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EVP will mehr Ausnahmen beim geplanten „Verbrenner-Aus“ der EU

13.05.2026 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | Kommentieren

Mercedes-C-Klasse-AMG-C63s

Bild: Mercedes-Benz (Symbolbild)

Die EVP-Fraktion (Europäischen Volkspartei) im Europaparlament will mehr Ausnahmen vom geplanten Verbrenner-Aus zulassen als die EU-Kommission, berichtet die Automobilwoche. In einigen Punkten geht der Entwurf zum sogenannte Automotive Package (Automobilpaket) der EU auch über die Linie der Bundesregierung hinaus. Das Paket betrifft die Regeln für die Autoindustrie.

Der Entwurf führt erneut zu Streit über das Ziel, ab 2035 nur noch klimaneutrale Neuwagen zuzulassen. Massimiliano Salini, EVP-Abgeordneter aus Italien und Berichterstatter im Umweltausschuss, hat 45 Änderungen am Kommissionsvorschlag vorgelegt. Das Papier wurde an Vertreter der anderen Fraktionen im Ausschuss verschickt.

Nach dem Willen der EVP sollen Autos mit Verbrennungsmotor auch nach 2035 als emissionsfrei zählen können. Voraussetzung wäre, dass sie ausschließlich mit bestimmten erneuerbaren Kraftstoffen fahren. Für kleine Elektroautos und elektrische Nutzfahrzeuge sieht der Entwurf zusätzliche Gutschriften bei den CO₂-Flottenvorgaben vor. Diese „Super-Credits“ würden Herstellern helfen, ihre Klimaziele rechnerisch leichter zu erreichen. Auch Plug-in-Hybride sollen günstiger bewertet werden. Berechnungsfaktoren sollen insgesamt im Sinne der Industrie geändert werden.

Die EU-Kommission war im Dezember 2025 vom strikten „Verbrenner-Aus“ für 2035 abgerückt. Nach ihrem Vorschlag müssten die Neuwagenflotten der Hersteller ab 2035 nur noch zu 90 Prozent CO₂-frei sein, nicht mehr zu 100 Prozent. Zusätzliche Emissionen sollen unter anderem durch Vorgaben für grünen Stahl und synthetische Kraftstoffe („E-Fuels“) ausgeglichen werden.

„Knallharte Interessen der Öl-Industrie“

Tiemo Wölken von der SPD kritisierte den EVP-Entwurf scharf. „Niemand, der von sich ernsthaft behauptet, zu den EU-Klimazielen oder zu einer modernen Automobilindustrie zu stehen, kann diesen Bericht ernst nehmen“, sagte der Europaabgeordnete der Automobilwoche. Er wähnt hinter dem Entwurf „knallharte Interessen der Öl-Industrie“. Der Grünen-Abgeordnete Michael Bloss nannte den Vorschlag „einen Selbstbedienungsladen für Lobbyinteressen“.

Der deutsche Verband der Automobilindustrie begrüßte den Entwurf dagegen. VDA-Präsidentin Hildegard Müller sieht darin „wichtige industrie- und klimapolitische Impulse für mehr Technologieoffenheit“. Positiv bewertet sie besonders, dass Salini erneuerbare Kraftstoffe umfassend berücksichtige.

Die EVP will nach eigenem Bekunden im Parlament möglichst eine Mehrheit mit Sozialdemokraten und Liberalen erreichen. Bei den Sozialdemokraten heißt es, die tatsächliche Minderung der CO₂-Emissionen liege mit den EVP-Vorschlägen nicht bei 90, sondern nur bei 73 Prozent. Der aktuelle Entwurf löst dort neuen Widerstand aus.

Der Kern des EVP-Entwurfs ist dem Bericht zufolge die neue Fahrzeugkategorie VEEF (Vehicles running exclusively on eligible fuels). Sie steht für Fahrzeuge, die ausschließlich mit zugelassenen Kraftstoffen fahren. Solche Autos sollen bei den CO₂-Flottenvorgaben als emissionsfrei gelten, ähnlich wie reine Elektroautos. „Die EVP fasst den Begriff der zugelassenen Kraftstoffe deutlich weiter als die EU-Kommission. Damit könnten mehr Verbrenner auch nach 2035 zugelassen werden“, erklärt die Automobilwoche.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: Emissionen, EU, Nachhaltigkeit, Verbrenner-VerbotAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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