Lucid Motors stellt eine neue „Mobile Service Platform“ vor. Diese wird als speziell entwickelte Lösung beschrieben, mit der der US-Elektroautobauer die Servicekapazität ausweiten und schnelleren, bequemeren Support am Standort der Kunden anbieten will.
Techniker sollen mit der Plattform mehr Arbeiten vor Ort ausführen können. Die Lösung soll es ihnen ermöglichen, Verfahren schneller, effizienter und sicherer abzuschließen. Lucid beschreibt das Ziel als nahtloses Serviceerlebnis, das zum Anspruch an Kundenbetreuung passen soll.
„Unsere mobile Servicestrategie besteht darin, Kunden dort zu treffen, wo sie sind, und Reibung aus dem Besitzerlebnis zu entfernen“, sagt Erwin Raphael von Lucid. Mit der neuen Plattform sollten Kunden weniger Zeit mit Warten verbringen und mehr Zeit mit ihrem Elektroauto.
Zur Ausstattung gehören batteriebetriebene Werkzeuge, Luftkompressor, Wagenhebersystem, Sicherheitskit und weiteren Komponenten. Außerdem verfügt die Plattform im Vergleich mit den aktuellen Servicefahrzeugen über doppelt so viel Platz.
Ein Slider-System soll Technikern schnellen Zugriff auf Werkzeuge und Ausrüstung ermöglichen. Durch den Ausbau der Außendienstfähigkeiten sollen Besitzer der Oberklasselimousine Air und des Luxus-SUV Gravity schnellen Service „auf Premium-Niveau“ erhalten.
Ein Sprecher von Lucid sagte, dass dieses Service-Programm vorerst nur in den USA aktiv sei. Ein globaler Rollout sei geplant, ein Zeitrahmen liege derzeit jedoch nicht vor.
















EV meint
Gibt’s bei Tesla schon immer.
10 Jahre Vorsprung…
Future meint
Genial. Wenn die Waschmaschine kaputt geht, dann kommt der Techniker von Miele ja auch immer bequem ins Haus. So sollte es auch beim Auto sein. Nur die schwersten Fälle sollten in eine Werkstatt müssen. Die kaputte Miele würde man doch nicht in die Werkstatt schleppen wollen. Warum geht so ein praktischer Home-Service bei VW nicht?
SB meint
Es gibt in großen Teilen der Welt einen Mangel an qualifizierten Mechanikern und noch einen größeren Mangel an Top-Mechanikern. Vor diesem Hintergrund, ist es nicht sinnvoll, Mechaniker zeitaufwändig zu defekten Autos zu fahren.
Es ist effizienter, die Autos zum Mechaniker zu bringen.
Was auch in die Überlegung einfließen muss: wo arbeitet ein Mechaniker lieber? In der Werkstatthalle mit Wetterschutz und Hebebühne oder draußen bei Wind und Wetter wo möglicherweise der unzufriedene Kunde rumturnt. Der Topmechaniker kann sich aussuchen, wo er arbeitet. Die Arbeitsplätze mit den weniger guten Bedingungen, kriegen die schlechteren Mechaniker mit entsprechenden Auswirkungen auf die Reparaturqualität.
Future meint
Eine Miele geht ja selten kaputt. Das ist schon mal ein Vorteil. Mein Elektroauto war auch immer nur zum Service und zum TÜV in der Werkstatt. Es wird in der Zukunft wohl weniger Automechaniker brauchen als heute. Das ist doch klasse, wenn es eh nur so wenige gibt.
David meint
Die Idee ist gut. Denn in einer Service Flotte können sie wieder einige Hundert von diesen Autos unterbringen. Man sollte auch Nio empfehlen, eine Service Flotte aufzubauen. Denn sie hatten im April wieder nur eine Zulassung.
Future meint
Nio lieferte im April 2026 genau 29.356 Fahrzeuge aus. Dies entspricht einem Anstieg von 22,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das ist doch eine gute Entwicklung für das junge Startup und beim Entwicklungszentrum in München wird man sich bestmmt auch wieder gefreut haben.
eBikerin meint
NIO wurde 2014 gegründet .- wie lange ist man denn bei dir ein „junges Startup“
Future meint
Und das erste Elektroauto hat Nio in 2018 in China ausgeliefert. Natürlich ist das ein Startup aufgrund der Art, wie dieses Unternehmen funktionert. Und es ist doch noch total jung für diese Branche. VW beispielsweise wurde schon kurz vor dem Krieg gegründet. Die meisten Autohersteller sind Old Economy. Man muss den jungen etwas mehr Zeit lassen für den Erfolg. In Deutschland ist man da immer viel zu ungeduldig und will nur das schnelle Geld verdienen, finde ich.