Renault stellt den Twingo der neuen Generation als Elektroauto vor. Die Franzosen betonen, den 3.789 Millimeter kurzen Twingo E-Tech Elektrisch in nur zwei Jahren entwickelt zu haben. Viele seiner Fahrassistenzsysteme seien normalerweise eher in höheren Preisklassen zu finden und das Multimedia-System OpenR link mit integriertem Google feiere Premiere in diesem Segment.
Bei der Entwicklung erhielt Renault Unterstützung von Ingenieuren aus China. Für ein wettbewerbsfähiges Angebot musste der Konzern seine Konstruktions- und Produktionsmethoden grundlegend überdenken. Dazu habe man im Rahmen einer organisatorischen Umgestaltung „radikale technische Entscheidungen“ getroffen und das Know-how der E-Auto-Tochter Ampere genutzt, heißt es.
Der Twingo E-Tech Elektrisch verfügt über eine LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat), eine Premiere für die Renault Group. Das Akkupack nutzt eine Cell-to-Pack-Architektur, die es ermöglicht, mehr Zellen auf einem bestimmten Raum unterzubringen und gleichzeitig die Batteriekosten zu verringern. Insgesamt werden durch die LFP-Technik und die Cell-to-Pack-Architektur die Batteriekosten um rund 20 Prozent gesenkt, erklärt Renault.
Zu den verringerten Batteriekosten gesellen sich niedrigere Betriebskosten, verspricht das Unternehmen. Dank der umfangreichen Entwicklungsarbeit mit detaillierten Studien zu Motoreffizienz und Aerodynamik habe man Größe und Gewicht der Batterie begrenzen können. Dadurch zeichne sich der Twingo E-Tech Elektrisch durch einen außergewöhnlich niedrigen Energieverbrauch aus und könne direkt mit Fahrzeugen derselben Klasse mit Verbrennungsmotor konkurrieren.
Die Traktionsbatterie mit 27,5 kWh nutzbarer Speicherkapazität ermöglicht nach WLTP-Norm eine Reichweite von bis zu 263 Kilometern. Sie wird kombiniert mit einem laut Renault „spritzigen, leichten 60-kW-Motor“ (82 PS). Von 0 auf 100 km/h geht es in 12,1 Sekunden. Speziell im urbanen Umfeld soll die One-Pedal-Funktion für Komfort und Entspannung sorgen – man kann durch Drücken des Fahrpedals beschleunigen und durch Heben des Fußes verzögern.
Die Versionen des Twingo E-Tech Elektrisch werden serienmäßig mit einem AC-11/DC-50-kW-Bordladegerät ausgeliefert. Über das fünf Meter lange Mode-3-Kabel lässt sich die Batterie in 2 Stunden und 35 Minuten von 10 auf 100 Prozent aufladen. An einer DC-Schnellladestation ist das Akkupack in 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent gefüllt. Das 11-kW-Wechselstrom-Ladegerät ist bidirektional: Über die Funktion V2L (Vehicle-to-Load) können 230-V-Geräte über einen Power-to-Object-Adapter an die Fahrzeugbatterie angeschlossen und mit einer Leistung von bis zu 3.700 W versorgt werden.
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Das Cockpit des neuen Twingo E-Tech Elektrisch wird durch einen doppelten horizontalen OpenR-Bildschirm geprägt. Alle Ausstattungsversionen verfügen über die gleiche Konfiguration: ein 7-Zoll-Digital-Display im direkten Blickfeld des Fahrers und ein 10-Zoll-Multimedia-Bildschirm in der Mitte. „Diese Bildschirme sind nicht nur funktional: Sie erwecken den Innenraum mit speziell für den Twingo entwickelten Grafiken und Animationen zum Leben und machen jede Interaktion zu einem Vergnügen“, so die Franzosen. „Schon beim Einsteigen lädt ein Willkommens-Jingle, der in Zusammenarbeit mit Jean-Michel Jarre entwickelt wurde, die Passagiere in die freundliche Atmosphäre des Innenraums ein.“
Verschiebbare Rücksitze wurden von der ersten Twingo-Generation übernommen, für noch mehr Nutzwert optimiert und sind in allen Versionen des Twingo E-Tech Elektrisch serienmäßig an Bord. Die beiden Rücksitze können unabhängig voneinander jeweils um 17 Zentimeter nach vorne und hinten verschoben werden, um wahlweise das Platzangebot für einen oder alle Passagiere im Fond zu vergrößern oder das Kofferraumvolumen zu maximieren. Die Sitze lassen sich sowohl vom Fond als auch vom Kofferraum aus verschieben.
