo meint

    29.10.2025 um 15:41

    Die Feststoffbatterien könnte man heute schon auf den Markt, die sind aber noch zu teuer.
    Zu Zeiten des Mitsubishi MiEV mit seinem 14 Kw Akku kostete eine kW rund € 1.000, während heute der Preis unter € 100 liegt.
    Die Entwicklungskosten möchten ja auch wieder eingespielt werden.
    Im Grund alle heute auf dem Makt befindlichen neuen E-Autos würden für die meisten Nutzer voll ausreichen, aber solange Diesel-Dieter immer nich seinen 60 L-Tank und seine Reichweite von über 1.000 km im Hinterkopf hat, muss man noch einiges an Überzeugungsarbeit lesten.

  5. Elvenpath meint

    29.10.2025 um 12:48

    Das dauert natürlich noch ein paar Jahre. Aber bis zur Verbrenner-Deadline 2035 sollte diese Technologie im Massenmarkt verfügbar sein. Dann werden wir E-Autos mit über 1000 km Reichweite haben. Teilweise mit 1500 km und mehr. Spätestens dann ist der Verbrenner komplett tot.
    Daher ist es jetzt völlig sinnlos und kontraproduktiv, den ab 2035 geltenden Null-Ausstoß von CO2 für Neuwagen in Frage zu stellen.

    • Lanzu meint

      29.10.2025 um 13:03

      Es tut sich in dem Bereich weiter unheimlich viel. Man kann mal 10 Jahre zurück schauen. Es gab ein Tesla Model S zu kaufen, aber ansonsten gab es nur 15-30 kWh.

    • CJuser meint

      30.10.2025 um 08:49

      Ich hoffe nur, dass man weiterhin verschiedene Akkupacks anbietet. Ich bräuchte absolut keine höheren Reichweiten, als sie heute schon möglich sind. Geht inzwischen eher um Kosten, Gewicht und konstantere Laderaten.

    • Hans-Friedrich Hirsch meint

      02.11.2025 um 19:49

      👍

  6. Martin meint

    29.10.2025 um 12:32

    Bring it to market… würde der Schwabe sagen.

  7. South meint

    29.10.2025 um 12:21

    Gut, angekündigt würde auch früher viel, da wird man sehen müssen, ob’s tatsächlich klappt. Aber es zeigt eines, es ist noch lange nicht das technische Ende erreicht… solche Modelle würden den E Automarkt ein weiteres mal nach vorne bringen…

    • F. K. Fast meint

      29.10.2025 um 13:16

      Aber nur, wenn dann nicht bessere super-duper Akkus für die nahe Zukunft versprochen werden. Bei manchen Leuten wirken solche Ankündigungen eher kaufhemmend, weil sie glauben, wenn sie heute kaufen, haben sie morgen schon veraltete Technik. Was ja auch stimmt, aber für viele wäre das irrelevant, weil heutige Technik für sie bereits gut genug ist.

      • South meint

        29.10.2025 um 13:22

        Gut, bei den Feststoffakkus reden wir ja von einigen Jahren, wobei 5 Jahre jetzt auch kein Science Fiction wären. Aber ansonsten ist das Warten auf ein besseres Modell, was in ein-zwei Jahren rauskommt ja auch absolut rational. Mache ich ja auch. Die aktuellen Modelle sind zum Teil schon seit mehr als fünf Jahren auf dem sehr schnell technisch überholtem E Automarkt, da würde man sonst Geld verbrennen. Mein nächstes Auto muss so um die 20 Min. Laden und mind. 700WLTP haben, sonst kann ich ja gleich meinen ID.3 mit 550 WLTP und 32Min. laden behalten…

        • Martin meint

          29.10.2025 um 14:03

          Meine Autos laden beim einkaufen, pausieren. Ob 10 oder 20 Min. oder 28 Min. juckt eigentlich nicht die Bohne. Und bei +700 KM WLTP würde mir sogar ne olle 50kW Säule ausreichen, selbst auf Fernstrecken.

          Mit mehr Ladeleistung geht der STreß übrigens schon wieder los… bei 10 Min. Ladefenster kannst ja nichtmal mehr weg vom Auto.

        • South meint

          29.10.2025 um 14:49

          Is ja gut Marddin. Für dich sind E Autos nix, schone deinen Blutdruck, in deinem Alter kannst du eh Verbrenner fahren bis zum Sarg…

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