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Mercedes stellt erste Elektro-C-Klasse mit bis zu 800 Kilometern Reichweite vor

20.04.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 49 Kommentare

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Bilder: Mercedes‑Benz

Mercedes-Benz stellt die erste rein elektrische C-Klasse vor. Das Elektroauto soll die bekannten Kernwerte der Baureihe fortführen, darunter Eleganz, Komfort, Intelligenz und Sportlichkeit. Vorstandschef Ola Källenius spricht von einem Gesamtpaket aus „Performance, Komfort, Dynamik und intelligenter Technologie“ und nennt das Modell die „sportlichste C-Klasse, die wir je gebaut haben“.

Die neue, knapp 4,9 Meter lange Limousine C-Klasse elektrisch wird mit einer Reichweite von bis zu 762 Kilometern nach WLTP-Norm beworben. Sie fährt wie die schon gestartete neue Batterie-Version des SUV GLC auf der E-Auto-Plattform MB.EA-M. Die 800-Volt-Technologie und eine Batterie mit 94 kWh nutzbarem Energieinhalt sollen ermöglichen, in zehn Minuten bis zu 325 Kilometer Reichweite nachzuladen. Zudem ist das Fahrzeug für bidirektionales Laden vorbereitet.

Mit Blick auf das Fahrverhalten betont Mercedes-Benz eine 4,5-Grad-Hinterachslenkung, die den Wendekreis auf 11,2 Meter reduziert, sowie die Luftfederung Airmatic mit vorausschauender Dämpfung auf Basis von Car-to-X- und Google-Maps-Daten. Das Stuttgarter beschreiben die elektrische C-Klasse als agile Limousine für Kurven und lange Strecken.

Beim Klimakomfort verweist Mercedes-Benz auf eine Multi-Source-Wärmepumpe. Bei einer 20-minütigen Fahrt bei minus 7 Grad Celsius heize sich der Innenraum doppelt so schnell auf wie in konventionell angetriebenen Modellen und benötige dabei etwa die Hälfte an Energie. Vorklimatisierung sei dafür nicht erforderlich.

Im Innenraum setzt man auf den 39,1 Zoll großen MBUX Hyperscreen mit Matrix-Backlight-Technologie und mehr als 1000 LEDs. Hinzu kommen der MBUX Virtual Assistant mit generativer Künstlicher Intelligenz (KI), Navigation mit Electric Intelligence, MBUX-Surround-Navigation und ein Head-up-Display mit Augmented Reality. Über das Betriebssystem MB.OS sind regelmäßige Over-the-Air-Updates für die gesamte Fahrzeugsoftware möglich.

Das Interieur beschreibt der Hersteller als neue Komfortzone mit „Welcome home.“-Anspruch. Genannt werden fließende Formen, edle Materialien, ein zertifiziert veganes Interieur, „Twisted Diamond“-Nappaleder-Design, hoher Geräuschkomfort sowie Highend-Sitze mit Lordosenstütze, Massage, Sitzbelüftung und 4D-Sound. Im Sky-Control-Panoramadach sind 162 Sterne illuminiert, deren Farbe sich an die Ambientebeleuchtung anpasst.

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(Zum Vergrößern anklicken) Bild: Mercedes-Benz

Beim Exterieur hebt Mercedes-Benz eine coupéhafte Silhouette, ein athletisches GT-Heck und den Grill mit 1050 illuminierten Dots hervor. Das Modell folgt der neuen Designsprache der Marke. Die rein elektrische Antriebsarchitektur ermöglicht dabei ein neues Maßkonzept mit großzügigen Platzverhältnissen. Mit 2962 Millimetern ist der Radstand 97 Millimeter länger als bei der konventionell angetriebenen C‑Klasse-Limousine. Davon profitieren insbesondere die Frontpassagiere: Sie haben 12 Millimeter mehr Beinraum. Durch das serienmäßige Panoramadach fällt der maximale Kopfraum vorne um 22 Millimeter und hinten um 11 Millimeter größer aus.

Für Alltag und Reisen führt Mercedes-Benz einen großzügigen Innenraum, einen variablen Kofferraum mit 470 Litern Fassungsvermögen und einen 101-Liter-Frunk (vorderer Stauraum) auf. Die Anhängelast wird mit bis zu 1,8 Tonnen angegeben. Zu den Sicherheits- und Assistenzsystemen zählen unter anderem Distronic, MB.Drive Assistenz, Pre-Safe-Kurvenfunktion und optional MB.Drive Assist Pro.

