Mit dem neuen Silence S04 L6e Unico rollt ab Ende Oktober eine neue Basisvariante des elektrischen Leichtfahrzeugs zu den teilnehmenden Nissan-Vertragspartnern. Der Silence Unico ist ab 9.990 Euro erhältlich und darf mit einem Führerschein ab der Klasse AM gefahren werden.
Die Silence-S04-Modelle werden exklusiv über das europäische Händlernetz von Nissan vertrieben. Deutschlandweit bieten laut den Japanern mittlerweile rund fünfzig Vertragspartner die vollelektrischen Leichtfahrzeuge an.
Das neue Einstiegsmodell S04 L6e Unico bietet eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern und verfügt serienmäßig über eine Rückfahrkamera. Das 2,28 Meter lange Leichtfahrzeug wiegt 425 Kilogramm und verfügt dabei über ein Kofferraumvolumen von 247 Litern. Bei der L6e-Variante, die ab 15 Jahren gefahren werden darf, kommt ein 4 kW/5 PS starker Elektromotor zum Einsatz, der eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h ermöglicht.
Wie alle Ausführungen des Silence S04 fährt auch der Unico mit Wechselbatterien vor. Diese 5,6 kWh starken Akkus können mit einfachen Handgriffen entnommen und wie ein Rollkoffer transportiert werden. Sie lassen sich dann an einer haushaltsüblichen Steckdose aufladen. „Perspektivisch sollen die Akkus zudem an speziellen Stationen wiederaufgefrischt werden können.
Zudem bietet der Silence S04 Konnektivität-Features: Über die App „My Silence“ lassen sich verschiedene digitale Dienste nutzen, darunter ein schlüsselloser Zugang, eine Standort-Suche sowie die Überwachung der Reichweite und des Batterieladestands. Gleichzeitig können Nutzer das Fahrzeug in ihrem Freundeskreis teilen, ohne einen haptischen Schlüssel übergeben zu müssen.











blue in the face meint
Der Artikel sollte nochmal überarbeitet werden.
Die unterschiede der Reihe werden nicht klar genannt.
der „billige“ hat die geringste Leistung…nur ein Akkufach…keine APP….
Auch wer eine zweiten Akku installiert muss, dies in der Werkstatt freischalten. Geht ein Akku hops….wieder Software umschalten lassen.
Silence hat mit Nissan fast garnix zu tun. ist mehr ein Shop in the shop. Ein Zubehörteil und eine mögliche Werkstatt.
Aber unser AMI ist ein echter Stellantis. Grottiger Service inklusive.
Martin meint
Ich frage mich wer so was braucht. In den Kommentaren wird oft von richtigen Großstädten gesprochen.. ich denke dort fährt man öffis? In Rom etc. kann ein ganz normaler Roller eher von Vorteil sein, als diese Seifenkiste. Für 1.xxx Euro mehr bekommst bei Dacia einen Sandero. Der ist dann aber ein vollwertiges Fahrzeug. Nicht so eine Gehhilfe.
Ich zahle 100 Euro in die Vereinskasse, wenn es diese „Marke“ in 3 Jahren noch gibt..
paule meint
Herr Thiele von Optik Anton in Erfurt hat auch lange Zeit so praktiziert. Kabel über Fußweg, und so eine Abdeckung drauf. Gibt für alles eine Lösung. Und gibt natürlich auch immer Neider und welche, die Probleme suchen.
paule meint
Also diese Software nervt ja noch schlimmer als der Filter hier
David meint
Dieser Preis ist auf jeden Fall fair. Da kann man nichts sagen. Schwierig ist halt, dass viele Pendler oder Familien mit diesem Auto gut zurecht kommen würden, es aber nicht im Ansatz erwägen. Das ist dieses klassische Akzeptanzproblem, das du mit Geld nicht mehr lösen kannst. Denn wir sind hier in einem finanziellen Bereich, wo ansonsten Pedelecs und S-Pedelecs angeboten werden. Ich würde sogar glauben, dass das echte Kundenpotenzial für solche Fahrzeuge gesunken ist. Als der Twizy auf den Markt kam, zog er Innovator an. Nerds, die zu diesem frühen Zeitpunkt elektrisch fahren wollten und keine 100.000 € für einen Tesla hatten. Die haben sich aber indessen mit staatlicher Förderung lange einen neuen ID.3 für 20-25 k gekauft, der seitdem den Mobilitätsbedarf per Auto ihres Haushalts ersetzt. Für die ist das Thema Elektromobilität damit durch. Die bauen jetzt gerade ihren ersten Quantencomputer.
