• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

BMW-Manager: „Sie wissen jetzt nicht, was der Kunde in fünf Jahren haben will“

24.03.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 15 Kommentare

bmw-ix5-hydrogen

Bild: BMW

BMW plant den Einstieg in die Wasserstofftechnologie und will 2028 ein Brennstoffzellenauto auf den Markt bringen. Das BMW-Werk in Steyr steht unter der Leitung von Harald Gottsche, der die gesamte Antriebsproduktion des Unternehmens verantwortet. In einem Gespräch mit Der Standard betonen Gottsche und Alexander Bamberger, verantwortlich für den Vertrieb bei BMW Austria, dass die E-Mobilität mittlerweile alltagstauglich sei, und sie setzen sich für die Entwicklung der Wasserstofftechnologie ein.

Gottsche erklärte, dass der Energiekonzern OMV die Wasserstofftankstellen geschlossen habe, weil es zu wenig Fahrzeuge gebe, die Wasserstoff nutzen. Er argumentiert, dass BMW nun das Auto entwickle, um zu demonstrieren, wie es funktioniert, was letztlich den Aufbau einer Infrastruktur anstoßen solle. „Wir glauben, dass gerade über die Lastwägen Wasserstoff in den Verkehr kommen wird“, so der Manager.

Wasserstoff hat laut Gottsche großes Potenzial, nicht nur im Verkehr, sondern auch in der Industrie, insbesondere bei der Herstellung von grünem Stahl. BMW hat das Werk in Leipzig an eine Wasserstoffpipeline angeschlossen, was die Bedeutung von Wasserstoff als Speicher für überschüssige erneuerbare Energie unterstreicht. Gottsche erklärte, dass es eine „Mammutaufgabe“ sei, diese Vision umzusetzen, aber das Gesamtkonzept sei äußerst attraktiv. Bamberger sieht in Wasserstoff eine Möglichkeit für Europa, sich von Drittstaaten wie Asien unabhängig zu machen, da Wasserstoff lokal aus erneuerbarer Energie erzeugt werden könne.

Wasserstoff in Fahrzeugen sei zwar heute noch nicht der beste Weg, um Energie zu nutzen, aber Gottsche betonte, dass man jetzt investieren müsse, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Er verwies auf die Kritik an der Autoindustrie in Europa, als man die Elektromobilität zu spät aufgriff. Dann habe die Branche aber Milliarden abschreiben müssen. „Wichtig ist immer die Frage des Timings – und welche Perspektive habe ich?“, sagte Gottsche.

BMW pocht weiter auf Flexibilität

Die aktuellen Elektroautos wie der iX3 seien bereits sehr ausgereift. Und das größte Hindernis für eine breitere Akzeptanz sei noch immer die Ladeinfrastruktur, besonders in städtischen Gebieten, so Bamberger. Er wies darauf hin, dass eine bessere Ladeinfrastruktur und eine Lösung für Menschen ohne eigenes Haus die nächste Herausforderung seien. Neben der Ladeinfrastruktur gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Tarife an Ladesäulen, die laut dem Manager noch zu intransparent sind.

Die Automobilindustrie steht weiterhin unter Druck, wettbewerbsfähig zu bleiben, insbesondere angesichts der Verhandlungen über Mindestpreise für importierte Autos aus China. Bamberger erklärte, dass BMW derzeit die Auswirkungen dieser Verhandlungen bewertet. Gottsche betonte, dass die Industrie in Europa flexibel bleiben müsse, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, und dass der Verbrennungsmotor in Kombination mit CO2-neutralen Kraftstoffen eine Zukunft habe. „Für die Autoindustrie geht es darum, dass wir in Europa wettbewerbsfähig bleiben“, so Gottsche.

BMW verfolgt eine Strategie der Technologieoffenheit, um global wettbewerbsfähig zu bleiben. In Ländern wie China, wo der Elektromarkt stark wächst, bleibt der Verbrennungsmotor vor allem im oberen Preissegment gefragt. Gottsche erklärte, dass der Elektromotor in der Volksrepublik hauptsächlich mit günstigeren Fahrzeugen verbunden werde, während in Europa und anderen Regionen die Nachfrage nach Elektromobilität weiter wachse.

