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CATL stellt neue 8C-Batterie für Elektro-Transporter vor

16.07.2026 in Aufladen & Tanken, Transport von Thomas Langenbucher | 15 Kommentare

Bild: CATL (Symbolbild)

CATL hat mit der „Tectrans II Superfast Charging Edition“ eine neue Batterie für leichte Elektro-Nutzfahrzeuge im Logistikbereich vorgestellt. Der Energiespeicher zeichnet sich den Angaben der Chinesen zufolge durch eine 8C-Spitzenleistung aus, wodurch ein Ladevorgang von 20 auf 80 Prozent des Ladestands in 6 Minuten und 48 Sekunden abgeschlossen werden können soll. Eine vollständige Ladung soll 8 Minuten und 56 Sekunden dauern. Damit nähert sich die Ladezeit dem Tankvorgang bei Verbrennungsmotoren an.

Die Technologie zielt darauf ab, Probleme im elektrischen Lieferverkehr wie lange Ladezeiten, Leistungseinbußen bei Kälte sowie eine schnelle Akkualterung zu adressieren. Technisch reduziert laut einer Mitteilung ein im Vergleich zum Branchendurchschnitt um 50 Prozent geringerer Innenwiderstand der Zellen die Wärmeentwicklung beim Schnellladen. Zudem wurde die Grafitstruktur der Anode auf atomarer Ebene verändert, um den Verlust von aktivem Lithium zu minimieren und die Alterung zu verlangsamen.

Die Schnellladefähigkeit bleibt den Angaben nach auch bei minus 20 Grad Celsius weitgehend erhalten. Die Ladezeit soll sich im Vergleich zu normalen Bedingungen lediglich um zweieinhalb Minuten verlängern.

CATL gewährt für die Batterie eine Garantie von bis zu zehn Jahren oder einer Million Kilometern, was der Lebensdauer des Fahrzeugs entsprechen und den Restwert verbessern soll.

Mit der Tectrans II Superfast Charging Edition überträgt das Unternehmen seine Schnellladetechnologie erstmals auf leichte Nutzfahrzeuge. Die Tectrans-Baureihe wurde im Juli 2024 als Marke für Nutzfahrzeuge eingeführt und umfasst schon Lösungen für schwere Nutzfahrzeuge, Baumaschinen sowie Natrium-Ionen-Batterien. Im Pkw-Sektor hat CATL kürzlich bereits die dritte Generation der Shenxing-Batterie vorgestellt, die einen Ladehub von 10 auf 80 Prozent in 3 Minuten und 44 Sekunden ermöglichen soll.

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Via: Electrive
Tags: Batterie, Elektro-Transporter, Ladestationen, SchnellladenUnternehmen: CATL
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Dunkel-O meint

    16.07.2026 um 18:59

    Der neue Mercedes e-Sprinter wird wohl nicht mit diesem Super-Akku ausgestattet oder? ;-)
    Bin gespannt was Mercedes dann bringen wird. Auf den neuen e-Sprinter warte ich nämlich wegen eines Wohnmobil-Umbaus.

    Antworten
  2. Paule meint

    16.07.2026 um 12:42

    Da kann PowerCo gleich wieder zusperren. Jetzt verstehe ich, warum in Salzgitter nur 50% ausgebaut und Sagunt noch nichts läuft. Wenn man so weit hinterher hinkt, braucht man auch nicht mehr zu starten.

    Tesla setzt in seinen Einstiegsmodellen weiterhin auf leistungsstarke LFP-Batterien von CATL. Der Fokus liegt dabei auf der hochmodernen Shenxing-Batterie sowie der fünften Generation der CATL LFP-Akkus. Die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent liegt bei kompatiblen Fahrzeugen oft bei unter 20 Minuten. Mit Sunwoda (3C LFP) haben sie nun 5 Produzenten unter Vertrag.

    Antworten
    • M. meint

      16.07.2026 um 12:51

      Mir fällt da direkt noch ein Unternehmen ein, dass die Bemühungen, die eigene Zelle zum Laufen zu bringen, besser bleiben lässt.
      Soll ich dir verraten, welches Unternehmen das ist?
      Ich geb‘ dir’n Tipp: die Zelle ist 80 mm hoch und rund.

      Antworten
      • Paule meint

        16.07.2026 um 15:58

        Richtig, ist wohl in die Hose gegangen.
        Kurz schütteln, Krönchen gerade rücken – weiter geht es.