Future meint
Zustimmung. Akzeptanzprobleme sind eine Grundhaltung vieler Menschen im Land. Nerds fahren allerdings wohl immer noch keinen ID3 – das liegt nicht nur an Cariad. Dei beiden Nerds in meiner Nachbarschaft fahren übrigens Hyundai und Tesla.
paule meint
Wer auch nur ein wenig Hirn hat, sich informiert, fährt bestimmt keinen ID.
Blue in the face meint
So übel ist der ID garnicht. Allemal weniger politisch „Aufgeladen“ als ein Elon Musk Klappergestell.
Take Tesl down….die Demokratie dankt es Dir.
Deine Mudder meint
Super nachhaltig wenn 15 Jährige jetzt solche Karren fahren statt den Schulbus oder das Fahrrad zu nehmen, ab 12,5k bekommt einen nackten Sandero statt eines Kabinenrollers, ist der deutlich bessere Deal.
South meint
Naja, ich bin jetzt auch kein Fan von den Verkehrsbremsen, aber es gibt Menschen die mit 15 zu arbeiten anfangen und die auch im Winter und bei Regen weite Strecken fahren müssen …. und die dürfen keinen Sandero fahren…
Deine Mudder meint
Die Fahrzeugklasse ist aber nicht neu, durchgesetzt hat sie sich bisher nicht und ich habe schon sehr ländlich gewohnt und auch dort waren diese Gefährte nicht sehr verbreitet. Warum sollte sich das nun ändern? Gilt natürlich nur für Deutschland.
South meint
Also ich habe dich so verstanden, dass du befürchtest, dass „15 Jährige jetzt solche Karren fahren statt den Schulbus “ und ich würde eher deinem 2. Kommentar beipflichten, dass ist auch bei uns eher selten der Fall, ist ja auch nicht billig, dass machen eher Leute die müssen als ehemalige Mittelschüler in Ausbildung und die haben keinen Schulbus.
Und der Sandero kann nicht der bessere Deal sein, weil er eben ein Auto ist, wofür man halt einen Autoführerschein braucht…. das ist ja keine Wahl, denn das ist ja schlicht unter 18 nicht erlaubt….
Und wer einen Autoführerschein hat, wird ja allein schon wegen der Geschwindigkeit keinen Kabinenroller wählen, sondern ein Auto…
Deine Mudder meint
Bisher waren diese Fahrzeuge ja kaum bekannt, wenn sie sich nun stärker verbreiten bzw. aggressiver beworben werden, ist naheliegend, dass sie von Minderjähringen gefahren werden (gesponsert von den Eltern), anstatt dass Erwachsene sowas fahren.
Ist wie mit den E-Rollern, damit fahren jetzt Kinder auf der Straße anstatt zu laufen oder Rad zu fahren, Autos wurden dadurch keine ersetzt.
Future meint
Nissan macht den Vertrieb vom Silence seit September 2024 in Deutschland. Seit 2022 gibt es das Auto in Spanien. Es bräuchte eine große Kampagne, um das Konzept endlich bekannter zu machen.
Future meint
Mofas und Motorroller gab es schon immer in den Städten. Heute gibt es diese in elektrisch und sie sind natürlich nachhaltiger als früher. Nicht nur für 15-Jährige sind das also gute Mobilitätslösungen. Ein Silence ist mehr als eine Mofa mit Dach und eignet sich für die ganze Familie.
Couch Kartoffel meint
Das Auto ist für die VW Up Fraktion als Nachfolger hier in den Kommentarspalten und den permanenten Kleinstwagenruf. Ich bitte um Kommentar der VW Up Fahrer, wer ihn sich als Nachfolger holt.
Lataffa meint
Das hier ist ein Leichtfahrzeug. Du vergleichst doch nicht ernsthaft diesen “ Krankenfahrstuhl “ mit einem eUP?