„Die sportlichste C‑Klasse, die wir je gebaut haben“

„Mit unserem KI‑gestützten MB.OS wird die neue elektrische C‑Klasse Intelligenz und Fahrdynamik auf ein neues Niveau heben. Sie ist die sportlichste C‑Klasse, die wir je gebaut haben – und zugleich ermöglicht sie dank Airmatic Luftfederung und Hinterachslenkung Fahrkomfort auf S‑Klasse-Niveau. Mit bis zu 762 Kilometern Reichweite und bis zu 325 Kilometern, die in nur zehn Minuten nachgeladen werden können, werden selbst lange Strecken mühelos und reibungslos“, so Mercedes-Entwicklungschef Jörg Burzer.

Kunden können zum Marktstart das leistungsstärkste Modell bestellen: den C 400 4Matic elektrisch mit 360 kW/490 PS. Das Spitzenmodell sprintet mit Allradantrieb in 4,0 Sekunden von null auf 100 km/h und hat eine Reichweite von bis zu 762 Kilometern. Durch die 800‑Volt-Technologie lassen sich in zehn Minuten bis zu 325 Kilometer nachladen. Die neue Lithium-Ionen-Batterie hat einen nutzbaren Energieinhalt von 94 kWh. Schnelles Gleichstrom-Laden (DC) ist an 800‑Volt-Säulen mit einer Leistung von bis zu 330 kW möglich. Mit dem optionalen DC-Konverter kann die Limousine auch 400‑Volt-Schnellladesäulen nutzen. Wechselstrom (AC) kann serienmäßig mit 11 kW geladen werden, gegen Aufpreis mit 22 kW.

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„Unter 70.000 Euro“ soll die elektrische C-Klasse dem Hersteller zufolge zum Marktstart als C 400 4Matic kosten. Ab Mai öffnen die Bestellbücher, beim Händler steht das Modell ab Sommer. Im nächsten Jahr sollen weitere Versionen mit Heck- und Allradantrieb sowie verschiedenen Batterievarianten folgen. Darunter ist ein Heckantriebler mit einer voraussichtlichen Reichweite von bis zu 800 Kilometern – „das ist Benchmark im Segment der elektrischen Mittelklasse-Limousinen“, betonen die Schwaben. Das spätere Einstiegsmodell dürfte Berichten zufolge rund 60.000 Euro kosten.

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Via: Mercedes‑Benz
Tags: Mercedes C-KlasseUnternehmen: Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    21.04.2026 um 08:13

    Und der nächste der tesla 3 technisch massiv abhängt. O.k. wird über 10k mehr kosten – der stern hat eben seinen preis…

    Antworten
  2. Gasbremse meint

    20.04.2026 um 17:41

    WLTP 800km ist “ Benchmark im Segment der elektrischen Mittelklasse Limousinen“ ?
    Augen auf und den Blick von Stuttgart nach Osten geschärft. Da gibt’s nur 200 km entfernt 100 km mehr.

    Antworten
    • SB meint

      21.04.2026 um 09:16

      Dafür gibt es beim Stern zumindest auf dem Papier das bessere Fahrwerk.
      Während der i3 an der Vorderachse nur eine McPherson-Aufhängung hat, gibt es in der C-Klasse Doppelquerlenker.
      Die Reichweite des BMW ist „nur“ durch die größere Batterie höher.
      Am Ende des Tages verkaufen beide Hersteller aber keine Datenblätter, sondern Autos zum Fahren.
      Hier erwarte ich dass beide Hersteller zu den Wurzeln zurückgehen, komfortabler Luxus bei Mercedes, Freude am Fahren bei BMW. Ganz unterschiedliche Ansätze z. B. im Innenraum mit den Displays. Hier findet die Kaufentscheidung statt. Ob 760 oder 900 km Reichweite kann sich auch umgedreht darstellen, sobald es den BMW i3 40 und den Mercedes C500 gibt.

