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Leasys und EIB wollen 24.000 Elektrofahrzeuge in Flotten bringen

15.01.2026 in Fuhrpark, Politik von Thomas Langenbucher | 2 Kommentare

PEUGEOT_E-2008

Bild: Peugeot

Leasys, ein Joint Venture des Autokonzerns Stellantis und Crédit Agricole Personal Finance & Mobility, hat mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) ein neues Finanzierungsabkommen geschlossen, um die Initiative Pan-European Clean Fleet Transport voranzutreiben. Ziel sei es, nachhaltige Mobilität in Europa zu fördern und den Ausbau emissionsfreier Fahrzeugflotten zu beschleunigen.

Kern des Projekts ist ein Kreditrahmen von 300 Millionen Euro seitens der EIB sowie eine gleich hohe Koinvestition von Leasys. Insgesamt stehen damit 600 Millionen Euro zur Verfügung, um eine Flotte von 24.000 emissionsfreien Fahrzeugen in zehn europäischen Ländern aufzubauen, darunter Italien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Portugal.

Die Initiative ist den Angaben zufolge Teil der Strategie von Leasys, den Übergang zu sauberer Mobilität zu beschleunigen und den Zugang zu Elektrofahrzeugen für Geschäfts- und Privatkunden zu erweitern. Erwartet werden deutliche Umweltvorteile: Die Flottenleistung soll deutlich über dem aktuellen Marktdurchschnitt liegen und so zu geringeren Emissionen, besserer Luftqualität und weniger Lärm in Städten beitragen.

Zugleich soll das Projekt die europäische Wertschöpfungskette für saubere Mobilität stärken, die Verbreitung von Elektrofahrzeugen fördern und Innovationen in wichtigen Märkten unterstützen. Leasys-CEO Andrea Bandinelli: „Wir sind stolz darauf, unsere Zusammenarbeit mit der EIB durch ein Abkommen zu stärken, das den Einsatz einer modernen, wettbewerbsfähigen und vollständig elektrischen Flotte in Europa beschleunigt.“

„Die Unterstützung von sauberem Verkehr steht im Zentrum der Klimaziele der EIB“, so EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle. Miet- und Leasinggesellschaften wie Leasys seien besonders gut positioniert, um die Elektrifizierung des europäischen Fahrzeugbestands voranzutreiben und den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft zu begleiten.

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Via: Stellantis
Tags: Förderung, LeasingAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Egon Meier meint

    15.01.2026 um 16:15

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen …
    Stellantis sucht eine Bank zur Finanzierung ihrer BEV-Verkäufe oder -Leasingkontrakte.
    Die auserwählte Bank traut dem Braten bzw Stellantis nicht … der müffelt schon. Da wird eben die staatliche EIB angebohrt ..

    Andere Konzerne wie VW verdienen bei der Finanzierung Geld indem sie eigene potente Banken betreiben, die sich sehr günstig refinanzieren können. An Stellantis traut sich keiner nüchternen Kopfes mehr ran – geschweige denn, dass sie der Laden aus eigener Kraft könnte.

    Antworten
  2. eBikerin meint

    15.01.2026 um 14:35

    Was genau soll das nun wieder sein? Das macht 25.000 Euro pro Auto. Und welchen tollen Effekt soll das bitte haben? 24.000 Autos sind weniger als die halbe Dezemberzulassung nur in Deutschland. Oder noch so ein Vergleich: 2025 wurden in der EU über 1,6 Millionen eAutos zugelassen – welchen Effekt genau sollen jetzt diese 24.000 haben?

    Antworten

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