Yupi meint
Das sind doch immer wieder die gleichen billigen Ausreden der VW Up Fahrer. Das Schreien nach preiswerten Nachfolgern und Kleinstwagen und der Versicherung ich kaufe den zu 100 Prozent.
Anschließend gibts immer Gründe dagegen. Ob es doe fehlende Anhängerkupplung beim Inster ist oder der neue Spring den falschen Automatikhebel hat. Alles Ausreden.
Nun hat Nissan einen kompakten Kleinstwagen für 2 Personen in der Form des Smart 4 Two oder eines VW Ups rausgebracht und nun ist er wieder zu klein für die Urbane Avantgarde oder die 30 km zur Arbeit Fraktion.
Vielleicht liegt auch eher daran, dass keine Nachfrsge mehr nach Kleinstwagen besteht und deswegen die Hersteller diese Fahrzeugklasse aus dem Programm genommen hat.
Deine Mudder meint
Kleinstwagen sind PKW, das ist ein Kabinenroller, kein PKW.
eBikerin meint
„Nun hat Nissan einen …des Smart 4 Two oder eines VW Ups rausgebracht “
Das dieses Gefährt keinen verwandten mit einen e-UP hat, könnte man schon sehen.
e-Up (2019)
4 Sitze
130 km/h Spitze
258 km WLTP
Umgeklappte Rücksitze 923 Liter Kofferraum
Yupi meint
Und von deineMudder und eBikerin wieder billige Ausreden. Es kommt ein Kleinstwagen und ihr seid jedes Mal nicht zufrieden. Der eine zu klein der andere wie inster hat ja komisches Design. Billige Ausreden. Es gibt eben keinen Bedarf von euch und den ganzen Schreibern.
eBikerin meint
Richtig ich habe keinen Bedarf an so einem Spielzeug.
Nur kann ich mich nicht erinnern, dass hier irgend jemand als ersatz für einen e-UP einen L6e Zweisitzer mit übersichtlicher Reichweite und Nutzungsmöglichkeit gefordert hat.
Ach und dein vergleich ist schlicht Unsinn – habe ich dir eigentlich an den Specs des e-UP gezeigt, tja wenn du das nicht verstehst…
Deine Mudder meint
Es ist keine Ausrede, es ist keinmal nun PKW. Ein moderner Kleinstwagen läuft seine 160 auf der Autobahn (z.B. Kia Picanto), das Ding hier fährt keine 50, damit ist man selbst in der Stadt bzw. gerade dort ein Ärgernis.
Niemand muss sich dafür rechtfertigen keinen Kleinstwagen zu fahren, egal ob E oder normal, aber das hier ist nichtmal ein PKW. Dazu braucht es keine Ausreden, es ist naiv zu glauben, Erwachsene die bisher Auto gefahren würden auf Kabinenroller umsteigen.
Ben meint
Wenn dann doch nicht dieses Mopedauto sondern lieber den Mobilize Duo der läuft sogar 80kmh…so fern der mal endlich nach Deutschland kommt oder wurde der für den deutschen Markt abgesagt, in Frankreich, Italien und den Niederlanden hab ich den schon fahren sehen.
Future meint
Hier im Artikel geht es um das Basismodell. Natürlich gibt es den Silence auch als Topmodell für Papa mit 85 km/h.
M. meint
„Perspektivisch sollen die Akkus zudem an speziellen Stationen wiederaufgefrischt werden können.“
DAS hätte ich jetzt gerne etwas genauer gewusst.
Was ist damit gemeint? „Aufladen“ ist es mal nicht.
E.Korsar meint
In Spanien konnte man das Wägelchen mit Batterie oder mit „Battery as a Service“ – quasi Batteriewechselstationen – kaufen. Ob das noch aktuell ist… keine Ahnung.
paule meint
Spanien ist diese Klasse von Bedeutung. Ab dem 65. Lebensjahr ist alle fünf Jahre ein medizinischer Gesundheitstest zur Verlängerung des Führerscheins obligatorisch.
Bei negativem informe de aptitud psicofísica des CRC bleiben nur noch diese Fahrzeuge für KFZ-Individualmobilität übrig.