      Antworten
      • MrBlueEyes meint

        21.04.2026 um 18:46

        „Die Reichweite des BMW ist „nur“ durch die größere Batterie höher.“

        Nope… die Reichweite ist auch durch einen geringeren Verbrauch wegen besserem Cw-Wert und 200 Kg weniger Gewicht höher… ;-)

        Antworten
      • MrBlueEyes meint

        21.04.2026 um 18:47

        Nachtrag:

        Ich bezog mich auf den GLC und iX3… vom i3 kennen wir den Cw-Wert und das Gewicht schließlich noch nicht…

        Antworten
  3. EVrules meint

    20.04.2026 um 16:13

    Wenn du denkst es geht nicht mehr – kommt von irgendwo ein schlimmeres Design her.

    Mit dem abgewandelten Sprichwort muss ich sagen, dass weder BMW (schlimmes Interieur beim i3 und iX3), als auch bei Mercedes CLA und C-Klasse EQ, zwar fahrtechnisch sehr gut scheinen aber im Design absolut überzogen und geradewohl billig wirken.

    Es gibt kein Aspekt, der mir Wertigkeit, „Premium“ und Prestige ausdrückt.

    Was wir sehen ist eine animalische, derbe Designlinie – ohne Klasse und Charme.

    Analog zu gewisser Klientel, welche sich durch viel zu enge Jeans und Hemden, oftmals an Fitnessstudios anzutreffen, stillos zur Schau stellt.

    Antworten
    • F. K. Fast meint

      20.04.2026 um 16:46

      So schlimm ist das Design mal gar nicht. Gab es schon deutlich schlimmeres. Von aussen gefallen mir eigentlich nur die Türgriffe und der Ministern auf der Motorhaube (nahe beim grossen Stern im nicht vorhandene Kühlergrill) nicht. Aber das Fahrzeug ist eh nicht in meinem Beuteschema.

      Antworten
    • Andre Roux meint

      20.04.2026 um 18:21

      Design ist völlig offensichtlich auf den chinesischen Kunden ausgelegt.

      Antworten
  4. BEV meint

    20.04.2026 um 16:09

    Ok, ist jetzt nicht so wegweisend … ein Auto das seit 2017 gebaut, gibts auch in einer Variante mit 750 km WLTP, abgesehen davon, dass die Zahl ansich nicht für jeden so entscheidend ist, hätte ich da jetzt wirklich mehr erwartet von einer C-Klasse im Jahr 2026

    Antworten
    • Mäx meint

      20.04.2026 um 16:50

      Besagtes Auto liefert das aber nur mit Heckantrieb (eine LR Variante von der C Klasse kommt noch)
      In der Allradvariante wie hier der Mercedes sind es dann „nur“ noch 660km, also schlanke ~15% weniger.
      Dazu kommt eben die Ladegeschwindigkeit die bei besagtem Vergleichsmodell etwa 40% länger dauern (10-80% in 22 Minuten vs. 30+ Minuten).
      Ich sehe schon einen gewissen Fortschritt.

      Antworten
      • cbzac meint

        21.04.2026 um 08:18

        Nein, das steht so nicht im Artikel, da steht 762km für die jetzt vorgestellte Allradversion, ca. 800km für den kommenden RWD:

        „Kunden können zum Marktstart das leistungsstärkste Modell bestellen: den C 400 4Matic elektrisch mit 360 kW/490 PS. Das Spitzenmodell sprintet mit Allradantrieb in 4,0 Sekunden von null auf 100 km/h und hat eine Reichweite von bis zu 762 Kilometern.“

        „Im nächsten Jahr sollen weitere Versionen mit Heck- und Allradantrieb sowie verschiedenen Batterievarianten folgen. Darunter ist ein Heckantriebler mit einer voraussichtlichen Reichweite von bis zu 800 Kilometern“

        Antworten
      • Andi EE meint

        21.04.2026 um 16:51

        @Mäx
        „Dazu kommt eben die Ladegeschwindigkeit die bei besagtem Vergleichsmodell etwa 40% länger dauern (10-80% in 22 Minuten vs. 30+ Minuten).“

        Das macht doch null Sinn. Wenn beide BEVs gleich viel verbrauchen, kannst du diese Zeit als Vorteil ausweisen. Aber das ist ja nicht annähernd der Fall, dieses Fahrzeug wird deutlich mehr als ein Model 3 verbrauchen. Dann minimiert sich nicht nur der Ladevorteil vielleicht auf 3 Minuten, nein du zahlst sowohl jedes Mal beim Laden mehr, als auch noch beim Initialen Kaufpreis.