Der Twingo E-Tech Elektrisch besitzt fünf Türen und vier „echte” Sitze für Erwachsene. Um den Sitzkomfort zu optimieren, können die Fondpassagiere die Neigung ihrer Rückenlehnen in drei Positionen verstellen. Zudem lassen sich die Rückenlehnen der beiden Rücksitze einzeln umklappen, indem man an einer Lasche an der Außenseite des Sitzes zieht. Bei umgeklappten Rücksitzen wächst das Ladevolumen von 360 auf mehr als 1.000 Liter. Darüber hinaus kann auch die Rückenlehne des Beifahrersitzes umgeklappt werden. Dadurch steigt die Ladelänge auf zwei Meter, sodass auch längere Gegenstände transportiert werden können.
Mehr als ein Dutzend offener Staufächer sind über den gesamten Innenraum verteilt und bieten ein Gesamtvolumen von bis zu 19 Litern. Im Kofferraum des Twingo E-Tech Elektrisch befindet sich unter dem Boden ein 50 Liter großes Staufach, das sich etwa zum Verstauen des Ladekabels eignet. Bei der Abdeckung handelt es sich um eine verstärkte Matte mit zweiseitiger Öffnung: So bleibt das Fach auf einer Seite auch dann zugänglich, wenn die andere Seite beispielsweise durch einen Gegenstand oder ein Gepäckstück belegt ist.
Der Twingo E-Tech Elektrisch soll für einen „geplanten“ Einstiegspreis von unter 20.000 Euro auf den Markt kommen und auch in den Top-Ausstattungsvarianten zu einem attraktiven Preis angeboten werden. Gebaut wird das Elektroauto im Werk Novo Mesto in Slowenien, starten soll es Anfang 2026.

















hu.ms meint
Bin gerade einen neuen grün/schwarzen mini SE (49kwh) eines bekannten gefahren. Hat 31.500 € gekostet. Gefällt mir gut, aber für den innenraum und den akku für mich 5.000 € zu teuer.
Tom meint
Das könnte der perfekte Firmenwagen für Pflegedienste werden.
Jörg2 meint
Als Nachfolger der „erst 15..17 Jahre alt“-Nutzer von Opel eRocks & Co sicherlich gut geeignet.
Ob es wieder die Wimpernaufkleber gibt?
F. K. Fast meint
Wo willst du die befestigen? Dadurch, dass es jetzt „Stielaugen“ sind, wird das wohl nicht so gut gehen.
Jörg2 meint
Der weiße Rand bietet sich geradezu an.
Die beste Ehefrau der Welt hat schon Pläne.
Jeff Healey meint
Die Aussage ist falsch.
Beste Ehefrau der Welt ist für meine reserviert.
P.S.: Meine Frau hat mich nicht hierzu gezwungen.
Wirklich nicht.
Ganz ehrlich.
Ganz, ganz ehrlich.
Jeff Healey meint
Was mir aufgefallen ist: Der Twingo soll mit 27,5 kWh Batterie 263 Kilometer nach WLTP schaffen. Der Konkurrent Leapmotor T03 (ca. 19K nach Liste) mit seinen 37,2 kWh Batterie-Kapazität erreicht sehr ähnlich zum Twingo 265 Kilometer nach WLTP.
Das passt ja irgendwie nicht zusammen.
Der T03 wurde vom ADAC auf einer „entspannten“ Testrunde interessanterweise mit knapp 10 kWh auf 100 Kilometer gefahren.
Der Twingo müsste nach diesen Vergleichsdaten zu urteilen also sehr sparsam mit seinem Strom umgehen, um mit seinem deutlich kleineren Akku die fast gleiche Reichweite wie der T03 zu erzielen.
Ich bin darauf gespannt, ob die ersten Tester/innen diese Verbrauchswerte des Twingo bestätigen können, oder ob der WLTP in diesem Zusammenhang eine große Ungenauigkeit zeigt.
Sollten sich die WLTP-Werte als „Prüfstand-Fabelwerte“ herausstellen, sollte Renault meines Erachtens versuchen zeitnah einen etwas größeren Akku nachzureichen.
Davon abgesehen ist Renault mit dem elektrischen Twingo ein sehr guter Wurf gelungen, alleine schon des flexiblen Innenraums wegen. Ein äußerst praktisches Kleinfahrzeug, wie es sich viele Autofahrer/innen wünschen.