        Genau das bewundere ich an Tesla. Man ist in der Lage, falsche Entscheidungen zu revidieren, und sie durch bessere zu ersetzen. Wie auch beim Personal.

        Ergebnis: dieses Jahr fast 2 Millionen BEVs, die nicht mit Verbrennern quersubventioniert werden müssen. Kann man als hervorragendes Ergebnis gelten lassen, denke ich.

        Antworten
        • M. meint

          16.07.2026 um 19:00

          Du bist ja ein echter Komiker!
          Da sind noch ein paar Ankündigungen zu kassieren.
          Und zwar öffentlich, nicht heimlich, still und leise.
          Wann?

        • David meint

          16.07.2026 um 20:57

          Ah, sehr gut. Jetzt ist zum ersten Mal zugegeben worden, dass die Schwachlastzelle nicht geraten ist. Dass ich das noch erleben darf. Nur, wie geht es weiter? Sie wird ja jetzt sogar in die PKW eingebaut und damit wurden deren Reichweiten entfeinert. Jetzt soll ein Startup die Zelle für Grünheide retten. Das ist doch kein Plan. Das ist doch Hilflosigkeit. Und, ja, bei PowerCo läufts. Danke für die indirekten Blumen.

    • Fred Feuerstein meint

      16.07.2026 um 16:18

      Echt? Wieso sollte Tesla mit den Bemühungen aufhören die eigene 4680 Zelle weiter zu entwickeln? Weil sie es geschafft die Trockenbeschichtung bei der Zelle auszurollen, das bislang noch keiner hinbekommen hat? Jetzt geht es um die Steigerung der Energiedichte. Aber das lässt ehrlicherweise tief blicken: Du hättest schon längst aufgegeben. Wahrscheinlich musst du deshalb noch immer Diesel tanken und mit dem 6 Zylinder durch die Gegend zu fahren. Na ja, die PV Anlage hast du ja auch noch nicht.
      Als Theoretiker lehnst du dich echt weit aus dem Fenster.

      Antworten
      • M. meint

        16.07.2026 um 19:01

        Ich hab dir dazu früher Kommentare da gelassen.
        Such die raus, neue wird’s nicht mehr geben.
        Du kannst dir das eh nicht merken.

        Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        17.07.2026 um 12:46

        Also hat sich an der Situation nichts geändert, wenigstens gibt es in der Hinsicht bei dir Konstanten. Zu der Sache konntest du offenbar auch nichts mehr beitragen. Aber warum solltest du als Kolben Klaus etwas fundiertes zu den 4680 Zellen sagen. Du hast ja schon mehrfach bewiesen dass du von Batteriezellen keine Ahnung hast. Zitiere da besonders gerne: „Interessant wird, wo was abgeschnitten wird, unten oder oben“ Zu der Frage wie Volkswagen bei der LFP Batterie im id.3 die Akkukapazität begrenzt hat. Das war bislang eines der kömödiantischen Highlights aus deiner Feder.

        Antworten
        • M. meint

          20.07.2026 um 22:35

          Deine Erkenntnisse sind nur für dich von Wert. Ich habe schon früher gesagt, dass du über Veränderungen keine Infos bekommst, und dabei bleibt es.
          Also nimm an, was immer du willst. Das tust du ja sonst auch ;-)

        • Fred Feuerstein meint

          21.07.2026 um 10:38

          Ich sag ja, zu der Sache konntest du nichts beitragen. Es gab ja schon mehrere Kommentare von dir, die gezeigt haben, dass du einfach keine Ahnung von Zellchemie oder Batterien hast. Aber das ist in Ordnung.

  3. Htr meint

    16.07.2026 um 12:34

    Bitte möglichst schnell in die einfachen PKWs bringen. Dann reicht auch ein 50er Akku im Urlaub. Damit wird auch das zukünftige Problem der Ladeschlangen im Sommerurlaub gelöst.

    Antworten
    • Anonym meint

      18.07.2026 um 19:43

      Auf jeden Fall und diese ultraschnell ladefähigen Akkus können dann auch immer schön voll (95-98% SoC) geladen werden anstatt wie bisher. Heißt alle 250km auf der Autobahn für 10min, im Winter dann halt alle 200km für 12min laden. Das ist sehr komfortabel.

      Antworten
  4. Thomas Claus meint

    16.07.2026 um 12:00

    Wie sind denn die Preise für diese Zellen im Vergleich zu den jetzt verbauten LFP Zellen?

    Antworten
    • Paule meint

      16.07.2026 um 15:58

      Höher. Bin ich mir sehr, sehr sicher.

      Antworten

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