        Das ist so eine dumme Argumentation mit diesen 10-80%, es muss nur das nachgeladen werden, was verbraucht wird. Ausschließlich jedes BEV mit sehr gutem Verbrauch, deklassiert overall 800V BEVs mit mittlerem bis hohem Verbrauch. Hier gibt es nirgends einen Vorteil fürs 800V BEV, außer auf dem Papier für Ladegeschwindigkeit-Ideologen.

        Antworten
        • hu.ms meint

          23.04.2026 um 20:14

          An Andi, kennst du die neue vergleichsgrösse immer noch nicht:
          Wie lange dauert das laden für 100km, berechnet aus dem durchschnitt 10-80%.
          Da steckt die durchschnittliche ladezeit und der verbrauch mit drin und die akkugrösse ist praktisch eliminiert.
          5 min. sind gut – alles über 8 min. inzwischen veraltet….
          Kannst du mir folgen – alter ?

    • EdgarW meint

      20.04.2026 um 21:53

      Das Model S 100 (2017-2019) hatte 632 km *NEFZ*-Reichweite. Der Zyklus war sogar sehr viel lascher, als WLTP, nach dieser betrüge die Reichweite des gleichen Modells weniger als 550 km.

      Plus lahm ladend, plus dass das Fahrzeug und sein SUV-Schwestermodell in Kürze aus dem Markt und der Produktion fliegt, auch in den USA, da es kaum noch Abnehmer findet. Da es schlicht veraltet ist, auch mit den halbherzigen Updates der letzten Jahre.

      Antworten
    • Aztasu meint

      20.04.2026 um 22:17

      Komische Aussage. Das Model 3 hat 2024 ein neues Modell erhalten, der Akku der 750km ermöglicht gibt es im Model 3 erst seit Ende 2025 lol. 6 Monate später kommt BMW und haut Tesla das Model 3 komplett um die Ohren und natürlich liegt auch der Mercedes deutlich(!) davor. So ca. 803km sind z.B. über 7% mehr Reichweite. Beim Allradmodell ist der Unterschied deutlich höher. Wie der Vorredner bereits angemerkt hat, hat das passende Model 3 mit Allrad nut sehr geringe 660km Reichweite, wohlgemerkt als Modell mit „Langer Reichweite“ und als sehr aerodynamische Limousine. Das sit einfach nur peinlich. Ein VW ID.3 kommt als GTX Version 630km weit…..
      Der Unterschied vom lahmen Model 3 LR Allrad mit 0-100 in 4,4s, 200km/h Höchstgeschwindigkeit und 660km zur Mercedes C-Klasse 400 4 Matic mit ~490PS und 0-100 in 4s und 210km/h Höchstgeschwindigkeit und 762km ist sehr deutlich! Bei der Beschleunigung liegt der Mercedes 9,5% vorne, bei der Höchstgeschwindigkeit sind es 5%, bei der Reichweite sind es 15,5%
      Bei der Ladegeschwindigkeit in nachgeladenen Kilometern in 10 Minuten liegt Mercedes über 50% vorne. Die Ausstattung bei Mercedes liegt sogar deutlich über dem Model S.
      So zu tun als hätte sich da technisch nichts getan ist falsch, aber man muss auch das Gesamtpaket betrachten und da ist der Unterschied dermaßen groß, da sind Welten und Klassen zwischen den Fahrzeugen. Mercedes spielt mit der C-Klasse bei den Außenabmessungen in der Liga eines Audi A6 e-tron, Xpeng P7+, Hyundai Ioniq 6. Ein VW ID.7 oder Porsche Taycan sind auch nur 8cm länger. Ein Maserati Ghibli bis Anfang 2024 (mittlerweile eingestellt) ist nur 9cm länger.
      Der mögliche Luxus den Mercedes in der C-Klasse (gegen Aufpreis) bereitstellt ist Konkurrenzlos. Wer also gute technische Daten (BMW ist sehr gut und Tesla nur mittelmäßig), großes Platzangebot, sehr viel Komfort und den Prestige eines Mercedes haben möchte bekommt mit der C-Klasse doch das beste Gesamtpaket.