NeutralMatters meint
Wäre die Frage, wie die Geschwindigkeits-/Lastprofile zwischen dem ADAC Test und dem WLTP aussehen.
Der ADAC selbst spricht von einer „entspannten Testrunde“ und dass der Bordcomputer weniger als 10kWh/100km anzeige – ob das auch stimmt, ist eine berechtigte Frage.
Jeff Healey meint
Ja, durchaus berechtigte Zweifel.
Wir müssen mal schauen was am Ende rauskommt. Wie weiter unten von Simon geschrieben wurde, 10 kWh Unterschied beim Akku ist (in der Klasse) nicht wenig.
Future meint
Ich bin im Sommer im i3 mit 8 bis 9 kWh/100 km in der Stadt und im Umland unterwegs. Effizienz ist mit kleinem Akku besonders wichtig.
Jeff Healey meint
Gut, der i3 ist mit seiner Carbon-Bauweise kein besonders guter Vergleich.
Der ist schon ziemlich speziell, und ja, herausstechend effizient.
F. K. Fast meint
Aber mit kleinem Akku durch fehlende Masse und schmale Reifen auch relativ leicht erreichbar.
Future meint
Und ich bin immer noch ziemlich ratlos, womit ich den eines Tages ersetzen soll. Ich fahre ihn nach 8 Jahren eigentlich noch immer gerne.
M. meint
Leg dir einen auf Lager.
Das sollte für einen erfolgreichen Fondinhaber wie du es bist kein Thema sein.
Die Dinger sind ja auch nicht mehr teuer.
Andererseits… das Teil rostet ja kaum. Der Akku ist noch gut. Wo ist das Problem?
Vermisst du Werbung auf dem Display? ;-)
Future meint
Natürlich bin ich Aktionär, allerdings kein Zocker. Niemals würde ich mir ein gebrauchtes Elektroauto kaufen. Bei meinem i3 befürchte ich, dass es irgendwann mit den teuren Reparaturen losgeht: beispielsweise defekte KLE – da gibt es ja auch Probleme, wenn auch weniger als bei den Verbrennern.
A-P meint
Möglicher Grund ist auch vielleicht, dass der Twingo bessere cw-Wert hat als die von Leapmotor T03. Aber am besten warten wir auf den künftigen (Verbrauchs)-Praxistest!
Simon meint
10kWh Akku ist schon viel, der Leapmotor wird auch noch billiger sein
Lanzu meint
Die Angabe bei Renault soll netto sein. Der T03 hat 36 kWh netto. Der Leapmotor scheint zumindest den Angaben nach eher schlecht unterwegs zu sein.
Der Dacia Spring soll ähnlich effizient wie der Twingo unterwegs sein. Ab 2026 sollen es nur 24,3 kWh LFP sein, die für 225 km WLTP reichen sollen.
Der e-Up hatte 260 km WLTP und 32 kWh Akku. Den kann man schon recht effizient bewegen, allerdings mit schlechter Aerodynamik. Wenn Renault sowohl Antrieb als auch Aerodynamik für einen Kleinstwagen gut hinbekommen hat, wäre das hervorragend.
Jeff Healey meint
„Wenn Renault sowohl Antrieb als auch Aerodynamik für einen Kleinstwagen gut hinbekommen hat, wäre das hervorragend.“
Ja, durchaus.
Die bisher verfügbaren Daten machen neugierig.
RainerLEV meint
Das ist doch genau das, was die Elektromobilität braucht und wonach alle geschrien haben. Jetzt ist es da, ist praktisch, günstig und sieht gut aus. Viel Erfolg!
South meint
Das Thema ist schon so alt wie die Autos. Auch beim Verbrenner stellt sich immer die Frage, lieber ne Klasse höher und gebraucht, oder halt ein sehr kleine Auto.
Natürlich sind beim E Auto Kleinwagen die Reichweiten kürzer, aber typischerweise sind das Zweitwagen. Der Twingo ist ja sogar bei den Kleinwagen, der unter Rand, dass sind nicht Autos mit denen man nach Süditalien fährt. Wer doch längere Reichweiten braucht, wird dann eine Klasse höher nehmen.
Selbst als bei mir Kohle noch richtig knapp war, bin ich keinen Kleinwagen ala Twingo gefahren. Für ein Stückchen mehr Geld gab es um längen bessere Autos…die deutlich sicherer und komfortabler waren…
hu.ms meint
Es wird zwischen kleinstwagen (twingo, up) und kleinwagen (zoe, polo) unterschieden.
