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Ionity plant bis 2030 rund 1300 Ladestationen, 30 Prozent davon in Städten

21.04.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Ionity-Schnellladestation

Bild: Ionity

Seit März 2024 verantwortet Meta Kessler als Director Strategy & Transformation bei Ionity unter anderem die Bereiche Marktforschung und Geschäftsentwicklung. In einem ausführlichen Interview mit dem Portal Electrive hat sie über die Ausbaupläne des Unternehmens gesprochen.

Ionity betreibt nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 850 Standorte in 24 europäischen Ländern, fast 50 weitere sind im Bau. Das Unternehmen, ein Joint Venture von BMW, Mercedes, Ford und Volkswagen sowie Hyundai, hat den Ausbau von schnellen Ladepunkten mit 350 Kilowatt und mehr früh vorangetrieben und treibt den weiteren Ausbau seines Netzes voran.

Parallel zum Autobahnnetz baut Ionity nun auch das Angebot in Städten aus. Derzeit gibt es 60 urbane Ladestationen, weitere 50 sind in der Konstruktion oder in Planung. Bis 2030 sollen 30 Prozent der dann rund 1300 Stationen in städtischen Gebieten liegen.

In Städten sieht Ionity größere Hürden als an Autobahnen. Das Unternehmen hält auch dort an dem Ansatz fest, möglichst mindestens sechs Ladepunkte pro Standort zu bauen. Gesucht werden Flächen mit ausreichend Platz und Netzanschluss. Die Zusammenarbeit mit Städten und Behörden beschreibt Kessler als komplex, besonders in Deutschland. Sie spricht sich für schnelleren Bürokratieabbau, gemeinsame Initiativen und einfachere Regulierung für Ladepunktbetreiber aus. Auf öffentlichen Flächen ist aus ihrer Sicht zudem fairer Wettbewerb wichtig.

„Wir haben mehrere KPIs im Blick“

Für die Bewertung des Ausbaus zählt Ionity nicht nur Standorte und Ladepunkte. Im Blick stehen nach Angaben von Kessler auch Marktanteile bei Ladepunkten, bei installierter Energie und bei verkaufter Energie. Zugleich betont sie, dass Standorte dort entstehen sollen, wo Fahrer von Elektroautos sie benötigen. Wichtiger als reine Stückzahlen sei die passende Station am passenden Ort. Zum Kundenerlebnis zählt Ionity außerdem Belegungsdaten, Routing und Zusatzinformationen in App, Fahrzeug-Navigation sowie Diensten wie Google Maps und Apple Karten.

In London hat Ionity eine Partnerschaft mit Uber gestartet. Uber-Fahrer erhalten vergünstigten Zugang zu Ionity-Schnellladestationen im Stadtgebiet, während Uber Auslastungsgarantien für gemeinsam abgestimmte Standorte gibt. Geplant sind zehn Ladestationen in den kommenden Jahren, erste Standorte sind bereits eröffnet oder im Bau. In Deutschland oder anderen Ländern ist ein vergleichbares Modell derzeit nicht vorgesehen, eine Ausweitung laut Kessler aber vorstellbar.

Bei den Bezahl- und Nutzungssystemen beobachtet Ionity je nach Land unterschiedliche Schwerpunkte. In Deutschland werde ungewöhnlich viel per RFID-Karte und App geladen, im Vereinigten Königreich dagegen häufig ad hoc. Die Funktionalität Plug&Charge zum automatischen Ladestart bewertet Kessler grundsätzlich positiv, verweist aber auf die nötige Zusammenarbeit vieler Beteiligter und auf Beratungsbedarf bei Kunden.

Beim Thema dynamische Preise lief ein Test mit einigen Speditionen bis Ende März, die Auswertung steht noch aus. Zunächst setzt Ionity auf variable Preise an ausgewählten Stationen. Perspektivisch sollen dynamische Preise folgen, die sich an Energiemarkt und Nachfrage orientieren.

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Via: Electrive
Tags: LadestationenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Matthias meint

    21.04.2026 um 13:06

    Wird Ionity bei städtischen Stationen auch weniger Leistung als 350kW sowie Typ2 AC anbieten, für diejenigen die länger stehen wollen oder müssen, oder will man das Autobahn-Modell mit CCS-HPC-only einfach in die Stadt stellen?

    Antworten
  2. McGybrush meint

    21.04.2026 um 12:46

    Für mich gibt es nur folgende Szenarien.

