Kia bringt die überarbeiteten Stecker-Versionen des Sportage und des Sorento in den Handel. Die Plug-in-Hybride, die zugleich die Topmotorisierungen der beiden SUVs sind, haben zum Modelljahr 2026 noch einmal an Leistung zugelegt.
Durch den Zuwachs beim 1,6-Liter-Turbobenziner mobilisiert das Hybridsystem bei beiden Modellen jetzt 212 kW (288 PS; bisher 185 kW/252 PS), was in Kombination mit der neuen Generation des Sechs-Stufen-Automatikgetriebes zu deutlich höheren Fahrleistungen führt. Zu den weiteren Neuerungen gehört, dass der aufladbare Sportage erstmals auch mit Frontantrieb erhältlich ist. Damit haben Kunden bei dem Kompakt-SUV mit Plug-in-Hybridantrieb die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb.
Beide Antriebsvarianten sind in den drei Ausführungen Vision, Spirit und GT-Line erhältlich. Der Fronttriebler wird darüber hinaus in der neuen Basisversion Core angeboten, die eine Serienausstattung inklusive Navigation, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Smart-Key und einer Palette an Assistenzsystem bietet. Der Sportage Plug-in Hybrid 2WD Core kostet ab 43.100 Euro, damit hat sich der Einstiegspreis des Stecker-Modells deutlich reduziert (günstigste AWD-Version bisher 44.990 Euro). Wie für alle Modelle der Marke gilt für die beiden SUVs die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie, die bei den neuen Versionen der Teilzeitstromer eine achtjährige Batteriegarantie (oder 160.000 km) einschließt.
Den Sportage hat Kia zum Modelljahr 2026 grundlegend überarbeitet und die neuen Versionen mit Benzin-, Diesel- und Hybridantrieb bereits im zweiten Halbjahr 2025 eingeführt. Das jetzt folgende Plug-in-Modell bietet die gleichen Neuerungen wie die anderen Antriebsvarianten, vom markant veränderten Außendesign über das modernisierte Infotainment inklusive KI-Assistent und breitem Entertainment-Angebot bis zu einem digitalen Autoschlüssel, einem Head-up-Display (jeweils ausstattungsabhängig) und funktional erweiterten Assistenzsystemen.
Die neuen Metallicfarben Magmarot und Wolfgrau sowie die Zweifarblackierungen mit schwarzem Dach für die Topversion GT-Line sind für das Stecker-Modell ebenfalls erhältlich. Der stärkere Antrieb lässt den Sportage Plug-in Hybrid 2WD in 7,5 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und den Allradler in 7,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt stets bei 206 Stundenkilometern (bisheriges AWD-Modell: 8,3 Sekunden, 186 km/h). Die elektrische Reichweite beträgt 66 beziehungsweise 63 Kilometer (2WD/AWD).
Beide Varianten können bis zu 1.210 Kilogramm schwere gebremste Anhänger ziehen (ungebremst 750 kg). Da der Turbobenziner mit der Überarbeitung auch leiser geworden ist, hat sich das Vorbeifahrgeräusch von 67 auf 65 dbA verringert. An einer AC-Ladestation, die einphasig mindestens 7,2 kW Leistung liefert, lässt sich der Sportage Plug-in Hybrid in einer Stunde und 45 Minuten von 10 auf 100 Prozent aufladen.
Beim Sorento Plug-in Hybrid ist die Geräuschreduzierung identisch, und er zeigt sich laut dem Hersteller ebenfalls deutlich agiler. Die Topmotorisierung des 4,82 Meter langen SUVs, das als Fünf-, Sechs- oder Siebensitzer erhältlich ist, erreicht jetzt in 8,0 Sekunden die 100-km/h-Marke, die Beschleunigung endet erst bei 206 Stundenkilometern (bisher: 8,8 Sek., Spitze 183 km/h). Die elektrische Reichweite liegt bei 55 Kilometern.
Neben der Motorleistung hat sich mit dem Modelljahr 2026 des Sorento auch die Leistungsfähigkeit des Teilzeitstromers im Gespannbetrieb erhöht: Er ist nun für eine Anhängelast von bis zu 1,7 Tonnen zugelassen (gebremst, ungebremst 750 kg; bisheriges Modell: 1.010 kg gebremst). Zu den weiteren Neuerungen im Zuge des Modelljahreswechsels gehört ein neugestaltetes Lenkrad, das zudem über eine kapazitive Hands-on-Erkennung im Lenkradkranz (HOD) verfügt, was den Fahrkomfort erhöht. Denn deren Sensoren registrieren genauer, ob sich eine Hand am Lenkrad befindet, sodass die akustische Erinnerung seltener notwendig ist.
Der Sorento Plug-in Hybrid wird in den Ausstattungslinien Vision, Spirit und Platinum angeboten und besitzt Kia zufolge schon in der Basisversion Vision eine reichhaltige Serienausstattung. Die Preise der neuen Modellversion starten bei 60.640 Euro.

Hoppe 63 meint
Für den Preis viel zu geringe elektrische Reichweite 😕