Die kleinsten sieht man oft bei liefer- oder pflegediensten während kleinwagen auch von 1 und 2-personen-HH gefahren werden.
Entsprechend reichen die rd. 30kwh-akkus für die ersteren, während die kleinwagen-klasse mind. 50 kwh wie z.b. der mini oder der kommende ID.polo aufwarten muss um mehr käufer zu überzeugen.
hu.ms meint
… gleichzeitig sind kleinwagen auch als zweitwagen für mutti intetessant – mit dem genannten e-mini kann man sich auch auf dem golfplatz sehen lassen….
EVrules meint
Kostentechnisch lässt sich sagen, dass der Spring „2“ die gleiche Basis nutzen wird, wie der Twingo 4, aber günstiger etwas günstiger wird.
Den Angaben zur Folge, wie auch hier berichtet wurde, soll das Modell Mitte 2026 vorgestellt werden und bei unter 18.000 Eur beginnen – das wird vmtl. für viele das bessere Angebot werden, wenn das Design nicht ausschlaggebend wäre.
Matthias meint
Und das x-te Automodell mit fünf Türen für im Schnitt 1,4 Personen in einem PKW. Bei so einem Kleinwagen müsste man sich durch die viel zu kleine Fahrertüre hineinzwängen was schon bei 4m-Fünftürern eine Zumutung ist. Nein danke!
NeutralMatters meint
Also ich habe mit normalem Körperbau bei 1,80m Größe, bei keinem Kleinstwagen je Probleme gehabt einzusteigen.
MrBlueEyes meint
So Autos werden auch gerne von Frauen gefahren… die benutzen gerne, ich spreche da übrigens mit meiner besseren Hälfte aus Erfahrung :), das ganze Auto als „Kofferraum“… und da ist es absolut praktisch, wenn man hinten noch Türen hat, um einfach an genügend vielen Stellen, ins Auto zu kommen und Sachen zu hantieren… bei einem 3-Türer hast immer die Verrenkungen von den Vordertüren nach hinten auf die Rückbank… völlig unnötig…
Deshalb gibt es übrigens auch keine 3-Türer mehr von Golf, Polo, 1er BMW etc. pp.
Mike meint
Also findest du es sinnvoller, mit einem größeren Auto nur 1,4 Personen rumzufahren?
LMdeB meint
:-)))
MrBlueEyes meint
Nur knapp 28 KWh Akku für 20.000€ und real 150 Km im Winter sind doch lächerlich… da legst 3.000€ drauf und bekommst einen Inster mit 49 KWh plus 7 Jahre Garantie… so ein Auto macht in dem aktuellen und noch kommenden Marktumfeld wenig Sinn… viel Glück damit…
Justin Case meint
Für 20.000€ macht das tatsächlich keinen Sinn.
Für 15.000€ schon.
MrBlueEyes meint
Wird halt leider nur für 15.000€ nicht passieren… schaue dir einfach die Preise der günstigsten Kleinstwagen im Verbrenner-Segment an… da gibt´s nichts mehr für 15.000€ außer Dacia…
Mike meint
Wie man von WLTP 262km auf 150km real kommt, weiß ich nicht. Unser e-Golf hat weniger WLTP-km, aber 200km sind real im Winter möglich. Zumindest, wenn Sitzheizung verbaut ist und man seinen rechten Fuß unter Kontrolle hat.
MrBlueEyes meint
Wollen wir uns jetzt echt „streiten“, ob die Winterreichweite jetzt mikrig oder super mikrig ist?! 😅
Mike meint
Uns würde sie im Alltag locker reichen, weil sie bisher auch schon reicht. Und wenn ich sehe, wieviel ältere Leute keine 3000km im Jahr fahren, passt es auch für sie.
Mäx meint
Bei 3000km im Jahr könnte man auch schon wieder die Sinnhaftigkeit von BEV in Frage stellen (je nach CO2 Intensität der Herstellung).
Ansonsten bin ich aber bei dir:
200km reicht im Normalfall 2-3 Tage und kann dann eben bequem nachts vollgeladen werden.
Dass das Auto so aber auch nichts für die Langstrecke ist, sollte auch klar sein.