      Antworten
    • MK meint

      21.04.2026 um 09:15

      @BEV:
      Nun ist Reichweite ja nur ein kleiner Nebenaspekt…die wenigsten dürften wirklich mehr als 700 km nutzen können ohne dass man mal eine Pause braucht (windeltragende, niemals müde werdende Diesel-Fans natürlich ausgenommen…). Von daher ist man da (zumal mit der schnell ladenden 800V-Technik) an einem Punkt, wo es aus meiner Sicht eher darum geht, den Akku wieder kleiner, leichter und günstiger zu machen als darum, die Reichweite noch weiter zu erhöhen.

      Antworten
  5. David meint

    20.04.2026 um 15:48

    Jetzt könnte man sagen, die BMW schaffen 100 km mehr. Was ja auch stimmt. Aber im Grunde genommen, ist bereits 700 km WLTP ein Wert, der in der Praxis fast jedem reichen dürfte. Und wenn nicht, hat Mercedes Angebote bis 926 km WLTP. Trotzdem wird man sich bei Mercedes ärgern, dass BMW die 109 kWh Akkus anbietet. Für mich ist vor allen Dingen die Abgrenzung zum CLA nicht ausreichend vorhanden. Klar, man arbeitet über Länge und Extras. Aber am Ende ist auch in der C-Klasse nicht viel Platz und wer hinten praktisch einladen möchte, wird nur den CLA nehmen können.

    Antworten
    • Peter meint

      21.04.2026 um 09:14

      Nur auf Deutschland bezogen, gibt es sicherlich Menschen, die ein hohes Tempo und lange Reichweiten bevorzugen. Egal, ob man selbst das als sinnvoll erachtet. Diesen Menschen kann der Akku nicht groß genug sein, weil der notwendige Energieverbrauch zum Überwinden des Luftwiderstands (gemäß Physik) quadratisch zur Geschwindigkeit steigt.

      Antworten
  6. Anonymous meint

    20.04.2026 um 15:45

    Leider geil, gefällt mir besser als der i3, innen und außen, bin nur nicht die Zielgruppe.

    Ich wünsche Mercedes wirklich, dass man mit dieser neuen Designlinie an alte Erfolge anknüpfen kann. Mit dem Innenraum werden sich bestimmt nicht alle anfreunden, aber zumindest von außen sieht es wieder aus wie ein richtiger Benz. So hätte das von Anfang an sein müssen und daran scheitert vor allem auch der EQS. Die Leute wollen Protz in der Klasse.

    Antworten
  7. MrBlueEyes meint

    20.04.2026 um 15:09

    Von vorne ein flacher GLC, da gab es keine Überraschungen…

    Von hinten: wirkt irgendwie wie ein VW Arteon (/Shooting Brake) oder auch VW CC… bin mir unsicher, ob das nach Mercedes aussieht…
    Der kleine Kofferraumdeckel macht natürlich wenig Spaß… da wird ein T-Modell schmerzlich fehlen…

    Reichweite etwas enttäuschend mit 760 Km WLTP als C 400 4Matic (und das auch nur mit mini 18 Zöllern wahrscheinlich)… wie gesagt, der i3 50 xDrive wurde mit (ca.) 900 Km WLTP angekündigt… der hat minimal 19 Zoll meines Wissens…

    Das Gewicht ist mit 2460 KG auch heftig… das sind 100 Kg mehr als ein iX3 als SUV

    Cw-Wert natürlich super…

    jm2c

    Antworten
    • cbzac meint

      20.04.2026 um 16:10

      Das mit dem Gewicht stimmt, vor allem wenn man berücksichtigt, dass der iX3 20kWh mehr Batteriekapazität eingepackt hat!

      Antworten
    • South meint

      20.04.2026 um 16:45

      Der Accu ist ja auch etwas kleiner als beim iX3… und ob jetzt 760 oder 800WLTP, das spielt überhaupt kein Rolle, schon gar nicht in der Kombi mit 800V Technologie…
      Ansonsten, vorne sieht er wieder wie ein klassischer Mercedes aus…also ich finde das Auto deutlich schöner als den CLA … aber hey, über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten…. und wer keinen Allrad braucht, der verschwendet nur Energie/Reichweite und natürlich sinnlos Geld…

      Antworten
      • MrBlueEyes meint

        20.04.2026 um 18:43

        Der i3 50 xDrive wird voraussichtlich 900 Km WLTP haben („9“ ;-) )