Deine Mudder meint
Ich kenne derlei Fahrzeuge landläufig als „Behindertenfahrzeuge“, scheint dann doch etwas dran zu sein? Sehen tue ich sowas alle paar Monate mal, diese 3-Rad Fiats sind mehr geworden. In Schweden dürfen Minderjährige gedrosselte, echte Autos fahren, das wäre doch eine Überlegung wert, mit 18 dann die Drosselung rausnehmen, wie bei den Mopeds.
Deine Mudder meint
PS: Hab auch mal eine Videoreportage darüber gesehen:
https://www.sueddeutsche.de/leben/schweden-jugendkultur-autotuning-1.5367032
Future meint
Das ist leider immer noch das Problem, dass Leichtfahrzeuge in Deutschland so ein schlechtes Image haben. Vielleicht ändert sich das auch mit der neuen Kei Car Klasse der EU.
M. meint
Das wäre dann ja „austauschen“.
„Auffrischen“ klingt für mich nach „wir machen den Akku wieder fit“, und das müsste ja ein elektrochemischer Vorgang innerhalb der jeweilige Zelle selbst sein.
Das ist zwar auf Laborebene scheinbar schon möglich, aber losgelöst von irgendwelchen BMS, wie es sie aktuell gibt – und da wäre es spannend gewesen, gäbe es etwas Neues, dass Akkus auf noch längere Zeit erhält.
Calimator meint
Man sollte die Führerschinklasse AM von 45 auf 50 km/h erhöhen. Dann ist man damit immerhin innerstädtisch kein Verkehrshindernis mehr und die Klasse würde sich evtl. bei PKWs mehr durchsetzen. Ansonsten ist 10k natürlich gerade für die 16- bis 18-Jährigen die damit zum Ausbildungsbetrieb fahren könnten viel zu teuer.
M. meint
Das denkst du.
Ein Freund hat seinem 15-jährigen Sohn jetzt so ein Knatterteil (mit 2 Zyl. Diesel) gekauft. Irgendwas mit „Coupe GTI“. Kostet fast das Doppelte.
Der ist nicht mal in Ausbildung, sondern Schüler.
Ich hab mir echt auf die Zunge beißen müssen, das nicht zu kommentieren.
Calimator meint
Das ist Verrückt! 2-Zyl. Diesel, wahrscheinlich ohne KAT, DPF, usw. und für den Preis bekommt man schon einen gebrauchten VW ID.3. Aber ich denke die Vekaufszahlen werden sehr homöopathisch und dein Freund die absolute Ausnahme.
M. meint
Naja, wie gesagt, der Sohn ist 15, da kommt ein ID.3 nicht in Frage, und für später wünscht er sich ja einen Mustang…
Aus Gründen der Freundschaft halte ich bei sowas immer die Luft an.
Der Silence hätte gut gepasst, sieht mindestens so gut aus wie das Knatterteil, und kommt wesentlich cooler daher, sobald er sich nähert. Dann noch kostenlos Strom bei den Eltern… aber naja.
Keine Ahnung, was das Ding an Kat / DPF hat. Der Motor ist von Kubota und stammt aus einem Minibagger.
paule meint
Als unser Sohn uns mitteilte, er wird sich einen Motorroller kaufen – hab ich ihm ein Auto gekauft.
War clever von ihm und vermutlich auch sein Plan. 😇
Er war dann auch so geduldig und hat 7 Monate gewartet, bis er fahren durfte.
Deine Mudder meint
In meiner Jugend wäre man ausgelacht worden, wäre man mit sowas in die Schule gefahren, da wäre ganz hinten im Bus sitzen cooler gewesen. Nur die coolen (oder ältesten) Schüler sind im Bus ganz hinten gesessen, die anderen hat man weggejagt.
Future meint
Mein Fiat 126 war damals in der 13. Klasse auch nicht viel größer und ich konnte mir immer aussuchen, wen ich nach Hause fahren durfte.
Deine Mudder meint
Ein Fiat 12 ist auch ein normaler PKW und kein Rollstuhl mit Nummernschuld.
Future meint
Elefantenrollstuhl hat man dazu damals gesagt. Mit 105 km/h Spitzengeschwindigkeit war er auch nicht viel schneller als der große Silence mit 85 km/h.
