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BMW-Chef Oliver Zipse über Elektroautos, China und Europas Industrie

12.03.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 34 Kommentare

BMW-Chef-Oliver-Zipse-iX3

Bild: BMW

Oliver Zipse verlässt in wenigen Wochen den Chefposten bei BMW, er ist schon seit über 35 Jahre für den Konzern tätig. Eigentlich gibt es für seine Stelle eine Altersgrenze von 60 Jahren, die Bayern haben ihrem Noch-CEO aber zwei Jahre länger an der Spitze gewährt. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung sprach Zipse über seine Sicht auf die aktuelle Lage der Autoindustrie.

Der Manager und sein Nachfolger, der bisherige Produktionsvorstand Milan Nedeljković, sind mit großen Herausforderungen konfrontiert. Dazu gehören neben der allgemeinen Transformation der Branche insbesondere die Kriege im Iran und in der Ukraine sowie das Zollchaos. Nach dem Angriff der USA auf den Iran stieg zuletzt der Benzinpreis stark. Danach gefragt, ob das die Nachfrage nach Elektroautos anfachen werde, gab sich der BMW-Chef zurückhaltend.

„Vorsicht bei solchen vermeintlich einfachen Kausalzusammenhängen“, sagte er. „Die Nachfrage nach einer bestimmten Antriebsform hängt von vielen Faktoren ab. Und wir wissen im Moment ja auch nicht, ob es infolge des Krieges nicht auch zu einem Anstieg der Strompreise kommen könnte. Ich will hier nicht spekulieren.“

In München hat der Konzern gerade sein Stammwerk umgebaut, um Modelle auf der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ zu fertigen. Die Alternative wäre gewesen, auf der grünen Wiese etwas Neues zu bauen. BMW wolle aber in München verwurzelt bleiben, erklärte Zipse. Zudem hätte man ein relevantes Produktionsvolumen verloren und auch viele kompetente Mitarbeiter. „Das Werk steht mitten in der Stadt, und wir stehen damit mitten in der Gesellschaft. Das ist uns wichtig.“

Mit Blick auf den Standort Deutschland ärgere ihn das fehlende Selbstbewusstsein, das hier leider gerade sehr ausgeprägt sei. „Dabei brauchen wir doch nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Europa hat so viele Unternehmen, die in ihren Branchen weltweit führend sind. Diese Denke, dass wir überrollt werden – die teile ich ausdrücklich nicht!“

„Jammern hilft einfach nicht“

Die Argumente wiederholten sich: Energiekosten, Arbeitskosten und die Menschen würden zu wenig arbeiten. Das habe er in den letzten 30 Jahren immer wieder gehört. „Wenn Sie Unternehmer sein wollen, dann müssen Sie die Gegebenheiten annehmen und das Beste daraus machen“, meinte der BMW-CEO. „Jammern hilft da einfach nicht. Ich würde mir mehr Mut und Tatkraft wünschen – und weniger Beschwerden.“ Es werde auch gerne vergessen, dass es in Europa und insbesondere in Deutschland noch immer sehr viele starke Standortfaktoren gebe. Deshalb widerspreche er deutlich, wenn es immer wieder heiße, dass hier alles bergab gehen würde.

Dennoch geht es der europäischen Autoindustrie nicht gut. Einige Hersteller fahren gerade Milliardenverluste ein. Der Wandel hin zu Elektroautos ist kostspielig, Konkurrenz aus China drängt auf den Markt und die Konjunktur sowie neue Zölle etwa in den USA belasten das Geschäft. Zum Wettbewerb aus China sagte der BMW-Boss, dass der Marktanteil der Hersteller aus der Volksrepublik in Europa im einstelligen Bereich liege. Daraus auf einen gefluteten Markt zu schließen, halte er für überzogen. Bei BMW sei man überzeugt von seinen Produkten und Innovationen und „absolut wettbewerbsfähig“. Die Absatzzahlen belegten das.