        Das spielt natürlich eine Rolle… das sind ca. 140 Km mehr…

        Und beim C wird das auch nur mit mini 18 Zoll wahrscheinlich erreichbar sein, der i3 startet minimal schon bei 19 Zoll (reicht auch, aber 18 Zoll beim C ist etwas klein, ist auch immerhin knapp 4,90m lang)

        Und wenn man beim C wahrscheinlich AMG-Style nimmt, bekommt man eine Nummer größer 19 Zoll wahrscheinlich zwingend und dann wird man bei ca. 710 bis 720 Km landen… und dann sind es schon fast 200 Km WLTP Unterschied…

        Jetzt bitte nicht so tun, als ob Reichweite bei BEV nur noch eine untergeordnete Rolle spielen soll… nur weil es manche vielleicht nerven mag, dass BMW derart abliefert aktuell… :)

        Antworten
        • ChriBri meint

          21.04.2026 um 15:21

          Ich glaube nicht, dass die WLTP Unterschiede zwischen BMW & Mercedes für die entsprechenden Käufergruppen ausschlaggebend sind. Wer den i(X)3 kauft, kauft keinen GLC/C und umgekehrt. Die Fahrzeugausrichtung bei beiden Marken ist – glücklicherweise – so unterschiedlich, dass bei den hohen WLTP Grundwerten andere Dinge kaufentscheidend sind (bspw. so vernachlässigbare Kleinigkeiten wie Interieur/exterieur Design), Fahrwerk(Optionen)…

  8. Besser-BEV-Wisser meint

    20.04.2026 um 14:56

    Irgendwie werde ich nicht warm mit dem aktuellen Mercedes Style. Die Proportionen stimmen, das wirkt markant und mächtig und Mercedesartig, viel besser als noch bei EQE und co. Aber der Rest?
    – die massige Bildschirmwand ohne echte Usability
    – breiter Mitteltunnel der dich einklemmt
    – überall bling-bling Sterne und Ambientebeleuchtung damit es aussieht wie im Etablisment
    – One-Bow Design, also ob man keinen Mut zur Limo mehr hat
    – An den Lüftungsturbinen hat man sich auch sattgesehen
    Immerhin stimmt die Technik, dann wird es schon seine Käufer finden. Es gibt ja noch andere Geschmäcker als den Meinen…

    Antworten
  9. Mäx meint

    20.04.2026 um 14:29

    Ob der Schritt sich nicht deutlicher vom one-bow Design zu verabschieden für Mercedes aufgeht?
    Ich hätte eine deutlich klassischere Limousinenform am Heck erwartet.
    Beim CLA ging das ja auch, dieser sieht ja auch konservativer an der C-Säule aus, bzw. hat einen längeren Überhang hinten.

    Antworten
  10. Koalxo meint

    20.04.2026 um 14:28

    Irgendwie sieht diese hochgebaute C-Klasse ziemlich geil aus. Mal abgesehen vom absolut übertriebenen Screen im Interieur. Hammermäßig, was BMW und Mercedes da gerade auf die Beine stellen. Sehr gut!

    Antworten
    • Envision meint

      20.04.2026 um 14:53

      Ja, doch ziemlich nice geworden auch wenn ich kein Mercedes Fan bin, habe schlimmeres erwartet, deutlich schicker wie der CLA.

      Antworten
  11. Justin Case meint

    20.04.2026 um 14:26

    Wo sind die 4 Ringe am Single-Frame-Grill?

    Antworten
    • brainDotExe meint

      20.04.2026 um 15:40

      Sieht doch insgesamt stimmig aus, wie bei Audi auch. Der Single Frame Grill hat halt etwas.

      Antworten
  12. South meint

    20.04.2026 um 14:24

    Die C Klasse bietet die Leistungsdaten, welche die Kunden wollen, 750 WLTP+ in Kombination mit 800V Technik für’s nachladen.Beim Rest kann immer mal hin- und herreden, also mir wäre der Bildschirm zu groß und nen Pixelfehler willst du da nicht haben und der Preis ab 60T finde ich sehr sportlich bepreist, mein Audi A6etron hat ne Klasse höher fertig 70T gekostet. Aber hey, mittlerweile gibts langsam Auswahl und ich finde die C Klasse von Aussen wirklich gelungen.
    Einzig VW krebst noch länger mit alter 400V Technik und nem Harz 4 Interieur rum und nennt das auch noch „True Volkswagen“, aber bei 800V Technik, das war mir den Aufschlag zum Premium Wert, da ist der ID keine Alternative mehr…

    Antworten
    • cbzac meint

      20.04.2026 um 15:30

      Das mit der Klasse höher beim A6 e-tron ist so eine Sache – der ist nämlich nur 1 cm länger als die neue C-Klasse und hat dabei einen kürzeren Radstand. Als Sportback hat er zwar einen etwas größeren Kofferraum, aber wenn man die jeweiligen Frunks mitrechnet, führt hier auch wieder die C-Klasse.

