Die Kaufentscheidung für E-Autos in Deutschland wird weniger vom Preis als von politischer Haltung geprägt. Das zeigt eine neue, der Zeit exklusiv vorliegende Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der TU Dresden. Demnach beeinflusst die Parteipräferenz die Kaufabsicht stärker als klassische Faktoren wie Alter, Bildung oder Einkommen – selbst obwohl deutsche E-Autos meist teurer sind als Modelle aus China oder den USA.
Besonders ausgeprägt ist die Kaufbereitschaft für deutsche E-Autos unter Grünen-Sympathisanten: Knapp 64 Prozent können sich den Kauf eines deutschen Modells vorstellen, während rund 32 Prozent auch chinesische Fahrzeuge in Betracht ziehen. Im AfD-Lager ist das Interesse deutlich geringer: Nur etwa 20 Prozent würden ein deutsches E-Auto kaufen, knapp 17 Prozent ein chinesisches. Entsprechend niedrig ist dort auch die Verbreitung von Stromern insgesamt: 12 Prozent der AfD-Anhänger besitzen einen, im Grünen-Lager sind es mit knapp 22 Prozent fast doppelt so viele.
Über Parteigrenzen hinweg herrscht hingegen Einigkeit bei einer Marke: Tesla verliert an Attraktivität. Zwar liegt der Anteil der Tesla-Interessierten unter AfD-Sympathisanten mit rund 15 Prozent noch vergleichsweise hoch, doch die offene Unterstützung von Elon Musk für die AfD hat laut Studie keine zusätzlichen Marktanteile gebracht. IW-Co-Autor Matthias Diermeier erklärt: „Unter AfD-Anhängern ist das E-Auto genauso wie Windräder und Wärmepumpen zum Schauplatz eines Kulturkampfes geworden.“ Selbst niedrigere Preise änderten in dieser Gruppe nichts am Kaufverhalten.
Um den Anteil von E-Autos an den Neuzulassungen zu steigern – im vergangenen Jahr lag er laut Kraftfahrt-Bundesamt bei 30 Prozent inklusive Plug-in-Hybriden –, sieht Diermeier vor allem die Politik in der Pflicht. Ein zentrales Hemmnis sei die Ladeinfrastruktur, insbesondere in Städten. „Für viele Menschen, die in der Stadt wohnen, ist die umständliche Suche nach Ladesäulen eine große Hemmung“, sagt Diermeier. Eine stärkere staatliche Förderung sei hier notwendig.
Trotz des starken politischen Einflusses bleibt der Preis für den tatsächlichen Kauf entscheidend, vor allem für Menschen, die grundsätzlich auf E-Mobilität umsteigen wollen. Angesichts staatlich subventionierter chinesischer Hersteller hält Diermeier europäische Gegenmaßnahmen für legitim. Die neue E-Auto-Prämie von bis zu 6000 Euro könne den Markt beleben, nachdem der Wegfall von Kaufprämien zu deutlichen Nachfrageeinbrüchen geführt habe. Zugleich warnt er davor, den Gebrauchtwagenmarkt zu vernachlässigen, der für die Verkehrswende zentral sei und insbesondere Menschen mit niedrigeren Einkommen erreiche.

hu.ms meint
Ich schätze dass bis zu 10% der neuwagenkäufer gute voraussetzungen für BEV hätten (günstig – 30ct – laden ohne zeitmehraufwand – nur abends anstecken) diese aber aufgrund riner politischen grundeinstellung keine BEV kaufen.
FrankyAC meint
KaufABSICHT scheinen viele zu überlesen. Bei Dingen, die man irgendwann mal kaufen will, lässt sich der Moralapostel leicht raushängen. :D
Wenn es dann ernst wird, spielen plötzlich andere Faktoren eine Rolle. Das ist nicht nur bei Autos so, sondern bei allen Produkten so.