Trömmelsche meint
mein erstes E-Auto, der ZOE, hatte auch nur einen Akku um die Größe. Und mit dem konnte ich täglich meine 60km problemlos pendelnüber die Autobahn… und an der Steckdose in der Garage über Nacht wieder vollladen…
ich verstehe diese Reichweiten-Diskussionen auf E-Auto-Seiten nicht. Hier sollten doch E-Auto-Besitzer und -Interessierte unterwegs sein, die wissen, wieviel durchschnittlich am Tag sich ein Auto so bewegt… von daher ist das schon eine nützliche Akkugröße.
Das andere ist der Preis. Meine ZOE damals war auch nicht teurer. Was ist mit den rapide gesunkenen Akku-Kosten passiert? Und Konkurrenz gibt es ja auch einiges in dem preissegment, welche eine bessere Preis/Leistung hat so scheint es
NeutralMatters meint
Mäx – Der alte Ioniq war sparsam und hatte eine gute Laderate, im Vgl. zum neuen Twingo haben beide die gleiche Kapazität und der (Ur-)Ioniq hatte einen höheren NEFZ und WLTP Verbrauch: 11,5 bzw. 13,8kWh/100km.
Björn Nyland spulte bei dem die 1000km in 12:15h herunter. Da stellt sich immer die Frage „Was brauche ich und was kann ich akzeptieren?“.
Peter meint
Blauauge, ich bin gespannt, ob sich jetzt die professionellen Marktanalysten erschrocken an den Kopf fassen, und sich fragen „Wie konnten wir das nur übersehen?“… und auch die anderen Excel-Gurus, die den HunderteMillionen-Invest zur Entwicklung und Umsetzung dieses Models freigegeben haben, werden sich sagen: „Mensch, warum haben wir den Typen aus dem Forum nicht gefragt?“
hu.ms meint
Wenn ich die kommentare zu div. preisgünstigen BEV so lese, erwarten viele ein BEV für 25K mit 500 km wltp,platz wie ein astra-kombi und natürlich level 2.
Wird es nie geben. Aber das ist diesen leuten nicht klar.
Die stufen pendeln sich ein:
A-segment (up) ab 20K
B-segment (polo) ab 25K
C-segment (golf) ab 30K
Ein paar % rabatt sind da noch drin, aber die gehen für sonderausstattung drauf.
Martin meint
Wird es nie geben.
….
richtig. deswegen kaufen die Leute weiterhin Verbrennerautos, statt elektrische gehhilfen.
Martin meint
12T Euro kostet ein Dacia Sandero. Mit dem kannst ohne Überlegungen von Deutschland ans Nordkapp, nach Gibraltar oder mit etwas Übung in die Mongolei fahren.
Aztasu meint
Richtig. Manche E-Fanatiker sind in ihrer Lächerlichkeit kaum zu Ertragen, dazu gehören alle Tesla Fanboys dazu welche die größten Schrottkisten des Planeten anhimmeln, aber eben auch solche die jeden Schrott im unteren Preissegment verteidigen nur weil es E-Autos sind. 260km WLTP, im Realbetrieb und im Winter wie von mir unten gesagt vielleicht 180km mit vollem Akku bzw. 120km von 10% auf 80%, das ist einfach nur erbärmlich für ~20.000€. Sorry, so was braucht absolut niemand
Tt07 meint
Ach Aztasu, gräm Dich doch nicht so,… ist ja nicht Deine Schuld, dass VW hier nichts zu bieten hat.
Future meint
Mit dem Sandero darf aber keiner in die Nullemissionszone reinfahren. Das ist der große Unterschied. Es geht eben nicht mehr nur ums Geld.
Elvenpath meint
„Mit dem kannst ohne Überlegungen von Deutschland ans Nordkapp, nach Gibraltar oder mit etwas Übung in die Mongolei fahren.“
Ans Nordkapp kommst du auch ohne Überlegung mit dem Twingo, denn Norwegen hat ein sehr gut ausgebautes Ladenetz.
Wer fährt mit seinem PKW bis nach Gibraltar oder gar der Mongolei? Dass ein Auto das kann, wäre für mich zum Beispiel kein Argument, weil es für mich keinen Mehrwert bringt.
Und es gibt genügend Menschen hier im Land, die das auch so sehen. Die fast ausschließlich in der Umgebung herumfahren, vielleicht 2-3 mal im Jahr Mittelstrecke und ein mal im Jahr die lange Urlaubsfahrt. Und für diese seltenen Gelegenheiten kann man schon mal in Kauf nehmen, dass die Fahrt etwas länger dauert. Das ist eine reine Einstellungs- und Gewöhnungssache.
EVrules meint
Ach Martin – die steigenden BEV-Absätze – Verzeihung „Gehhilfen“ – passen dir wohl nicht.
