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Carwow‑Daten: China-Autos in Deutschland immer stärker nachgefragt

20.04.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

BYD-ATTO-3-EVO

Bild: BYD

Chinesische Marken gewinnen auf dem deutschen Automarkt spürbar an Bedeutung. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Online-Marktplatzes für den Kauf und Verkauf von Autos Carwow zu den beliebtesten Marken und Modellen im ersten Quartal 2026. Insgesamt stieg die Zahl der Kaufanfragen für Autos auf Carwow Deutschland im Vergleich zum Vorjahresquartal um 29 Prozent. Besonders stark fiel das Wachstum bei chinesischen Herstellern wie BYD und MG aus, die zu den größten Gewinnern des Quartals zählen.

Vor dem Hintergrund weiterhin hoher und teils stark schwankender Kraftstoffpreise, einer für viele Käufer schwer kalkulierbaren Förderkulisse sowie insgesamt steigender Neuwagenpreise rücken laut dem Portal Fahrzeuge in den Fokus, bei denen Anschaffungs‑ und Betriebskosten ebenso wie die Verfügbarkeit transparent und planbar sind. Bezahlbare Elektroautos mit kurzer Lieferzeit gewännen dadurch deutlich an Attraktivität – „ein Umfeld, in dem insbesondere chinesische Hersteller ihre Stärken ausspielen und spürbar Marktanteile hinzugewinnen“.

Chinesische Marken unter den stärksten Aufsteigern

Besonders auffällig ist die Entwicklung von BYD: Die Marke steigerte die Zahl der Anfragen im Jahresvergleich (Q1 2026 vs. Q1 2025) um rund 135 Prozent und gehört damit zu den am stärksten wachsenden Marken auf der Plattform. Auch im Quartalsvergleich (Q1 2026 vs. Q4 2025) legte BYD deutlich zu – mit einem Plus von über 230 Prozent.

Auch auf Modellebene zeigt sich das wachsende Interesse: Modelle wie der BYD Seal U, der BYD Atto 3 und der BYD Dolphin zählen im ersten Quartal 2026 zu den stärksten Aufsteigern nach Anfragevolumen. Der BYD Seal U verzeichnete im Quartalsvergleich ein Plus von rund 130 Prozent, der Atto 3 legte um über 1200 Prozent zu – ausgehend von einem noch niedrigen Ausgangsniveau im Vorquartal.

Ähnlich dynamisch entwickelt sich MG (SAIC Motor): Die Marke, ehemals britisch, profitiert ebenfalls von einer stark steigenden Nachfrage nach erschwinglichen Elektrofahrzeugen und verzeichnete in einzelnen Auswertungen dreistellige Wachstumsraten bei den Anfragen.

„Unsere Daten zeigen sehr klar, dass chinesische Hersteller für deutsche Autokäuferinnen und ‑käufer immer relevanter werden“, sagt Philipp Sayler von Amende, Geschäftsführer von Carwow Deutschland. „Preis‑Leistung, moderne Antriebskonzepte und die gute Verfügbarkeit insbesondere bei Elektroautos sorgen dafür, dass Marken wie BYD oder MG inzwischen ganz selbstverständlich auf dem Zettel vieler Interessenten stehen.“

Elektromobilität als Wachstumstreiber

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist der starke Bedeutungszuwachs der Elektromobilität. Im ersten Quartal 2026 stieg die Zahl der Anfragen nach reinen Stromern auf Carwow im Vergleich zum Vorquartal (Q1 2026 vs. Q4 2025) um rund 184 Prozent. Elektroautos machen damit einen immer größeren Anteil der gesamten Kaufanfragen aus.

Gleichzeitig verlieren klassische Antriebe weiter an Bedeutung: Die Nachfrage nach Benzinern ging im Quartalsvergleich um rund 12 Prozent zurück, Dieselmodelle verzeichneten ein Minus von etwa 17 Prozent. Hybridfahrzeuge entwickelten sich stabil und legten um rund 15 Prozent zu.

Chinesische Hersteller sind im Elektrosegment besonders stark vertreten – häufig mit vollelektrischen Modellen unterhalb der 40.000‑Euro‑Marke und umfangreicher Serienausstattung. Parallel zeigt sich ein klarer Wandel im Nutzerverhalten: Fahrzeuge mit Automatikgetriebe legten im Quartalsvergleich um 75 Prozent zu, während manuelle Schaltungen einen Rückgang von 14 Prozent verzeichneten.

Etablierte Hersteller wachsen langsamer

Dem starken Wachstum chinesischer Marken steht ein deutlich moderaterer Zuwachs bei vielen etablierten Herstellern gegenüber. Zwar bleiben Marken wie Volkswagen, BMW, Audi oder Skoda nach absoluten Anfragezahlen führend, ihr Wachstum fällt jedoch geringer aus. Volkswagen legte im Quartalsvergleich um 56 Prozent zu, Skoda um 20 Prozent, während einzelne Hersteller – darunter auch Marken mit starkem Elektro‑Fokus wie Volvo oder Toyota – im Vergleich zum Vorjahr teils stagnierende oder rückläufige Werte verzeichneten.

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Via: Carwow
Tags: China, EuropaAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. South meint

    20.04.2026 um 14:28

    … ehrlich, wenn wundert das noch…? VW und natürlich auch die anderen Herstellern haben die Chance die Chinesen fern zu halten… bald werden die Chinesen auch in Europa den Takt vorgeben…

    Antworten
  2. GuteFrage meint

    20.04.2026 um 13:48

    Warum haben die europäischen Hersteller keine kurzen Lieferzeiten, ich dachte niemand will die Elektroautos der europäischen Hersteller? Wenn die Nachfrage so gering ist warum kann man die geringe Nachfrage dann nicht mal bedienen?

    Antworten
    • South meint

      20.04.2026 um 14:29

      Die Lieferzeiten sind ein schlechter Indikator, denn die Hersteller haben in der Hand wieviele Linien sie betreiben. Deshalb kuckt man auf den Absatz, auf die verkauften Modelle…

      Antworten

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