Dann ist das Tiewohl plötzlich doch nicht mehr ganz so wichtig, wenn das Stück Fleisch mit Stufe 5 beim Metzger das Vierfache kostet als Stufe 2 im Supermarkt.
hu.ms meint
Geanu das schreibe ich hier schon seit jahren.
Kaum einer hat mir zugestimmt.
Jetzt bestätigt das eine umfrage.
Und ich finde es grundsätzlich nicht gut !
Aber die ganze gesellschaft driftet immer mehr „in die gräben“.
Ich nicht – ich bin zwar für konsequenten klimaschutz aber andererseits nur für klar qualifizierte zuwanderung.
Anonym meint
Nur klar qualifizierte Zuwanderung ist nicht mit dem Grundgesetz und Menschenrechten vereinbar.
Zumal warum sollten hochqualifizierte Ausländer hierher kommen wenn sie nur auf Ihre Qualifikation reduziert werden bzw. nur dann einen Wert in ihnen gesehen wird wenn sie qualifiziert sind. Das empfinden die ‚Qualifizierten‘ gerne als entmenschlichend.
Nicht qualifizierte können qualifiziert werden, es gibt zehntausende unbesetzte Ausbildungsplätze. Ein Land muss auch Arbeits-, Fach-, und Spezialkräfte genügend selbst ausbilden. Nur Personal einkaufen geht nicht.
Zumal es auch nicht qualifizierte braucht und zwar Hunderttausende weil es hunderttausende Jobs gibt, die Deutsche nicht machen wollen, wie z.B. Reinigungspersonal.
Die Fleischindustrie bzw. generell Landwirtschaft kann ohne unqualifizierte gar nicht überleben. Dann sind da noch die Lieferanten von Amazon usw. und natürlich die Pflege von Menschen.
Alleine um die Rentenlücke zu schließen braucht es berechnet, keine Meinung, mehrere Millionen an Migranten die die Stellen der Rentner besetzen.
Ohne qualifizierte und unqualifizierte Einwanderung wäre das deutsche Rentensystem faktisch schon zusammengebrochen.
hu.ms meint
Mit qualifiziert waren nicht nur berufliche gemeint. Auch zu viele aus einem kulturkreis sind ein fehler, da sie sich zusammenrotten und ihre anerzogenen denke beibehalten.
D könnte doch leicht aus den erfahrungen Kanadas, Australiens sogar von F und S lernen und sich neu ausrichten.
hu.ms meint
Und zum grundgesetz: nur 4% werden als politische flüchtlinge in dessen sinn anerkannt. Alle anderen suchen doch nur ein besseres leben. Kriegsflüchtlinge müssen in den nachbarländern im gleichen kulturkreis bleiben. Deren versorgung dort mit grundbedürfnissen kommt günstiger.
McGybrush meint
2020als ich meins gekauft hab hat mein Onkel auch noch überlegt. Mitlerweile ist er in der AfD und würde im Leben keins mehr haben wollen. Auch eine PV Anlage nicht.
Dabei ist er Hausbesitzer und generell jemand der mit einem Taschenrechner umgehen kann. Auch am Geld liegt es nicht. Er lehnt es konsequent ab.
Aber andererseits bestellt er alles auf TEMU. Wo ich mir dann an den Kopf fasse.
Bob meint
Es ist doch konsistent als Befürworter einer Diktatur in einer anderen Diktatur zu kaufen.
Future meint
Wenn der Onkel von der Af D wirklich rechnen kann, dann wird er sich die mathematischen Vorteile der Energiewende auch ausrechnen können. Das Problem ist nur, dass er das alles dann seinen Kumpels von der Partei am Stammtisch nicht erklären kann und die sich alle nur über ihn lustig machen. Er könnte andererseits dann mit Orban argumentieren, den viele in der Af D bewundern sollen. Allerdings siedelt dieser Orban nun massiv grüne Zukunftsindustrien in Ungarn an und schafft damit Arbeitsplätze und Wohlstand. Außerdem baut Orban EE massiv aus, weil die Energie dann einfach so billig ist. Ich denke, die Af D wird sich auch beim Thema EE und Elektroauto irgendwann bewegen, sobald sie es in den ersten Bundesländern an die Macht geschafft hat.