    Ich kann an Autobahnen AdHoc für 44Cent in etwa laden. Dann bräuchte ich keine Innerstädtische.

    Sollte man mich nötigen ein ABO ab zu schliessen dann werden natürlich ein Anbieter nehmen der in meinem Wohnort UND an Autobahnen vertreten ist.

    Beides trifft bei Ionity nicht zu.

    Für nich ist eine Preissenkung oder eine Inerstädtische Säule (beim Einkauf) die einzige Option bei Ionity doch mal zu laden. Aber aktuell seit 5 Jahren woanders günstiger weg gekommen.

    Antworten
  3. eBikerin meint

    21.04.2026 um 12:08

    1300 Station halte ich für viel zu wenig. Man darf ja nicht vergessen, dass die in 24 Ländern vertreten sind.

    Antworten
    • David meint

      21.04.2026 um 12:39

      Das ist etwa so viel wie Tesla hat. Und da hört man ja immer wieder, wie dicht das Netz ist. Ich persönlich muss zugeben, dass ich nicht pausenlos quer durch Europa fahre. Aber wenn ich fahre, bin ich mit IONITY ausgezeichnet zurecht gekommen.

      Antworten
      • eBikerin meint

        21.04.2026 um 13:22

        Es geht mir darum, dass ja immer mehr Leute auch urban laden müssen. Klar für reine Fernreisen ist es schon ok – ich denke aber einfach dass 2030 es einen sehr großen Markt eben auch für urbanes Laden geben wird.

        Antworten
      • MichaelEV meint

        21.04.2026 um 14:33

        Ich finde für den Filter Europa + Open 1683 Standorte. Und die haben in der Regel deutlich mehr Stalls.
        Aber lassen wir das mal beiseite. Tesla macht Ladeinfrastruktur vorrangig für Tesla. Hinter Ionity stecken so einige Hersteller mehr (5 Konzerne, ca. 12 Hersteller). Noch nicht schlimm genug ist dein Argument ein Vergleich von dem was man 2030 erreichen will zu dem, was ein anderer Hersteller 2026 schon hat.

        Antworten
    • E.Korsar meint

      21.04.2026 um 12:57

      Schau dir mal die Verteilung auf z.B. GoingElectric an. Die machen das echt geschickt. Es geht ja um möglichst wenig Investition. In dem Strategiespiel geht es ja gerade darum, mit wenigen Standorten ein Netz aufzubauen.
      Die sind ja nicht dafür da, die Kunden glücklich zu machen.

      Antworten
      • eBikerin meint

        21.04.2026 um 13:21

        Schon richtig, nur sehe ich das so, dass man immer mehr Laternenparker abgreifen wird. Und die wollen dann eben nicht zig Abos/Apps/Karten haben, sondern wenn es einen Anbieter gibt wo sie sowohl zuhause als auch Unterwegs verlässlich laden können, werden sie diesen Anbieter bevorzugen.
        Übrigens kann man sich die Verteilung auch prima direkt bei Ionity anschauen ;-)

        Antworten
      • RainerLEV meint

        21.04.2026 um 14:19

        Früher haben sie Pyramiden als Quelle benutzt und die Energie durch die Luft geballert bis zur nächsten Steinantenne – so die Gerüchte. Globales Netz. Jeder konnte zapfen. Hat halt keiner Geld mit verdient. Mikropyramiden z.B. in MäcPomm auf’m Feld und der Lichtbogen direkt in das Auto. Das wäre geil, oder?

        Antworten
      • MichaelEV meint

        21.04.2026 um 14:21

        Je nach Perspektive. Der CPO will Rentabilität. Die zahlreichen an Ionity beteiligten Autohersteller sollten aber glückliche Kunden wollen (außer sie wollen weiterhin den Beweis führen, dass Elektromobilität nicht gut funktioniert).
        Andersherum muss der CPO den Teil der Kundschaft glücklich machen, den man adressieren will, sonst geht das Spiel langfristig nicht auf.
        Und das ist doch ganz klar die Strategie, man hat langfristig einen bestimmten Teil der Kunden im Fokus: Premium, Vielfahrer; idealerweise die Schnittmenge daraus (wovon ein großer Teil Geschäftskunden sind).
        Für viele soll Ionity doch überhaupt gar nicht die Lösung sein. Deshalb immer so schnuckelig, wenn man hier mit der Attitüde auftritt „wenn Ionity nicht dies und das ändert werde ich da nicht laden“; genau das möchte Ionity doch erreichen.

        Antworten

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