BMW sei zwar kein Massenhersteller, aber harten Wettbewerb gebe es überall in der Industrie. Erfolg sei nicht vom Marktsegment abhängig, sondern von individuellen unternehmerischen Entscheidungen. „Übrigens sehe ich auch nicht, dass der Markt und die Industrie komplett zusammenbrechen würden“, betonte Zipse. Die Marktbedingungen veränderten sich und auch die Marktteilnehmer. Das sei schon immer so gewesen. Wenn man erfolgreich bleiben wolle, seien viele Dinge entscheidend: „Ihre Strategie, Ihre Produkte, die Stärke Ihrer Marken, Ihre Innovations- und Finanzkraft. Wir sind richtig aufgestellt, um auch in Zukunft ganz vorne mitzuspielen.“

Europas Elektromobilität ist abhängig von Batteriezellen aus China, was zunehmend für Warnungen aus Politik und Industrie sorgt. Das Land habe die komplette Wertschöpfungskette rund um die E-Mobilität über viele Jahre aufgebaut – auch mit der entsprechenden staatlichen Förderung. Deshalb gehörten die chinesischen Akkuhersteller heute zu den führenden weltweit, erklärte Zipse. „Und wir dürfen nicht vergessen, dass jedes Unternehmen abhängig ist – als Autohersteller beispielsweise von seinen Kunden, seinen Mitarbeitern und seinen Zulieferern.“

„Unabhängigkeit ist die falsche unternehmerische Zielsetzung“

Unabhängigkeit ist nach Ansicht des scheidenden BMW-Chefs die falsche unternehmerische Zielsetzung, sie sei in der vernetzten globalen Welt auch nicht realistisch. Was es brauche, sei eine resiliente und breite Aufstellung. Deshalb setze der bayerische Autokonzern auch nicht alles auf eine Karte, was das Antriebsangebot betrifft. Und bei der Beschaffung von Batteriezellen setze man auf mehrere internationale Zulieferer.

„Wenn die vermeintliche Abhängigkeit von Batterien aus China so kritisch gesehen wird – warum wird dann in Europa ein Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ab 2035 ausgesprochen?“, fragte der Branchenveteran. „Gerade bei dieser Technologie ist die Abhängigkeit von anderen Ländern oder Weltregionen doch sehr viel geringer, und wir haben extrem viel Kompetenz und Wissen – um das uns andere übrigens nach wie vor beneiden.“

Eine skalierungsfähige deutsche oder europäische Batteriezell-Industrie ohne Beteiligung der etablierten asiatischen Hersteller hält Zipse „für ausgeschlossen“. Der gescheiterte Versuch des schwedischen Herstellers Northvolt zeige, wie schwer es ist, die Massenfertigung in der entsprechenden Qualität zu etablieren. Es sei auch keine reine Geldfrage, es gehe um viel mehr: Know-how, Erfahrung, Maschinen. BMWs Ansatz sei ein anderer: „Wir forschen selbst intensiv und entwickeln unsere Zellen und deren Produktionsverfahren in Eigenregie. Und die Großserienfertigung übernehmen erfahrene Hersteller für uns.“ Diese Aufteilung hält der Automanager für die Bedürfnisse des Unternehmens für am besten. Man könne und müsse nicht zwangsläufig jeden Produktionsschritt in Europa machen.

Danach gefragt, wo dann die Zukunft für Deutschland sei, sagte Zipse: „Ich bin überzeugt, das Auto, das Sie hier sehen, das können Sie nur in Deutschland kreieren, nicht in China und nicht in den USA.“ Damit meinte er den neuen elektrischen 3er, der bald als zweites Modell der Neuen Klasse vorgestellt werden soll. Das Elektroauto sei ein globales Produkt, das weltweit auf drei Kontinenten produziert und überall auf der Welt verkauft werde. „Da steckt deutsche Ingenieurskunst drin, genauso wie amerikanische Technologie und Komponenten aus China. Aber nur in Deutschland können Sie modernste Technologien auf solch einzigartige Weise zusammenbringen und daraus ein so begeisterndes Produkt machen.“

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Via: Süddeutsche Zeitung (kostenpflichtig)
Unternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    12.03.2026 um 11:24

    Bei Airbus sind von Zipse wohl keine Interviews mehr zu erwarten. Das ist nichts schlimmes. Er hat jetzt ja der Süddeutschen nochmal alles erzählt, was er seit Jahren wiederholt.