R2D2 meint
selbst der härteste Blau Wähler wird bestätigen, das Strom vom Dach kommt wenn die Sonne scheint oder das WKA bei Wind Strom liefert. Lustig wird es, wenn grüne behaupten das wir bei Flaute einfach mehr EE brauchen….
hu.ms meint
Die grünen wissen genau wie max.50 dunkelflauten-tage überbrückt werden können: speicher in wasser oder strom und als backup schnell hochlaufende gaskraftwerke.
R2D2 meint
Aha… und was wenn wir mal wieder richtige Winter bekommen, so wie in den 80er Jahren? Über Wochen oder Monate.?
DANN will ich mal die langen Gesichter sehen, wenn alles schön mit bio-demeter-strom betrieben wird…
hu.ms meint
Die WKA laufen bei niedrigen temeraturen genauso wie meine (mit dem besen von schnee befreite) PV.
Und offensichtlich fehlt dir leseverständnis. Ich schrieb speicher und gaskraftwerke.
Ach ja: strom und wärme für mein haus und fahrenergie für den ID.3 kosten mich 1600 € p.a. Was gibst du so aus für 130qm wohnfläche.
EVrules meint
Im Grunde ists einfach, bei faschistoiden oder imperialistischen Unternehmenslenkern wollen viele nicht kaufen.
Andi EE meint
Ihr macht euch nur noch lächerlicher, als es eh schon der Fall ist. Wie man das auf die Reihe kriegt, dass man das Unternehmen was am meisten gegen den Klimawandel unternimmt, in einem BEV-Forum so abstraft, das ist wirklich ganz nah an der kompletten Verdummung.
Ihr seid nicht die Guten mit 80-90% Verbrennerquote. Ihr seid nicht die Guten, wenn ihr 20-25% eurer Wählerschaft von der Wahl ausschließen wollt. Das ist Faschismus, wenn du solche Ausschlüsse für plausibel hältst. Du musst dich mit diesen unbequemen Leuten auseinandersetzen, insbesondere eine bessere Politik machen, die die Wirtschaft nicht in den Abgrund führt (diese miserablen Kompromisse jetzt von CDU und SPD). Du musst doch nicht so tun, als würde es in DE super laufen und es gäbe hier von Unternehmerseite nichts zu kritisieren gäbe. Die Bösen kommen immer von draussen, aber ihr vergiftet euch von innen, das ist viel wahrscheinlicher so wie es jetzt läuft.
hu.ms meint
„das Unternehmen was am meisten gegen den Klimawandel unternimmt“
Verkauft nicht inzwischen BYD die meisten BEV ?
RudiFaehrtTesla meint
BYD verkauft auch massig Verbrenner!
brainDotExe meint
Der Zweitplatzierte indirekt über Zertifikathandel ebenfalls.
RudiFaehrtTesla meint
Tja, wenn die deutschen OEMs so unflexibel sind, dann ist es eben so, dass Tesla am Zertifikatehandel profititiert.
MichaelEV meint
Nein, auch indirekt verkauft der Zweitplatzierte keine Verbrenner…
Andererseits verwenden andere viel ausgiebiger deine „Zertifikate“, sie sind Daseinsberechtigung für die BEVs und halten das Verbrenner-Geschäft am laufen.
Aber man könnte diesen Zertifikatshandel einfach generell streichen. In Europa zahlen die Autohersteller für jedes einzelne g der Flotte über Ziel 95 € an die EU. Die EU würde das z.B. für die Förderung von BEVs aus europäischer Produktion nutzen. Dabei?
brainDotExe meint
@Rudi:
Dann mach mal den Faktencheck. Kein deutscher OEM betreibt aktuell Pooling mit deinem lieblings OEM Tesla.
@Michael:
Können wir gerne so machen, die deutschen Hersteller schaffen es schließlich überwiegend alleine und übererfüllen die Ziele teilweise bereits.
