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BMW: Lieferengpässe beim iX1 durch fehlende Felgen

26.05.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 14 Kommentare

BMW-iX1

Bild: BMW

BMW sieht sich mit Lieferproblemen bei der rein elektrischen Version des kompakten SUV X1 konfrontiert. Aufgrund eines Engpasses bei 17- und 18-Zoll-Felgen stockt die Produktion des Modells ab Juni, berichtet die Automobilwoche. Die Kunden müssen demnach mit deutlich längeren Wartezeiten rechnen, wobei sich Auslieferungen ihres neuen E-Autos zum Teil um mehrere Monate verzögern.

Ein Schreiben des BMW-Produktionsleiters an die Händler bestätigt dem Branchenportal zufolge, dass für Mai noch ausreichend Räder vorhanden sind. Im folgenden Monat Juni würden die Kapazitäten aber nicht mehr genügen. BMW stehe im Austausch mit dem Lieferanten, es werde jedoch dauern, „bis sich dieser Knoten löst“.

Auf Anfrage der Automobilwoche gab BMW an, dass es aufgrund der Beliebtheit des iX1 in Deutschland zu Einschränkungen bei den 17- und 18-Zoll-Felgen komme. Das könne aktuell „zu geringfügig längeren Lieferzeiten“ führen. Offen bleibt, ob der bayerische Autobauer den Kunden bei der Überbrückung der Wartezeit entgegenkommt oder ob diese auf die Kulanz der Händler angewiesen sind.

„Der iX1 hat sich zu unserem Brot und Butter-Fahrzeug entwickelt“, zitiert der Bericht einen BMW-Händler. „Wir hatten im ersten Quartal im Auftragseingang einen E-Auto-Anteil von 70 Prozent.“ Entsprechend empfiehlt der Premiumhersteller auch den Händlern, Kunden zu 19-Zoll-Rädern zu beraten. Dies führt zu einer geringeren Reichweite und einem höheren Preis, da ein Wechsel auf die X-Line oder das M-Paket nötig ist. Der Mehrpreis beträgt rund 1900 Euro bei einem Listenstartpreis des iX1 von knapp 49.000 Euro.

Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamts zeigen laut der Automobilwoche für das vergangene Jahr über 47.000 X1-Neuzulassungen, wovon knapp 19.000 auf den elektrischen iX1 entfielen (Anteil 40 %). In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres sank der Elektro-Anteil auf 38 Prozent.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: BMW iX1, LieferzeitUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. South meint

    26.05.2026 um 13:28

    Eine Produktionsverzögerung wegen fehlender Felgen? Da hab ich erst an nen Aprilscherz gedacht… muss wohl billiger geworden sein, ein Band stehen zu lassen…oder man freut sich, dass man nen Grund gefunden hat, eine Unterbrechung zu erklären…

    Antworten
  2. Paule meint

    26.05.2026 um 12:47

    Das kann nur ein Scherz: Größere Felgen nur mit größerem Ausstattungspaket.

    Was ist so schwer daran, das große Problem (18-Zoll nicht lieferbar) unkompliziert durch Alternative 19 Zoll zu lösen?

    Antworten
    • brainDotExe meint

      26.05.2026 um 13:24

      Business as usual.
      Höhere Ausstattung gibt’s oft nur in Paketen.
      Gefällt mir auch nicht immer, ist aber selbst bei deinem Lieblingshersteller genau so.

      Antworten
  3. Futureman meint

    26.05.2026 um 12:43

    Wahrscheinlich verringert sich die Lieferzeit im Quadrat zur Erhöhung der Sonderausstattungen und damit des Preises. Eine direkte Erhöhung des Listenpreises wäre halt zu offensichtlich.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      26.05.2026 um 13:25

      Warum sollte man den Listenpreis erhöhen, wenn es sich um ein temporäres externes Liederproblem handelt?

      Antworten
  4. Steven B. meint

    26.05.2026 um 12:27

    Dann sollte es doch im Sinne von BMW sein, dem Kunden eine Gratifiaktion zu gewähren – auf Felgen zurückgreifen die einen Mehrwert bieten und den Kunden glücklich und zufrieden machen, dem gegenüber steht der Verkauf eines Fahrzeugs. Sollte also nicht all zu schwer sein das Problem zu lösen, WIN WIN Situation!

    Antworten
  5. M. meint

    26.05.2026 um 12:19

    Stellt die Dinger auf Stahlfelgen! Wenn es sein muss, auf 4x Notrad!

    Dann können sie zumindest bis zum Händler gebracht werden.
    Dort montiert man dann etwas anderes, das technisch passt. Auswahl hat der Händler sicher genug.

    Etwas mehr Pragmatismus bitte!
    Der Verweis auf die Optionsliste ist nicht hilfreich.

    Antworten
  6. F. K. Fast meint

    26.05.2026 um 12:10

    Und BMW schafft es nicht, von wo anders Felgen zu besorgen? Ernsthaft? Ich vermute nur Gewinnmaximierungsabsichten.

    Antworten
    • David meint

      26.05.2026 um 12:30

      Das kann ich mir nicht vorstellen! Automobilhersteller schauen auf dem Profit? Das sind doch Organe der Wohlfahrt.

      Antworten
      • Paule meint

        26.05.2026 um 13:19

        Könnte auf den Großteil der BEV-Hersteller zutreffen. Sponsoring der BEV-Sparte durch Verbrennerproduktion.Erst wenn es zur „Liebhaberei“ abdriftet kommt man auf die Idee, die Bänder mal anzuhalten.

        Antworten
      • South meint

        26.05.2026 um 13:22

        Hihihihi, mit solchen Witzen wäre ich als VWler vorsichtig, da ist man bei der Wohlfahrt näher als beim Profit…. sorry, bin wirklich nicht gegen VW, aber bei solchen Steilvorlagen… ey, komm. Da muss man verwandeln… ;-)

        Antworten
    • Stefan meint

      26.05.2026 um 13:23

      Es gibt einen Engpass beim von BMW gewählten Felgendesign,
      Manche Hersteller haben mehrere Felgendesigns zur Auswahl und liefern dann bei Engpässen andere Felgendesigns aus, als gewählt,

      Antworten
    • brainDotExe meint

      26.05.2026 um 13:27

      Wo soll BMW denn spontan sonst original BMW Felgen her bekommen?
      Man liefert das Auto doch nicht mit Drittanbieter Felgen aus.

      Antworten
    • ID.alist meint

      26.05.2026 um 13:41

      Die haben ja bei ATU abgefragt, ob die schnell 2000-3000 Felgen am Tag liefern können, aber ATU konnte nicht liefern.

      Ernsthaft?

      Antworten

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