South meint
Klar, deshalb fahren heute alle wirklich alle einen Dacia Sandero… (Ironie off)
NeutralMatters meint
South – Tatsächlich verkauft sich das Modell sehr gut in der EU, war es nicht sogar auf Platz 1?
South meint
Nix gegen den Dacia Sandero, dass Auto verkauft sich gut. Aber meistverkauft sagt nix aus. Dacia hat in Europa insgesamt einen Marktanteil von 3,9%, ist halt ein kleiner Teil des Marktes. Marddin unser Unternehmer steht offenbar auf die Billignische, auch da nix einzuwenden, aber der Markt tickt anders…
Peter meint
Ich denke schon, dass es das irgendwann geben wird. Es wird auch mehr geben, vielleicht sogar 700km WLTP für 25k Liste. Und auch mit höheren C-Raten beim Laden. Vielleicht so in 5-7 Jahren. Die Straßenpreise werden auch (weiter) fallen, der Markt wird sich genau so entwickeln wie die Verbrenner, mit „Re-Importen“, Tageszulassungen und allem.
Man sieht doch die Entwicklung der letzten Jahre. Mehr WLTP für weniger Geld. Natürlich wurden die ersten Verbesserungen beim Einkaufspreis (Batterie, Teile) erstmal zugunsten der Marge genutzt. Wenn man sich erinnert, wurden für den eUp noch 5k-Defizit pro Stück kolportiert. Egal wie groß das Defizit letztlich wirklich war, ich gehe davon aus, das der Twingo für Renault ein Geschäft mit positiver Marge ist. In Prozent ausgedrückt ist das bei einem ca. 20k-Model eine Verbesserung von >25%.
Und das wird noch besser, wenn die Stückzahlen im BEV-Bereich weiter steigen und die Produktionsmengen bei den Batterien weiter steigen. Das schreiben andere hier ja (zurecht) seit Jahren, dass irgendwann um 2028 rum ein deutlicher Schub aufgrund der erweiterten Batterieproduktion kommen wird. Ob das jetzt 2027 oder 2029 sein wird, ist ja egal, aber die Richtung stimmt und ist seit Jahren absehbar, weil die jeweiligen strategischen Investitionsentscheidungen schon vor Jahren so getroffen wurden.
Mary Schmitt meint
Ich glaube nicht, dass der Wagen den Markt aufrollt. Das wird Renault auch ganz recht sein. Denn sie haben keine gescheite Plattformstrategie und damit zu geringe Skaleneffekte.
Tt07 meint
So gräm Dich doch nicht so,… ist ja nicht Deine Schuld, dass VW hier nichts zu bieten hat.
Werner Mauss meint
Sehr schönes Retro-Design, fuhr früher das Original. War zwar ne Blechkiste, aber zuverlässig. Die Akkugröße reicht eigentlich auch aus. Meine Frau fährt ja den E Twingo, sie verbraucht im Monat gerade mal für alle Aktivitäten 40Kwh und bewegt das Ding im 10er Schnitt. Eine Schülerin aus der Straße hat den kleinen 500e mit der gleich großen Batterie, der auch ihr vollkommen ausreicht. Einzig den 22kw Lader würde ich vermissen, weil das Auto selbst bei einem kurzen Einkauf bei LIDL oder Aldi wieder voll ist zu 29Cent/kWh
Martin meint
Wir waren mit dem Ur Twingo Ende der 90er in ganz Europa unterwegs – trotz den Schaumstoffsitzen. War damals für 12.900 DM ein super Fahrzeug, dazu das Stoffpanoramodach, Cabrio feeling ohne Ende wenn die Seitenscheiben unten sind. Klar, man kann solche Autos auch dafür für verwenden im Monat nur 200 KM weit zu fahren… aber dafür 20.000 Euro ausgeben? Da kommt Taxi in der S-Klasse günstiger…
Martin meint
Korrektur…. mitte der 90er. 1994 Kaufvertrag unterschrieben. War mein erstes Auto, im 2. Ausbildungsjahr neu gekauft… damals war das Geld eben noch was wert. *gg
South meint
Ich bin mit meinem E Autos auch in ganz Europa unterwegs, von Neapel, Wien, Hamburg…usw….