EVrules meint
RudiFaehrtTesla – Tja, nur sind es keine (mir wissentlich) deutschen Fahrzeughersteller, sondern bspw. die US-Marken des Stellantis-Konzerns, wie Chevrolet und Jeep – beide sind nicht für sparsame, CO2-arme PKW bekannt.
MichaelEV meint
„übererfüllen die Ziele teilweise bereits“
Falsch! BMW ist bei der 0, exakte Zielerfüllung. Dank Mini (mit deutlichem China-Anteil) gibt es in der Gruppe 2g Übererfüllung. Ansonsten verfehlen deutsche Hersteller sehr signifikant.
Mercedes lässt sich von Geely retten. VW geht mit der Zielverfehlung ins neue Jahr. Ohne Streckung des Ziels hätte VW Pooling gebraucht oder 9-stellig Strafe gezahlt.
Schade, dass wir „Können wir gerne so machen“ wahrscheinlich nicht erleben werden. Denn damit würden die Verbrenner deutlich teurer (weil man nicht mehr intern günstiger kompensieren kann) und immer häufiger nicht lukrativ. Die BEVs dagegen würde es in vielen Fällen nicht mehr geben, da intern keine Zertifikate mehr für die BEVs verrechnet werden können.
Weniger Verbrenner am Markt, viel BEV-Konkurrenz weg und EU-weite Förderung für das wettbewerbsstärkste BEV-Angebot aus EU-Produktion. Paradiesische Vorstellung…
Normalerweise schützt man kleinere bzw. neu einsteigende Konkurrenten vor Preisdumping der Großen, die CO2-Flottenziele erzwingen genau gegenteilig Preisdumping der Großen um kleine und neu einsteigende Konkurrenten soweit wie möglich zu verhindern.
Mal schauen, vielleicht wird das mal Gegenstand von Klagen…
P.S.: deutsche Hersteller im Sinne der Herstellung betreiben Pooling mit Tesla (Opel, Ford)
EVrules meint
„das Unternehmen was am meisten gegen den Klimawandel unternimmt“
Das ist schlicht und ergreifend grottenfalsch, denn schließlich verkauft Tesla Emissionszertifikate und ermöglicht es vorallem Marken wie Chevrolet, Jeep und anderen, sehr emissionslastige PKW zu verkaufen – und das in Größenordnungen, die lange keine Peanuts mehr sind.
Auch nahm Tesla das Thema der „Nachhaltigkeit“ aus dem Unternehmensziel heraus.
Es geht nicht darum, dass in DE oder der EU es nichts zu kritisieren wäre. Ich kaufe aber kein Auto bei einem offenkundig faschistisch und demokratiefeindlich handelnden Unternehmensinhaber.
MichaelEV meint
Es gibt Bonus-Malus-Systeme wie die CO2-Flottenziele; Verbrenner bekommen einen Malus und aus diesem speist sich der Bonus für BEVs. Dieser Bonus ist erstmal einseitig auf die Verbrenner-Hersteller beschränkt und wird dort sehr umfangreich genutzt; reine BEV-Hersteller sind raus und müssen ohne diesen Bonus zurecht kommen.
Kein Problem für alle hier. Aber wehe dieser Bonus schlägt stellenweise bis zu einem reinen BEV-Hersteller durch, dann wird es plötzlich zu einem großen Drama. Nicht die Hersteller der Verbrenner sind dann das Problem, sondern die Hersteller von BEVs, die vom Bonus für diese BEVs so partizipieren, wie es bei diesem System vorgesehen ist. Hat schon was Comedy…
hu.ms meint
Michael, keine ausreden !
Deine aussage ist ganz einfach falsch.
MrBlueEyes meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Steffen meint
Jaja, und der Chef dieses Unternehmens hat ein anderes Unternehmen, das Raketenstarts en masse und damit massive CO2-Emission betreibt. Wie kann man nur so kurzsichtig sein? Passt halt nichts ins eigene Weltbild, ne?!