Deine Mudder meint
Der Silence sieht ja auch hipper aus, als was sonst an Leichtfahrzeugen herumfährt, ich sehe außer Teenagern aber keine Zielgruppe (außer eben leicht Behinderten)
Deine Mudder meint
PS:
Der ADAC hält von den Kisten auch nichts:
https://www.merkur.de/bayern/darauf-fahren-jugendliche-ab-das-dreirad-mit-vier-reifen-erobert-deutschland-90825015.html
M. meint
Naja. 105 statt 85 heißt schon mal „keine LKWs formatfüllend im Rückspiegel“. Das ist auch schon ein Argument.
Future meint
Mudder, der ADAC hat die Fahrzeugklasse L7e in 2024 ausfühtlich thematisiert und die wichtigsten Fahrzeuge vorgestellt – vom Silence bis zum Microlino. Die Headlne lautet »Chance oder Risiko?«.
Die passive Sicherheit ist natürlich schlechter als bei PKWs.
Aber Mikromobilität hat eben auch viele Vorteile im urbanen Raum. Sobald immer mehr Städte in Europa die Geschwindigkeit innerorts auf 30 bis 40 km/h begrenzt haben werden, passen die Leichten perfekt.
Ben meint
Warum auf 50kmh, ich darf mit meinem M Führerschein hier im Osten eine Simson mit 60kmh fahren, dies sollte endlich auch mal 30 Jahre nach der Wende wieder eingeführt werden…also die Ausnahmeregelung gilt noch immer für uns im Osten darum sind die Simson so begehrt und das tolle, wenn man sich so eine Simson von 2ndRide auf elektro umbauen lässt darf man weiterhin 60kmh fahren. https://second-ride.de/
Der Sohn des Werkstattbesitzers im Dorf hat auch so ein 45er Auto und die haben das Auto auch auf 60kmh eingestellt, was viel sicherer ist.
eBikerin meint
Wie immer Unsinn – du kannst auch hier im „Westen“ eine Simpson fahren, oder eine Florett oder oder. Die waren einfach bauartbedigt so schnell, weill damals andere Regeln galten. Ne gut eingestellte Florett ist gut über 70 gefahren.
Aber toll das die auf der Webseite damit werben – naja damit fängt mal halt Leute ein. Nach dem Umbau fahren die also auch nicht schneller als die orginale.
Also nix Ausnahmeregelung – du zeigst nur wie immer das du leider von gar nichts eine Ahnung hast.
So was nannte man früher ne 50er
„Der Sohn des Werkstattbesitzers im Dorf hat auch so ein 45er Auto und die haben das Auto auch auf 60kmh eingestellt, was viel sicherer ist.“
Das wiederum ist nicht erlaubt – also eine G’schichte ausm Paulanergarten weil es sich bei dem Auto ja nicht um ein sog. Kleinkraftrad handelt,. Und wohl auch nicht vor 1992 produziert wurde.
paule meint
Hier muss ich mal ben zustimmen. Eine Simson darf ganz legal mit 60 kmh und Mopedführerschein gefahren werden. Hat nichts mit Tuning zu tun. Was glaubst du, warum die Dinger immer noch so teuer sind?
Ob das auf die Florett auch zutrifft, das weiß ich nicht.
eBikerin meint
Stimmt – darf man ganz legal fahren – wie alle sog. 50er aus der Zeit – die fahren alle 60-70 – ganz ohne Tuning . Einstellen hat nix mit Tuning zu tun.
Eine richtig gute Florett schafft auch gerne mal 80. und das hat nix mit irgendwelchen ausnahmen zu tun – das entsprach einfach den damaligen Regelungen- und die haben Bestandsschutz.
Stefan meint
Wir haben hier immer mehr Städte und Dörfer mit 30er-Zonen und 30 auf der Ortsdurchfahrt. Kommt es wirklich auf die 5 km/h an? Oder stört das Leute, die normalerweise immer 55-60 in der 50er-Zone fahren?
Je höher die Verkehrsdichte ist, desto mehr 30er-Zonen werden zum Lärmschutz kommen.
Deine Mudder meint
Und zwischen den Dörfern fährst du dann auch nur 30? Das Gute ist, diese Seifenkisten sind schnell überholt, auch überholen innerorts ist nicht grundsätzlich verboten.
Ich fahre mit 30 lauter als mit 60 wenn ichs drauf anlege.
