• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

AFIR-Vorgaben: Gesetzentwurf sieht hohe Strafen für falsche Preise an Ladesäule vor

26.03.2026 in Aufladen & Tanken, Politik von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

Bild: Audi

Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung soll künftig für mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen sorgen und dabei empfindliche Strafen einführen. Hintergrund ist die europäische AFIR (Alternative Fuels Infrastructure Regulation), die klare Vorgaben zur Preisinformation macht, bislang jedoch im deutschen Recht nicht ausreichend durchgesetzt werden konnte. Der nun im Bundeskabinett beschlossene Entwurf sieht Bußgelder von bis zu 100.000 Euro vor, wenn Betreiber unvollständige oder fehlerhafte Preisangaben machen.

Mit der Reform des Preisangabenrechts will die Bundesregierung eine bisher bestehende Lücke schließen. Bislang konnten deutsche Behörden Verstöße gegen die AFIR-Transparenzregeln laut dem Portal Electrive nicht ahnden, was dazu führte, dass Ladepunktbetreiber auch bei unvollständigen Angaben keine Sanktionen befürchten mussten. Ob es tatsächlich relevante, bislang ungeahndete Verstöße gab, ist jedoch nicht bekannt.

„Auch die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, für Preistransparenz an Ladesäulen zu sorgen. Ein wesentlicher Faktor ist hierfür aus ihrer Sicht die Einhaltung der vorgegebenen Regelungen zu Preisangaben und Preiskomponenten in Artikel 5 der AFIR. Um dies sicher zu stellen, bedarf es neben der Überwachung eines effizienten Vollzugs, der auch durch angemessene Sanktionsmechanismen im Sinne des Wettbewerbs und des Verbraucherschutzes durchgesetzt werden kann“, heißt es in dem Entwurf.

Der Gesetzentwurf wurde vom Bundeswirtschaftsministerium erarbeitet. Zunächst lag lediglich ein Referentenentwurf aus dem Februar 2026 vor. Laut Berichten wurde der Entwurf inzwischen vom Bundeskabinett beschlossen, nachdem er die Ressortabstimmung durchlaufen hat. Dennoch könnten noch Änderungen erfolgen, da für das Inkrafttreten die Zustimmung des Bundestags erforderlich ist.

Für Verbraucher könnte die Reform konkrete Vorteile bringen. Die AFIR schreibt vor, dass bei DC-Schnellladestationen über 50 kW, die seit April 2024 in Betrieb sind, der Preis pro Kilowattstunde (kWh) sowie mögliche zeitbasierte Komponenten vor Beginn des Ladevorgangs klar ausgewiesen werden müssen. Für AC-Ladepunkte gilt eine feste Reihenfolge der Preisangaben: zunächst der Kilowattstundenpreis, dann Minutenpreise und schließlich weitere Pauschalen wie etwa Startgebühren.

Diese Regelungen betreffen allerdings nur das sogenannte Ad-hoc-Laden ohne vorherige Registrierung. Wird der Ladevorgang über einen Mobility Service Provider (MSP) abgewickelt, gelten dessen Vertragsbedingungen. Allerdings sind auch diese Anbieter verpflichtet, alle relevanten Preisinformationen vorab über elektronische Mittel wie Apps oder Websites bereitzustellen.

Newsletter

Via: Bundeswirtschaftsministerium & Electrive
Tags: Ladestationen, SchnellladenAntrieb: Elektroauto

IT-Experte: Hacker könnten Elektroauto-Flotten lahmlegen

Ford Transit City: Neuer Elektro-Transporter für Einsätze in der Stadt

Auch interessant

Neue Shell-Ladelösung soll E-Lkw-Kosten unter Diesel-Niveau senken

Shell PowerPack 500

EnBW erweitert Angebot für Haushalte mit Elektroauto

EnBW

Ladeinfrastruktur: Regierung will Wirtschaft und Handel mit flexiblen Vorgaben entlasten

Batteriegestütztes Microgrid für Schnellladen trotz schwachem Netzanschluss

CPT_Bayernwerk

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    26.03.2026 um 20:51

    Da sieht man mal deutlich, wie krank das ganze System ist. Da oben sieht man eine Ladesäule, an dem Display sollte EIN Preis stehen, für ALLE. Dann WÄRE das Problem gelöst.

    Was machen die humans am Höhepunkt der Evolution? Genau…. drölftausend Tarife für ein und die selbe Ladesäule. Und weil das nicht genug ist, bestraft man dann den Anbieter, wenn sich ein „Fehler“ eingeschlichen hat. Dabei liegt der Fehler im System selber.

    Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de