Future meint
Die Vorstände der deutsche Autoindustrie bewundern autoritäre Systeme. Das ist bekannt, aber es wird nicht somgern darüber berichtet. Entscheidungen, die per Dekret gelten, sind eben viel schneller als die umständlichen Abstimmungsprozesse in der Demokratie. Sowas gefäät den Unternehmern. Ich empfehle dazu den Leitartikel im Spiegel vom 12.12.2025: »Die Maßlosigkeit der Bosse«
Andi EE meint
Das ist egal, am Schluss zählt was man unters Volk bringt und das ist bei Tesla mit stationären Batterien (weltweit am meisten!!!!), Powerwall, 1.6 Mio BEVs und bald Robotaxis, abartig gut.
Das CO2 wird nicht vom lieb herunlavern vermieden. Es geht nur indem man die Verbrenner aller Arten nicht mehr (ver)kauft / das elektrische Pendant in Umlauf kommt. Diese Beweihräucherung hier, ist im Quadrat absurd.
Was hab ich bitte von einem Versager der 80% Verbrenner verkauft. Gar nichts, der löst doch das Problem nicht, der bewirtschaftet es. Meine Güte, diese OEMs haben Verbrennerquoten außerhalb des Heimmarktes, das ist zum Abwinken.
brainDotExe meint
Meine Güte, es ist mir doch vollkommen egal wie viele stationäre Batteriespeicher ein Autohersteller verkauft.
Auch ist mir vollkommen egal wie viele Verbrenner er verkauft, im Gegenteil ich bin froh dass ich die Wahl habe mir zum Daily BEV auch noch einen Sonntagswagen als Verbrenner zu kaufen.
Denn im Gegensatz zu dir bin ich für Antriebsvielfalt und habe absolut kein Problem mit Verbrennern.
Tt07 meint
Hirn, Du hast kein Problem mit Verbrennern, das haben wir verstanden. Allerdings ist der Verbrenner das Problem….ergo….
Und wie gesagt, den Sonntagswagen bitte auch nur Sonntags fahren.
Andi EE meint
@Brain
„Meine Güte, es ist mir doch vollkommen egal wie viele stationäre Batteriespeicher ein Autohersteller verkauft.“
Sorry, das kann nur ein Depp texten, denn das BEV ist dann fürs Klima stark schonend, wenn es mit einem möglichst hohen EE-Antril betrieben wird. Deshalb sind stationäre Batterien genauso wichtig (glätten die EE) wie die BEVs.
„Denn im Gegensatz zu dir bin ich für Antriebsvielfalt und habe absolut kein Problem mit Verbrennern.“
Wir wissen es, du bist hier ja einer der Wenigen, die das Klimaproblem ignorieren.
brainDotExe meint
@Tt
Wir haben verstanden das du ein Problem mit Verbrennern hast. Allerdings ist ein Verbrenner für die allermeisten Autoläufer kein Problem.
Der Sonntagswagen wird selbstverständlich auch nicht nur am Sonntag gefahren.
@Andi
Was interessiert mich wie klimafreundlich ein BEV oder ein Auto generell ist? Das ist für mich, wie für den Großteil der Autokäufer, irrelevant.
Das hat bei der Kaufentscheidung für mein BEV absolut keine Rolle gespielt. Im Gegenteil sogar, ich will nicht damit in Verbindung gebracht werden.
Steffen meint
Wie viel CO2 erzeugt denn so ein Raketenstart, vor allem wenn es die dickste Wumme sein soll, die es jemals gab?! Frage für einen Freund…
hu.ms meint
Den neuwagenkäufern ist ganz einfach der persönliche vorteil ( kein zeitaufwand für laden) wichtiger als das klima. TCO ist ja für ca. Ein drittel der neuwagenkäufer für BEV sogar günstiger. Es würden 2025 aber nur 19% BEV gekauft.