Der Rest auch Schmarrn. Ein Twingo war in den 90er schon zu Recht ein Nische. Rostprobleme, defekte am laufenden Band, die kleinsten Unfälle waren Totalschaden und einen richtigen Unfall mit nem Twingo aus den 90ern, willst du mit dem Auto nicht haben. Die Ersatzteile waren aber günstig beim Schrotthändler, denn ein Twingo war schnell ein Totalschaden…
Martin meint
Mein 100 kWh Hausakku hat mit BMS 13.000 Euro gekostet. Warum ist der Wagen so teuer?
Aztasu meint
Weil we unnötig ist und den Leuten nir das Geld aus der Tasche ziehen will
Tt07 meint
Bravo Renault, der dürfte sich hier prima verkaufen… auch wenn es dem ein oder anderen deutschen Michel nicht gefällt.
Spiritogre meint
Ich finde das Auto an sich ganz nett. Aber wird eben maximal als Zweitwagen für Hausfrauen zum Einkaufen dienen, viel mehr kann man nicht mit machen.
Mike meint
Sehe ich auch so. Ist ein sehr ansehnliches Fahrzeug geworden, vor allem von der Seite. Und man hat ein paar clevere Details ähnlich dem Inster eingebaut – z.B. verschiebbare Rücksitze, die es bei vielen größeren Fahrzeugen nicht einmal gibt. Und man hat vernünftige Bedienelemente für die Klima und am Lenkrad eingebaut, was es nicht einmal beim ID.3 gibt, obwohl VW früher für hervorragend bedienbare Autos bekannt war. Dazu noch tolle Farben – nicht nur shades of grey wie bei anderen Herstellern.
M. meint
Renault schießt aktuell mit allen Rohren aus der Retro-Kanone.
Dabei kommen optisch sehr interessante Fahrzeuge raus, aber technisch holt mich das nicht ab. Mit 27 kWh kann ich einfach nichts anfangen, auch nicht, wenn das Auto auf der Autobahn nur 13,5 kWh brauchen würde. Zumindest eine Version mit deutlich größerer Batterie wird man hoffentlich noch nachschieben.
Mar meint
Mit einer WLTP Reichweite von mindestens 400 Kilometer hätte ich mit diesen zugelegt. So warte ich auf den ID.Polo …
Mar meint
Dann doch warten auf den ID.Polo aufgrund zu kleiner Batterie 🔋
EVrules meint
Jaaa, von Luca De Meo wurden 300km versprochen und ein WLTP Verbrauch unter 10kWh/100km. Das enttäuscht schon. Auch wie sich LFP im Winter verhält.
Auf der andern Seite waren der Fiat 500e und der eUp Verkaufsschlager, selbst mit weniger Kapazität, Nutzvolumen und Reichweite. Die verschiebbare und einstellbare Rücksitzbank, wie auch der umklappbare Beifahrersitz ist pfiffig.
M. meint
Das Auto an sich gefällt mir gut. Die Rücksitzbank ist super, und das Design gefällt mir auch.
Nur kann ich mit realen 200 km – 100 bis 0%, wohlgemerkt, und das im Sommer, und das nicht mal auf der Autobahn – nichts anfangen.
Auf der Autobahn werden das (unterstellen wir 18 kWh bei 120 km/h) 150 km sein, im üblichen 80-10 Ladefenster dann 105 km, im Winter vielleicht noch 80. Ok – im Winter nehmen wir dann ausnahmsweise 100-5, damit man nicht noch Ladeübernachtungen einplanen muss.
Klar – geht alles. Aber ist das noch zeitgemäß?
Es gibt bestimmt Menschen, die nur in der Stadt rumfahren wollen, aber ob das sooo viele sind?
Der Verweis auf eUp und so – gut und schön. Aber das war eine andere Zeit. Da gab es noch nix weiter.
50er Akku rein – anderes Thema.
Mike meint
262km WLTP entsprechen 100%-0% real ungefähr 300km im Sommer – zumindest für uns auf der Landstraße. Extrapoliert aus der Erfahrung mit e-Golf und e-Up.
M. meint
Nicht mein Streckenprofil.
Das Ding passt nicht, aber er weckt halt Beschützerinstinkte. :-)
Elvenpath meint
Ohne Autobahn sind 200 km NICHT die reale Reichweite, sondern 250-300 km.
Auf der Autobahn fährt man dann eben nicht 120, sondern 100. Oder 95 km/h und so mit etwas Windschatten von LKW. Und schwupps sind wir auch da bei Reichweiten über 200 km.
Damit lassen sich auch problemlos Fahrten von mehreren Hundert Kilometern bewältigen.