      Die erste S-Klasse war kaum länger als die neue C-Klasse. Mir gefällt der Trend zum ständigen Upsizing nicht, aber das hat ja auch VW mit dem ID7 (4,96m) und BMW mit dem i5 (5,08m) vorgemacht.

      Antworten
      • South meint

        20.04.2026 um 16:00

        Es geht bei der Klasse nicht nur um Länge, denn die E Klasse ist auch knapp 5m lang und da würde bei Mercedes ja auch keiner auf die Idee kommen, die E Klasse mit der C Klasse preislich gleichzusetzen…

        Antworten
        • brainDotExe meint

          20.04.2026 um 17:09

          Eigentlich doch, die Klasse (nach KBA) definiert sich hauptsächlich durch die äußeren Abmessungen, vornehmlich die Länge.

        • South meint

          20.04.2026 um 19:04

          Da brauchst wirklich kein Brain ned… na, frag mal bei Mercedes nach, warum es ne C, E und S Klasse gibt und das zufällig bei allen Premiumhersteller so ist… dann ham die Jungs in Stuttgart auch mal wieder was zum Lachen…

        • M. meint

          20.04.2026 um 20:32

          Sonst ging es aber immer um die Länge, ich erinnere dich da gerne an die entsprechende Diskussion zum iX3.

    • Calimator meint

      20.04.2026 um 15:58

      …und trotzdem führen VW, Skoda und Tesla die Zulassungszahlen in Deutschland an. Wer nicht regelmäßig Strecken über 400 km am Tag fährt und und meist zu Hause an der Wallbox lädt für den reichen auch 500 WLTP-km km und 400V.

      Antworten
      • South meint

        20.04.2026 um 16:50

        500WLTP und 400V war 2020 echt ein Meilenstein… und natürlich kann man auch mit 500WLTP/400V Langstrecken fahren, aber das ist für die meisten Kunden für ein Erstauto zuwenig…für Modelle die heute rauskommen ist das deutlich zu schwach…

        Antworten
        • Andi EE meint

          20.04.2026 um 23:05

          Das ist ja eine Preisfrage. kolportierte 70’000€ ist einfach ein Witz, wie will man da viele Fahrzeuge absetzen? Und Reichweite entsteht ja nicht nur aus 800V und einer grossen Batterie, der beste Reichweitengewinn ist durch Aerodynamik und Energieeffizienz, weil das das Portemonnaie schont.

          Ich glaube, das sitzt wieder nicht, das P/L ist einmal mehr zu schlecht. Und mit der Software kommt man mit Tesla auch nicht annähernd mit. Nutzwert zu 20’000€ günstigeren Fahrzeugen mit 600km und mehr Platz, nicht existent.

        • Calimator meint

          21.04.2026 um 09:17

          Nein eben nicht, es ist nur ein relativ kleiner Kundenkreis für die 800 V einen echten Mehrwert darstellen, z.B. Handelsvertreter oder Servicetechniker. Der typische E-Auto Kunde lädt zu über 90 % Zuhause oder beim Arbeitgeber mit AC. Die Zeitersparnis für’s 800V-Laden nutzt man dann, wenn man ein- bis zweimal im Jahr in den Urlaub fährt. Dafür soll ich dann 10.000 Euro extra ausgeben, damit ich zweimal im Jahr 10 min an der Schellladesäule spare?

        • South meint

          21.04.2026 um 20:28

          Ein Erstauto muss 800V können, es kostet keine 10T und nö, nicht nur zweimal im Jahr, wer nicht zuhause laden kann wird deutlich öfters laden…

      • South meint

        20.04.2026 um 16:51

        … überleg mal, ein Modell bleibt ja locker fünf Jahre am Markt und da bietet ein Auto 2030 das gleiche wie 2020…?