Future meint
Ich beziehe mich ja auf die Forderung von EVrules, dass man nicht bei Firmenlenkern einkaufen sollte, die Demokratien nicht so gern haben. Ich meine, wer sich als Komsument konsequent daran halten will, hat es schwer mit dem Konsum, denn auch die deutschen Firmenlenker haben autoritäre Systeme ja sehr gerne. Deshalb investieren sie auch so gerne in China, Ungarn oder jetzt USA. Dort wird schnell entschieden und es gibt auch nicht so viele Regeln und Vorschriften wie in der umständlichen Demokratie.
EVrules meint
Die eine Sache ist, was in den Köpfen selbst passiert, die andere was man äußert – und hier sind Grenzen zu oft, zu deutlich und zu unverschämt überschritten worden.
Future meint
Ja, das kann man so sehen. Es gibt Firmenlenker, die sind da weniger deutlich als andere. Das ist auch in Deutschland mal mehr und mal weniger so. Müller, Böttcher und Stöcker sind wichtige deutsche Firmenlenker, die sich nach meinem Eindruck schon deutlicher öffentlich gegen die Demokratie und für Rechtsaußen positioniert haben.
Im Amerika unter Trump ist es besonders eindrucksvoll, wie sich die gesamte Elite der Unternehmer sehr schnell auf den neuen Regierungskurs eingelassen hat und diesen auch stützt.
In Europa wird das wohl ähnlich sein, wenn es zu den ersten Rechtsaußen-Regierungen kommt. Der Leitartikel auf SPON, s.o., stellt die Haltung der deutschen Industrie dazu sehr gut dar, finde ich.
R2D2 meint
hmm. Das ist wieder so ein Artikel, bei dem man sich fragt…. „warum“?
Es gibt stock konservative alte weiße Männer, die haben seit 15 Jahren ne Wärmepumpe, fahren elektrisch mit eigenem PV Strom. Nur machen die kein so großes Gebrüll deswegen, wie viele andere aus der elektro Szene, die sich als alleinige Weltretter und -verstehen sehen. Und das mit dem „was wähle ich, was fahre ich, wo wohne ich“ ist auch so eine Sache des Lebensabschnitt. Viele würden ja gerne elektrisch fahren, aber wenn die finanziellen Mittel fehlen, die Ladesäulen dort stehen, wo man eben selten bis gar nicht einkauft. Dann fährt man einfach den alten Opel noch paar Jahre weiter. Nur weil aktuell ein paar richtige gute BEVs angeboten werden, bedeutet das ja nicht um Umkehrschluss das wir jetzt 40 Mio. Fahrzeuge tauschen müssen.
Elvenpath meint
„wie viele andere aus der elektro Szene, die sich als alleinige Weltretter und -verstehen sehen“
Was für ein gequirlter BS. Primitives Grünen-Bashing.
R2D2 meint
ne, das mit bashen verstehen die grünen mänchen und weibchen am besten.
Steffen meint
Whuhahahaa, der war gut.
brainDotExe meint
„haben seit 15 Jahren ne Wärmepumpe, fahren elektrisch mit eigenem PV Strom. Nur machen die kein so großes Gebrüll deswegen, wie viele andere aus der elektro Szene, die sich als alleinige Weltretter und -verstehen sehen“
Volle Zustimmung!
Mit der Hauptgrund auf ein E-Kennzeichen beim Elektroauto zu verzichten.
Tt07 meint
„…haben seit 15 Jahren ne Wärmepumpe, fahren elektrisch mit eigenem PV Strom. Nur machen die kein so großes Gebrüll deswegen, wie viele andere aus der elektro Szene, die sich als alleinige Weltretter und -verstehen sehen..“
Interessant so einer Aussage vollumfänglich zuzustimmen ohne Belege.
Belegbar scheint aber zu sein, dass man mit E-Kennzeichen in der coolen Autoquartettszene nicht gerne gesehen wird…soll wohl auch Leute geben, die ihr EV deswegen nur nachts fahren.
brainDotExe meint
Jep, ist tatsächlich wirklich so, dass ein EV in der Autoszene kein gutes Ansehen hat. Deswegen habe ich ja auch unter anderem auf das E-Kennzeichen verzichtet, damit man das Auto nicht als Elektroauto erkennt.
