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Samsung SDI will 2027 Festkörperbatterie in Serie produzieren

28.11.2025 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Samsung-SDI

Bild: Samsung SDI

Im November ist Samsung SDI in die Partnerschaft von BMW und Solid Power zur Entwicklung einer Festkörperbatterie (All-Solid-State Battery, ASSB) eingestiegen. Parallel treiben die Südkoreaner eigene Akkus mit festem statt flüssigem Elektrolyt voran. Jetzt bestätigt das Unternehmen auf Anfrage der Automobilwoche: „Der Entwicklungsplan der eigenen ASSB-Batterie wird unabhängig vom BMW-Projekt verfolgt, und das Ziel für die Massenproduktion von ASSB im Jahr 2027 bleibt unverändert.“

Samsung SDI will als erster Hersteller weltweit die Festkörperbatterie in Großserie produzieren und auch die höchste Energiedichte in der Branche bieten. In der Partnerschaft mit BMW gibt es der Automobilwoche zufolge keine Zielsetzung für eine Serienproduktion. Die Festkörperbatterien des Samsung-eigenen Projektes könnte nach Informationen des Branchenportals zunächst bei Premiummarken des US-Konzerns General Motors zum Einsatz kommen.

Demnach haben General Motors und Samsung SDI vor etwa anderthalb Jahren ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Es umfasst eine weitreichende Zusammenarbeit in der Batterietechnologie, unter anderem den Bau einer Batteriefabrik in den USA mit Produktionsstart im Jahr 2027.

Bereits heute sind die Südkoreaner für General Motors ein wichtiger Zulieferer, unter anderem mit Zellen für Lithium-Ionen-Batterien. Ob der US-Traditionsherseller Partner für die eigene Festkörperbatterie der Südkoreaner ist, ist noch offen. Samsung SDI äußerte sich auch noch nicht konkret zu Leistungsdaten.

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Via: Automobilwoche
Tags: BatterieUnternehmen: Samsung SDI
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Micha meint

    28.11.2025 um 15:38

    Und ich will 2027 Millionär sein. Spoiler: Wird beides nicht passieren.

  2. M. meint

    28.11.2025 um 11:15

    Ich finde es spannend, dass ausgerechnet GM die erste Firma mit dieser Technologie sein könnte. Die bauen ja stellenweise ganz spannende Autos, die aber in wichtigen BEV-Kriterien (Reichweite, Ladeleistung,…) technisch abgeschlagen sind.

    • David meint

      28.11.2025 um 12:46

      Was konkret findest du am Silverado bezüglich Reichweite und Ladeleistung „abgeschlagen“? Er weist über einen weiten Bereich konstant 300 kW Ladeleistung auf und nutzt so das vorhandene Netz ziemlich gut aus. Auch weist er 800 km EPA Reichweite auf, also realistische, und beschämt so den BMW. Gut, es gibt ihn nicht in Europa. Aber das ändert doch nichts an den bemerkenswerten Werten.

      • Mäx meint

        28.11.2025 um 14:14

        Zuerst mal:
        Das ganze gepaart mit einer 225kWh Batterie.
        350kW max sind also gerade mal „1,5C Charging“.
        Ab kurz vor 50% fällt man unter 300kW, bis ca. 75% geht das dann auf 230kW runter.
        Vergleichen wir das mal mit 100kWh Packs aus #5, Zeekr7x, Cayenne oder iX3, machen die im Peak ca. 4C, bei 75% sind die noch bei ca. 2C und nicht 1C wie der Silverado.
        Durchschnitt von 10-80% (34 Minuten) sind 260kW > 1,15C
        iX3 > 1,96C
        Cayenne > 2,67C
        #5 > 2,75C
        7x > 2,75C
        Ja das sind alles brandaktuelle Fahrzeuge, zeigt aber auf, dass das beim Silverado eher so mittelmäßige Werte sind.
        Wenn das ein Tesla wäre würdest du schimpfen wie ein Rohrspatz.

        • M. meint

          28.11.2025 um 14:35

          …und nicht zu vergessen, dass das Teil auch was wegschnupft.
          Was der an km Realreichweite pro Minute lädt, ist nicht üppig, gerade jenseits der 60 / 70%.

        • Mary Schmitt meint

          29.11.2025 um 12:55

          Ich glaube, der Silverado kam nur ins Spiel, weil pauschal behauptet wurde, „GM…die aber in wichtigen BEV-Kriterien (Reichweite, Ladeleistung,…) technisch abgeschlagen sind.“.

          Da greife ich ein, obwohl mir der Silverado schnurz ist, weil man folgendes in seiner Unschlauheit nicht stehen lassen darf: „Durchschnitt von 10-80% (34 Minuten) sind 260kW > 1,15C iX3 > 1,96C“.

          Erstens, hat der große Ultium-Akku nur 205 kWh statt 225 kWh netto. Somit sind es 1,27 C. Vor allem aber ist deine ganze Vergleichslogik falsch, weil du folgendes nicht verstanden hast:

          Der große Ultium‑Akku hat genau die richtige Größe, um auf einer typischen Langstrecke von 800 bis 1000 km einen echten Multiplikatoreffekt auszulösen. Erstens fährt er viel länger, bevor er nachladen muss – der Akku schluckt den Verbrauch, weil das Fahrzeug nicht proportional mehr Energie braucht. Zweitens, wenn er stoppt, addieren sich zwei Effekte: Er muss weniger nachladen, weil er schon viel Strecke geschafft hat, und dazu kommt der Vorteil aus Punkt eins. Drittens lädt er dadurch deutlich schneller, weil kleine Ladungen von 10 auf 50 % noch volle Leistung ziehen.

      • M. meint

        28.11.2025 um 14:33

        Es gibt nicht nur den Silverado.
        Ich bezog mich auch mehr auf Autos, weniger auf Kleinlaster.
        Cadillac Optiq wäre hier ein aktuelles Beispiel.

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