„Für den Kunden geht es am Ende des Tages darum, seine Bedürfnisse der individuellen Mobilität aufrechtzuerhalten mit der Entscheidung, zu sagen: Ich kaufe mir ein elektrisches Auto, einen Plug-in-Hybrid, einen Diesel, einen Benziner oder in Zukunft Wasserstoff“, so Bamberger. „Sie wissen jetzt nicht, was der Kunde in fünf Jahren haben will“, unterstrich Gottsche. „Entscheiden Sie sich falsch, ist es extrem teuer und dann werden Sie scheitern. Deswegen lieber mühsam und viel arbeiten und dafür Erfolg haben, als jetzt sich die Arbeit leichter zu machen, auf ein Pferd zu setzen und dann zu scheitern.“

Newsletter

Via: Der Standard
Unternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge, Wasserstofffahrzeuge

Iran-Konflikt bedroht Lieferketten der Autoindustrie

ADAC: Antrag auf „wertfreie Betrachtung“ der Antriebsarten scheitert

Auch interessant

VW-Vertriebsvorstand Sander: „Die Tonalität in der Diskussion über E-Mobilität ist nicht richtig“

VW-ID.-Polo

Nachfrage nach Elektroautos wächst weiter, zeigen Autoscout24-Daten

Volvo-EX30

BYD-Gewinn bricht im ersten Quartal um 55,4 Prozent ein

BYD_Dolphin_Weiss

DAT Barometer April 2026: E-Auto-Prämie führt kaum zu vorgezogenen Käufen

Astra-Sports-Tourer-Plug-in-Hybrid

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. South meint

    24.03.2026 um 18:40

    Also das glaubt er doch selber nicht. Doch, BMW weiß, dass H keine Chance hat, sie haben ja selbst schon offen kommuniziert, dass das bestenfalls ein Nische sein wird…. und sie wissen auch, dass E Autos dominieren werden… und ja, es wird auch noch Verbrenner geben, die aber stark an Bedeutung verloren haben werden… und der Anteil wird sehr wahrscheinlich unter 50% des Marktes fallen…

    Antworten
  2. David meint

    24.03.2026 um 14:23

    Ist ja sehr interessant, dass er bei LKW einen Markt sieht. Aber: War ihm schon aufgefallen, dass BMW gar keine LKW baut?

    Antworten
    • M. meint

      24.03.2026 um 17:19

      Das alleine sehe ich nicht als Problem. Wer Motoren an andere Hersteller verkaufen kann, kann das auch mit Brennstoffzellen.
      Das Problem wird eher sein, die LKW-Kunden zu finden, die auf Wasserstoff setzen.
      Aber wenn man sich die aktuelle Politik so anschaut, sollte man sagen:
      „Sag niemals nie“

      Antworten
      • vector3d meint

        24.03.2026 um 20:42

        Ich schätze die Hürde des Preises als zu hoch. Während E-LKW nur beim Kauf subventioniert worden sind und was jetzt auch vorbei ist, reicht es beim H2 bei weitem nicht. Auch in 5 Jahren nicht.
        Und da endet die Geschichte, weil Logistik-Branche sehr empfindlich ist aber schon jetzt die immer noch überteuerten E-LKW zu vollem Preis kauft.

        Antworten
        • M. meint

          25.03.2026 um 13:30

          Wie gesagt: rein sachlich, und physikalisch begründbar wird H2 nicht die Antwort sein können. Es könnte aber sein, dass es auf bestimmten Märkten einfach politisch gewollt wird.
          Da habe ich aber jetzt auch keinen umfassenden Blick bei >200 Ländern.
          BMW hat vielleicht mehr Zeit für die Analyse gehabt.

  3. Future meint

    24.03.2026 um 13:50

    Gottsche muss das so sagen. Was soll er denn sonst sagen. Der Wasserstoff sorgt bei BMW wohl immer noch für gute Subventionen. Nachher wird das dann halt eingestellt, weil man eben festgestellt hat, dass es einfach nicht wirtschaftlich ist. Aber man muss die Unwirtschaftlichkeit wohl auch zeigen, damit es auch wirklich alle glauben. Bei der Idee des Verbrennerantriebs ist es ja gerade auch so ähnlich.

    Antworten
  4. Egon_meier meint

    24.03.2026 um 12:39

    „Wir wissen nicht … “
    Das stimmt. Aber es gibt sehrwohl plausible Abschatzungen.
    H2 will der Kunden in 5 Jahren garantiert nicht. Die Argumente dazu sind die gleichen wie heute – das Konzept ist völlig untauglich.

    Ansonsten ist der Kundengeschmackt und die Marktlage ein großes Rätsel. Wer vor Jahre voll auf BEV gesetzt hat – in der Annahme, dass es sich am Markt blitzartig durchsetzen wird – hat jetzt mit Riesenproblemen zu kämpfen. Die Zauderer (Toyota .. ) haben zunächst Recht behalten.