    Antworten
  2. cbzac meint

    12.03.2026 um 10:54

    Nee, ist klar, bzgl. der fossilen Energien sind wir von anderen Ländern oder Weltregionen natürlich viel unabhängiger. Und warum in Europa ausgesprochen wird, dass in Zukunft Fahrzeuge emissionsfrei sein sollen – ja wenn Herr Zipse das noch nicht verstanden hat, ist es wirklich an der Zeit, dass er geht.

    „Wenn die vermeintliche Abhängigkeit von Batterien aus China so kritisch gesehen wird – warum wird dann in Europa ein Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ab 2035 ausgesprochen?“, fragte der Branchenveteran. „Gerade bei dieser Technologie ist die Abhängigkeit von anderen Ländern oder Weltregionen doch sehr viel geringer, und wir haben extrem viel Kompetenz und Wissen – um das uns andere übrigens nach wie vor beneiden.“

    Antworten
    • Claus meint

      12.03.2026 um 20:31

      Einfach mal einen Schritt weiter denken, dann kommst du auch selbst auf die Lösung. Welche Länder liefern/fördern beispielsweise Rohöl und welche Länder liefern Akkus?
      Risiko verteilen, so einfach ist das. Bei Akkus wird es schon schwieriger wenn China (CATL, BYD) mit einem Marktanteil von >50% das sagen hat.
      Wenn die EU nicht langsam mal den Arsch hochbekommt, dann wird das nichts mit der flächendeckenden E-Mobilität inkl. Wertschöpfung in Europa. Mach dir auch keine Gedanken, Zipse hat es verstanden.

      Antworten
  3. David meint

    12.03.2026 um 10:31

    Für Zipse und Murks gilt das gleiche: man darf sie nicht an ihren Worten messen, sondern an ihren Taten. Bei Tesla passiert gar nichts. Wenn ich mir dagegen den iX3 angucke und ich werde nächste Woche die Gelegenheit haben, ihn über eine längere Strecke zu fahren, dann ist das schon ein Meisterstück. Vor allem aber der i3 wird ein würdiger Nachfolger des i4 in der Rolle eines Autobahnfahrzeugs.

    Antworten
    • Future meint

      12.03.2026 um 11:21

      Zipse: 442.072 BEV (2025)
      Musk: 1,636 Mio BEV (2025)

      Antworten
      • David meint

        12.03.2026 um 11:42

        „BMW sei …kein Massenhersteller“
        Trotzdem:

        BMW Group 2,463 Mio Fahrzeuge
        Tesla 1,636 Mio Fahrzeuge

        Man ist über 800.000 Fahrzeuge auseinander. Diese Schere geht auseinander, damit dürfte klar sein, wer erfolgreicher ist. Noch 2023 glaubten Teslafans, BMW im kommenden Jahr zu überholen. Jetzt glaubt niemand mehr ernsthaft, dass das je der Fall sein könnte.

        Antworten
        • Future meint

          12.03.2026 um 14:00

          Man muss auch verlieren können, Dav id. Das ist doch nichts schlimmes. Natürlich kann man auch so eine Figur wie Zipse nicht mit einem Musk vergleichen, denn Zipse muss seinen Verbrennerdreck halt igendwie loswerden. Das ist seine Aufgabe. Was soll er denn sonst tun.

          Zipse hätte auch niemals so viele Elektroautos wie Musk bauen dürfen, sonst wäre BMW jetzt schon bei einer negativen Marge.

          Tesla hat also auch in 2025 wieder gewonnen gegen BMW.
          Selbst wenn wir jetzt die Zahlen von VW und BMW aus 2025 addieren, hat Tesla immer noch gewonnen. Das muss man eben anerkennen.

        • M. meint

          12.03.2026 um 16:54

          „denn Zipse muss seinen Verbrennerdreck halt igendwie loswerden“
          Und Musk muss ständig anderen Dreck loswerden.