Future meint
Die Idee mit dem Rollkofferakku finde ich immer noch genial. Für Laternenparker in der Stadt ist das eine perfekte Lösung für billigen Strom.
eBikerin meint
Die Batterie wiegt 41 Kilo – viel Spass wenn man nicht ebenerdig wohnt und keinen Aufzug hat.
paule meint
…oder gar keinen Stromanschluss, oder abgehackte Hand, oder die Tür ist zu schmal, oder man hat Angst vor Akkubrand, Elektrosmog, oder es regnet…
Future meint
Warum hat eigentlich keiner Angst davor, mit ein paar Dutzend Litern Brandbeschleuniger umherzufahren?
paule meint
Keine Ahnung. Wenn ich zwischen Akku und Benzinkanister im Haus entscheiden müsste, würde es wohl der Akku werden.
M. meint
Sage ich ja auch immer: für alle passt das nicht.
Es gibt aber schon die, für die es passt. Die anderen müssen sich eine andere Lösung suchen.
Hier könnte BaaS aber stellenweise Sinn machen, ganz im Gegensatz zu dem eines gewissen Autoherstellers. Diese Akkutauschstationen kann man (fast) wie Zigarettenautomaten aufstellen, und die Dinger haben ja wirklich überall hingepasst.
Future meint
Wer so wohnt, nimmt sich halt ein Verlängerungskabel oder bleibt beim Fahrradfahren.
M. meint
Sorry, aber: was will ich da mit einem Verlängerungskabel?
Andere zum Stromklau einladen? Sehen, ob jemand meine Batterie mitnehmen will? Oder einfach nur die Trolle, die den Stecker rausziehen, und ich gehe morgens dann zu Fuß?
Das Ding muss entweder in den eigenen Keller, in die Garage oder halt in die Wohnung, sonst kommt der Faktor „Gelegenheit“ ins Spiel, oder „Missgunst“ usw.
Das wird nichts.
eBikerin meint
Verlängerungskabel? Wie genau stellst du dir das nun vor?
Soll jemand dann von seiner Wohnung ein Kabel durchs Treppenhaus ins Erdgeschoss werfen?
Sorry aber das ist mal wieder ein Beitrag den man ohne Probleme als Unsinn bezeichnen kann.
Auch der verweis aus „bleibt beim Fahrrad fahren“ – nö diese Leute bleiben dann bei entsprechend anderen Autos. Größer und vielleicht sogar als Verbrenner.
Future meint
Jede Wohnsituation ist doch anders und individuell. Bei mir hier gibt es sogar Kabal, die mal vom Haus über den Gehweg geführt werden zum Auto. Und warum sollte ein Mieter im 3. Stock ohne Fahrstuhl seinen Silence Akku nicht einfach unten im Fahrradraum, dem Waschmaschinenraum oder dem Hausflur aufladen. Für Laternenparker in der Großstadt ist der Silence deshalb mit diesem Rollkoffer ausgestattet – man merkt halt, dass das Auto in Barcelona entwickelt wurde und auch dort gebaut wird.
eBikerin meint
„Bei mir hier gibt es sogar Kabal, die mal vom Haus über den Gehweg geführt werden zum Auto. “
Ist leider nur nicht zulässig und auch fahrlässig. Rücksichtnahme auf Fussgänger scheint da dann eher nicht deine/eure Stärke zu sein.
„d warum sollte ein Mieter im 3. Stock ohne Fahrstuhl seinen Silence Akku nicht einfach unten im Fahrradraum, dem Waschmaschinenraum oder dem Hausflur aufladen.“
Weil das die Kosten auf die Hausgemeinschaft aufteilt. Da würde ich mich aber sehr bedanken, wenn der Nachbar auf meine Kosten seine Akkus läd.
Und Waschmaschinenräume gibts so gut wie nicht mehr – genau wegen der Stromabrechnung.
Der Rollcontainer ist toll für Leute die ihn nutzen können – nur ist eben hier – wie du ja sagst – auf grund der unterschiedlichen Wohnsituation die Zielgruppe eben auch sehr begrenzt.