Dann kann man auch tagsüber fahren 😜
Future meint
Ohne E-Kennzeichen müsste ich in der Hamburger Innenstadt immer Parkgebühren zahlen:
»Elektroautos dürfen in der Stadt Hamburg an allen Parkscheinautomaten bis zur jeweiligen Höchstparkzeit kostenlos parken. Dafür muss lediglich eine Parkscheibe genutzt werden und das Fahrzeug ein E-Kennzeichen haben.« (Hamburgde)
Seit 2017 parke ich immer kostenlos in Hamburg und man muss dafpr auch nicht an einer Ladesäule stehen. Da macht ein E-Kennzeichen schon Sinn. In der Pampa braucht man das alles natürlich nicht.
Mäx meint
Ich hoffe du hast noch nie jemanden mitgenommen…nicht dass die merken dass du ein EAuto fährst…nicht auszudenken.
Schon putzig, mit was fragile Egos so zu kämpfen haben.
brainDotExe meint
@Future
Bist du durch denn so knapp bei Kasse, dass du diese kostenlosen Parkplätze benötigst?
Wenn ich mal in den seltenen Fällen einen kostenpflichtigen Parkplatz nutze, bezahle ich den einfach und muss mein Auto nicht als Elektroauto zu erkennen geben.
@Mäx
Die meisten Leute merken es tatsächlich auch beim mitfahren nicht, da der Soundgenerator von BMW anscheinend doch überzeugend genug ist.
Wenn ich dann erzähle dass es ein Elektroauto ist, sind viele verblüfft und begeistert weil es halt eben optisch nicht als Elektroauto zu identifizieren ist.
Tt07 meint
Hirn, ich spare mir hier jetzt die ausführliche Antwort und verweise auf meinen Kommentar von soeben an Dich im Artikel zur Kaufprämie
brainDotExe meint
Tt
Ich habe dir ja schon an anderer Stelle schon geantwortet.
Kurzfassung: Du musst lernen auch andere Meinungen zu akzeptieren und respektieren.
Mäx meint
Du meinst dieses völlig künstlich und nach einiger zeit loopende Scifi Geräusch?
Also wer das für echten Motorklang hält, hat wohl noch nie in einem Auto gesessen…
brainDotExe meint
Ne, ich meine diesen ansprechenden Sound vom Musikgenie Hans Zimmer.
Die allermeisten Leute haben tatsächlich keine Ahnung von Motorsound.
Anonym meint
„… die sich als alleinige Weltretter und -verstehen sehen.“
Joa viele werden auch nur so wahrgenommen, weil sie z.B. so dargestellt werden aber verstehen und sehen sich gar nicht so. Einige will man auch so sehen um ein Vorwand gegen die zu haben.
brainDotExe meint
„Zugleich warnt er davor, den Gebrauchtwagenmarkt zu vernachlässigen, der für die Verkehrswende zentral sei und insbesondere Menschen mit niedrigeren Einkommen erreiche“
Volle Zustimmung!
MichaelEV meint
Der Gebrauchtwagenmarkt regelt sich selber, denn jeder Gebrauchtwagen wird so bepreist, dass er verkauft wird (Gebrauchtwagen müssen nicht produziert werden, sie sind da und die Menge ist fix, sie verlieren an Wert und verursachen laufende Kosten für Lagerung und gebundenes Kapital).
Und sollte wirklich stellenweise zusätzlicher Preisdruck bei Neuwagen entstehen, schlägt das auf die Gebrauchten durch. Wer z.B. kauft eine 3-4 Jahre alte Zoe für 12k wenn es den e-C3 auch für ca. 12k gibt?
brainDotExe meint
Der Gebrauchtwagenmarkt für BEVs ist aber noch nicht da, wo er für Verbrenner ist.