          CO2 ist natürlich nichts schönes, aber verglichem mit anderem Dreck…
          Apropos CO2: hast du mitbekommen, wie Musk seinen xAI Strom erzeugt?
          Verblendete Fanbois.

        • Future meint

          12.03.2026 um 19:13

          Es geht um den Dreck aus den Autos und es geht um Zahlen. Hier muss man jetzt nicht absichtlich ablenken, M.
          Jeder Kunde kann sich doch entscheiden, ob er sich ein Elektroauto von BMW oder lieber eins von Tesla kauft. Die Zahlen sind da allerdings sehr eindeutig. Wichtig ist, dass das Auto sauber ist.
          Bei der Wahl des Raumschiffs, des KI-Modells oder des Satellitennternets kann sich dann jeder auch wieder etwas aussuchen. Das kann man doch bei jedem Produkt so machen.

        • Tinto meint

          13.03.2026 um 21:46

          Musk plant mit Space X über 1000 Raketenstarts pro Jahr, also 3 pro Tag, alle betrieben mit einem hochtoxischen Kerosin Derivat. Klimaforscher schlagen die Hände über den Kopf zusammen, schon jetzt sind die Auswirkungen der wenigen Starts für die obere Atmosphäre katastrophal. Und da geht es nicht nur um CO2. Den Weltraum vermüllt er jetzt schon mit seinen Satelliten. Der Mann handelt in höchstem Maße verantwortungslos was die Zukunft unseres Planeten betrifft. Wie kann man das gutheißen oder sogar unterstützen? Hier wird ja immer erzählt, man solle Tesla nicht als reinen Autobauer sehen, was das ganze noch viel schlimmer macht.

  4. SB meint

    12.03.2026 um 10:02

    Mir fehlt bei der Batterieproduktion der Pioniergeist.
    Natürlich fehlt Know-how.
    Aber das gab es auch nicht als man vor 30 Jahren nach China gegangen ist. Aber man hat sich durchgebissen. Diese Pioniergeist brauchen wir jetzt bei der Batterieproduktion in Europa.
    Wenn China mal wieder den Export von Vorprodukten behindert um nachgelagerte Produktionsschritte zu zwingen, wird wieder geweint.
    Ja, Northvolt hat Fehler gemacht. Daraus kann man lernen.
    VW zieht die lokale Batteriefertigung mit einem chinesischen Partner hoch und erzeugt wo hoffentlich einen Know-how-Transfer. Wir brauchen mehr davon, denn der Zipse-Weg ist zwar bequemer, aber auch ein enormes Risiko.

    Antworten
  5. BEV meint

    12.03.2026 um 09:16

    Gut, dass er dann weg ist und frischer Wind kommt.
    Das ewige „oh nein die Elektromobiltät ist nich die einzige Lösung“ nervt wirklich.
    Dann tut doch mal alles dafür ganzheitliche Lösungen für alle zu schaffen und nicht nur ein wir wollen so weiter machen wie die letzten 100 Jahre.
    Die Automobilbranche in Deutschland ist einfach so uninteressant geworden, man will doch nach vorne schauen und begeistert werden und nicht ständig Unsicherheit verbreiten.

    Antworten
    • Mäx meint

      12.03.2026 um 09:59

      Zipse hat bei der Fragerunde eben gesagt, dass man 2030 das BEV(!) Volumen verdreifachen wird, von jetzt. ca. 400-450k auf dann ca. 1,2-1,3 Mio. und damit auf ca. 50% BEV Anteil weltweit kommen wird.
      Anschließend solle sich das Wachstum bei den BEV aber abschwächen.
      Das wäre doch erstmal ein sehr gutes Zwischenziel.

