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Deutschland-Start von MG4 EV und MGS6 EV

16.03.2026 in Neue Modelle von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

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Bilder: MG

MG Motor startet in Deutschland den Verkauf von zwei vollelektrischen Volumenmodellen. Der aufgewertete MG4 EV soll weiter als kompakter Alltagsbegleiter überzeugen. Mit dem MGS6 EV erweitert die britische, zum chinesischen Geely-Konzern gehörende Marke ihr Angebot um ein vollelektrisches SUV im Kompaktsegment. Es wird als Allrounder mit viel Platz und großzügiger Ausstattung, hoher Reichweite und schnellem Laden sowie markantem Design beworben.

„Mit dem überarbeiteten MG4 EV und dem neuen MGS6 EV bieten wir unseren Kundinnen und Kunden zwei vollelektrische Modelle für unterschiedliche Anforderungen. Beide Fahrzeuge stehen für unseren Anspruch, Elektromobilität zugänglich und alltagstauglich zu machen“, so PR-Manager Marc Hecht von MG Motor Deutschland.

Der überarbeitete MG4 EV

Der MG4 EV gehört zu den erfolgreichsten Modellen der Marke in Europa. Auch in Deutschland ist er mit bislang 32.643 von insgesamt 91.778 MG-Neuzulassungen die mit Abstand beliebteste Modellreihe – jeder dritte MG ist ein MG4 EV. Nun tritt er in einer überarbeiteten Version an.

„Das markant designte Hatchback kombiniert mehr denn je ausgewogene Fahrdynamik und moderne Konnektivität mit effizienten Antriebsoptionen“, heißt es vom Hersteller. Die Kunden können zwischen zwei Varianten mit Heckantrieb wählen: Bei der Ausführung mit 140 kW (190 PS) starkem E-Motor sorgt eine 64 kWh große Batterie für eine WLTP-Reichweite von 452 Kilometern. Die alternative Kombination aus 77-kWh-Batterie und 180 kW (245 PS) leistender E-Maschine bietet 545 Kilometer pro Ladung. Darüber hinaus gibt es als Topmodell den MG4 EV XPower mit 320 kW (435 PS), 64-kWh-Batterie und Allradantrieb.

Das Design des MG 4 EV wurde mit neuen 18-Zoll-Leichtmetallrädern und einem modifizierten Heckspoiler aufgewertet. Außerdem sind zwei neue Außenfarben erhältlich. Besonders umfassend überarbeitet wurde der Innenraum: „Hochwertige Soft-Touch-Materialien und Sitzbezüge in Leder-Optik sorgen für Wohlfühl-Ambiente, ein neues Dual-Screen-Cockpit in Kombination mit physischen Schaltern für eine intuitive Bedienung“, wirbt MG. Kabelloses Apple CarPlay und Android Auto gehören jetzt ebenso zur Serienausstattung wie die nahtlose App-Integration. Eine induktive Smartphone-Ladefläche ergänzt die Konnektivität.

Der MG4 EV startet in Deutschland ab 42.990 Euro. Das Topmodell MG4 EV Power ist ab 46.990 Euro erhältlich.

Der neue MGS6 EV

Der MGS6 EV ist das neue vollelektrische SUV von MG im Kompaktsegment. Er kombiniere großzügige Platzverhältnisse, umfangreiche Ausstattung, moderne Konnektivität und aktuelle Fahrerassistenzsysteme mit einem leistungs- und reichweitenstarken Elektroantrieb, wirbt der Hersteller. Die Kunden haben die Wahl zwischen zwei Motorisierungen mit Heck- oder Allradantrieb.

Der Elektromotor im MGS6 EV Luxury leistet 180 kW (244 PS). In der Allradvariante MGS6 EV Luxury AWD ist eine Systemleistung von 266 kW (361 PS) abrufbar. Die 77 kWh große Batterie erlaubt eine Reichweite von bis zu 530 Kilometern nach WLTP. Bei einer maximalen Ladeleistung von 144 kW lässt sich der Stromspeicher in circa 38 Minuten von 10 auf 80 Prozent nachladen.

„Beim Design der klar gezeichneten Karosserie stand neben einer hohen Funktionalität die Aerodynamik im Fokus“, heißt es. „Der neue MGS6 EV erreicht mit Details wie dem aktiven Kühlergrill-Lamellensystem einen Luftwiderstandsbeiwert von cW 0,27.“

Der Innenraum empfange die Passagiere „mit einem außergewöhnlichen Raumgefühl auf allen fünf Plätzen“, so MG weiter. Für Gepäck stehen bis zu 1910 Liter Ladevolumen zur Verfügung, plus bis zu 124 Liter unter der Fronthaube („Frunk“). Das Panorama-Glasdach ist serienmäßig, MG verspricht zudem hochwertig Materialien und eine umfangreiche Ausstattung.

Der Einstiegspreis des MGS6 EV in Deutschland liegt bei 49.990 Euro.

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Via: MG
Tags: MG4, MGS6 EV, PreiseUnternehmen: MG
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Frank Lustig meint

    16.03.2026 um 19:45

    Bei dem Preis kann ich nur ganz laut lachen! Ein TESLA Model 3 RWD kostet 37.690€ und kann einfach ALLES besser als dieser MG MG4. Und in Großbritannien kostet das Auto ja auch weniger.