Ach ich habe mal ne Zeit in Madrid gewohnt – wir hatten da weder nen Fahrrad noch nen Waschmaschinenkeller. Dafür nen Aufzug – wäre also gegangen. Nur ist in der Madrid Innenstadt so ein Fahrzeug absolut sinnlos – da kommt man am schnellsten von A nach B mit der Metro. Un ddie ist auch noch pünktlich und billig.
Future meint
In Barcelona, wo er gebaut wird, da sieht man ihn schon öfters mal. Aber ich glaube, dort gibt es auch mehr Fahrstühle als in deutschen Städten.
Übrigens wundere ich mich hier auch regelmäßig über die Kabel auf den Fußwegen. Aber das machen die Leute hmit ihren Wohnmobilen sehr häufig. Ich weiß nicht, was die da aufladen, denn es sind ja Verbrenner. Aber das Ordnungsamt hat nichts dagegen, wenn die hier täglich mehrfach vorbeischauen
eBikerin meint
Die Kabel zu dem Womos sind genauso nicht erlaubt – wundert mich, dass bei euch das Ordnungsamt da so weg schaut. Kannst du hier bei uns nicht machen. Naja und ehrlich gesagt . ich glaube dir das mit den regelmässigen Kabeln übern Fussweg schlicht nicht. Ich bin ja bekannterweise ehrlich – ich halte dies für eine Rechtfertigung deinerseits für das eAuto laden.
Also für eine G’schichte aufm Paulanergarten. Ja ich habe so was auch schon gesehen – aber eben nicht wie du sagst „regelmässig“
M. meint
Die Sache mit den Verlängerungskabeln ist nicht ganz ungefährlich.
Ich weiß, was in anderen Ländern da stellenweise gemacht wird, aber wenn man mal spanische Strominstallationen gesehen hat, wundert das nicht mehr so sehr.
Die Kabel können halt warm werden, wenn sie überfahren werden (weil… quer über die Straße…) kann ein Leiter gequetscht werden – alles gut, solange nichts passiert. Aber wenn… dann konnte man das nicht kommen sehen.
Doch.
Sicher kann man das im Treppenhaus machen, wenn man der Hausgemeinschaft vertrauen kann. Das mag so sein bei Gemeinschaften mit 4 Etagen und 1 Partei pro Etage, aber bei 5×10?
Wer will, kann es ja versuchen, aber meine Mobilität wollte ich nicht darauf bauen.
Future meint
Hier bei mir gibt es einige ältere Leute mit Wohnmobilen und da werden dann die Kabel regelmäßig gelegt über die Fußwege.
Ich habe mir sowas nie getraut, mein Elektroauto mal auf diese Weise zu laden – der Ladeziegel liegt seit 8 Jahren noch eingeschweißt im Frunk.
Tinto meint
Bei mir auch in der Straße, ein Nachbar lädt seinen C-Zero seit Jahren mit Kabel über den Gehweg. Er hat sich extra eine Aluschiene gebaut, die er übers Kabel legt. Hat sich noch niemand beschwert.
M. meint
Das mit der Aluschiene ist eine gute Idee. Über den Fußweg kann man das machen, über die Straße – ich weiß nicht.
Immerhin wissen wir jetzt, wozu ein Frunk gut ist. :-)
paule meint
Herr Thiele von Optik Anton in Erfurt hat das auch lange Zeit so praktiziert. Kabel über Fußweg, und so eine Abdeckung drauf. Gibt für alles eine Lösung. Und gibt natürlich auch immer Neider und welche, die Probleme suchen.
Future meint
Ein Nachbar hier im Stadtteil hat einen Greifarm mit dem Ladekabel an seiner Hausfassade, der sich über den Fußweg ausfahren lässt. Die Konstruktion ist etwa 2,5 Meter hoch und ziemlich genial, weil sie überhaupt kein Hindernis ist. Offenbar hat ihm die Stadt das so genehmigt. Der Hersteller heißt Chargearm und kommt aus den Niederlanden.
M. meint
Die Verlegung auf dem Fußweg ist generell verboten, dazu gibt es entsprechende Gerichtsurteile.
Das höchstens mal ignoriert/ stillschweigend toleriert. Wenn da aber was passieren WÜRDE, brennt die Hütte… da ist nix mit Versicherung, egal welche.
Bei dem Galgen liegt es wohl im Ermessen der Stadt oder Gemeinde, in jedem Fall muss es genehmigt werden.