      Ich hoffe auch dass mit seinem Nachfolger sich die Kommunikation etwas ändert, in dem Sinne, dass BMW sich zwar die Antriebsoptionen offen hält und es weiterhin die Antriebsvielfalt gibt, aber sich ganz klar auf BEV fokussiert wird (gegenüber jetzt wo man sagt es gibt sozusagen keinen Gewinner).
      Ein CEO Wechsel wäre ja der perfekte Zeitpunkt für so einen Schwenk der Kommunikation, was intern modellpolitisch schon längst geschieht.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        12.03.2026 um 10:11

        „Zipse hat bei der Fragerunde eben gesagt, dass man 2030 das BEV(!) Volumen verdreifachen wird, von jetzt. ca. 400-450k auf dann ca. 1,2-1,3 Mio. und damit auf ca. 50% BEV Anteil weltweit kommen wird.“

        Das wird aber schon seit einigen Jahren so kommuniziert.

        Antworten
        • Mäx meint

          12.03.2026 um 11:19

          Richtig. Aktuell gibt es ja aber viele Bestrebungen entsprechende Regelungen zurückzudrehen.
          BMW scheint aber auch weiterhin am Plan festzuhalten, was ich gut finde.

          Mich nervt aber eben auch, die Kommunikationsstrategie.
          Es wird immer so dargestellt, als ob man alle Lösungen gleich behandelt.
          Wer sich viel mit dem Thema beschäftigt weiß dann dass BMW 50% BEV Anteil am Weltmarkt für 2030 plant (was für China und Europa so etwa 60-70% sein dürfte?) und für Wasserstoff nur eine Kleinserie vorsieht.
          Auf der großen Bühne heißt es aber immer: Zipse setzt weiterhin auch auf Verbrenner.
          Natürlich nicht gelogen, aber geht da doch der Punkt verloren, dass der Verbrenner ab 2030 die Minderheit darstellen wird, vor allem in Europa/Deutschland.

        • brainDotExe meint

          12.03.2026 um 12:50

          Es ist doch verständlich, dass man eher negative Aspekte nicht so groß an die Glocke hängt.
          Die Kunden wollen nicht hören, dass Verbrenner mittel- bis langfristig schrumpfen werden.

      • BEV meint

        12.03.2026 um 10:14

        Wie schnell es wachsen wird, kann man nur spekulieren, er hats gefühlt immer versucht runterzuspielen, was dazu führt, dass man nie ganzheitlich drauf setzt sondern immer nur mit Vorbehalt … man hört ständig Ausreden, die BMW selbst auch zu lösen versuchen könnte. Die Ladestation im öffentlichen Raum und besonders auch Lösungen für Kunden ohne Eigenheim in Großstädten könnte man vorantreiben anstatt das als Ausrede zu nutzen warum man weiterhin auf die Abhängigkeit vom Öl setzen sollte. Genauso könnte man viel stärker auf eigene Energieversorgung und Nutzung setzen, wieso sind die Dächer größtenteils leer und wieso hat man das Thema Großspeicher nicht weiter getrieben? Stattdessen immer nur auf die Politik verweisen. Die Reiche schneidet ja auch grad alles ab was uns unabhängiger machen könnte.

        Mal sehen was noch kommt. Vielleicht muss der nächste auch Kapazitäten abbauen.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          12.03.2026 um 10:16

          BMW hat, als Autobauer, wenig Interesse daran die Aufgaben der Energiewirtschaft zu übernehmen und konzentriert sich auf seine Kernkompetenzen.

        • BEV meint

          12.03.2026 um 10:26

          vielleicht muss man eben auch mal wieder anfangen die Kernkompetenzen zu erweitern …
          früher hat BMW Flugzeugmotoren gebaut, danach kam das Auto .. warum soll es jetzt für immer das Auto bleiben, wenn der Markt nicht wächst und wenn die Belegschaft dafür schrumpfen muss

        • brainDotExe meint

          12.03.2026 um 10:29

          Warum sollte man vom Auto weg gehen, wenn es das ist was die Kunden wollen und gut ankommt?
          Man strebt, als Premiumhersteller, kein großartiges Absatzwachstum an, wenn man eh schon nahe an der Vollauslastung der Werke ist.

        • David meint

          12.03.2026 um 11:45

          Was Zipse sagt, ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass der neue i3 900 km Reichweite nach WLTP hat. So könnte so mancher 3er Besteller dieses Mal elektrisch wählen.