    Der neue, sehr interessante MG MG4 Urban kostet übrigens in Österreich unter 20.000€ …

    Antworten
    • gekko meint

      16.03.2026 um 22:59

      Ja, absurd.

      Antworten
  2. IDFan meint

    16.03.2026 um 18:46

    Du siehst dir aus China fancy Märchen-Präsentationen an – 1500 kW Ladeleistung, lädt in 3 Minuten springende Supersportwagen wie aus dem Bilderbuch. Dann willst du so einen Chinesen kaufen, gehst du zu MG und hast gleich Tesla-Vibes: schlimme Optik, müde Ladeleistung, freches Pricing.

    Antworten
  3. M. meint

    16.03.2026 um 13:43

    Hat ja ganz schön lange gedauert, dem MG4 eine LR-Batterie zu verpassen.
    Unverständlich, warum der xPower die nicht bekommt und trotzdem das Topmodell darstellt.
    43k€ als Basispreis für die 64 kWh Variante mit Basismotor finde ich auch mutig. Wenn die 77 kWh Version preislich zw. der und dem xPower angesiedelt ist, könnte das die einzige Version sein, die man sich schönrechnen kann.

    Interessanter (abseits der Probleme, die in allen Chinaautos stecken) ist der MG6, der fast auch einen Kombi abgibt. Die Optik außen ist „irgendwann gewöhnt man sich daran“, innen ganz sinnvoll und ansehnlich – wesentlich ansehnlicher als die peinliche Displayorgie im jüngst gezeigten AMG Prototyp (um mal einen klassenneutralen Vergleich zu machen).
    50k€ als Basispreis sind aber auch hier eine Ansage, ein Ladewunder scheint die neue Batterie ja nicht zu sein.

    Antworten
    • derJim meint

      16.03.2026 um 15:57

      Das dachte ich mir auch. Sowohl bei der XPower-Batterie als auch beim Einstiegspreis. Ich denke sie werden für solche Entscheidungen nicht belohnt werden…

      Antworten
  4. derJim meint

    16.03.2026 um 12:34

    Das man den Basispreis vom aufgewerteten MG4 so viel höher ansetzt (43 k€ statt 35 k€) finde ich schon bedenklich. Er war seit der Erhöhung auf 35 k€ schon kein Schnäppchen mehr (wurde aber im Leasing trotzdem sehr günstig angeboten). Und jetzt würde mich wundern, wenn er mit dem neuen Basispreis überhaupt noch nennenswert verkauft würde. Ich habe selbst einen und bin auch sehr zufrieden damit. Das Fahrwerk ist wirklich toll, die Optik gefällt mir sehr und auch die Konstruktion ist, von dem was ich bisher selbst gesehen habe, sehr durchdacht und Wartungsfreundlich. Aber da muss schon nennenswerter Rabatt gegeben werden, damit mehr als ein paar Fans zuschlagen, vermute ich.

    Antworten
    • LM72 meint

      16.03.2026 um 12:58

      Der Unterschied ist, dass der MG4 Standard für 35k weniger Ausstattung und eine kleinere Batterie hat wie der MG4 Luxury. Preislich hat sich somit nichts verändert. Eventuell werde die Leasingraten angehoben.

      Antworten
      • derJim meint

        16.03.2026 um 15:56

        Das stimmt, die „kleine“ Batterie entfällt komplett. Nur hilft es interessierten vermutlich auch eher nicht, der Einstieg verteuert sich trotzdem merklich. Ob das mehr Interessenten als bisher überzeugt?

        Antworten
    • wiesmaim meint

      17.03.2026 um 06:11

      Nach jetzt drei Jahren Hinterradbremsen für 680€ hat mich ein bisschen geärgert, hätte man auch weglassen können wenn eh ständig rekupiert wird. Sonst bin ich auch zufrieden

      Antworten
      • derJim meint

        17.03.2026 um 15:38

        Oh, dann hast du vom Händler ja sogar einen ganz guten Preis dafür bekommen. Der Händler wollte von mir dafür 1400 €! Ich habe es dann aber doch selbst getauscht und für die Teile 110 € bezahlt. Man muss auch nicht mal den Bremssattel abschrauben (das meinte ich unter anderem mit wartungsfreundlicher Konstruktion). Aber ich bin bei dir. Die Beläge hinten per Software einmal im Fahrzyklus beim Fahren anzulegen um dem Rosten der hinteren Scheiben vorzubeugen wäre echt nicht zu viel verlangt. Das macht z.B. BMW seit sehr vielen Jahren schon genau so um das Problem zu verhindern und sich ein Spritzschutzblech zu sparen.

        Antworten
  5. banquo meint

    16.03.2026 um 12:18

    „Der MG4 EV startet in Deutschland ab 42.990 Euro.“ Dieser Listen-Preis für das Einstiegsmodell wird keiner in seinem Vertrag haben. Frage mich wie die Mindestpreisregelung der EU auf Rabatte wirkt?

    Antworten

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