Lynk & Co stellt erstmals ein GT Concept Car vor. Der zweitürige Gran Turismo „Time to Shine“ markiere einen wichtigen Meilenstein für die Geely-Marke, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, und vereine ein Jahrzehnt Designentwicklung, Motorsport-Erfahrung und Performance-Ambitionen.
„Time to Shine“ sei zugleich Hommage und klare Absichtserklärung, heißt es. „Als mutiger Ausdruck des authentischen, performanceorientierten Charakters von Lynk & Co zeigt das GT Concept Car, wie die Marke ihr nächstes Kapitel gestaltet. Getragen wird es von Selbstbewusstsein, Emotion und einer starken Verbindung zum Fahren.“
Mit klassischen, breiten GT-Proportionen misst der Konmzeptwagen 4780 Millimeter in der Länge, 2000 Millimeter in der Breite und 1330 Millimeter in der Höhe. Der Radstand von 2750 Millimeter sorgt für eine flache Silhouette. Das Exterieur folgt den Designern zufolge der Idee, vom Licht „geformt“ zu sein: „Eine haloartige Reflexion fließt entlang der Seitenlinie; Flächen verändern sich je nach Perspektive und Bewegung. Lackiert in der Farbe Apex Blue – einem „Liquid-Metal“-Lack mit außergewöhnlicher Tiefe – betont das Design scharfe Kanten, aerodynamische Intention und klare Übergänge. Akzente in der Farbe Spark Yellow verweisen auf die Racing-DNA von Lynk & Co.“
Im Innenraum verbindee das GT Concept Car Wärme „mit kompromisslosem Performance-Fokus“, heißt es weiter. „Das Interieur ist als offener, großzügiger 2+2-Raum gestaltet. Damit wirkt er einladend und komfortabel, und ist zugleich klar um ein fahrerorientiertes Zentrum aufgebaut. White-Digital-Shimmer-Leder schafft eine helle, hochwertige Atmosphäre, kontrastiert von technischen Details, die den sportlichen Anspruch unterstreichen. Hinter den Sitzen schimmert handeingelegte Textreme 360 Carbonfaser wie Sternenlicht.“
Performance-Modus via „+“ Button
Ein prägendes Element des Konzepts ist der physische Spark Yellow „+“-Button auf der Mittelkonsole – eine Weiterentwicklung von Lynk & Co’s charakteristischem Performance-Symbol. Wird er aktiviert, wechselt das Fahrzeug in den Performance-Modus: Das Fahrwerk senkt sich um 15 Millimeter, aerodynamische Elemente fahren vorne und hinten aus – dadurch verlängert sich das Fahrzeug um 100 Millimeter – und ein Heckflügel wird ausgefahren. Zusammen sollen diese Komponenten als integriertes System arbeiten, um den Luftstrom zu optimieren, den Abtrieb zu erhöhen und die Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten zu verbessern. Gleichzeitig klappen das Instrumentenpanel sowie drei digitale Displays weg, um nicht-essenzielle Informationen auszublenden und dem Fahrer Konzentration auf die Straße zu ermöglichen.
Das GT-Konzept verfüge über Hinterradantrieb, ein 2+2-Layout, eine vom Track inspirierte Chassis-DNA sowie eine fortschrittliche Fahrzeugbewegungsregelung, unterstützt durch ein KI-gestütztes digitales Chassis, erklären die Entwickler. Leistungsdaten deutetenn auf eine Beschleunigung von 0–100 km/h in zwei Sekunden bei gleichzeitig dauerhaft hoher Leistungsabgabe hin.
„Geleitet wurde das Projekt vom schwedischen Designteam von Lynk & Co, mit gemeinsamer Entwicklung in Europa und China – eine Zusammenarbeit, die die globale Identität der Marke und ihre skandinavischen Designwurzeln widerspiegelt“, wird betont.
Lynk & Co will nun Rückmeldungen aus der Öffentlichkeit und aus der eigenen Community nutzen, um mögliche künftige Entscheidungen zu Antriebsoptionen und einer potenziellen Serienproduktion mitzugestalten. Bisher setzt die auch hierzulande aktive Marke auf Technologie des chinesischen Mutterkonzerns Geely für teil- und vollelektrische Modelle.










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