    Antworten
    • Thomas meint

      24.03.2026 um 16:44

      Statt „Zauderer“ kann man aber auch „Verhinderer“ sagen. Das trifft ja insbesondere auf Toyota zu, welche viel Geld investiert haben um Umweltgesetze zu verhindern. BMW gehört ja auch dazu mit ihrer gebetsmühlenartigen Verunsicherung der Kunden mit völlig marktfernen Lösungen wie H2.

      Selbsterfüllende Prophezeiung, welche aber nichts am Endergebnis 100% BEV ändert, sondern den Weg dahin nur steinig und geprägt von Abschreibungen und Ineffizienzen gestaltet.

      Antworten
  5. Gunnar meint

    24.03.2026 um 12:37

    „Wir glauben, dass gerade über die Lastwägen Wasserstoff in den Verkehr kommen wird“ – er kann glauben, was er will. Der Zug/LKW ist auch schon abgefahren. Der Markt hat längst entschieden, und zwar pro BEV-LKW und contra H2-LKW.

    „Sie wissen jetzt nicht, was der Kunde in fünf Jahren haben will“
    Doch, er will verlässlich und vor allem einigermaßen günstig mit seinem Auto von A nach B kommen. Es ist nur eine sehr kleine Minderheit, denen der Preis total egal ist. Und perspektivisch wird kein H2-Auto günstiger sein.

    Antworten
  6. Michael meint

    24.03.2026 um 12:16

    Was redet der Mann? Nichts davon ist nachvollziehbar oder logisch. Wenn Wasserstoff sich für Stahl eignet, warum soll ich dann PKW damit betreiben? Wenn die Ladeinfrastruktur nicht aureicht, dann helfen Wasserstofftankstellen auch nicht, im Gegenteil.

    Antworten
  7. tritratrulala meint

    24.03.2026 um 12:15

    Puh, da muss man schon echt blind sein. Selbst wenn die Kunden in fünf Jahren alle Wasserstoff wollen (warum auch immer), an den ökonomischen und technologischen Realitäten ändert es nichts und es wird dann immer noch unattraktiv bleiben. Jetzt noch auf dieses Blatt zu setzen ist absichtliches Geldverbrennen, mehr nicht.

    Wie kann man so verbohrt sein? Das grenzt ja an Wahnvorstellungen.

    Antworten
  8. Muenchner meint

    24.03.2026 um 11:45

    Eh Wasserstoff dürfte tot sein oder wie viel Autos wurden davon letztes Jahr verkauft. Man hätte auf Wasserstoffverbrenner setzen können und auf bewährte Technik, aber das wollte man ja nocht weiter verfolgen bei BMW.

    https://www.autobild.de/artikel/hilary-swank-im-bmw-hydrogen-7-800397.html

    Antworten
    • M. meint

      24.03.2026 um 12:33

      In den meisten Ländern der Welt wird H2 tatsächlich nicht kommen – solange man sich an der Physik orientiert.
      Aber mach doch mal eine Auflistung der Länder, wo sich die Führung aus Fakten nichts macht, bzw. die Fakten einfach umschreibt. Dann wird nicht mehr geimpft, weil das nichts bringt, Kohle wird ein sauberer Brennstoff, den Sturm auf das Kapitol hat es so nie gegeben, usw….
      Und dann überlegen, wo sich das Bild noch drehen könnte.
      Also, es ist, wie der Mensch sagt: man weiß es nicht.

      Ich wünsche mir, dass H2 im Verkehrsbereich komplett untergeht, weil das auch eine gewisse Annäherung an Fakten bedeutet, die sich mit diversen politischen Strömungen nicht verträgt.
      Aber… ob meine diesbezüglichen Wünsche in Erfüllung gehen?

      Antworten
    • E.Korsar meint

      24.03.2026 um 12:59

      Wasserstoffverbrenner?

      Hast du den von Dir verlinkten Artikel überhaupt gelesen?

      Ein Verbrauch von 3,5kg pro 100km. Das waren 2008 schon über 25€, heute 50€. Und da wo du heute 63€ dafür zahlen musst, da gibt es auch keine Alternative.

      Das ist nun wirklich nur was für Leute, die anderen demonstrieren wollen, dass sie Geld für Unsinn ausgeben können.

      Antworten
      • M. meint

        24.03.2026 um 13:28

        Das Ding steht im Museum…

        Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de