Es gibt so viele Leute, die ein passendes Fahrprofil haben. Nämlich meist nur in der näheren Umgebung unterwegs, 3-4 mal im Jahr paar hundert Kilometer und ein mal im Jahr die Urlaubsreise mit 1000 – 1500 km. Ok, dann braucht man für die 1000 km vielleicht 3 Stunden länger. Na und? Macht mal ein mal im Jahr (plus ein zweites mal für die Rückfahrt) da lässt sich das locker verschmerzen.
Und meine Meinung ist Wer das als unzumutbar ansieht, der ist dekadent und wohlstandsverwahrlost.
Zum Thema „zeitgemäß“ möchte ich eines sagen: Zeitgemäß ist es, ruhiger und langsamer zu fahren. Sieht man übrigens auch bei vielen Verbrennerfahrern inzwischen. Spart Energie, Kosten, Nerven und ist sicherer. Nur manche haben die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt, den Schuss nicht gehört.
Aztasu meint
~260km WLTP ist nicht wirklich brauchbar im Jahr 2026, insbesondere nicht wenn man von 10% auf 80%, was ja nur 185km WLTP bzw. 150km reale nachgeladene Reichweite sind, 30 Minuten braucht. Im Winter dann 36 Minuten für 120 km Reichweite?!
EVrules meint
Ein eUp oder 500e waren zu Zeiten der BAFA heiß begehrt, bei weniger Reichweite oder auch mäßigerem Nutzvolumen oder Praktikabilität.
Beide sind keine Langstrecken-PKW gewesen aber dennoch gern genutzt und man sieht sie recht häufig.
Stefan meint
2020/21 gab es nichts besseres im Kleinwagenbereich.
Inzwischen wissen wir, dass es die Hersteller besser können (z.B. Renault 5) und erwarten dann auch ähnliche Werte wie beim Renault 5 im Twingo, zumindest gegen Aufpreis.
EVrules meint
500e und eUp sind KleinSTwagen / A-Segment – wie auch der Twingo, keine Kleinwagen / B-Segment.
2020 gab es die Zoe, die durch den R5/R4 beerbt wurde, um nur bei den Renault-Modellen zu bleiben.
Aztasu meint
Also ein e-Up gab es teilweise günstiger, wenn auch nur durch staatliche Subventionen. Und der e-Up hatte die gleichen technischen Werte. Wo ist der technische Vorsprung. Sorry so was in 2026 für ca. 20.000€ anzubieten ist lächerlich
EVrules meint
Wo ist der eUp geblieben?
Peter meint
Na, diesen Kommentar (260km WLTP = „nicht wirklich brauchbar“) sollte man sich merken, wenn der ID.Polo in der Variante mit dem kleinen Akku erscheint. :-D
Und in Bezug auf den Kommentar um eUp:
Und der eUp war bekanntlich ein super Geschäft für den Hersteller…. und hatte inklusive 9k-Förderung (also 33% Förderung vom Listenpreis) den gleichen Preis wie jetzt das Modell ohne Förderung. Null Fortschritt, wirklich!
Elvenpath meint
27,5 kWh sind gerade noch akzeptabel, mehr braucht es nicht. Im Sommer der Nachhaltigkeit würde ich mir noch wünschen, dass man die Ladegeschwindigkeit per App begrenzen kann.
Z.b. auf 5 kw DC.
M. meint
5 kW DC.
Wo willst du denn bitte mit 5 kW an DC laden?
banquo meint
Du meinst 5kW im Sommer aus der PV zuhause und deshalb nachhaltig?
M. meint
Dann braucht man es aber nicht zu begrenzen. Man nimmt einfach, was die PV hergibt.
Matthias meint
Er meinte „im Sinne der Nachhaltigkeit“. Entweder jeweils eine Taste zu weit rechts erwischt oder die „Korrektur“ hat zugeschlagen.
Future meint
Schon wieder der falsche Elevenpath unterwegs?
Vielleicht sind es wieder die Russen, die die Deutschen immer nur verunsichern wollen.
Mike meint
Zur Not kannst du die AC-Ladegeschwindigkeit ja an der Wallbox begrenzen. Interessant wäre, ob man ein Ladelimit einstellen kann. Auch LFP-Akkus mögen es nicht, vollgeladen lange rumzustehen.
Peter meint
Mit SchuKo kannst Du sogar auf 3,6kW begrenzen!
Und mit entsprechendem Ladeziegel auch auf 1,8kW!
M. meint
Schuko = 2,3 kW (10A Dauerlast)
Für 3,6 kW bitte spezielle Steckdosen verwenden.