    • Besser-BEV-Wisser meint

      12.03.2026 um 10:09

      Aus Zipse spricht der umsichtige Unternehmer. Er setzt nicht alles auf eine Karte, sondern verteilt seine Einsätze auf alle erfolgversprechenden Ansätze.
      Solange da so tolle (E-)Autos wie der iX3 rauskommen, geht das auch für mich als E-Auto Fan völlig in Ordnung.
      Lasst die Technik sprechen, nicht die Ideologie. Dann überzeugst auch die Skeptiker besser.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        12.03.2026 um 10:15

        Volle Zustimmung!

        Antworten
      • Tt07 meint

        12.03.2026 um 10:31

        H2, „erfolgversprechend“? Wie naiv von Euch

        Antworten
        • brainDotExe meint

          12.03.2026 um 10:54

          In der Nische durchaus erfolgsversprechend.
          Wie naiv anzunehmen, dass damit eine Großserie gemeint ist.

        • Besser-BEV-Wisser meint

          12.03.2026 um 11:22

          Ich glaub auch nicht dran.
          Aber wer weiß, in Japan denkt man da anders. Und Zack gibt’s nen relevanten Markt und wenig Konkurrenz…

        • Tt07 meint

          12.03.2026 um 11:33

          Hirn, in Nachplappern attestiere ich eine stramme 1. Und um einen weiteren Kommentar von Dir ad absurdum zu führen: H2=Nische d.h. BMW will Nischenfüller werden? Schenkelklopfer par excellence.

        • brainDotExe meint

          12.03.2026 um 12:52

          Fakten wiederholen ist nicht schlimm, vor allem wenn manche sie ignorieren.
          Natürlich bleibt H2 eine Nische und BMW will sie besetzen.
          Genau so wie VW mit Bugatti eine Nische besetzt.

      • cbzac meint

        12.03.2026 um 10:45

        Typischer Täuschungsversuch.
        Wenn man die Technologie sprechen lässt, ist es im Rahmen der notwendigen Emissionsziele eben genau so, dass Verbrenner keine Zukunft haben.
        Alle die hier Technologieoffenheit predigen, wollen eigentlich das Gegenteil: Eine Sonderlocke für Verbrenner.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          12.03.2026 um 10:55

          Wie kann man Technologie sprechen lasse, wenn sie verboten wird?

        • Mäx meint

          12.03.2026 um 11:11

          Es wird ja keine Technik verboten.
          Lediglich die fossile Basis wird entzogen, mehr nicht.

        • cbzac meint

          12.03.2026 um 11:14

          @brainDotExe
          ist die Frage ernst gemeint?
          Verbrennungsmotoren werden nicht verboten, sondern nur solche, die nicht emissionsfrei sind. Wenn man technisch sicherstellt, dass die Motoren nur E-Fuels oder grünen H2 verbrennen, sind sie erlaubt.
          Das weiß man auch nicht erst seit gestern, also wo sind sie, die technisch herausragenden Verbrenner-Lösungen?

          https://www.springerprofessional.de/synthetische-kraftstoffe/verkehrspolitik/eu-erlaubt-e-fuels-ausnahme-bei-verbrenner-verbot/24677250

        • brainDotExe meint

          12.03.2026 um 12:53

          Stand heute ist das aber illusorisch. Auch Verbrennungsmotoren welche CO2 Emmisionen verursachen, sollten nicht verboten werden.
          Der Markt regelt das und eine Restmenge ist auch nicht schlimm.

        • Mäx meint

          12.03.2026 um 14:33

          „Stand heute ist das aber illusorisch.“
          Gut, dass noch 10 Jahre Zeit ist.

          Dann hätten wir auch keine Partikelfilter, Katalysatoren, bleifreies Benzin oder sonstiges einführen müssen…
          Regeln ändern sich, Produkte müssen sich anpassen.
          In 10 Jahren gilt eben, dass keine fossile Verbrennung erwünscht ist.
          Die Produkte müssen sich entsprechend anpassen.

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