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Klingbeil warnt Autobauer vor Festhalten am Verbrenner

22.12.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

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Bild: Mercedes‑Benz (Symbolbild)

Nach zunehmendem Druck von Industrie und Politik hat die EU-Kommission einen Vorschlag zur Lockerung der zukünftigen CO₂-Grenzwerte für Autos veröffentlicht. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) warnt die deutschen Autobauer vor einem Festhalten am Verbrennungsmotor.

Die Autokonzerne sollten das nicht missverstehen: „Wenn sie jetzt meinen, sie könnten noch lange auf Diesel und Benziner setzen, dann sind ihre Schwierigkeiten in ein paar Jahren umso größer. Der Weg zur Elektromobilität muss mit hohem Tempo weitergehen“, sagte Klingbeil der Neuen Osnabrücker Zeitung. Er betonte: „Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch.“

Der SPD-Politiker verwies auf internationale Konkurrenz: Er habe in Peking und Shanghai erlebt, „wie weit man dort schon ist, auch, weil die Regierung den Umstieg massiv fördert“. Daraus folge: „Unsere Autobauer haben Nachholbedarf.“ Den Brüsseler Vorschlag für weniger strenge Emissionsvorgaben für Autohersteller bezeichnete der Finanzminister dennoch als tragfähigen Kompromiss.

„Wir haben jetzt einen guten Weg gefunden, wie wir den Weg zur Klimaneutralität flexibler machen, indem zum Beispiel Hybride noch länger zugelassen werden“, sagte Klingbeil. Zudem gelte: „Wenn wir pragmatisch handeln, dann sind der Schutz von Arbeitsplätzen und der Schutz des Klimas keine Gegensätze.“

Verkehrsminister: „Nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen“

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) verteidigte die Lockerungen mit Blick auf Industrie und Beschäftigung. „Wir können uns den Ast nicht absägen, auf dem wir sitzen. Die Automobilindustrie ist die Leitindustrie in Deutschland“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Sorge, deutsche Hersteller könnten dadurch bei E-Autos weiter zurückfallen, teilt er nicht: „Das wird nicht passieren. Der Druck und der Wille zur Elektromobilität sind da.“ Gleichzeitig müsse man beachten, dass auch in China und den USA weiterhin Verbrenner-Autos produziert werden.

Die EU-Kommission hat die Pläne für ein striktes Verbrenner-Aus Mitte Dezember angepasst. So sollen nun auch nach dem Jahr 2035 betriebene Vebrennerautos neu zugelassen werden können. Eigentlich hatten sich Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments vor rund drei Jahren darauf verständigt, dass Neuwagen ab 2035 kein klimaschädliches CO2 mehr ausstoßen dürfen. Das wäre dem Umstieg auf Elektroautos und Wasserstofffahrzeuge gleichgekommen und wurde daher von einigen als „Verbrenner-Aus“ bezeichnet.

Von dem 100-Prozent-Reduktionsziel wird nun Abstand genommen. Künftig soll es Ausnahmen geben, wonach nur noch bis zu 90 Prozent CO2 im Vergleich zum Basisjahr 2021 eingespart werden müssen. Voraussetzung ist, dass der verbleibende Ausstoß durch den Einsatz von umweltfreundlich produziertem Stahl und mehr klimafreundlichen Kraftstoffen ausgeglichen wird.

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Tags: EUAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Gerry meint

    22.12.2025 um 12:10

    Vielleicht sollte Klingbeil besser den Autokäufern erklären wie sinnlos und klimaschädlich das Festhalten am Verbrenner ist. 👍
    Dann löst sich das Problem doch von selbst, wenn keiner mehr die Steinzeit-Verbrenner kauft.

    Antworten
  2. brainDotExe meint

    22.12.2025 um 12:02

    „weil die Regierung den Umstieg massiv fördert“. Daraus folge: „Unsere Autobauer haben Nachholbedarf.““

    Der Grund warum BEVs in China erfolgreich sind ist also die massive Förderung durch die Regierung. Daraus schlussfolgert er, dass die Autobauer Nachholbedarf haben?
    Die Logik muss man erst mal verstehen.

    Antworten
    • Daniel S meint

      23.12.2025 um 09:14

      „wie weit man dort schon ist, auch, weil die Regierung den Umstieg massiv fördert“
      Wenn man das so zitiert, macht die Aussage mehr Sinn.

      Antworten
  3. Mary Schmitt meint

    22.12.2025 um 09:49

    Er findet es gut, dass formal der alternativlose Weg zum BEV geschwächt wird, sagt dann aber, dass der Weg zum BEV alternativlos ist und keine Schwächung duldet. Aha. Ein Politiker halt.

    Antworten
    • Fuji meint

      22.12.2025 um 10:04

      Vielleicht war es ja Klingbeil, der der Autoindustrie jetzt diese 90 Prozent Reduktion aufgedrückt hat. Das würde seine Haltung erklären. Die Industrie ist ja nicht so begeistert von den 90 Prozent – mehr als ein paar 911er für die Lindners im Land werden da wohl nicht übrigbleiben. Damit könnten wir doch eigentlich alle gut auskommen.

      Antworten
      • Futureman meint

        22.12.2025 um 10:11

        Vor allem, weil die restlichen 10% jetzt durch (nicht vorhandenen) grünen Stahl ersetzt werden müssen. Und nicht vergessen, alles bisher nur ein Vorschlag. Evtl. kommt von einigen Ländern eher noch eine Verschärfung der Vorlage. Denn ein Aufweichen bei den Autos, bedeutet eine Verschärfung in anderen Bereichen.

        Antworten
      • Andi EE meint

        22.12.2025 um 10:34

        90% / 10% … das ist nur der Einstieg in den Ausstieg. In Europa kann man es ja nicht so tun wie es Trump macht, weil in Europa alle nett sind. Aber es ist klar, dass das in Richtung Verbrenner korrigiert wird, weil in den Bilanzen sieht die Elektroauto-Produktion bei den europäischen OEMs ähnlich wie bei Ford aus. Es rechnet sich nicht und Typen wie Klingbeil die primär auf den Erhalt der Arbeitsplätze aus sind, werden als Erste umkippen, wenn sich bei den Autobauer die Schieflage verstärkt.

        Als Tesla-Anleger wünsche ich mit auch eine harte Linie bezüglich Klima/Verbrenner, aber es ist nicht realistisch. Die eigenen Betriebe/Angestellten stehen immer vor Klima und Umwelt. Selbst bei krassen Verstössen wie im Dieselskandal hat die Regierung Merkel das zu vertuschen versucht. In einer unwichtigen Branche würde das sofort Sanktionen zur Folge haben, wenn es hingegen die wichtigste Industrie ist, natürlich nicht.

        Antworten
        • Ossisailor meint

          22.12.2025 um 12:24

          Nun, es hat Sanktionen gehagelt für den VW-Konzern. Und mit der Regierung Merkel hat das überhaupt nichts zu tun. Das ist schlicht und einfach Rechtsprechung.

      • Elvenpath meint

        22.12.2025 um 12:52

        Wart mal ab! Söder und seine Spießgesellen fordern ja schon mehr als 10%. Der Klimaschutz steht unter Dauerbeschuss der Öl-Lobby.

        Antworten
      • Fuji meint

        22.12.2025 um 14:23

        Ja, ich gehe auch davon aus, dass die Lobbyisten jetzt alles daran setzen, die 90 Prozent jedes Jahr um 10 Prozent abzuschmelzen. Die Strategien dazu werden gerade alle ausgeheckt.

        Antworten

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