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China-Luxusmarke Hongqi steuert Deutschland-Vertrieb künftig eigenständig

09.04.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Bild: Hongqi

Die chinesische Luxusmarke Hongqi übernimmt die Bearbeitung des deutschen Marktes selbst und arbeitet hierzulande künftig nicht mehr mit dem bisherigen Importeur Hedin Automotive zusammen. „Wir haben uns getrennt“, bestätigte ein Sprecher von Hedin Automotive Deutschland gegenüber der Automobilwoche.

Die Entscheidung gilt ausschließlich für Deutschland, während Hedin in anderen europäischen Ländern weiterhin als Groß- und Einzelhändler für Hongqi tätig bleibt. Hintergrund ist laut dem Unternehmen, dass die angebotenen Modelle auf dem Markt nicht wie gewünscht angenommen wurden.

Hedin Automotive hatte vor rund zwei Jahren im baden-württembergischen Schwetzingen einen Hongqi-Showroom eröffnet. Ein geplanter Ausbau des Händlernetzes in Großstädten und Ballungsräumen wurde jedoch nicht umgesetzt. Am gleichen Standort vertreibt die Autohausgruppe mit Sitz in Kaiserslautern auch die China-Marke XPeng. Insgesamt beschäftigt Hedin Automotive in Deutschland rund 1300 Mitarbeiter und verkauft an 35 Standorten sieben Marken, darunter vor allem Mercedes-Benz und Hyundai.

Zum Marktstart bot Hongqi in Deutschland unter anderem das Luxus-SUV E-HS9 für knapp 80.000 Euro an. Weitere Modelle wie der EH7 und der H9 lagen preislich darunter, während der HS5 bereits ab 42.000 Euro erhältlich war. Trotz dieser Modellpalette blieb der erhoffte Markterfolg aus.

Hedin war zudem von Ende 2022 bis Herbst 2024 als Importeur des chinesischen Stromer-Riesens BYD für dessen Kernmarke in Deutschland tätig. Unabhängig von der Trennung hierzulande vertreibt die Gruppe Hongqi weiterhin in ihrem Heimatmarkt Schweden sowie in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden.

Für Hongqi, eine Marke des chinesischen Staatskonzerns FAW, stellt die Entwicklung einen Rückschlag dar. Auf der IAA im vergangenen Jahr hatte der Hersteller angekündigt, bis 2028 insgesamt 15 Elektro- und Hybridmodelle in Europa einzuführen und die Expansion deutlich zu beschleunigen. Der Vertrieb sollte von zehn Ländern im Jahr 2025 auf 25 Märkte ausgeweitet werden.

Zudem formulierte das Unternehmen langfristige Pläne für Europa. „Unser oberstes Ziel ist ein Produktionszentrum in Europa“, erklärte FAW-Designchef Giles Taylor laut der Automobilwoche im Rahmen der IAA 2025, ohne konkrete Standorte oder Zeitpläne zu nennen. Weltweit hatte FAW für das vergangene Jahr einen Absatz von 500.000 Hongqi-Fahrzeugen geplant, tatsächlich wurden Medienberichten zufolge rund 460.000 Einheiten verkauft.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: China, Europa, VertriebUnternehmen: Hongqi
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Horst Feuser meint

    10.04.2026 um 05:10

    Hongqi hat das gleiche Problem wie seinerzeit VW mit dem Phaeton: kein Deutscher gibt 100.000€ für ein Auto mit ner „VW Pizza“ auf’m Lenkrad aus, wenn für das selbe Geld Ein Stern, ein Propeller oder vier Ringe zu haben sind!

    Antworten
  2. Jörg2 meint

    09.04.2026 um 16:05

    Ich bin gespannt, wie lange die KP China dieses „jeder versucht sein Glück auf den internationalen Märkten selbst“ laufen lässt.
    Die Konsolidierung des Automobilsektors im chinesischen Binnenmarkt: Untergänge, Neuausrichtungen, Zusammenlegungen… werden ihre Auswirkungen auch auf das internationale Geschäft haben.
    Ich vermute, wenn klar ist, welche Ansätze langfristig überlebensfähig sind, wird konzentriert und nochmals beschleunigt.
    Westeuropa ist ein guter Testmarkt.
    Die Geschäfte werden aber wohl zukünftig beim Mobilitätsausbau in den Schwellenländern gemacht: preiswerte BEV (Pkw, Lkw, Bus) plus PV plus Speicherlösungen plus Automatisierung/Autonomie…. aus (fast) einer Hand.

    Antworten
  3. SB meint

    09.04.2026 um 15:45

    Sehr gut. Eine eigene Vertriebstochtergesellschaft führt zu hohen Kosten und das chinesische Headquarter kann ohne Marktwissen durchgreifen. Damit wird viel Geld in Deutschland verblassen, und am Ende werden die Koststrukturen der deutschen Gesellschaft das Licht ausblasen.
    Der Importeur war viel effizienter und hatte Erfahrung im deutschen Markt. Aber der chinesische Staatskonzern muss das selber in die Hand zu nehmen, um zu lernen dass
    der Misserfolg nicht am Importeur, sondern am Produkt liegt.

    Antworten
    • Jörg2 meint

      09.04.2026 um 16:41

      „Aber der chinesische Staatskonzern muss das selber in die Hand zu nehmen, um zu lernen dass der Misserfolg nicht am Importeur, sondern am Produkt liegt.“

      Ja, ein sehr schneller und effektiver Weg zu passenderen Produkten.

      Antworten
  4. David meint

    09.04.2026 um 12:35

    Stell dir mal vor, die chinesischen Hersteller hätten sich zusammengeschlossen für ein 1500 kW Ladenetz, das bis Ende des Jahres steht, und zeitgleich von BYD bis Zeekr 11C ladende Fahrzeuge in allen Preisklassen an den Markt gebracht. Dann wären so manche freiberufliche Vielfahrer und Autoquartettspieler ins Grübeln gekommen. Und auch so mancher Privatmann würde dann vielleicht die Wallet öffnen. Aber so kocht jeder sein eigenes Süppchen und glaubt ernsthaft, im Premium- oder gar Luxusbereich eine Rolle spielen zu können. Ohne Blick auf Lexus, Infinity und Genesys, die in Europa nie ein Bein auf den Boden bekamen.

    Antworten
    • Ben meint

      09.04.2026 um 13:19

      Du meinst so wie die deutschen Hersteller die mit Teslas freigegebener Superchargertechnik hätten ein eigenes Ladenetz hätten bauen können ?
      btw. Wann kommt eigendlich die autocharge Funktion für meinen ID.4, Ionity gibts zu wenig und ist zu unverlässig.

      Antworten
    • Werner Mauss meint

      09.04.2026 um 13:52

      Abwarten, wünsch dir da lieber nicht zuviel. Was nicht ist, kann schnell werden. Der Markt sortiert sich noch und die haben einen langen Atem. BYD wird die Kleinwagen demnächst dominieren, der Surf wird wahrscheinlich Platz 1 werden und es kursieren bereits Facelift Bilder mit allen geforderten Verbesserungen. Kann auch bei Premium schneller gehen.

      Antworten

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