        Antworten
      • MK meint

        21.04.2026 um 09:25

        @Calimator:
        Ich gebe Ihnen vollkommen Recht, dass den meisten 500 WLTP-Kilometer und 400 V-Technik reichen. Bei Mercedes kommt ja aber noch ein bisschen was anderes an Premiumanspruch bei der Innenaustattung dazu, was die Fahrzeuge auch in einer vollkommen anderen Preisklasse antreten lässt als Tesla, VW oder Skoda…und daher war es ja auch noch nie der Anspruch von Premiumherstellern wie Mercedes und BMW ganz vorne in der Zulassungsstatistik aufzutauchen. Da es ja auch ums Prestige geht, würde das der Marke und den Gewinnmargen eher schaden. Sieht man ja auch bei Porsche, die sich durch SUV-Modelle wie den Macan und eine Produktionsvervielfachung binnen weniger Jahre jetzt eben eher mit Mercedes, BMW und Audi vergleichen lassen müssen statt ihre eigenen deutlich höheren Margen durchzubringen.
        Von daher: Wirklich niemand braucht „illuminierte Sterne“ im Panorama-Glasdach oder 1.000 LEDs im Cockpit vorne. Aber es gibt halt eine kleine Zielgruppe, die es haben will und dafür auch mindestens 70.000 € bezahlt statt rund 40.000 € für einen Tesla…und nur auf die zielt Mercedes ab.

        Antworten
        • ChriBri meint

          21.04.2026 um 15:26

          Danke! Auf den Punkt gebracht.

        • Andi EE meint

          21.04.2026 um 15:48

          „Bei Mercedes kommt ja aber noch ein bisschen was anderes an Premiumanspruch bei der Innenaustattung dazu, was die Fahrzeuge auch in einer vollkommen anderen Preisklasse antreten lässt als Tesla,“

          🥳 Ich hab gestern das Video von AMS / Bloch gesehen. Das ist doch keine hochwertige Ausstattung, sehr viel mittelmässige Plaste. Sogar die Türgriffelemente sind aus diesem komischen Metall-Imitat innen, als wirklich nicht wertig. Unterhalb ist es es dann unschöner harter Kunststoff, wo Tesla alles schön ausgekleidet hat.

        • ChriBri meint

          22.04.2026 um 09:22

          @AndiEE: Bloch hat doch gerade das Gegenteil als harten Kunststoff festgestellt… oder haben wir unterschiedliche Videos gesehen?

        • MK meint

          22.04.2026 um 09:25

          @Andi EE:
          Dass Geschmack individuell ist, sollte sich herumgesprochen haben…und diesen Fetisch nahezu aller Autotester gegen Hartplastik habe ich sowieso noch nie verstanden. Was spricht denn gegen Hartplastik: Lässt sich gut abwischen und ist resistenter gegen Kratzer und Beulen. Für mich (und ich glaube generell für die Mehrheit der Menschen, aber halt nur für eine Minderheit derer, die sich so mit Autos beschäftigt, dass man auf solchen Seiten wie dieser hier kommentiert oder gar hauptberuflich als Autotester arbeitet) ist ein Auto dann doch ein Gebrauchsgegenstand, der nicht schön aussehen muss, sondern praktisch sein sollte.

          PS: Ich habe außerdem nur gesagt, dass Mercedes selber einen Premiumanspruch erhebt und deutlich teurer ist als Tesla. Ich habe aber nirgendwo behauptet, dass man diesen Anspruch immer erfüllt…dass Werbeversprechen und Realität oftmals weit auseinanderklaffen, sollte man doch grade als Tesla-Fan kennen ;)

  13. Calimator meint

    20.04.2026 um 14:20

    Bei aller Kritik an EQE und EQS aber wen will man mit dieser Nasenbär-Front abholen? Es wirkt wie eine billige Kopie des Audi-Single-Frame-Grill mit extra viel bling-bling. Finde ich persönlich seht schade, weil von der Seite und von hintern wirkt der Wagen echt gelungen und die technischen Daten lesen sich auch viel versprechend. Ob es den riesigen Bildschirm braucht ist auch eine Frage. Die meisten Beifarer schauen sowieso viel lieber ins eigene Smartphone oder sie schlafen.

    Antworten
  14. ID.alist meint

    20.04.2026 um 14:19

    Leider kein T-Modell. Und nein, der CLA ist kein Ersatz für die C-Klasse als T-Modell.

    Antworten

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