Jemand der heute einen Wagen der Kompaktklasse für 5.000-10.000€ sucht, wird bei BEVs unter 150.000 km kaum fündig.
MichaelEV meint
Und? Man kann im Kreis tanzen oder sich auf den Kopf stellen, die Struktur der BEV-Gebrauchten verändert sich dabei nicht im geringsten. Es werden nicht mehr gebrauchte BEVs und es kommen keine älteren BEVs dazu (die für < 10.000€ notwendig wären).
Die Suche mit ID.3 + Golf ab 2021 bis 150.000km bringt bis 13.000€ beidseitig keinerlei Fahrzeuge zu Tage. Sowohl ein paar ID.3 als auch Verbrenner-Golfs fangen knapp vor 14k an.
brainDotExe meint
Und? Kann man dann nicht einen gebrauchten ID.3 fördern, sodass er unter 10.000€ rutscht?
Suche ich Golf ab 2015 mit max. 150.000 km bekomme ich einige Treffer zwischen 5.000-10.000€.
MichaelEV meint
Der Gleichgewichtspreis aus vorliegendem Angebot und Nachfrage sind ca. 14.000 €. Wenn man mit 4000 € fördert um auf 10.000 € zu kommen, steigt der Preis auf 18.000 € um inkl. Förderung wieder bei 14.000 € zu enden.
Solange sich nichts am Angebot ändert (und das ist bei Gebrauchten nicht möglich), ändert eine Förderung effektiv NICHTS!
Anders ausgedrückt: Wenn ich die Gebrauchten für die Zielgruppe < 10.000 € attraktiv machen will, kann ich die selben Autos nicht gleichzeitig an die Kunden verkaufen, die für 14.000 € zuschlagen. Einen Gebrauchten kann man nicht 2x verkaufen! (schon erstreckend, dass man sowas erklären muss)
brainDotExe meint
Warum sollte der Preis auf 18.000€ steigen wenn nur eine Teilmenge der Kunden zur Förderung berechtigt ist? Woher will der Verkäufer das wissen?
MichaelEV meint
Deine „Teilmenge“ ist sehr groß, die Menge der Gebrauchten vergleichsweise sehr klein. Da kann kein anderes Ergebnis rauskommen.
Dagobert meint
12% der AfD Anhänger besitzen einen batterieelektrischen PKW?! Bei gerade einmal 4,1% BEV im deutschen Fahrzeugbestand? Da ist der AfD Wähler ja geradezu progressiv unterwegs!
Oder die Datenbasis ist Schrott…
Justin Case meint
Ich glaube die Bezugsdimension ist auch hier: „würden ein E-Auto kaufen“, richtig @Ecomento?
BEV meint
bei der quelle Zeit steht es genau so, 12% besitzen ein E-Auto und bei den Grünen sind es 22%
…erschließt sich mir auch nicht, gehts dabei um die Parteimitglieder?
ID.alist meint
AfD Anhänger schämen sich diese Partei zu unterstützen, deswegen gibt es bei Umfragen viel weniger davon als nachher bei den Wahlen(angeblich). Oder gibt es nicht so viele AfD Wähler wie manch einer meint?
R2D2 meint
Die Deutschlandflagge darf man nur beim Fußball zur EM oder WM zeigen, sonst ist sie verboten. ;;-)
LOL meint
nicht mal auf der Unterhose?
Halber Akku meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
eBikerin meint
Keine Ahnung was du meinst – wenn man sich die letzten Umfragen vor der Bundestagswahl anschaut dann trifft das Ergebnis ziemlich genau.
Dagobert meint
Man kann mittlerweile den Anteil derer die „Grün sagen & Blau wählen“ statistisch gut erfassen. Das ist nicht der einzige Bias, den die Statistiker herausrechnen müssen. Schon diejenigen, die überhaupt bereit sind bei einer Umfrage mitzumachen, werden im Durchschnitt eine andere Präferenz haben als diejenigen, die es nicht tun.